Klappentext:
Brüllend komisch statt bierernst. Die deutsche Lyrik hat viele lustige Seiten: von Ottos Mops bis Kuddel Daddeldu, vom Spottvers bis zum Schüttelreim! Diese Evergreens werden jetzt neu präsentiert von den Großmeistern der modernen Comedy! Christoph Maria Herbst und Horst Evers bringen die Klassiker ins Showformat: Robert Gernhardt, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky und viele andere, in grandioser Neuinterpretation.
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Titel: Kängt ein Guruh: Lyrik meets Comedy
Sprecher: Horst Evers / Christoph Maria Herbst
Verlag: DAV
Länge: 55 Min.
ISBN: 978-3898138338
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören |
Inhalt:
Klassiker neu interpretiert und amüsant vorgetragen von Horst Evers und Christoph Maria Herbst.
Meinung:
Die Inhaltsangabe zu lesen hätte mir wohl einiges erspart. Ich hatte nach Hörbüchern gesucht, von Sprechern, welche ich gerne höre. Horst Evers ist mein absoluter Favorit, also hatte ich mich für „Kängt ein Guruh“ entschieden. Als ich es dann beim Autofahren hörte, kam der Schock: Das sind Klassiker, zwar gut vorgetragen, aber man sollte teilweise ernsthaft folgen und Lyrik begeistert sein. Beim Autofahren ist ersteres nicht immer möglich und so ein Fan von „Dichtung in Versform“ bin ich nun auch nicht. Daher hörte ich eher mit halbem Ohr hin und erfreute mich dann den Stimmen zur Unterhaltung und die beiden Sprecher geben wirklich ihr bestes, was mich an einigen Stellen herzhaft zum Lachen brachte. Die Jingles zwischen den Gedichten waren mir allerdings zu lang und zu laut, was meiner aufkommenden Euphorie immer wieder einen Dämpfer gab.
Fazit:
Ein Hörbuch für Fans der Lyrik und für Hörer:innen, welche die Stimmen von Horst Evers und Christoph Maria Herbst mögen – dann ist der Inhalt auch nicht ganz so wichtig. Von mir gibt es 3 Sterne, weil mich das Hörbuch unterhalten, aber nicht unbedingt begeistert hat.
Klappentext:
In vielen Firmen herrscht das Diktat der Unvernunft. Mitarbeiter müssen tun, was ihnen gesagt wird, weil es ihnen gesagt wird – auch wenn es der letzte Unsinn ist. Regeln ersetzen den gesunden Menschenverstand. Das Betriebsklima orientiert sich vor allem an der Laune der Chefs. In seinem neuen Buch zerrt Martin Wehrle ans Licht, womit Unternehmen ihre Mitarbeiter heute in den Wahnsinn treiben. Mit Erfahrungsberichten, unglaublichen Beispielen aus seiner Praxis und seiner typischen erfrischenden Sprache holt er die Leserinnen und Leser dort ab, wo sie täglich herausgefordert sind, und eröffnet Möglichkeiten, dem Wahnsinn entgegenzutreten.
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Titel: Noch so ein Arbeitstag, und ich dreh durch! Was Mitarbeiter in den Wahnsinn treibt
Autor: Martin Wehrle
Verlag: Mosaik
Seiten: 369
ASIN: B07C3ZMB6P
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Inhalt:
In diesem Buch gibt es Einblicke in den Arbeitsalltag – wahre Geschichten und Strategien werden aufgezeigt und zwischendurch kommt der Druchdreh-Reihm …
Meinung:
Martin Wehrle zeigt Missstände in Firmen auf, lässt Arbeiter zu Wort kommen und erklärt an diesen Beispielen, was getan werden muss, damit die Arbeitswelt nicht noch weiter den Bach runtergeht. Die Bürokratie, die Geltungssucht einiger Menschen und die Finanzstrukturen entscheiden und was dann rauskommt sehen wir leider jeden Tag auf der Arbeit oder in diesem Buch (gebündelt).
Die Lektüre ist gut strukturiert, die einzelnen Themenbereiche klar erkennbar und die Durchdreh-Reime lockern das ganze auf. Obwohl vieles gar nicht mehr zum Lachen, sondern zum Ärgern ist. Die Tipps, sich nicht alles gefallen zu lassen, im besten Fall sogar zu gehen, sind richtig. Allerdings werden niemals so viele Arbeiter aufstehen, dass sich viel ändern wird. Aus eigener Erfahrung benötigen zu viele Menschen die Arbeit – auch wenn sie einen kaputt macht. Ich hoffe allerdings, dass sich viele Leute dieses Buch kaufen und sich die Ratschläge zu Herzen nehmen und hoffentlich doch etwas ändern können und werden!
Cover:
Das Cover passt sehr gut, Frauen rennen meistens den Anzugträgern in Positionen hinterher und für viele ist ein Arschtritt der Dank.
Fazit:
Ein Buch für jeden, der in der Arbeitswelt steht und auch für die, welche gerade erst damit beginnen, so können die Weichen gleich in die richtige Richtung gestellt werden und einem selbst viele Dinge erspart bleiben. Von mir gibt es 4 Sterne. Für 5 Sterne hätte ich mir noch mehr Lösungsvorschläge gewünscht, wie gewisse Situationen gleich abgestellt werden können oder bei der Wurzel bereits unterbunden werden.
Reiheninfo:
Die Flucht
Der Aufstand
Die Rache
Die Wahrheit
Klappentext:
USA, die nahe Zukunft: Teenager, die zu viel Ärger machen, werden gnadenlos aus der Gesellschaft ausgestoßen und »umgewandelt«. Sie werden zu kompletten Organspendern. Jetzt sofort. Die Umwandlung ist unumkehrbar und niemand kann ihr entfliehen. Connor und Risa versuchen es trotzdem!
Connor und Risa halten das Mittel zur Beendigung der Umwandlung endlich in den Händen. Der Organdrucker druckt passgenau jedes Organ und jedes Körperteil. Dank seiner Technik braucht niemand mehr die Körperteile unerwünschter Teenager. Doch dann wird das einzige Exemplar bei einem Unfall zerstört, und Connor und Risa werden geschnappt. Ihre Flucht und ihre Hoffnung auf ein gemeinsames Leben scheint endgültig ein Ende gefunden zu haben.
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Titel: Vollendet 04: Die Wahrheit
Autor: Neal Shusterman
Verlag: Fischer
Seiten: 416
ASIN: B07JN2L88J
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr |
Inhalt:
Nachdem Connor und Risa den Organdrucker besitzen, können sie dem proaktiven Bürgerforum endlich Widerstand entgegenbringen. Aber sie haben die Rechnung ohne Nelson gemacht, der es immer noch auf Connor abgesehen hat …
Meinung:
Der letzte Teil der Dystologie geht mit einem sehr guten Schluss zu Ende. Die Wendungen der Geschichte waren alle passend, wirkten wichtig und richtig. Besonders gefallen hat mir, dass Connor und Cam einen würdevollen Umgang miteinander gefunden haben und auch Argent zeigen konnte, dass wirklich jeder Mensch mindestens eine gute Seite hat. Nicht immer muss es in einer Dystopie um die epische Schlacht gehen, es kann auch mit Worten und Taten zu einem befriedigenden Ausgang kommen. Zwischen den Kapiteln wurden wieder Schlagzeilen aus den letzten Jahren dokumentiert und zum Nachlesen verlinkt, so wirkte auch dieser Teil wieder sehr realitätsnah und beängstigend.
Charaktere:
Alle blieben sich auf ihre Art treu, viele Dinge waren daher vorhersehbar, aber auf eine sympathische Weise – nach über 1.000 Seiten Leseerlebnis sollten sich gute Charaktere irgendwie ins Hirn brennen 😉 Besonders interessant fand ich Divan, er bekam hier das erste Mal Raum, um sich zu entfalten, und seine Persönlichkeit war – anders als erwartet – sehr herzlich. Auch irgendwie gruselig …
Lev hingegen hat sich ganz anders entwickelt, allerdings kam auch seine Geschichte nun zum Vorschein und es ist schlichtweg logisch, dass gerade er als Zehntopfer so reagiert. Seine Art, mit den ganzen Toten umzugehen, ist besonders und auch mitfühlend.
Cover:
Das Cover passt zur Geschichte: Ein Mensch mit vielen Facetten / Teilen.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Reihe und daher gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Jung und Alt. Für Freunde und Gegner der Organspende und für Menschen, die glauben unsere Welt ist lange nicht so schlimm, wie es einige sagen oder denken.
Klappentext:
Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe und Einfühlungsvermögen ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr ganzes Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem großen Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension – und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat.
Romy sehnt sich danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenbühl taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie bei Klara herausfinden, mit wem und wie ihr Leben weitergeht?
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Titel: Garten der Wünsche
Autor: Kristina Valentin
Verlag: Diana
Seiten: 337
ASIN: B07K259L6L
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Inhalt:
2 Schicksale laufen in einer kleinen Pension im Wald zusammen und finden ihr Glück.
Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Kristina Valentin sehr. Unter Kristina Günak konnte sie mich mit ihrer Elionore Brevent Reihe bezaubern, hier schafft es die Autorin einen ganz anderen Zauber zu weben, und zwar den der Natur. Neben der Geschichte, von zwei starke Frauen, den Sinn des Lebens und den Erhaltungstrieb, geht es um Achtsamkeit, Heilpflanzen und die innere Kraft. Eine tolle Mischung, die es sich zu lesen lohnt. Besonders gefallen hat mir allerdings das Nachwort, hier geht Kristina Valentin noch auf den Umgang mit der Natur, die Ressourcenverschwendung und Gartengestaltung ein. Die Art, wie sie schreibt – in der Geschichte und auch danach – ist mit so viel Liebe und Wissen gepaart, dass es einfach nur Spaß macht, den Buchstaben zu folgen. Die Geschichte an sich war leider nicht ganz so meins, es gab viele Details, welche die Geschichte zwar vorantrieben, aber nicht ganz so logisch waren und daher eher störend erschienen. Auch plätscherte die Geschichte teilweise so dahin – dafür gab es dann wieder gute Gartentipps. Die Mischung aus Roman und Pflanzenkunde war gut, allerdings dann auch mit Längen, hier stimmte die Mischung nicht so ganz – entweder störte der Roman oder das Wissen.
Charaktere:
Mit Klara bin ich sofort warm geworden. Die Naturverbundenheit, die Achtsamkeit, das war klasse.
Mit Romy hatte ich so meine Schwierigkeiten, diese Verbissenheit mit der Schwangerschaft, die Beziehungsprobleme, das ist nicht meins, bzw. würde ich komplett anders an die Sache rangehen und konnte daher keine Verbindung zu ihr aufbauen, was das Lesen von ihren Abschnitten dann auch deutlich erschwerte.
Cover:
Das Cover ist super schön, blumig und mit Insekten, so muss das.
Fazit:
Ein seichter Frauenroman mit viel Gartenwissen, wohl eher für die Generation (ab 35+). Die Gartentipps und Klara haben mich überzeugt, mit Romy bin ich nicht warm geworden, auch wenn es zum Ende hin besser wurde. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für gestresste Städter und Gartenfreunde.
Kategorien: 4 Sterne - gefällt mir, eBook, Erfahrungen, Liebesroman
Tags: Freundschaft, Garten, Gesundheit, Heilkraut, Heilpflanzen, Natur, Pension, Schwangerschaft
Klappentext:
Müllers erlebtes Leid rund um Weihnachten. Zwölf Geschichten aus Müllers ungeliebter Weihnachtszeit. Eine Zeit, die Ende August mit den ersten Lebkuchen und billigem Panschglühwein im Zwei-Liter-Karton in die Supermärkte einzieht und mit Firmenweihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuchen und Geschenkewahnsinn in die unvermeidbaren Festtage und ihre Familienzwänge mündet.
„Festlich rüsseln wir uns einen rein. Das Christuskind ist ein Zwilling, als ich stark sehgestört in meine Bude zurückkehre.“
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Titel: Schöne Bescherung, Schatz
Autor: Thomas Müller
Verlag: Shaker Media GmbH
Seiten: 162
ASIN: B07H8KM9J1
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht |
Inhalt:
Thomas Müller mag kein Weihnachten, Thomas Müller mag aber Alkohol – nicht den gepanschten auf diesen Weihnachtsmärkten – aber anderen Alk, der geht. Und ärgern und aufregen, das mag Thomas Müller auch und daran lässt er den geneigten Leser teilhaben.
Meinung:
In einem stimme ich Thomas Müller voll zu: Ich bin gegen das Konsumfest, mich nervt diese übertriebene Deko und ich bekomme die Krise, wenn einige so übertrieben auf „Happy X-Mas“ abgehen. Daher hatte ich mich auf das Buch sehr gefreut. Leider hielt es meinen Erwartungen nicht stand.
Der Schreibstil ist sehr negativ gehalten, fast schon abwertend seinen Mitmenschen gegenüber schreibt Thomas Müller über seine Nachbarn. Ja mei, wenn se des Fest halt mögen, solln ses doch tun! Das ändert ja nichts am Charakter der Person, nur weil der Nachbar sein Auto schmückt (würde ich zwar auch als übertrieben bewerten, aber deshalb ist doch der Mensch nicht schlecht!). Diese Abwertung der Menschheit und die davon ausgehende Negativität ist störend. Alle scheinen Irre zu sein, nur Thomas Müller nicht, dieser trinkt lieber bei jeder Gelegenheit Alkohol und findet dies absolut normal bzw. scheint ihm bei dem ganzen Chaos zu Weihnachten nichts anders zu helfen. Ein Buch hat auch immer einen aufklärenden Charakter, auch wenn die Figur an sich überzogen dargestellt und das Verhalten sarkastisch und zynisch ist, ist es einfach zu viel. Die Geschichten strengen an, das krampfhafte meckern über alles und jeden und dieses gesaufe haben mich dann doch zu einem Leseabbruch animiert.
Cover:
Das Cover ist niedlich gestaltet und wirkt nach einer teuflisch-lustigen Weihnachtsgeschichte.
Fazit:
Leider konnte mich der Schreibstil und der Charakter des dargestellten Protagonisten nicht überzeugen. Daher habe ich die Geschichte abgebrochen und vergebe daher nur einen Stern und keine Leseempfehlung.
Ich bedanke mich bei Shaker Media für das Rezensionsexemplar.
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