Dein magischer Platz. Das Kraftort-Coaching: Stärkende Plätze für jede Lebenssituation finden – Tanja Dränert

Klappentext:
Bei Kraftorten denken viele an alte Kultstätten und religiöse Heiligtümer. Doch ein „magischer“, stärkender Platz kann auch ganz unauffällig und von Mensch zu Mensch verschieden aussehen. Was macht Kraftorte aus? Wie erkenne ich sie und kann sie für mich nutzen? Welche Rolle spielt die Natur als Kraftort?
Diesen Fragen geht Kraftortcoach Tanja Dränert in ihrem Buch nach und gibt dabei wertvolle Werkzeuge an die Hand, um den ganz persönlichen Kraftort zu finden und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Denn jeder Ort sagt auch etwas über uns aus.
Bestimmte Landschaftsformen – wie Flüsse, Wälder, Höhlen oder Wege – können uns einen Spiegel vor Augen halten für den Umgang mit unseren Lebensthemen. Bäume und Pflanzen mit ihren ganz eigenen Qualitäten geben Hinweise auf unsere Bedürfnisse. So wird der Kraftort zum Coach, zum Begleiter und wichtigen Ratgeber für verschiedene Lebensfragen.
Zahlreiche Coachingtipps, Übungen und Rituale helfen dabei, den Orten und dabei sich selbst näher zu kommen. Angefangen beim länger angelegten Aufenthalt in der Natur bis hin zum kleinen Kraftanker für den Arbeitsplatz oder zu Hause ist für jede Lebenssituation etwas dabei.


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Titel: Dein magischer Platz. Das Kraftort-Coaching: Stärkende Plätze für jede Lebenssituation finden – Die Energie des Kraftorts gezielt nutzen – Mit zahlreichen Übungen, Anregungen und Ritualen
Autor: Tanja Dränert
Verlag: Mankau
Seiten: 254
ISBN: 978-3863746384
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Gerade in der schnelllebigen Zeit von heute ist es so wichtig sich Zeit für sich zu nehmen. Seine Energiespeicher wieder zu füllen und mit neuer Kraft durchzustarten. Dieses Buch beschreibt, wie man Kraftorte findet, was diese ausmachen und wie wir sie nutzen können.

Stil:
Das Buch ist gut aufgebaut. Die Lektüre beginnt mit der Erklärung, was ein Kraftort überhaupt ist und wie man diese Orte finden und gestalten kann. Daraus folgt, wie man diesen Kraftplatz als Coach nutzen kann oder mit ihm ins Gespräch kommt und wie wir unseren Geist, mit den daraus resultierenden Ergebnissen, bereichern können. Auch kleine Kraftinseln für den Alltag werden vorgestellt. Alles wird mit individuellen Bildern untermalt und auch die Seitengestaltung ist liebevoll. Allein das Lesen entführt schon gedanklich zu magischen Plätzen.

Besonders interessant fand ich die Abschnitte, in denen erklärt wurde, was bestimmte Pflanzen bei Kraftplätzen bedeuten, was belebend und was beruhigend wirkt. So habe ich des Öfteren schmunzeln müssen, denn meine Kraftplätze spiegeln genau das wider. Nach dem Lesen dieses Buches kann ich besser verstehen, warum dies so ist. So hat dieses Buch neben dem aufklärenden sowie lehrenden Aspekt auch noch größeren Mehrwert.

Die Autorin schreibt sachlich, aber mitreißend – so macht es gleich Freude ihr bei den Besuchen ihrer Kraftorte zu folgen und ihren Erfahrungen zu lauschen.

Cover:
Das Cover passt zum Inhalt. Es ist absolut rund und naturverbunden.

Fazit:
Von mir gibt es 5 Sterne, weil mir das Buch viele Sachen erklärt hat, welche ich intuitiv angewandt habe, aber nicht wirklich erklären konnte. Zudem gibt es so viele Möglichkeiten, seine Akkus wieder aufzutanken, dass es einfach gelesen werden muss – in einer Zeit, in der es fast nur noch um Leistungsdruck und Social Media geht. Daher bekommt das Buch volle 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Ich bedanke mich beim mankau Verlag für das Rezensionsexemplar.

Gone 01: Verloren – Michael Grant

Klappentext:
Sams Welt steht Kopf. Alle, die älter als fünfzehn Jahre sind, verschwinden mit einem Mal spurlos. Gleichzeitig erscheint eine gigantische Mauer, die seine Kleinstadt umschließt und von der Außenwelt abschottet. Nun sind die Kids auf sich allein gestellt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Doch Sam muss noch etwas anderes bekämpfen: seine Angst. Denn in genau 299 Stunden und 54 Minuten wird er selbst fünfzehn …


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Titel: Gone 01: Verloren
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
Seiten: 512
ASIN: B004WX7NWY
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Eine ganz normale Kleinstadt, die von einer Sekunde zur anderen nicht mehr so existiert. Alle Personen, welche das 15. Lebensjahr überschritten haben, verschwinden auf mysteriöse Weise. Was passiert mit einer Stadt, die ohne Erwachsene auskommen muss und auch noch von einer seltsamen Barriere umgeben ist?

Schreibstil:
Ich bin erstaunlich schnell in die Geschichte hereingekommen und musste dann feststellen, dass ich eine schöne Dystopie erwischt habe. Die Idee, eine ganz normale Welt aus den Fugen kippen zu lassen und alles in einen Kreis mit 32 KM Durchmesser spielen zu lassen finde ich interessant. Allerdings waren mir eine Punkte einfach zu viel, es wirkte zu unrealistisch (ja ich weiß, eine Welt in der Erwachsene verschwinden und die Stadt in eine Kugel geschlossen ist, ist ebenso wirr, aber es gibt noch andere Punkte und die meine ich 😉 ) ansonsten ist die Spannungskurve gut aufgebaut worden und Spannung gibt es fast bis zur letzten Seite. Es sei denn man weiß, dass der Reihe noch 5 Teile folgen, dann hält sich das mitfiebern in Grenzen 😀 Der Ausdruck ist für diese Thematik erstaunlich jugendfreundlich, was die Brutalität angeht allerdings nicht. Es geht heiß her und Krieg inkl. Verstümmelungen sind ausführlich beschrieben …

Charaktere:
Es geht hauptsächlich um Gut gegen Böse – die Liebe und die Macht. Es ist leicht die „richtigen“ Charaktere zu mögen und den „Widersacher“ abstoßend zu finden. Dieses Klischee mag ich nicht so, ich hätte mir mehr Irrwege gewünscht und keine Personen die einfach Funktionieren, weil es sich besser lesen lässt.

Cover:
Das Cover gefällt mir und macht Lust auf mehr: was oder wer ist denn „Verloren“?

Fazit:
Ein schöner Einstieg in die „Gone“-Reihe. Mir persönlich haben die brutalen Szenen nicht gefallen, obwohl sich der Autor bemüht hat immer wieder zu betonen, dass Gewalt keine Lösung ist und man nicht grundlos jemanden umbringt. Ja dann hätte er sich halt was anderes ausgedacht – sie hätten ja auch Kniffel, oder so, spielen können … Dennoch hat Michael Grant eine interessante dystopische Welt erschaffen, die es zu erlesen lohnt. Ich vergebe 3 Sterne für den ersten Teil der Reihe und empfehle es Fans von Dystopien.