Reiten macht Spaß: Erotische Bekenntnisse – Anna Lynn

Klappentext:
Katharina ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die heiße Dessous und verruchtes Sexspielzeug entwirft. Dabei probiert sie ihre Kreationen nicht nur an ihren Modellen, sondern auch an sich selbst und ihren Freunden aus.
Die neueste Idee sind Kunstpenisse, die den Reiterinnen beim Sport so richtig einheizen sollen …
Damit macht sie ihre Geschäftspartner und ihren Chef gleichermaßen heiß.
Als ein Werbefilm gedreht wird, sollen die sexy Models auf breiten Sessellehnen die Bewegungen beim Reiten simulieren. Und das bleibt nicht ohne Folgen …


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Titel: Reiten macht Spaß: Erotische Bekenntnisse
Autor: Anna Lynn
Verlag: blue panther books
Seiten: 208
ISBN: 978-3862777358
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Katharina designt heiße Dessous und Sexspielzeug. Das besondere liegt in der Zielgruppe: kleine Kunstpenisse, welche die Reiterin bei ihrem Hobby verwöhnen …

Meine Meinung:
Anna Lynn fackelt nicht lange, wenn sie in fahrt ist, dann müssen ihre Charaktere und alle(s) in der nahen Umgebung herhalten. Die Geschichte ist also nicht auf die nette Zweisamkeit aus, sondern wenn die von Katharina gestylten Sachen zum Zug kommen, dann gibt es kein Halten mehr. Eine interessante Sichtweise, mit welcher die Autorin ihre Spielzeuge beleuchtet 😀 Auch die Beziehung zum Reiten / Pferd kommt nicht zu kurz. Der Titel bekommt auch hier eine Doppeldeutigkeit. „Reiten macht Spaß“ ist ein oft gerufener Satz in Reitställen, wenn die Damen auf ihren Pferden nicht lächeln. Mit diesem Background liest sich das Buch noch mal ganz anders und der nächste Besuch bei einem Reitsportereignis könnte interessantes Kopfkino auslösen 😉

Das einzige Manko, welches ich sehe ist eine leichte Differenz innerhalb der Geschichte. Anna Lynn schreibt auf eine Art sehr derb und direkt, es geht immer heftig und viel zur Sache auf der anderen Seite schleift die „drum-rum“ Geschichte etwas und damit zieht sich die Handlung. Daher ziehe ich hier einen Stern ab und vergebe 4 Sterne für ein sehr amüsantes Buch. Eine Leseempfehlung gebe ich an alle Pferdemenschen, und Leser, welche etwas außergewöhnliches suchen.

Ich bedanke mich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.

Ein Buch, das nie erschien: Vom System Gewalt gegen das Pferd – Regina Rheinwald

Klappentext:
„Sie haben keine Ahnung – Sie reden Unsinn – Ich schlag Dir gleich Deine Kamera in die Fresse!“
Noch nicht allzu lange her, dass die Deutsche Reiterliche Vereinigung zur Pressekonferenz rief und sehr werbewirksam ein Video vorstellte, das zeigen sollte, was sie auf deutschen Vorbereitungsplätzen nicht mehr zu sehen wünschte.
Anlass für diese Offensive war die wachsende Kritik am reiterlichen Umgang mit dem Pferd, vor allem an der sog. Rollkur.
Mehrere Jahre hat Regina Rheinwald auf etlichen Reitturnieren recherchiert, wie es dort um den Tierschutz bestellt ist und auch überprüft, was sich nach der FN-Offensive geändert hat. Das Ergebnis war ernüchternd und die FN-Vorgaben scheinen ein zahnloser Papiertiger zu sein.
In diesem Buch kann sie der Leser bei ihren Recherchen begleiten und auch miterleben, wie man sie beleidigte, ja gar bedrohte.
Über 90 Fotos und Hintergrundwissen dokumentieren, was Pferde täglich erleiden müssen und wie unscheinbar heutzutage schärfste Gebisse daherkommen.


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Titel: Ein Buch, das nie erschien: Vom System Gewalt gegen das Pferd
Autor: Regina Rheinwald
Verlag: Rheinwald-Verlag
Seiten: 136
ISBN: 978-3981767704
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Regina Rheinwalt, Reitlehrerin und Pferdetrainerin, schildert in ihrem Buch ihre Erlebnisse, welche sie auf Turnieren und Freizeitställen miterleben musste und was geschah, als sie etwas dagegen unternehmen wollte.
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven! Es zeigt viele Fotos von Pferden in Rollkur / Hyperflexion / LDR und die Texte dazu sind ebenfalls nicht ohne …

Meine Meinung:
Ich habe schon jahrelang keine Turniere mehr besucht und mir keine im TV oder Internet angesehen, zu viel passiert schon im heimischen Pensionsstall und als Miteinsteller ist man fast machtlos gegen die anderen Reiter. So lernt schon jeder vernünftige Reiter: sage nix, sieh weg oder akzeptiere. Dass es im Leistungssport nur noch um das gewinnen und aufpolieren des eigenen Egos und gegen das Pferd geht, stellt dieses Buch ganz deutlich hervor, aber gibt es nicht auch Reiter, welche pro Pferd sind? Oder findet man die nicht auf Turnieren? Gleiches ist in der Ausbildung von Pferden zu sehen: Prügeln, brechen und irgendwann läuft der Gaul – gibt es niemanden, der die Pferde so ausbildet, wie sie es brauchen?

Das Buch ist gut, es ist ein Wachmacher! Allerdings und das ist sehr schade, ein einseitiger Wachmacher. Man kann nicht alles schlecht machen (was Pferdequälen eindeutig ist!), aber man muss auch alternativen aufzeigen. Was in diesem Fall wäre: Pferde in vernünftiger, physiologischer Aufrichtung; feine Zügelführung ohne Hilfszügel; gut sitzende Reiter ohne Sporen, Pferdeausbildung, welche Pferdegerecht ist; damit jene Menschen, welche durch falsche Vorbilder geprägt sind, eine Alternative kennen lernen!

Fazit:
Es ist für mich schwierig ein Buch zu rezensieren, von dem ich mich immer wieder ablenken musste, weil mich die Schilderungen und Bilder so verstört haben. Theoretisch möchte ich es jedem empfehlen um das Auge zu schulen „sieh hin, sag was, dass ist falsch!“, aber andererseits zeigt dieses Buch nicht, wie es besser gemacht werden sollte. Eine Kritik sollte auch aufklären und das fehlt in der Lektüre komplett. Daher vergebe ich nur 4 Sterne für dieses Buch mit dem Hinweis, sich mit einer physiologischen Reitweise zu beschäftigen und alles zu hinterfragen was man ans Pferd oder an den Reiter schnallt, damit das Reiten leichter fällt.

Ich bedanke mich bei Regina Rheinwald für das Rezensionsexemplar.

Vom Fluchttier zum Designerpferd: Wege und Irrwege in der Pferdezucht – Barbara Schulte

Klappentext:
Die deutsche Sportpferdezucht befindet sich im Prozess einer stetigen Veränderung und – so will man meinen – auch Verbesserung. Immer rittigere Pferde sind das Ziel, die sich auch von Amateuren problemlos korrekt reiten lassen und in der Lage sind, auf Turnieren gute Leistungen zu bringen. Doch die Realität ist eine andere, sagt Barbara Schulte. Sie beschreibt eine Entwicklung, die dazu führt, dass junge Pferde ihre zunächst spektakulären Bewegungen bald nicht mehr zeigen können, dass die Nutzungsdauer von Sportpferden stetig sinkt und sich Erkrankungen des Bewegungsapparates mehren. Ein Buch, das provoziert, polarisiert und zum Nachdenken anregt.


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Titel: Vom Fluchttier zum Designerpferd: Wege und Irrwege in der Pferdezucht
Autor: Barbara Schulte
Verlag: Müller Rüschlikon
Seiten: 160
ISBN: 978-3275018550
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Ich bin weder Züchter, noch möchte ich züchten. Aber ich habe auf Pferden reiten gelernt die komplett anders sind, als die heutigen Exemplare. Da stellt sich mir doch die Frage: Warum ist das so und was wird mit der heutigen Zucht bezweckt?

Dieses Buch beantwortet viele Fragen – angefangen mit der Zuchtgeschichte weit vor unserer Zeitrechnung; Zudem sind die Texte anschaulich bebildert und es gibt sogar Trainingstipps, wie mit den heutigen Pferden für eine Gesunderhaltung gearbeitet werden muss. Dieses Training (erarbeitet von Ulrike Paulus) ist, meiner Meinung und Kenntnis nach, das einzige Training, welches auf die veränderte Statik der Tiere eingeht und sie damit wieder rittiger und leistungsfähiger macht.

Fazit:
Ein Buch, welches jeder gelesen haben sollte der mit Pferden zu tun hat! Viele Fragen werden fundiert sowie sachlich beantwortet und es ist einfach nur erschreckend wie sich die Zucht entwickelt – ich denke da nur an den guten alten Schäferhund …


 

Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr hier:

(Pferde machen Handstand – aufgrund der veränderten Statik)


 

(Ulrike Paulus bei der Körperarbeit)


Wissenswerte Links:

Alles rund um den Verein pro Equo: proequo-ev.de

Alles über Ulrike Paulus: horses-in-balance.com

Bewegungsapparat Pferd: Praxisbezogene Anatomie und Biomechanik – Michaela Wieland, Claudia Schebsdat, Jörne Rentsch

Klappentext:
Wer regelmäßig manuelle Techniken beim Pferd anwendet, hat sicher schon einige Zeit mit klassischen Anatomiebüchern verbracht. Dieser Titel geht einen Schritt weiter und beschreibt auf einzigartige Weise die funktionellen Bedeutungen und Zusammenhänge des Bewegungsapparates beim Pferd.

Jeder Muskel wird so beschrieben und gezeichnet, dass er förmlich greifbar wird. Anatomische Details, die Darstellung der Muskeln in Funktionsgruppen und Wissenswertes zu Gewebearten und Gelenken vervollständigen den Rundumblick und lassen Zusammenhänge klar werden. So macht Anatomie Spaß und Wissen bleibt im Kopf.


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Titel: Bewegungsapparat Pferd: Praxisbezogene Anatomie und Biomechanik
Autor: Michaela Wieland, Claudia Schebsdat, Jörne Rentsch
Verlag: Sonntag
Seiten: 216
ISBN: 978-3830494447
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Ich habe lange überlegt ob ich eine Rezension zu diesem Buch schreibe, hatte es dann verworfen und bin nun leider durch ein paar Bemerkungen wie „kennst du das Buch, es wurde mir empfohlen“ oder „das Buch soll echt gut sein, meinst du das lohnt sich zu kaufen“ oder „in dem Buch ist die Biomechanik total toll erklärt“ dazu gezwungen eine nicht so tolle Buchbewertung abzugeben, denn das Buch ist einfach mal fehlerhaft, zu teuer und schlecht bebildert!

Inhalt:
Teil 1 Grundlagen
– Gewebearten
– Bindegewebe
– Knochen
– Gelenke
– Bänder
– Muskeln
– Nervensystem

Teil 2 Funktionelle Anatomie
– Allgemeine Biomechanik
– Rumpfkonstruktion und Statik
– Schultergliedmaße
– Beckengliedmaße
– Kopf
– Wirbelsäule

Teil 3 Bewegung des Pferdes
– Biomechanik und Bewegungsablauf in den Grundgangarten des Reitpferdes

Meine Meinung:
Laut den Autorinnen ist dieses Buch, natürlich für alle Pferdeinteressierten, Richter, Reiter, Osteopathen und Physiotherapeuten gedacht. Ich sehe dies etwas anders, denn für die ersten drei genannten ist das Buch eindeutig zu Fachspezifisch und für die letzteren beiden zu fehlerbehaftet, ggf ist es eine nette Begleitung für die Ausbildung zum Pferdephysio /-osteo, mehr aber leider nicht! Natürlich schleichen sich in jedem Buch Fehler ein, dies ist leider schon zur Normalität geworden, aber bitte nicht bei einem Fachbuch bei dem 3 (!) ausgebildete Osteopathen am Werk waren, haben die sich das, was geschrieben wurde nicht mehr durchgelesen?

Bsp. Zitat S. 56: Bandscheiben (Disci intervertebrales) […] am C2/C3 und in der LWS zwischen Occiput und C1 zu finden […] – was möchte mir der Dichter damit sagen ?!

Dazu kommen noch Bilder, bei denen die Pferde fleißig im falschen Knick (höchster Punkt C3/C4) laufen, nicht in den Hanken gebeugt sind wie beschrieben und die Pferde mit unpassendem Equipment vorgestellt werden und Taktverschiebungen /-störungen zeigen. Was soll der geneigte Leser denn hier lernen, denn die Bilder sollen positive Beispiele sein! Bzw. was kann er glauben, wenn er es nicht besser weiß?!

Zudem wurden teilweise Bilder von anderen Fachbüchern des Thieme Verlag genutzt (Muskelphysiologie – Muskelfunktion und Versorgung), welche leider schon veraltet sind. Warum nutzt man nicht die neuesten Erkenntnisse und teilt diese gleich mit?

Fazit:
Das Buch wirkt wie: wir machen das mal schnell und fertig. Bei mir war dieses Buch ein Weihnachtsgeschenk und ging postwendend wieder zurück. Ich kann das Buch nicht empfehlen oder wenn dann nur in Kombination mit anderen Anatomiebüchern (als Bsp. ABC of the horse von Pauli Grönberg).

Genussvoll Reiten mit der Légèreté: Die Entdeckung der Leichtigkeit im Sattel – Pascale Berthier

Klappentext:
Grau ist alle Theorie? Von wegen. Wer Pascale Berthiers Texte liest, bekommt einen außergewöhnlich lebendigen Eindruck von der Reitkunst. Es hat viel von dem, was andere Werke haben: systematisch gegliederte, logische Anleitungen und nachvollziehbare Erklärungen. Allerdings hat es etwas, was im Fachbuchregal selten anzutreffen ist: Humor. Damit ist Pascale Berthiers Werk ein unterhaltsames Fachbuch, das komplizierte Sachverhalte in leicht verdaulichen, sehr bildhaften Häppchen serviert. Es beschreibt die Techniken der Légèreté von der Basisarbeit bis zur Entwicklung höherer Lektionen in der Reit- und Fahrpraxis. Das Wort Baucherismus wird vom theoretischen Begriff zur greifbaren Praxis. Wie setzt der Reiter, Hand, Knie oder Gesäß korrekt ein? Warum ist die festgestellte Hand viel sanfter, als viele glauben und was bringt die Arbeit mit nur einem Zügel? Berthier stellt kluge Fragen und serviert herzhafte Antworten. Ganz nebenbei lernt der Leser Berthier und ihren Lehrmeister Racinet kennen, was dem Buch eine ganz persönliche Note verleiht.


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Titel: Genussvoll Reiten mit der Légèreté: Die Entdeckung der Leichtigkeit im Sattel
Autor: Pascale Berthier
Verlag: Cadmos Verlag
Seiten: 112
ISBN: 978-3840410574
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Zu Beginn möchte ich erst mal loswerden, dass mich der Klappentext in Verbindung mit der Seitenzahl des Buches schon zweifeln lies, ob ich wirklich das bekomme, was ich erwartet habe. Oder anders: Ich habe meine Erwartungen stark zurückgenommen als ich das dünne Buch sah!

Der nächste Punkt: Ich würde hier niemals von einem Fachbuch sprechen! Natürlich ist dieses Buch für Reiter geschrieben und setzt einen gewissen Grad an reiterlichem Können voraus, aber dennoch sind die Infos zu dünn und geben nur schwammige Anleitungen.

Ich habe wirklich Schwierigkeiten dieses Buch zu rezensieren. Es gab Stellen, die ich gut fand und wieder andere, bei denen ich mir dachte „was soll das alles?“

Gut erklärt ist der Gebrauch der „festgestellten Hand“ oder der sog. „main fixe“. Allerdings auch nicht wirklich gut, da dieses Thema Seiten füllen könnte und hier nur auf einer beschrieben ist zzgl. Bildern. So ähnlich geht es dann weiter. Themen werden angerissen und dann folgen Geschichten über Kochen und Backen – ist das der angepriesene französische Humor?

Der nächste Punkt ist das Longieren. Pascale Berthier stellt eine sehr eigenartige Version des longierens vor, welche ich noch nie gesehen habe. Ich finde die Art interessant, würde es aber nie umsetzen – ich longiere grundsätzlich mit dem Kappzaum und kann mir nicht vorstellen, dass so feines longieren auf Trense möglich ist. Die Autorin weist zwar darauf hin, dass die Longe – wenn nach ihrer Anweisung gearbeitet wird – durchhängt, aber dennoch liegt sie im Gebissring und belastet das Gebiss einseitig – für mich ein absolutes no-go! Auch finde ich es dogmatisch zu sagen, dass die „herkömmliche Art“ zu longieren nicht gut sei, denn hinten treiben und vorne halten bringt kein Pferd zum losgelassenen Gehen – Hier stimme ich Pascale Berthier teilweise zu „vorne halten und hinten trieben“ ist bei allen Arbeiten hinderlich, es hat aber nichts mit der regulären Longenarbeit zu tun, sondern beschreibt eine Sparte an Pferdeleuten die es einfach nicht besser kann! Unter Fachgerechter Anleitung kann gute Longenarbeit wunder bewirken und ein Pferd Gerade auf einer Kreisbahn zu halten ist ebenfalls ein langer Weg und harte Arbeit – die Pferde, auf den im Buch abgebildeten Fotos dagegen, sind schief. Wie sieht es überhaupt mit Gymnastik aus? Seitengänge habe ich im Buch vermisst, obwohl sie kurz erwähnt wurden das sie hilfreich sind.

Fazit:
Ich finde, dass dieses Buch einen Austausch zwischen Berthier und Racinet wiedergibt. Sie weiß nicht weiter und fragt ihren Lehrer, der ihr immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Diese Lehre versucht sie, in unveränderter Art, weiterzugeben und zeigt Auszüge ihrer Arbeit mit ihren Pferden sowie auf Kurspferden. Sie berichtet von der wichtigen Arbeit der losgelassenen Pferde und wie diese sinnvoll angewendet, auch bei Fahrpferden, wahre Wunder vollbringt. Dennoch hat das Buch in sich zu wenig Informationen.

Reiter, welche sich mit der Légèreté bereits beschäftigt haben, werden nichts neues Erfahren und Reiter, welche sich mit dieser Art zu Reiten noch nie befasst haben, werden verwirrt sein und Pferde erkennen, welche mit einer Aufrichtung laufen, aber eine schleppende Hinterhand zeigen – was ebenfalls wenig wünschenswert ist. Wie gesagt, finde ich das Buch nicht wirklich schlecht und auch nicht gut, daher vergebe ich 3 Sterne und empfehle jedem potentiellen Interessenten zuvor einen „Blick ins Buch“.