Cat & Cole 02: Ein grausames Spiel – Emily Suvada

Reihenfolge:
Die letzte Generation
Ein grausames Spiel

Klappentext:
Die Seuche ist vorüber, aber der Kampf hat gerade erst begonnen!
Cat ist erschöpft, verwundet und schockiert über die grausame Entdeckung über ihren Vater. Sein Plan: die komplette Menschheit nach seinen Wünschen umzuprogrammieren. Cat und Cole müssen ihn aufhalten und dafür eine Allianz mit dem Feind eingehen. Aber überall warten Lügen und Betrug. Cat muss alles und jeden, dem sie vertraut, infrage stellen. Und während ihr Vater immer zwei Schritte voraus ist, stellen sich Cats Geheimnisse, versteckt in ihrem eigenen Kopf, als größte Bedrohung heraus …

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Titel: Cat & Cole – Ein grausames Spiel
Autor: Emily Suvada
Verlag: Planet!
Länge: 465 Seiten
ASIN: ‎B07JG9TGWK
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Das Virus ist besiegt, aber Cats Vater noch nicht, daher muss noch eine Schlacht geschlagen werden, um das Leben der Menschheit zu bewahren …

Meinung:
Der zweite Teil setzt nahtlos am ersten Band an. Es ist daher sinnvoll den ersten Band zu kennen – auch wenn das Wichtigste wiederholt wird. Die alten Figuren und auch neue tauchen auf, aber leider entwickeln sich die Charaktere nicht mehr, sondern wirken konstruiert, genau wie die komplette Handlung. Diese besteht nur noch aus brutalen kämpfen (detailreich beschrieben), vielen Schimpfwörtern und ganz viel Programmierung. Zudem ist das Lektorat echt schlecht, es fehlen teilweise Wörter, es gibt viele Schreibfehler und zwischendrin werden auch noch Namen der Protagonisten vertauscht. Das Korrektorat lässt auch wieder zu Wünschen übrig, so ist es wie im ersten Teil immer wieder zu Handlungsfehlern gekommen. Ein Jeep wird mehrmals mit wichtigen Unterlagen zerstört, taucht später wieder auf (mit allen Unterlagen), wird dann wieder zerstört usw.. Zudem wird der Jeep immer wieder beschrieben, so findet sich das Cartaxus Logo auf dem Jeep, später ist das Auto glücklicherweise nicht als Firmenfahrzeug zu erkennen, weil es keinen Aufdruck trägt – wie praktisch!
Cat und Cole streiten sich mehrmals wie man nun mit einigen Problemen umgeht und entweder Cat will Gewallt anwenden oder Cole – je nachdem wer es ist, spricht sich der andere dagegen aus. Gerade auf den letzten 100 Seiten war es mir wirklich zu blöd, es geht nur noch ums fliehen und retten und immer wieder geht damit die Diskussion einher, ob getötet werden soll und wenn ja wer. Das Buch hätte man tatsächlich um gute 150 Seiten kürzen können, dann hätten viele Wiederholungen und auch abstruse Handlungen einfach gestrichen werden können. So trainiert Cat mit Lee (zur Übung) und die beiden prügeln sich so stark, dass sich Cat immer mit Heiltek volldröhnt – woher bekommen die eigentlich immer den ganzen Nachschub? Später kommt raus, dass Cat eine schwere Gehirnerschütterung hat und sich schonen soll, prügelt sich weiter, gibt ja Heiltek. Das Team um Cat bricht in Häuser ein, alle sind super aufgeräumt und beherbergen alles, was sie brauchen, deutet wahrscheinlich darauf hin, dass die Hütten bewohnt sind. Was machen sie? Hinterlassen alles dreckig, es wird ausführlich beschrieben wie geduscht wird und nasse Handtücher und Sachen auf dem Boden landen und liegen gelassen werden. Auch bietet Cartaxus offenbar überall Lagerhäuser an, mit Nachfüllware – was macht Lee? Räumt den Schrank leer und alles, was ihm nicht passt, landet auf dem Boden. Wer macht da sauber?
Das Ende ist dann leider auch vorhersehbar und es könnte tatsächlich noch einen dritten Teil geben …

Cover:
Das Cover passt zum ersten Band, allerdings wirkt es entspannter – nicht mehr so explosiv, dafür umfassend, was auch passt.

Fazit:
Der Teil kann nicht überzeugen, zu technisch, zu unlogisch und voller Fehler. Ich vergebe daher nur 2 Sterne und die Leseempfehlung geht nur an jene, welche den ersten Teil für sehr gut befunden haben. Die komplette Reihe empfehle ich nur, wenn man sich viel mit Programmierung auseinandersetzen möchte und daran Freude findet.

Cat & Cole 01: Die letzte Generation – Emily Suvada

Reihenfolge:
Die letzte Generation
Ein grausames Spiel

Klappentext:
1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.
Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta.
Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!

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Titel: Cat & Cole – Die letzte Generation
Autor: Emily Suvada
Verlag: Planet!
Länge: 481 Seiten
ASIN: ‎B07C7KGDMS
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Eine Seuche beherrscht die Welt und Cat ist ganz allein, nachdem ihr Papa vom Tech-Konzern entführt wurde. Nun schlägt sie sich allein durch und versucht zu überleben, das gelingt zwei Jahre auch ganz gut, bis wieder jemand vom Konzern vor ihrer Tür steht und sie um jeden Preis schnappen möchte …

Meinung:
Der Einstieg ist leicht und gleich fesselnd. Die Seuche bestimmt das Leben und hat die Welt verändert. Es ist leicht mit Cat zu fühlen und beängstigend zugleich, denn irgendwie scheint nichts so zu sein, wie es soll und so ist die Geschichte spannend, abwechslungsreich und natürlich auch voll von Gefühlen. Die Figuren sind alle sympathisch und sie entwickeln sich mit der Zeit. Man lernt immer mehr von ihren Persönlichkeiten kennen und dann kommt ein Punkt, in dem einem langsam klar wird, was Cartaxus (der Tech-Konzern) verbrochen hat und es ist unglaublich gut umgesetzt – es könnte tatsächliches vieles so passieren – was das Kopfkino natürlich noch mehr anregt und man noch mehr in die Handlung abtauchen. Schade ist, dass sich immer wieder ein paar Fehler eingeschlichen haben – weil ich nicht spoilern möchte, bleibe ich bei den belanglosen Sachen: Lee hält eine Flasche in der Hand, diese ist leer und er stellt sie in die Wanne. Eine Seite später nimmt Lee einen Schluck aus der Flasche, leert sie damit und stellt sie ab. Solche Sachen hätten im Korrektorat auffallen müssen! Es gibt leider mehrere solcher Szenen in denen Sachen oder Personen immer wieder auftauchen, obwohl sie bereits auf einer Seite davor weggeschrieben wurden, sowas ist schade, stört den Fluss und behindert innere Bilder. Zudem ist die Handlung sehr technisch, ich bin mir nicht sicher, ob die ganzen technischen Skills für jeden nachvollziehbar sind. Um die Geschichte zu mögen, muss man definitiv eine Affinität zur Programmierung, Codierung und Hacking haben. So ist die Ausdrucksweise und der Erzählstil aber flüssig und gut geeignet für ein Jugendbuch. Auch die Liebesgeschichte ist passend gestaltet, sie ist nicht von null auf jetzt, entwickelt sich irgendwie, ohne aufdringlich zu erscheinen.

Cover:
Das Cover ist super schön und es passt perfekt, es wirkt hochexplosiv und wenn man die Geschichte kennt ein bisschen eklig.

Fazit:
Ein spannender Auftakt der Dilogie. Aufgrund einiger Handlungsfehler und der tiefen Einsichten ins Hacking (nicht für jeden geeignet) vergebe ich nur 3 Sterne und eine Leseempfehlung nur an Fans von Programmierung und DNA-Optimierung.

Birthmarked 03: Der Weg der gefallenen Sterne – Caragh O’Brian

Reihenfolge:
Die Stadt der verschwundenen Kinder
Das Land der verlorenen Träume
Der Weg der gefallenen Sterne

Klappentext:
Die junge Gaia Stone ist Hebamme. Doch in einer zerstörten Welt kann auch sie den verlorenen Kindern nicht mehr helfen, und so trifft Gaia eine schwere Entscheidung. Gemeinsam mit einer Gruppe junger Siedler verlässt sie das Ödland, um zur Stadt hinter der Mauer zurückzukehren und um Hilfe zu bitten. Werden sie die gefährliche Reise überstehen? Und wird sich Gaias Hoffnung auf eine bessere Zukunft endlich erfüllen?

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Titel: Der Weg der gefallenen Sterne
Autor: Caragh O’Brian
Verlag: Heyne
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-3453267435 ‎
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Teil drei knüpft nahtlos an den zweiten Band an und die Siedler machen sich auf den Weg zur Enklave …

Meinung:
Ich habe die ganze Zeit im Hinterkopf, dass diese Trilogie für junge Erwachsene geschrieben ist und ich kann es einfach nicht glauben! Bereits im vorherigen Band gab es viele Sachen, welche konstruiert und schon wirklich verrückt waren, der dritte Teil ist noch konstruierter, noch verrückter und wirkt immer unglaubwürdiger. Auf eine Art ist viel Moral in der Geschichte: Gewalt erzeugt Gegengewalt und Frauen sollen selbst über ihren Körper und ihre Kinder entscheiden dürfen (Selbstbestimmung, Abtreibung, Leihmutterschaft). Andererseits hat Gaia (im ersten Band) selbst Kinder aus dem Elternhaus entrissen und fand dies absolut vertretbar. Nicht einmal kam eine Reflexion dazu, was der Geschichte sicherlich gutgetan und Gaia auch glaubwürdiger gemacht hätte. Nun zur Glaubwürdigkeit der Charaktere, diese scheinen so gut wie nicht zu „reifen“. Ein Jahr soll seit dem letzten Band vergangen sein, alle sind endlich älter geworden – Gaia ist inzwischen 17! Allerdings geistig noch so verkopft wie immer und auch Leon (der jetzt 21 sein müsste) verhält sich wie ein trotteliges Kind. Immer mit dem Kopf durch die Wand und das mehrmals! Die beiden zusammen sind so naiv, dass es wehtut – sie machen immer wieder die gleichen Fehler, es endet immer mit dem gleichen Ergebnis und als sie dann von den anderen unterstützt werden, sterben Menschen – wie erwartet. Es ist eine furchtbare Handlung – Entwicklung möchte ich es nicht nennen, weil es keine Veränderung gibt, nur immer und immer mit dem Kopf durch die Wand.

Cover:
Ich bin immer noch von dem Cover begeistert, so verträumt und mystisch.

Fazit:
Ein furchtbar langweiliger Abschluss, welcher sich stark mit dem Thema Kinderwunsch beschäftigt und damit weit weg von der spannenden Handlung des ersten Bandes entfernt ist. Die Charaktere und die Handlung wirkten extrem konstruiert und damit verlor die Geschichte ihren Reiz, daher vergebe ich nur 2 Sterne und empfehle diesen Band nur an Fans der vorherigen Bände.

Birthmarked 02: Das Land der verlorenen Träume – Caragh O’Brian

Reihenfolge:
Die Stadt der verschwundenen Kinder
Das Land der verlorenen Träume
Der Weg der gefallenen Sterne

Klappentext:

Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Nichts ist ihr geblieben, sind doch ihre Eltern getötet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden. Die zerstörte Welt, durch die sie sich kämpft, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia nicht nur die Schwester, sondern auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, der Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe.

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Titel: Das Land der verlorenen Träume
Autor: Caragh O’Brian
Verlag: Heyne
Länge: 496 Seiten
ISBN:‎ 978-3453315297 ‎
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Gaia hat es in den Toten Wald geschafft, doch ihre Oma trifft sie dort nicht und auch die Hoffnung, auf ein besseres Leben und Selbstbestimmung, scheint unerreichbar zu sein.

Meinung:
Im zweiten Teil spielt sich alles im Toten Wald ab und am Ende gibt es noch eine kleine Bonusgeschichte, als Goodie.
Auch in diesem Teil ist einiges konstruiert oder es werden Sachen, welche vorher in Stein gemeißelt sind, einfach ignoriert – so wie es gerade in die Geschichte passt. Es ist schade, dass dies beim Korrektorat nicht aufgefallen ist. Auch wenn in dem Buch keine sexuellen Handlungen beschrieben werden, so ist es doch grenzwertig, dass ein 19-jähriger Junge mit einem 15-jährigen Mädchen für einen Monat allein gelassen wird (in dem Wissen, dass dieser Junge schon mindestens 2 Frauen geschwängert hat). Ebenfalls schwierig, wenn Gaia einfach nicht älter wird und mit 16 Jahren unwahrscheinlich vielen Frauen hilft zu entbinden und die Männer einfach schnell mithelfen sollen, die Frauen (nicht die eigenen!) bei der Geburt zu unterstützen. Die Beschreibungen der Geburten sind sehr detailliert, immer sehr blutig und die Überlebensrate durchwachsen. Für ein Jugendbuch sind die genannten Punkte mehr als speziell. Dennoch ist die Geschichte spannend und greift immer wieder Punkte aus dem ersten Teil auf und macht neugierig auf den dritten Teil. Die Charaktere entwickeln sich weiter, obwohl nicht immer alles nachvollziehbar ist. Gerade die Entwicklung zwischen Leon und Gaia ist stellenweise absolut irre und passt überhaupt nicht zu den beiden – hier hätte es auch weniger Dramatik vertragen. Dafür werden andere Punkte ohne Diskussion abgelegt, obwohl es viel Aufklärung bedurft hätte. Daher ist dieser Teil zwar ganz nett, aber aufgrund der ganzen Kritikpunkte auch verstörend.

Cover:
Das Cover passt perfekt zur Reihe, es ist liebevoll und geheimnisvoll gestaltet.

Fazit:
Viele Fragen bleiben offen, einige werden beantwortet, nicht immer ist alles korrekt für ein Jugendbuch und nun muss es der dritte Teil rausholen! Auch wenn der zweite Teil nett war, hat er mich nicht umgehauen und Kritik habe ich auch genug geäußert, daher gibt es von mir nur 3 Sterne und eine Leseempfehlung gibt es nur an jene, welche den ersten Teil gut fanden.

Birthmarked 01: Die Stadt der verschwundenen Kinder – Caragh O’Brian

Reihenfolge:
Die Stadt der verschwundenen Kinder
Das Land der verlorenen Träume
Der Weg der gefallenen Sterne

Klappentext:
Sag mir, wo die Kinder sind
Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …

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Titel: Birthmarked 01: Die Stadt der verschwundenen Kinder
Autor: Caragh O’Brian
Verlag: Heyne
Länge: 464 Seiten
ASIN: B004P1J6RS
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Gaia ist 16 Jahre alt und lebt im Armenviertel. Sie arbeitet mit dem System und liefert jeden Monat die ersten drei Säuglinge, welche sie als Hebamme auf die Welt geholt hat, bei der Enklave ab. Sie befolgt die Regeln, genau wie ihre Eltern, doch eines Tages werden ihre Eltern verhaftet und Gaia wird verhört. Langsam beginnt sie zu hinterfragen und fasst einen Plan …

Meinung:
Der Einstieg in Birthmarked ist gelungen. Schnell ist man in die Geschichte eingetaucht und fiebert mit Gaia mit. Was ist mit ihren Eltern, was passiert mit den abgelieferten Babys und was bezweckt die Enklave mit allem? Viele Fragen, welche die Geschichte spannend machen und auch die Charaktere sind sympathisch und stellenweise sehr undurchsichtig, sodass man (wie Gaia) nicht weiß, ob diejenigen nun Freund oder Feind sind.
Zu Beginn des Buches gibt es eine Landkarte, sodass man ungefähr weiß, wie die Welt um Gaia aufgebaut ist – leider ist die Karte im E-Book sehr klein und kaum lesbar, dennoch ist das wichtigste zu erahnen. Auch im Buch geht es zwischenzeitlich visuell weiter, denn es gibt Geheimnisse zu lösen. Bspw. gibt es einen versteckten Code, welcher entschlüsselt werden muss und dieser ist ebenfalls bebildert im Buch abgedruckt, sodass man sich auch selbst versuchen kann diesen zu knacken. Diese Aktion ist mehr als gelungen und verbindet einen noch mehr mit dem Inhalt – wer experimentierfreudig ist und Rätsel liebt, kommt hier ganz auf seine Kosten. Wer es nicht mag, muss nicht tätig werden, weil die Figuren im Buch später auf die Lösung kommen und der Lösungsweg nachvollziehbar erläutert wird. Die Geschichte bietet viele Fragen, viele Antworten, eine erschütternde sowie spannende Handlung und ein bisschen Gefühl und Rebellion gibt es natürlich auch. Leider wird am Ende etwas viel konstruiert und einige Sachen gelingen zu leicht. Dennoch tut es der Handlung nicht weh und es ist sogar erleichternd zu wissen, dass es einigermaßen gut in Band zwei weitergehen kann.

Cover:
Das Cover wirkt verträumt und es spiegelt sich die Herde mit dem Himmel – was es damit auf sich hat, wird hoffentlich noch erklärt. Aktuell weiß man nur, es geht auch um Sternbilder – aber warum?

Fazit:
Ein gelungener Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht! Aufgrund leichter Konstruktionen zum Ende vergebe ich nur 4 Sterne, dennoch kann ich den ersten Teil von Birthmarked an alle, welche Dystopien lieben, empfehlen.