Nichts bleibt je vergessen – Claudia Vilshöfer

Klappentext:
Eine Frau auf der Spur eines mysteriösen Verbrechens — und niemand, der ihr glaubt …

Glühende Hitze, eine gottverlassene italienische Einöde und kein Tropfen Benzin im Tank — so hat sich Sarah ihre Flitterwochen nicht vorgestellt. »Ich bin gleich wieder da« ist das Letzte, was sie von ihrem Mann Mark hört, als er sich auf den Weg zur nächsten Tankstelle macht. Danach verschwindet er spurlos. Von der Polizei erfährt Sarah, dass er kurz zuvor sein gesamtes Konto leergeräumt hat. Alles sieht nach einer geplanten Flucht aus, doch Sarah kann nicht glauben, dass sie sich so in Mark getäuscht hat. Sie macht sich auf die Suche nach ihm — und kommt einem eiskalten Verbrechen auf die Spur …

Endlich habe ich dieses Buch hinter mich gebracht. Es war so langatmig und das bei 352 Seiten. Ich glaube dies war mein letztes Buch von Claudia Vilshöfer. Es war vorhersehbar und einfach nur langweilig.

Wie auch bei ihrem ersten Buch „Schrei in der Dunkelheit“ ist die Handlung auf wenige Personen begrenzt, so dass sich der Leser nur auf wenige Charaktere einstellen muss. Dafür einen Stern. Allerdings erwarte ich bei nur 3 Charakteren eine Tiefe, die mich mitfiebern lässt und dies gab es einfach nicht. Mir war es schlichtweg egal, ob Sarah ihren Mann findet oder was sie für Verbrechen aufdeckt. Schade.

Die Idee hinter der Geschichte ist gut, aber nicht neu, daher nur 3 Sterne für dieses Buch und einen Platz sehr weit hinten im Bücherregal.


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Titel: Nichts bleibt je vergessen
Autor: Claudia Vilshöfer
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 352
ISBN-13: 978-3453355705
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Denn nichts ist je vergessen – Adele Marini

Titel: Denn nichts ist je vergessen
Autor: Adele Marini
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 384
ISBN: 978-3442467815
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Klappentext:
Zu schrecklich, um wahr zu sein?

Adele Marinis Roman liegt die wahre Geschichte einer Frau zu Grunde, die als Kind als einzige ihrer Familie ein grausames Blutbad überlebte.

Als Vierjährige wurde Marcella Grazioso aus einem sizilianischen Kinderheim adoptiert und kam nach Mailand. Als junge Frau will sie endlich herausfinden, wer ihre wirklichen Eltern waren. Sie wendet sich an eine Fernsehsendung, in der nach vermissten Personen geforscht wird. Bald darauf erhält Marcella einen anonymen Brief mit einem Zeitungsartikel: Anfang der 70er Jahre wurde in Catania eine ganze Familie in einem grausamen Blutbad ausgelöscht, und nur ein vierjähriges Mädchen blieb wie durch ein Wunder verschont – aus einem einzigen, schrecklichen Grund …

Leider hat Adele Marini etwas schlampig gearbeitet – auch wenn dieser Roman auf einer wahren Begebenheit beruht, ist die Geschichte noch mit zu vielen Freiheiten geschmückt – wie selbst im Vorwort zugegeben wird.

Der Mafia, sowie der Polizei passieren zu viele Fehler bei der Überwachung und auch später, wo die Heldin der Geschichte in das Zeugenschutzprogramm geschickt wird, ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass sie so nah (Kontakt mit einer Verwandten ihres Liebhabers/Kommissar) zusammentrifft.

Schade, dass diese Freiheiten zu unwahrscheinlich sind, so verliert dieser Roman (in meinen Augen) seine Glaubwürdigkeit und landet bei mir bei 3 Sternen.