Tödliches Angebot – Marisa Kashino

Klappentext:
Das erste Angebot gewinnt. Das letzte kostet Leben.

»Ich werde dieses Haus bekommen, egal, was ich dafür tun muss.« Margo braucht für ihre Familie eine größere Wohnung, koste es, was es wolle. Nach monatelanger frustrierender Suche sieht sie den Inbegriff eines perfekten Lebens vor sich. Getrieben von ihrer Verzweiflung will Margo das Haus kaufen, bevor es überhaupt auf den Markt kommt. Ein bisschen Stalking? Harmlos. Etwas Hausfriedensbruch? Notwendig. Zunehmend skrupellos dringt Margo in das Leben der Hausbesitzer ein, sie umgarnt sie bis zur Erpressung. Bis sie auf Gegenwehr stößt. Sie räumt sie so zielstrebig aus dem Weg wie die Geliebte ihres Mannes. Das Verstörende an der Geschichte? Sie werden Margo lieben, selbst wenn das Hörbuch Sie fassungslos nach Luft schnappen lässt. Kann Margo ihr perfektes Leben in ihrem Traumhaus antreten? Natürlich nicht!
Dieser Psychothrill kennt keine moralischen Grenzen und wird fesselnd von Rebecca Veil gelesen.

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Titel: Tödliches Angebot
Autor: Marisa Kashino
Sprecher: Rebecca Veil
Verlag: Hörbuch Hamburg
Länge: 563 Minuten
ASIN: ‎B0G1T451WR
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Margo ist zielstrebig und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie es durch, koste es, was es wolle! Über 10 Häuser sind ihr schon durch die Lappen gegangen und ewig in der Mietwohnung wohnen, das geht nun wirklich nicht. Beim nächsten Haus muss es klappen und Margo setzt alles daran, dieses Haus zu besitzen …

Meinung:
Rebecca Veil verleiht Margo eine angenehme Stimme und so macht es Spaß dem Hörbuch zu folgen, auch weil es nicht wirklich ein Psychothriller, sondern sehr lange ein Buch über Beziehungsprobleme ist. Margo beschreibt eindrücklich ihr Leben mit Ian und ihrem Kinderwunsch. Was sie beruflich macht, was sie in ihrer Kindheit erlebt hat und warum sie ist, wie sie ist. Das muss man mögen, denn Margo ist eine sehr spezielle Persönlichkeit, die manipulativ und berechnend ist. Sie wird im Verlauf der Handlung immer skrupelloser und damit auch unsympathischer. Zwischendurch musste ich auch mit mir kämpfen, ob ich das Hörbuch wirklich weiterhören möchte, denn das Verhalten von Margo war so krankhaft, dass es einfach anstrengend war ihr zu folgen. Nicht, weil es kompliziert war, sondern manipulativ bösartig. Dennoch bin ich froh, das Hörbuch beendet zu haben, denn das Ende war sehr gut umgesetzt und hätte ich so nicht erwartet. Auch Ian konnte mich nicht überzeugen, er blieb sehr distanziert und zum Ende hin wurde er so weich gezeichnet, dass man sich fragte, was die beiden verbindet. Die anderen Charaktere bleiben leicht im Hintergrund, sodass Margo einfach den größten Raum einnimmt, was zu ihrer Persönlichkeit passt und schließlich erzählt sie auch die Geschichte. Was mich irritiert hat, war, dass sie sich zum Ende direkt an den Leser wendet und diesen Anspricht, das passt nicht zur Erzählweise wurde aber sicherlich stilistisch genutzt, um die Wahnhaftigkeit von ihr zu unterstreichen.

Cover:
Das Cover finde ich etwas trostlos und kann damit nicht viel anfangen. Es gäbe viele anderen Motive, welche mehr Bezug zum Inhalt gehabt hätten.

Fazit:
Ein Buch mit einer sehr langen Vorgeschichte, die dann ein sehr gutes Ende aufweist. Dranbleiben lohnt sich also! Bedauerlicherweise bin ich aber mit den Personen nie warm geworden, sodass die Handlung mich nicht voll überzeugen konnte. Ich vergebe 3 Sterne und eine Empfehlung an alle, welche gerne Bücher über manische Episoden mögen.

Ich bedanke mich bei Hörbuch Hamburg für das Rezensionsexemplar.

Die langen Tage von Castellamare – Catherine Banner

Klappentext:
Castellamare, eine winzige Insel fünf Meilen vor der Küste Siziliens. Die Dorfgemeinschaft fühlt sich wohl, so am Rande der Welt. Als der Arzt Amedeo Esposito aus Florenz auf die Insel kommt, wird er misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten, das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Dieser Skandal kostet ihn die Stelle. Um bleiben zu können, übernimmt er zusammen mit seiner Frau die einzige Bar auf der Insel, »Das Haus am Rande der Nacht«. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen, denn die Bar soll ein Ort der Wunder sein. Sie wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen hindurch, allen Veränderungen zum Trotz.


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Titel: Die langen Tage von Castellamare
Autor: Catherine Banner
Verlag: list
Seiten: 480
ISBN: 978-3471351307
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Amedeo ist ein Findelkind. Nichts scheint ihn, in seinem erwachsenen Leben, zu befriedigen – außer seine Geschichten. Keiner weiß etwas mit ihm anzufangen, bis zu dem Tag, als ihn sein Ziehvater zum Arzt ausbildet und ihn dann auf die Insel Castellamare bringt. Dort scheint er seine Berufung gefunden zu haben, als Arzt und als Geschichtensammler ….

Schreibstil:
Leider konnte mich die Geschichte von Catherine Banner nicht berühren. Die Figuren bleiben blass und die Handlung plätschert so dahin. Es gab, trotz der theoretisch (teilweise) emotionalen Handlung nichts, wo ich mich berührt fühlte – mir war alles, was mit den Charakteren passierte egal. Ehrlich gesagt, war mir das Buch, für das was passierte, auch zu dick, zu aufgeblasen – 200 Seiten weniger hätten es auch getan.

Charaktere:
Wie oben bereits geschrieben konnte mich kein Charakter überzeugen. Trotz der tragischen Geschichte jedes einzelnen blieb keiner wirklich in meinem Kopf.

Cover:
Das Cover weckt einen ganz anderen Eindruck von der Handlung als das, was letztendlich in der Geschichte passiert.

Fazit:
Ein Buch, was nicht gelesen werden muss. Wenn man es macht, dann ist es aber gut und flüssig geschrieben. Mich konnten „Die langen Tage von Castellamare“ nicht überzeugen – sie machten mir meinen Tag nur länger – und daher vergebe ich nur drei Sterne.

Ich bedanke mich bei buecher.de für das Rezensionsexemplar.