Gähntechnikfrei schreiben: Worte, die wirken – Monika Kriwan, Irmgard Zirkler

Klappentext:
Schreiben Sie sich ins Rampenlicht! Was unterscheidet einen guten Text von einer buchstäblichen Schlaftablette? Wie kommen Sie mit Ihrem Thema rasch auf den Punkt? Wann darf Sprache aus dem Worteinerlei ausbrechen? Die Wordingprofis Monika Kriwan und Irmgard Zirkler entschlüsseln die Geheimnisse gekonnter Formulierung. Ob im privaten oder beruflichen Kontext: Treffen Sie zielgruppenorientiert den richtigen Ton, ziehen Sie Ihr Publikum nutzenorientiert in Texte und punkten mit wiedererkennbarer, frischer Sprache.


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Titel: Gähntechnikfrei schreiben: Worte, die wirken
Autor: Monika Kriwan, Irmgard Zirkler
Sprecher: Maria Fliri
Verlag: Bookstream GmbH
Länge: 427 Minuten
ASIN: B09ZPJM687
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Die Autorinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Texte in verständliche Form zu bringen. Dies zeigen sie anhand von vielen Beispielen.

Stil:
Als Buch wahrscheinlich besser geeignet. Denn in vielen Fällen wird eine Tabelle vorgelesen. Alt: … Neu: … Alt: … Neu: … Entschuldigung, aber das ist kopfmäßig echt übel zu verarbeiten. Wenn man von den Tabellen absieht, ist der Inhalt aber gut. Zum Einstieg wird erklärt, wie viele Menschen nicht richtig lesen und schreiben können und auch Ansichten darüber erläutert, warum dem so ist. Die Prozentzahlen von Analphabeten ist beängstigend! Aus diesem Grund wollen die Autorinnen schwer verständliche Texte neu formulieren. Auch, wie man stressfrei gendert.

Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Frei schreiben. Frei von Gähntechnik schreiben. Es hat was.

Fazit:
Auch wenn ich jetzt weiß, wie man gendert, ich lasse es trotzdem bleiben. Ansonsten habe ich ein paar interessante Dinge mitgenommen. Diese werde ich umsetzen und mal sehen, was sich so tut. Von mir bekommt das Hörbuch 4 Sterne. Es waren mir einfach zu viele Tabellen. Immer mal wieder ein Beispiel hätte mir absolut gereicht, als ab und an gleich 20 (gefühlt). Eine Leseempfehlung spreche ich an Autoren, Blogger, PRler und an Menschen, welche sich viel mit dem Satzbau beschäftigen müssen, aus.

Die Bücherdiebin – Markus Zusak

Klappentext:
Liesel lebt während des Zweiten Weltkrieges bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching, wo sie die Juden nach Dachau ziehen sieht und die Bombennächte über München erleidet. Das Mädchen überlebt, weil der Tod – in dieser Zeit beschäftigter denn je und Erzähler dieses außergewöhnlichen Romans – Liesel in sein Herz geschlossen hat. Sie und die Menschen aus der Himmelstraße.


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Titel: Die Bücherdiebin
Autor: Markus Zusak
Sprecher: Boris Aljinović
Verlag: Random House Audio
Länge: 461 Minuten
ASIN: B002TVS8H0
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Der Tod erzählt von einem Menschenmädchen, welches er liebgewonnen hatte und wie sie ihm immer wieder entwischte …

Stil:
Boris Aljinović hat eine wundervolle Stimme und er vertont die Emotionen so genial, dass es angenehm ist, dem Tod zu lauschen. Die Geschichte beginnt interessant. Der Tod stellt sich und seine Arbeit vor und danach die einzelnen Charaktere. Der Einstieg ist damit einfach und interessant. Es geht danach eher um das Zwischenmenschliche und die Verbindungen der Charaktere untereinander. Wie sie leben und was das Schicksal zu Hitlers Zeiten für die Familie so war.

Der Schreibstil ist eher langwierig. Es kommt keine Spannung auf, weil der Tod vergangenes erzählt und alles vorwegnimmt. Man weiß also, worauf es hingeht und das dann über X Minuten zu hören ist speziell. Auch ist es sehr traurig eine Verbindung zu bestimmten Charakteren zu haben und diese dann gehen zu lassen. Die Bücherdiebin rührt daher schon zu Tränen.

Charaktere:
Liesel lässt sich nicht unterkriegen, hat viel durch im Leben und versucht immer stark zu bleiben. Besonders der Kampf, dass sie unbedingt Lesen lernen möchte und den Willen dafür aufbringt, ist – in dieser schweren Zeit – hoch anzurechnen.

Ihre Pflegeeltern sind ein interessantes Paar. Herr Hubermann, ebenfalls schlecht im Lesen, versucht alles, um Liesel glücklich zu machen. Frau Hubermann ist eine schrullige Alte, welche nur so ist, damit niemand ihre weiche Seite sieht. Beide sind auf ihre Art sympathisch, dennoch hätte mich mehr tiefe der beiden erfreut, das, was sie zeigten, war nur Fassade.

Cover:
Das Bild passt, aber der Titel nicht. Schließlich klaut Liesel keine Bücher, sondern nimmt sie im Einverständnis mit.

Fazit:
Nachdem mir die Bücherdiebin so oft empfohlen wurde, muss ich sagen, dass es mich zwar berührt, aber nicht unbedingt überzeugt hat. Die Figuren waren mir, trotz ihrer Vorstellung, zu blass. Die Geschichte hatte zu viele Klischees und Längen. Ich vergebe daher nur 3 Sterne und spreche eine Hör-/Leseempfehlung für Leute aus, welche Geschichten um die Nazizeit mögen.

So viel passiert …

… und noch kein Beitrag.

Liebe Leser/innen,
erstmal möchte ich mich entschuldigen, dass so lange (etwas über eine Woche), kein neuer Beitrag erschienen ist. Das Wetter war einfach so schön und mein aktueller Lesestoff ist auch nicht so toll, dass ich unbedingt lesen müsste 🙄

Sven und ich haben „Die Haarteppichknüpfer“ von Andreas Eschbach gelesen. Oder besser: Ich habe das Buch heute geschafft, Sven gab nach den ersten 5 Kapiteln auf. Die Rezi folgt morgen. Mit „Das Rätsel: Die Pellinor-Saga Band 2
von Alison Croggon habe ich auch so meine Schwierigkeiten – gleiches blabla wie beim ersten Teil „Die Gabe“.

Das erfreuliche in den letzten Tagen war „Fernsehköche küsst man nicht (Die kochende Leidenschaft)“ von Nikol Hotel. Das Buch gibt es seit gestern bei amazon und wir durften vorab Testlesen. Auch hier folgt die Rezi in den nächsten Tagen.

Wir wünschen euch noch viele sonnige Tage und spannende Bücher 😉