Traube und Weinrebe – Heilpflanze der Volksmedizin. Kompakt-Ratgeber: Altbewährte Anwendungen, Rezepte und Empfehlungen: Frucht, Traubensaft, Weinlaub, Traubenkernöl, OPC/Traubenkernextrakt u. a. – Barbara Simonsohn

Klappentext:
Die Weinrebe – Heilpflanze des Jahres 2023!

Wie viele andere Heilpflanzen ist die Weintraube reich an Vitaminen, wertvollen Mineralstoffen und gesunden Ballaststoffen – was sie jedoch so besonders macht, ist vor allem ihr Gehalt an OPC (Oligomeren Proanthocyanidinen) in den Kernen und der Schale. OPC wirken nicht nur immunstärkend, antioxidativ, antibakteriell und antiviral, sondern beugen auch Diabetes und Arteriosklerose vor, senken das Risiko für Krebs und verjüngen die Haut.

Doch die Weintraube bzw. ihre Früchte, Blüten, Blätter und Samen können noch viel mehr: Die gesunden Inhaltsstoffe schützen Herz und Gefäße, senken einen zu hohen Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, bremsen Pilzinfektionen und Entzündungen aus, fördern Wundheilung und Collagenbildung der Haut und regen das Haarwachstum an. Außerdem beugen sie Krebs vor, stärken die Nerven, verbessern Stimmung, Gedächtnis und Konzentration und unterstützen einen gesunden Schlaf. Weinblätter und -blüten sind vor allem bekannt für ihre heilende Wirkung bei Venenleiden, Durchfall, Hämorrhoiden und Menstruationsbeschwerden.

Anzeige über Amazon Partnerprogramm Titel: Traube und Weinrebe – Heilpflanze der Volksmedizin. Kompakt-Ratgeber: Altbewährte Anwendungen, Rezepte und Empfehlungen: Frucht, Traubensaft, Weinlaub, Traubenkernöl, OPC/Traubenkernextrakt u. a.
Autor: Barbara Simonsohn
Verlag: Mankau
Seiten: 158 Seiten
ISBN: 978-3863746889
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Der Kompakt-Ratgeber hält, was er verspricht: geballtes Wissen um die Traube!

Meinung:
Das Buch ist in 3 Abschnitte unterteilt. Es beginnt mit der Geschichte, der Verbreitung und der Botanik, danach folgt die Heilwirkung von Traube und Anhang und zum Schluss gibt es leckere Rezepte für die Küche und für die Kosmetik. Dazwischen erhält man noch viele Extras mit Produktinformationen und weiterführenden Informationsquellen – wobei die fast nicht mehr benötigt werden, so viel Input steckt in diesem Buch! Meine Rezi hat etwas auf sich warten lassen, weil ich viel mit der Traube und der kompletten Pflanze experimentiert habe – bis auf die Wurzel ist die Pflanze nämlich komplett verwertbar 😉

Die Lektüre regt daher definitiv zum (aus)probieren an, egal, ob man sich ein Schlückchen Rotwein oder / und ein paar Trauben gönnt, mit dem Hintergrundwissen schmeckt einfach alles anders, und zwar besser! Auch die Arbeit im Garten mit dem Wein ist eine andere, so kann man aus jungen Weinranken ein schönes Topping für den (selbst angebauten) Salat zubereiten oder einfach im Vorbeigehen etwas snacken.

Cover:
Das Cover passt super zum Inhalt. Der Wein bekommt im Herbst eine schöne Farbe und gerade roter Wein ist gesünder als der grüne. Die Farben sind daher alle perfekt abgestimmt.

Fazit:
Ein wertvoller Ratgeber, mit viel Liebe und Sorgfalt geschrieben. Daher eine absolute Leseempfehlung an alle, mit Garten – Wein sollte jeder haben – und an alle, welche gerne die Kraft von Wein(trauben) entdecken möchten. Von mir gibt es volle 5 Sterne.

Ich bedanke mich beim Mankau-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Das Apfelblütenfest – Carsten Henn

Klappentext:
Jules war neun Jahre alt, als er eine Stellenanzeige in den größten und schönsten Baum im Apfelhain der Familie ritzte. Er suchte damals eine Haushälterin für seinen Vater, dem nach dem Tod seiner Frau alles über den Kopf wuchs.
Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, Jules‘ Vater ist längst tot, und er selbst hat widerwillig den Hof übernommen, auf dem Calvados und Cidre produziert werden. Und plötzlich bewirbt Lilou sich um die längst vergessene Stelle, eine fröhliche, eigensinnige junge Frau, die in dem kleinen Ort an der normannischen Küste als Heilpraktikerin arbeitet.
Nach und nach öffnet sie Jules das Herz, für die Schönheit der Natur und auch für die Liebe. Doch allzu schnell müssen die beiden erkennen, wie zerbrechlich Liebe sein kann, wenn das Schicksal eingreift…


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Titel: Das Apfelblütenfest
Autor: Carsten Henn
Sprecher: Richard Barenberg
Verlag: OSTERWOLDaudio
Länge: 617 Minuten
ASIN: B0BG83P5GK
Meine Bewertung: 3 Sterne lässt sich gut hören

Inhalt:
Jules ist neun Jahre alt, als er in einen alten Apfelbaum ein Stellengesuch einritzt, bei dem er eine Haushälterin für seinen alleinstehenden Vater sucht. Niemand meldet sich und die Zeit vergeht. Als Jules 32 Jahre alt ist, meldet sich die bezaubernde Lilou während des Apfelblütenfestes bei ihm, denn sie entdeckt das alte Gesuch genau an ihrem Geburtstag – ob das Schicksal es gut mit ihnen meint …

Stil:
Richard Barenberg hat eine wundervolle Stimme, ruhig, emotional, lebendig und absolut mitreißend! Es ist ein Erlebnis, diese Geschichte mit seiner Stimme zu durchleben. Dieses durchleben ist bei der Geschichte absolut wörtlich zu nehmen, denn es passiert so viel in einem Jahr (in dem die Geschichte spielt), dass von glücklich über traurig alles dabei ist. Die Handlung ist höchst emotional (menschlich) und sehr kulinarisch, was die französische Küche angeht. Bei letzterem war es mir teilweise zu viel, es wird sehr viel über Cidre und Calvados philosophiert und auch wie bestimmte Gerichte zubereitet werden, das war teilweise einfach drüber – wobei es auch typisch französisch ist, sich stundenlang über kulinarisches auszutauschen. Die menschlichen Geschichten über Krankheiten, Gewalt und Unfälle wirken so realistisch, dass mir zwischendurch die Tränen kamen und andererseits schon vorab klar war, wo die Reise hingeht, dass ich nur dachte „wie lange muss ich mir das jetzt noch anhören?!“. Die Ausdrucksweise ist sehr blumig, stellenweise überspitzt und dann wieder sehr sachlich, hier hat sich Carsten Henn sehr von der herrschenden Atmosphäre leiten lassen und die stilistischen Mittel gut eingesetzt.

Charaktere:
Jules ist ein absolut lieber Kerl, ich mochte ihn sehr und fand seine Einstellung zu seiner Krankheit bemerkenswert. Auch zeigt es, dass eine Krankheit schneller reift, wenn unsere Seele unglücklich ist.

Lilou ist eine interessante Persönlichkeit, aber mitunter hat sie Phasen, welche absolut unverständlich sind. Dieses ewige auf dem heißen Brei herumkauen und nicht auszusprechen was sie denkt und dann dieses direkte unverschämte, was überhaupt nicht zum anderen passt. Sie war schwer zu greifen und wirkte daher nicht ausgereift.

Die anderen Charaktere waren nettes Beiwerk, füllten die Lücken und brachten die Geschichte vorwärts. Einzig mit den Unterhaltungen zwischen Lilou und ihrer Freundin hatte ich Schwierigkeiten. Sie sprach Lilou immer mit „süße“ an. Das ist absolut untypisch – lt. Rücksprache mit Muttersprachlern.

Cover:
Das Cover ist schlicht, hat den alten Apfelbaum im Zentrum – dieser bringt die Geschichte ja schließlich auch ins Rollen und die Farben wirken verträumt und beruhigend. Es passt also wunderbar zum Inhalt.

Fazit:
Eine Liebesgeschichte mit vielen Wendungen, noch mehr kulinarischen Exkursen und einem emotionalen Ende. Mich konnte das Hörbuch stellenweise überzeugen und partiell hat es mich gelangweilt, daher vergebe ich nur 3 Sterne und eine Hörempfehlung an Freunde der französischen Küche, Weinliebhaber und an Leser:innen, welche tragische Liebesgeschichten mögen.

Ich bedanke mich bei OSTERWOLDaudio für das Rezensionsexemplar, welche mir das Hörbuch zum #HörbuchHerbst zur Verfügung stellten.

Lilienblut – Elisabeth Herrmann

Klappentext:
Es ist Sommer und der Rhein glitzert besonders silbern und verführerisch. Sabrina und ihre beste Freundin Amelie können stundenlang am Fluss sitzen, voller Fernweh und Hunger auf das, was Amelie »das Leben« nennt. Aber während Amelie vom Abhauen und der großen Freiheit träumt, scheint Sabrinas Zukunft festgelegt zu sein – soll sie doch den Weinberg ihrer Mutter übernehmen. Alles in Sabrina wehrt sich gegen dieses vorbestimmte Leben … Und dann lernen die beiden Mädchen einen Jungen kennen, der so ganz anders ist als alle Landratten und Winzersöhne. Von dem 19-jährigen Kilian, der mit seinem Schiff einsam am geheimnisvollen »toten Fluss« ankert, geht eine verstörende Anziehungskraft aus. Amelie verfällt ihm sofort – und will über Nacht mit ihm abhauen. Am nächsten Morgen findet man ihre Leiche. Und Kilians Schiff ist verschwunden… Nur Sabrina weiß, dass Kilian Amelies Mörder sein könnte.


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Titel: Lilienblut
Autor: Elisabeth Herrmann
Verlag: cbt
Seiten: 448
ISBN: 978-3570307625
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Sabrina und Amelie, zwei unterschiedliche Freundinnen und doch sind die beiden unzertrennlich. Bis Amelie eines Abends ihre Freundin belügt und am nächsten Tag tot aufgefunden wird …

Schreibstil:
Elisabeth Herrmann schreibt ausführlich und sehr detailverliebt über den Weinanbau am Rhein, über die Freundschaft der Mädchen ihre Probleme und über rätselhafte Mordfälle und die damit verbundenen Ermittlungen. Teilweise waren die Details sehr heftig, sodass sich hier die Frage stellt, ob es sich noch um ein Jugendbuch handelt. Die Ausdrucksweise war dagegen sehr erwachsen und gehoben.

Charaktere:
Die jungen Charaktere im Buch erschienen alle sehr reif, außer die, die wirklich erwachsen wirken mussten, schienen eher unorganisiert und kindlich. Dennoch wuchsen die Figuren mit ihren Aufgaben und es machte Freude sie zu begleiten.

Cover:
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und zum Titel.

Fazit:
Ein spannender Thriller, welcher auch für Erwachsene sehr gut lesbar ist. Einzig zum Ende wiederholte sich die Autorin sehr oft in der Handlung. So passierte etwas und die Protagonistin erzählte alles nochmals einer anderen Person – der Leser wird also doppelt informiert, was zu einer gewissen Langeweile führt. Ansonsten ein schöner bis heftiger Zeitvertreib mit einem guten Spannungsbogen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.