Septemberjunge: Biografischer Roman über die Erlebnisse eines jungen Mannes im Zweiten Weltkrieg – Lara Ried

Klappentext:
„Septemberjunge“ erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines jungen Mannes aus Oschatz in den Jahren 1942 bis 1945. Der Zweite Weltkrieg ist in vollem Gange, und wie so viele Jugendliche wird auch der achtzehnjährige Oschatzer in die Wehrmacht eingezogen und an die Ostfront geschickt, hinein in den russischen Winter. Sein Weg von hier an wird jedoch nicht nur bestimmt von den schweren Kämpfen und Verlusten des Krieges, sondern ebenso von erstaunlich glücklichen Umständen und bewegenden, lebensverändernden Ereignissen. Dazu zählen unter anderem die unerwartet herzlichen Begegnungen mit russischen Zivilisten, sein Aufenthalt in einem bayerischen Reservelazarett mit einer außergewöhnlichen Krankenschwester, der Beginn enger, wenn auch teils tragischer Freundschaften, sein knappes Überleben als Fahnenflüchtiger sowie die schicksalhafte Kennenlern- und Liebesgeschichte zwischen ihm und einer jungen Frau. Der Roman entstand mit Unterstützung des Protagonisten selbst, der noch kurz vor der Veröffentlichung seinen 101. Geburtstag feiern konnte und zur Illustration des Buches einige alte Fotos aus seinem Privatarchiv beisteuerte, die im Anhang zu finden sind. „Septemberjunge“ ist dennoch nicht als Zeitzeugenbericht zu verstehen, der den Krieg aus nüchtern-historischer Sicht beleuchtet, sondern als ein Roman, der die besondere Geschichte eines jungen Soldaten erzählt, der in schwerer Zeit viel Glück hat, großen Mut aufbringt und dessen Sichtweise trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Erlebnisse bis ins hohe Alter von Zuversicht und Lebensfreude geprägt ist.


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Titel: Septemberjunge: Biografischer Roman über die Erlebnisse eines jungen Mannes im Zweiten Weltkrieg
Autor: Lara Ried
Verlag: tredition
Länge: 572 Seiten
ISBN: 978-3384717061
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Septemberjunge ist ein biografischer Roman von Lara Ried, der in enger Zusammenarbeit mit dem Protagonisten entstanden ist. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahre und verbindet Erlebnisse aus Kriegszeiten mit persönlichen, privaten Erfahrungen. Im Mittelpunkt steht ein Junge aus Oschatz, dessen Lebensweg von den Ereignissen des 2. Weltkriegs stark geprägt wird. Der Roman schildert detailliert und eindringlich, welche Situationen und Herausforderungen er durchlebte und wie diese ihn als Mensch formten.

Meinung:
Lara Rieds Schreibstil hat mich überzeugt (gerade für einen Debütroman mit diesem Themenkomplex!). Besonders beeindruckend ist, wie intensiv sie schildert, was im Leben des Jungen passiert ist, und wie feinfühlig sie die Auswirkungen der Kriegserlebnisse mit seinen privaten Beziehungen verwebt. Diese Mischung geht unter die Haut: Die brutalen, schonungslosen Szenen aus dem Krieg stehen im starken Kontrast zu der sich entwickelnden Liebesgeschichte, die immer wieder kleine Momente des Aufatmens schenkt. Genau dieses Wechselspiel macht das Lesen so eindringlich und emotional fordernd, aber auch unglaublich fesselnd.
Natürlich gibt es Passagen, in denen die Detailtreue fast überwältigend ist und das Tempo etwas herausnimmt – hier hätten dem Buch kleinere Kürzungen gutgetan. Trotzdem bleibt alles in sich stimmig und wirkt nie unnötig oder fehl am Platz. Im Gegenteil: Gerade diese Genauigkeit verleiht der Geschichte ihre Authentizität. Besonders berührend sind die privaten Bilder, die das Erzählte noch greifbarer machen und dem Ganzen eine zusätzliche, sehr persönliche Intensität verleihen.

Cover:
Das Cover wirkt nach einem persönlichen Tagebuch, einem Rückblick auf das Leben und daher passt es wunderbar zum Inhalt:

Fazit:
Septemberjunge überzeugt als bewegender biografischer Roman, der sowohl historische als auch persönliche Perspektiven miteinander verbindet. Das Buch hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt dazu an, sich intensiver mit den geschilderten Ereignissen auseinanderzusetzen. Besonders für Leser, die sich für reale Lebensgeschichten und historische Hintergründe interessieren, ist es eine lohnenswerte Lektüre. Ich vergebe 5 Sterne für diesen sehr lesenswerten Debütroman.

Ich bedanke mich bei Lara Ried für das Rezensionsexemplar.

Splitterherz 01: Splitterherz – Bettina Belitz

Reiheninfo:
Splitterherz
Scherbenmond
Dornenkuss

Klappentext:
Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom platten Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen.
Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je vorstellen könnte. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt.
Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt.


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Titel: Splitterherz
Autor: Bettina Belitz
Verlag: skript5
Länge: Minuten
ASIN: B00EEJU6HU
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
In Splitterherz zieht die 17-jährige Ellie mit ihren Eltern von Köln in ein kleines Dorf – ein Neuanfang, der eigentlich unauffällig verlaufen soll. Ihr einziges Ziel ist es, ihr Abitur zu schaffen, ohne erneut zur Außenseiterin zu werden. Doch genau das gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn im Dorf kennt jeder jeden und das Interesse an der „Neuen“ ist groß. Während Ellie versucht, sich einzufügen, fühlt sie sich gleichzeitig immer mehr zu Colin hingezogen – einem geheimnisvollen Jungen, der lieber Abstand zu Menschen hält und seine Zeit fast ausschließlich mit seinen Tieren verbringt. Seine abweisende Art macht ihn nur noch faszinierender für Ellie…

Meinung:
Teilweise konnte ich mich sehr gut in Ellie hineinversetzen – gerade der Umzug von der Stadt aufs Land hat bei mir viele eigene Erinnerungen geweckt. Diese typischen „Stadt-Land“-Konflikte sind authentisch beschrieben und haben Ellie für mich anfangs wirklich sympathisch gemacht. Umso enttäuschender war es, dass sich dieser Eindruck im Laufe der Geschichte verändert hat. Ellie wirkt oft extrem impulsiv und hat ihre Gefühle kaum unter Kontrolle, was sie stellenweise anstrengend und wenig greifbar macht. Die Beschreibung „stur wie eine Fünfjährige“, die im Buch fällt, trifft es leider ziemlich gut. Auch ihre ständigen Ohnmachtsanfälle und das häufige Einschlafen wirken übertrieben und fast schon unglaubwürdig – irgendwann fragt man sich ernsthaft, ob dahinter nicht eigentlich eine medizinische Ursache stecken müsste.
Auch die Darstellung der Eltern hat bei mir Fragen aufgeworfen: Sie wirken erstaunlich passiv und lassen vieles einfach geschehen, ohne wirklich einzugreifen. Dass Ellies Bruder Paul verschwunden ist und scheinbar kaum jemand – außer Ellie – emotional darauf reagiert, verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Colin hingegen bleibt lange der typische geheimnisvolle „perfekte“ Junge, der fast schon zu gut erscheint. Mit der späteren Entwicklung rund um seine besonderen Fähigkeiten wird die Handlung noch unrealistischer. Die Nebenfiguren bleiben insgesamt recht blass und tauchen oft nur dann auf, wenn sie für die Handlung gebraucht werden, was sie etwas konstruiert wirken lässt.
Zwar merkt man deutlich, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, doch gerade deshalb wirken einige Szenen überraschend explizit, was die Zielgruppe etwas schwer einzuordnen macht. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass der erste Band für sich genommen recht abgeschlossen wirkt und ein zufriedenstellendes Ende bietet.

Cover:
Das Cover ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, aber gleichzeitig sehr ansprechend gestaltet. Genau diese Mischung passt gut zur Geschichte selbst, die ebenfalls nicht immer klar strukturiert ist, dafür aber von starken Emotionen und viel Herzschmerz lebt.

Fazit:
Splitterherz bietet einen interessanten Einstieg in die Trilogie und punktet mit einer spannenden Grundidee sowie einer emotionalen Atmosphäre. Allerdings wirkt die Umsetzung an einigen Stellen unausgereift, sowohl was die Handlung als auch die Charaktere betrifft. Insgesamt ein solides Jugendbuch mit Stärken und Schwächen, das mich zwiegespalten zurücklässt. Daher vergebe ich 3 Sterne und empfehle es vor allem Leserinnen, die Geschichten über geheimnisvolle Figuren und intensive Gefühle (die nicht immer zu erklären sind) mögen.

Steinroller: Der Steinzeit-Kommissar – Martin Lassberg

Klappentext:
Ein ziemlich platt gewalzter Mann liegt in der Steppe. War’s ein Mammut oder hat da ein Jäger mit der Keule zugeschlagen? Für Kommissar Steinroller sieht die Sache nach Mord aus. Doch wer glaubt schon einem Sippenmitglied, das lieber seinen Höhlenmalereien nachgeht, als zu jagen, und das zudem mit Grips gesegnet ist? Zumindest für Weichhaar, die smarte Frau an seiner Seite, ist Intelligenz sexy. Und so macht sich Steinroller mit ihr und seinem grobschlächtigen Assistenten daran, herauszufinden, wer den eigenen Stamm bedroht. Die urkomische Aufklärung des ersten Mordfalls der Menschheitsgeschichte.


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Titel: Steinroller: Der Steinzeit-Kommissar
Autor: Martin Lassberg
Sprecher: Boris Aljinovic
Verlag: DAV
Länge: 474 Minuten
ISBN: 978-3862316632
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Ein Sippenmitglied wird tot aufgefunden. Ein Mammut war es nicht, da ist sich Steinroller sicher. Daher ermittelt der Höhlenmaler nun mit seinen Assistenten und zu allem Glück hat er seine Erfinderin Weichhaar mit dabei …

Meinung:
Ich habe selten so gelacht bei einem Krimi. Die Idee einen Mordfall so anzugehen ist genial und die Charaktere traumhaft. Boris Aljinovic haucht den Charakteren zusätzlich Leben ein und so wird fleißig mitgefiebert und sich gefreut, wenn Weichhaar wieder etwas erfindet, was das Leben leichter werden lässt und die Mordaufklärung voranschreitet. Natürlich gibt es auch explizite Szenen, bei denen Weichhaar das Mammut von Steinroller huldigt – also auch hier alles sehr witzig und absolut originell. Die Sprache passt du den Figuren, welche sich im Laufe der Geschichte entwickeln und jeder ist einzigartig in seinem Sein.

Cover:
Das Cover passt perfekt zum Inhalt und es ist bereits witzig gezeichnet.

Fazit:
Wer Krimis mag und gerne lacht, wird dieses Buch lieben! Ich vergebe herzliche 5 Sterne und werde mir das Hörbuch definitiv nochmals anhören.

Paper-Love 02: Blue – Wo immer du mich findest – Nikola Hotel

Reiheninfo:
Ever – Wann immer du mich berührst
Blue – Wo immer du mich findest

Klappentext:
Liebe muss nicht perfekt sein. Nur richtig.
Jane ist allein. Weil ihre Mutter plötzlich gestorben ist. Weil ihr Bruder sie belogen hat. Und weil es ein Geheimnis gibt, von dem niemand erfahren darf. Da sie momentan nicht nach Hause will, schläft sie heimlich in dem Diner, in dem sie arbeitet. Zumindest lenkt der Job sie ab. Vor allem wenn Alex da ist. Alex, der arrogant, ironisch und aufbrausend ist. Und der sie trotzdem fasziniert. Denn nach und nach fällt ihr auf, dass der gutaussehende Politikstudent nur in bestimmten Situationen so bissig reagiert. Er scheint andere Menschen mit Absicht auf Distanz zu halten. Und als Jane den Grund dafür erfährt, bricht ihr das Herz …


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Titel: Blue – Wo immer du mich findest
Autor: Nikola Hotel
Verlag: Rowohlt
Länge: 461 Seiten
ASIN: B08NH7WN8V
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Blue von Nikola Hotel ist die Fortsetzung von Ever und rückt diesmal die Figuren Jane und Alex in den Mittelpunkt, die bereits im ersten Band eingeführt wurden. Die Geschichte greift deren persönliche Hintergründe und Beziehungen auf und versucht, eine emotionale Liebesgeschichte mit aktuellen Themen wie Identität, Zugehörigkeit und zwischenmenschlicher Entwicklung zu verbinden.

Meinung:
Leider konnte Blue im Vergleich zum Vorgänger noch weniger überzeugen. Die Handlung wirkt insgesamt noch konstruierter, sodass Entwicklungen kaum organisch erscheinen, sondern eher erzwungen wirken. Dadurch fällt es schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Besonders störend ist die Sprache: Der übermäßige Gebrauch von Kraftausdrücken – insbesondere das inflationär eingesetzte „Fu*k“ – lenkt stark vom eigentlichen Inhalt ab. Statt authentisch zu wirken, erscheint es übertrieben und auf Dauer ermüdend. Gerade für ein Jugendbuch stellt sich hier die Frage, ob eine solche Ausdrucksweise wirklich notwendig ist. Auch thematisch wirkt vieles zu stark hervorgehoben. Aspekte wie Geschlechtsidentität und Zugehörigkeit sind ohne Frage wichtig und verdienen Sichtbarkeit, doch hier werden sie so ausführlich und wiederholt thematisiert, dass sie eher wie Lückenfüller wirken. Die Balance zwischen Aufklärung und Storytelling geht dabei verloren. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass sowohl Figuren als auch Themen weniger subtil eingebunden sind, sondern sehr offensichtlich und teilweise belehrend präsentiert werden.

Fazit:
Aus oben genannten Gründen habe ich das Buch abgebrochen und vergebe daher nur einen Stern. Eine Leseempfehlung spreche ich nicht aus, weil der Ausdruck einfach nicht geht – gerade für ein Jugendbuch!

Paper-Love 01: Ever – Wann immer du mich berührst – Nikola Hotel

Reiheninfo:
Ever – Wann immer du mich berührst
Blue – Wo immer du mich findest

Klappentext:
Liebe wird aus Mut gemacht!
Verletzt. Verängstigt. Verloren. So fühlt Abbi sich momentan. Sie will einfach nur nach Hause, weg aus der Reha-Klinik, wo sie nach einem schlimmen Autounfall wieder laufen lernen soll. Nur macht sie keine Fortschritte. Überhaupt keine. Abbi hat seit dem Unfall panische Angst vor Schmerzen, und die Therapie läuft dementsprechend schlecht – bis sie einen neuen Physiotherapeuten bekommt. David Rivers ist noch Student, aber mit seiner geduldigen, sanften Art dringt er zu ihr durch. Wann immer er sie berührt, verfliegt ihre Angst. Sie fühlt sich sicher. Doch das ist sie nicht. Denn David kennt ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zerreißen könnte …


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Titel: Ever – Wann immer du mich berührst
Autor: Nikola Hotel
Verlag: Rowohlt
Länge: 432 Seiten
ASIN: B08NH5Q391
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
In Ever von Nikola Hotel steht die Protagonistin Abby im Mittelpunkt, die nach einem Unfall mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen hat. Sie zieht sich zunächst zurück und ist nicht bereit, an ihrer Genesung zu arbeiten oder Hilfe anzunehmen. Erst als David in ihr Leben tritt, beginnt sich etwas zu verändern: Zwischen den beiden entwickelt sich eine intensive Verbindung, die Abby dazu bringt, sich ihrer Situation zu stellen und langsam wieder ins Leben zurückzufinden. Parallel dazu entfaltet sich eine Geschichte, die von inneren Konflikten, unausgesprochenen Gefühlen und zwischenmenschlichen Missverständnissen geprägt ist.

Meinung:
Die Grundidee der Geschichte ist durchaus vielversprechend, besonders durch die Kombination aus emotionaler Liebesgeschichte und dem wichtigen Thema körperlicher sowie mentaler Heilung. Allerdings wirkt die Umsetzung stellenweise wenig glaubwürdig. Abby verweigert zunächst jegliche Unterstützung und scheint keinerlei Motivation zu haben, an sich selbst zu arbeiten – nicht einmal für ihr eigenes Wohl. Dass sie sich dann durch das Auftauchen von David quasi schlagartig verändert und erstaunlich schnell Fortschritte macht, erscheint zu konstruiert und unrealistisch.
Auch die Figuren insgesamt wirken stark auf die Handlung zugeschnitten. Viele Entwicklungen laufen zu glatt, Konflikte entstehen häufig nur dadurch, dass die Charaktere nicht miteinander kommunizieren. Dieses Stilmittel sorgt zwar für zusätzliche Dramatik, wirkt hier aber eher erzwungen und auf Dauer frustrierend. Besonders schade ist das, weil der Schreibstil von Nikola Hotel (in anderen Büchern) sehr fesselnd ist. Im Vergleich dazu fällt Ever jedoch deutlich ab, da die konstruiert wirkende Handlung das Leseerlebnis spürbar beeinträchtigt.

Fazit:
Ever bietet eine emotionale Geschichte mit wichtigen Themen, scheitert jedoch teilweise an einer zu vorhersehbaren und konstruierten Umsetzung. Trotz eines angenehmen Schreibstils bleibt das Buch hinter den Erwartungen zurück, daher vergebe ich nur 2 Sterne und eine begrenzte Empfehlung. Aufgrund der konstruierten Handlung eher was für die jüngere Generation, allerdings sollte diese darauf achten sich nicht von anderen Menschen abhängig zu machen.