Staying Alive: Kein Arztroman – Eva Mirasol

Klappentext:
ICH BIN ÄRZTIN. DAS IST SO ETWAS ÄHNLICHES WIE ARZT.
Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter.
Zwischen Komik und Ernst: Der Alltag in der Notaufnahme
Mit spitzer Feder und einem Auge für die Absurditäten des Krankenhauslebens erzählt Eva Mirasol von den Höhen und Tiefen einer jungen Ärztin. Staying Alive ist ein Roman voller Witz, Charme und authentischer Einblicke in das Leben hinter den Kulissen der Notaufnahme.

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Titel: Staying Alive – Kein Arztroman
Autor: Eva Mirasol
Verlag: Ullstein
Länge: 337 Seiten
ASIN: ‎B0DLNHXWYC
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Nicki ist Assistenzärztin in der Rettungsstelle und schildert ihren Alltag…

Meinung:
Staying Alive beginnt mit dem Dienstantritt von Nicki. Ihr Vorstellungsgespräch und ihr Dienstantritt werden genauso humoristisch beschrieben, wie ihre Patientenkontakte. Was sich am Anfang noch recht amüsant liest entpuppt sich im weiteren Verlauf zu einem Porno. Jeder schläft mit jedem – natürlich ungeschützt und voll besoffen. HIV Test gibt es natürlich auch.
Nicki widmet sich (als Ich-Erzählerin) einem Kapitel der Pille danach und auch selbst greift sie beherzt zu, klappt nur nicht. Wir erleben also auch das Thema der Schwangerschaft, Kinderwunsch und -ablehnung sowie den Tod mit. Natürlich sind alle Themen wichtig, passen aber so nicht in die Vorstellung eines Romanes, bei dem es um den Klinikalltag geht. Natürlich hat jeder Mensch Anrecht auf Spaß, aber sollte nicht gerade das medizinische Personal mit gutem Beispiel vorangehen und auf Safer Sex achtgeben? Man muss nicht seitenweise lesen, wer mit wem und in welchem Abstand und vor allem wo. Wer das möchte, greift sicherlich eher zu entsprechender Literatur!
Die Frage, die sich mir stellte, war dann folgende: Wie geht eine Ärztin mit Patienten (und Krankheiten) um, wenn sie so mit ihrer Gesundheit umgeht und eventuelle Krankheiten an andere verteilt (weiterhin ungeschützter Sex, während der HIV-Test noch läuft).
Ab diesem Zeitpunkt habe ich nur noch Quergelesen. Das man diesen Roman nicht ernst nehmen kann, sollte jedem klar sein, so läuft es nicht im Gesundheitssystem, aber den Beruf so in den Dreck zu ziehen ist echt drüber!

Cover:
Das Cover zeigt eine Zeichnung wie sie in den 50er Jahren entstanden sein könnte, daher passt es stellenweise zum Inhalt, denn das Verständnis dafür, dass Frauen Ärztinnen sein können, ist noch nicht bei allen angekommen.

Fazit:
Zu Beginn recht witzig, ab der Hälfte wird es einfach nur stumpf und Eva Mirasol schreibt ihre Protagonistin ins Abseits. Daher gibt es nur 2 Sterne und keine Leseempfehlung.

Beautiful Graves – L. J. Shen

Für Everlynne ist es Liebe auf den ersten Blick, als sie den attraktiven Joe im Spanienurlaub kennenlernt. Noch nie hat sie eine so tiefe Verbindung zu jemandem gespürt. Doch ihnen bleibt nur eine Nacht, bis Ever nach San Francisco zurückkehren muss. Die beiden versprechen sich, in Kontakt zu bleiben, aber ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst Ever, Joe aus ihrem Leben zu verbannen. In ihrer tiefen Trauer schottet sie sich von allen ab, bis sie Dominic Graves begegnet. Mit seinem Optimismus und seiner Liebe bringt Dominic sie zurück ins Leben, dennoch kann sie Joe einfach nicht vergessen. Und dann steht er plötzlich wieder vor ihr…

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Titel: Beautiful Graves
Autor: L. J. Shen
Sprecher: Ella Larsson
Verlag: LYX
Länge: 842 Minuten
ASIN: ‎B0C817K2LX
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Ever lernt Joe kennen, die beiden sind umgehend auf einer Wellenlänge, doch sie verlieren sich aus tragischen Gründen aus den Augen. Ever ist traumatisiert und trauert Joe so lange hinterher, bis sie Dom kennenlernt, doch ist Dom wirklich der richtige für sie?

Meinung:
Ich bin lange um Beautiful Graves herumgeschlichen, weil sich die Story so langweilig anhört, es ist doch schon klar, wie sie endet. Und doch habe ich mich (aufgrund des tollen Covers) dazu hinreißen lassen, mich der Geschichte zu stellen.
Es ist tatsächlich noch schnulziger, unlogischer und ekelhafter als gedacht!
Ever trauert (ist jetzt erstmal egal warum), sie ist so fertig, dass sie sich 3 Wochen (!) nicht wäscht! Sie geht dann zu einer Verabredung, für die sie mehr als eine Stunde Vorbereitung hat und sitzt dann noch mit 2 Personen im Auto – MERKE: Ever ist noch ungewaschen! Sie geht also zu ihrer Verabredung und mit dieser hat sie dann Sex. Ist das ein besonderer Fetisch? Es wird explizit erwähnt, dass sie auf ihre Mundhygiene geachtet hat, aber die Intimhygiene wird nicht explizit erwähnt – lecker! Wenig später kommt es zu einer ähnlich expliziten Szene, in der erwähnt wird, wie lange sie sich nicht die Zähne geputzt hat, bevor sie heftig küsst… Das zu den ekelhaftesten Momenten. Unlogisch ist es zwischendrin auch, weil es so viele Widersprüche in der Reihenfolge der Handlung gibt, wer aber nicht so genau liest oder hört und sich nur auf die Liebesgeschichte der Charaktere fokussiert, der hat dort auch genug zu finden: Ever ist labil, bestraft sich, ihre Familie und Freunde mit ihrem Trauma (man könnte ja mal in Therapie gehen) und verhält sich nicht rational. Warum sie mit Dom zusammen kommt, wird erklärt (weil er ihr in der schwierigen Phase geholfen hat), aber es ist einfach zu toxisch. Er nennt sie nicht bei ihrem Namen, er erkennt ihre Hobbys nicht an bzw. interessiert sich nicht dafür und auch sonst scheint ihm alles, was sie macht nicht zu interessieren. Welcher Mann kennt denn den Zyklus seiner Freundin nicht? Wieso muss es in einer Beziehung überhaupt dazu kommen, dass sie ihm vorlügt ihre Periode zu haben, wenn sie nicht mit ihm schlafen will? Spätestens an diesem Punkt sollte man alles überdenken!
Dom konnte ich die ganze Handlung über nicht greifen, er war mir zu egoistisch, hat sich auf seiner Erkrankung ausgeruht und anscheinend nur sein Ego befriedigt.
Joe spielte, gefühlt, auch nur eine Nebenrolle, es ging immer nur um das Wohlbefinden von Ever und wie fies sie sich ihm gegenüber verhalten hat. Nicht ein Charakter war sympathisch, seien es die Eltern oder Freunde. Jeder nahm Rücksicht auf Ever (sehr nett), aber jeder machte sich klein, damit das arme Mädchen nicht weiter traumatisiert wird. So funktioniert es aber nicht, zumindest ist es keine Hilfe für eine kranke Seele.

Cover:
Das Cover ist einfach schön, es wirkt edel und romantisch und passt nicht wirklich zum Inhalt.

Fazit:
Die Charaktere und der Inhalt haben mich einfach nur angeekelt. Ich habe das Hörbuch bei Renovierungsarbeiten gehört und konnte meinem Ärger so gut Luft machen. Gelesen hätte ich die Geschichte nicht und unter normalen Umständen auch nicht zu Ende gehört. Daher vergebe ich nur einen Stern, es gefällt mir gar nicht. Eine Empfehlung kann ich nur an jene aussprechen, welche Geschichten um psychisch labile Personen mögen, welche sich ihre Depression selbst einreden und niemand ihnen hilft – für einen da sein ist schon nett, aber in diesem Fall nicht ausreichend.

Ach du Liebesglück – Kristina Valentin

Klappentext:
Ein kleiner Bauernhof am Meer – klingt idyllisch und romantisch? Nicht für Lilly, denn sie wohnt dort mit ihrem siebenjährigen Sohn, dem kauzigen Untermieter und einer bissigen Gans. Aber dann zieht Lilly mit ihrem Traktor das Auto eines gut aussehenden Surfers aus dem Sand, und ein geheimnisvoller Hausgast mit sehr blauen Augen quartiert sich unerwartet in ihre Ferienwohnung ein. Und auf einmal sieht es fast so aus, als könnte es mit der Liebe doch noch klappen …

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Titel: Ach du Liebesglück
Autor: Kristina Valentin
Verlag: Tolino media
Länge: 284 Seiten
ASIN: ‎B0B24MH9WH
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Als Lilly von ihrer Nachbarin gefragt wird, ob sie glücklich ist, fängt Lilly an alles zu hinterfragen und sucht das Glück – ob sie es findet?

Meinung:
Bisher konnten mich alle Bücher von Kristina in eine wundervolle Welt entführen und so ist es auch mit diesem Werk. Gleich zu Beginn baut sich eine wundervolle Welt in meinem Kopf auf und die Figuren beginne zu leben. Sie sind so sympathisch, unterschiedlich und entwickeln sich mit der Zeit. Gerade Lilly macht in der Geschichte unwahrscheinlich viele Fortschritte, ohne dabei übermenschlich zu wirken. Das ist motivierend sowie ansprechend. Auch die anderen Figuren (sei es nun die Gans, der Hund oder ein Hahn) bekommen ihren Raum und sind ein fester Bestandteil des allgemeinen, gemütlichen Chaos in der Handlung. Es bleibt dauerhaft turbulent, geheimnisvoll, romantisch und natürlich witzig verrückt. Sehr angenehm zu lesen und perfekt, um die reale Welt für eine Zeit auszublenden. Denn wie Lilly so schön auf S. 175 bemerkt: Nervös an den Nägeln kauend starre ich wie paralysiert auf den Bildschirm. Nach zehn Minuten halte ich es nicht mehr aus und schalte den Fernseher ab. Wenn die Welt untergeht, möchte ich vorher nicht in Kenntnis gesetzt werden.

Cover:
Das Cover ist so niedlich mit den Hühnern und bunt und durcheinander – es passt einfach perfekt!

Fazit:
Ein absolutes must read für alle, die eine romantisch-geheimnisvolle Geschichte an der Nordseeküste genießen möchten. Tolle Figuren, super Handlung. Wer Kristina kennt, wird es lieben und die, die sie nicht kennen, sollten hier anfangen zu lesen! 5 Sterne.

Die verlorenen Spuren – Kate Morton

Klappentext:
England, Greenacres Farm 1961: Während einer Familienfeier am Flussufer beobachtet die junge Laurel, wie ein Fremder das Grundstück betritt und ihre Mutter aufsucht. Kurz darauf ist der idyllische Frieden des Ortes jäh zerstört. Erst fünfzig Jahre später gesteht sich Laurel beim Anblick eines alten Fotos ein, dass sie damals Zeugin eines Verbrechens wurde. Doch was genau geschah an jenem lang zurückliegenden Sommertag? Weltbestseller-Autorin Kate Morton erschafft eine einzigartige Welt, in der die Vergangenheit die Gegenwart nicht loslässt.

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Titel: Die verlorenen Spuren
Autor: Kate Morton
Verlag: Heyne
Länge: 609 Seiten
ASIN: ‎B00AM5HK7E
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Laurel ist noch ein Kind, als sie einen Mord beobachtet, als alte Frau kann sie endlich alles verstehen …

Meinung:
Mein viertes Buch von Kate Morton und es ist einfach nur langweilig! Die Figuren wirken mehr als konstruiert und die ganze Handlung ist so vorhersehbar, sodass man die ersten und die letzten 50 Seiten lesen kann und sich alles fügt. Der Teil dazwischen besteht aus Briefen, Wiederholungen und Kriegserzählungen.
Die Handlung spielt hauptsächlich in den 40er Jahren, aber auch in den 60ern und 2011. Das, was früher passierte, wird in der Gegenwart wieder aufgegriffen und so erfährt man mehrmals was wie passierte und wer was sagte. Was soll das?! Gabs zu viel Druck, ein Buch mit über 500 Seiten zu schreiben?
Die komplette Geschichte schleppt sich dahin und ich habe viele Seiten überblättert und nur Satzfetzen quergelesen, ich bin wunderbar zurechtgekommen – wie traurig ist das bitte? Keine Figur konnte mich fesseln oder hatte irgendein Merkmal, was sie besonders machte. Die Handlung war nichtssagend und wurde auch von den Protagonisten als „nebensächlich“ deklariert. So unterhalten sich Vivien und Dorothy bspw. bei einem Luftangriff und Vivien erklärt, dass ihre Geschichte wichtiger ist, und Dorothy den Alarm bitte ignorieren soll – aha! Oder es geht um einen brutalen Übergriff und ein Geständnis, was mit einem „ach so“ quittiert wird. Ja, wenn die Charaktere untereinander schon keine Empathie und Sympathie kennen, wie soll man diese dann selbst zur Geschichte aufbauen?

Cover:
Das Cover ist typisch Kate Morton und passt super zu den anderen Büchern.

Fazit:
Absolut langweilige Geschichte, welche extrem vorhersehbar ist und die Charaktere sind so stumpf, dass es nervt. Daher nur einen Stern und keine Leseempfehlung – dann eher der verborgene Garten oder das geheime Spiel lesen.

Septemberjunge: Biografischer Roman über die Erlebnisse eines jungen Mannes im Zweiten Weltkrieg – Lara Ried

Klappentext:
„Septemberjunge“ erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines jungen Mannes aus Oschatz in den Jahren 1942 bis 1945. Der Zweite Weltkrieg ist in vollem Gange, und wie so viele Jugendliche wird auch der achtzehnjährige Oschatzer in die Wehrmacht eingezogen und an die Ostfront geschickt, hinein in den russischen Winter. Sein Weg von hier an wird jedoch nicht nur bestimmt von den schweren Kämpfen und Verlusten des Krieges, sondern ebenso von erstaunlich glücklichen Umständen und bewegenden, lebensverändernden Ereignissen. Dazu zählen unter anderem die unerwartet herzlichen Begegnungen mit russischen Zivilisten, sein Aufenthalt in einem bayerischen Reservelazarett mit einer außergewöhnlichen Krankenschwester, der Beginn enger, wenn auch teils tragischer Freundschaften, sein knappes Überleben als Fahnenflüchtiger sowie die schicksalhafte Kennenlern- und Liebesgeschichte zwischen ihm und einer jungen Frau. Der Roman entstand mit Unterstützung des Protagonisten selbst, der noch kurz vor der Veröffentlichung seinen 101. Geburtstag feiern konnte und zur Illustration des Buches einige alte Fotos aus seinem Privatarchiv beisteuerte, die im Anhang zu finden sind. „Septemberjunge“ ist dennoch nicht als Zeitzeugenbericht zu verstehen, der den Krieg aus nüchtern-historischer Sicht beleuchtet, sondern als ein Roman, der die besondere Geschichte eines jungen Soldaten erzählt, der in schwerer Zeit viel Glück hat, großen Mut aufbringt und dessen Sichtweise trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Erlebnisse bis ins hohe Alter von Zuversicht und Lebensfreude geprägt ist.


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Titel: Septemberjunge: Biografischer Roman über die Erlebnisse eines jungen Mannes im Zweiten Weltkrieg
Autor: Lara Ried
Verlag: tredition
Länge: 572 Seiten
ISBN: 978-3384717061
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Septemberjunge ist ein biografischer Roman von Lara Ried, der in enger Zusammenarbeit mit dem Protagonisten entstanden ist. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahre und verbindet Erlebnisse aus Kriegszeiten mit persönlichen, privaten Erfahrungen. Im Mittelpunkt steht ein Junge aus Oschatz, dessen Lebensweg von den Ereignissen des 2. Weltkriegs stark geprägt wird. Der Roman schildert detailliert und eindringlich, welche Situationen und Herausforderungen er durchlebte und wie diese ihn als Mensch formten.

Meinung:
Lara Rieds Schreibstil hat mich überzeugt (gerade für einen Debütroman mit diesem Themenkomplex!). Besonders beeindruckend ist, wie intensiv sie schildert, was im Leben des Jungen passiert ist, und wie feinfühlig sie die Auswirkungen der Kriegserlebnisse mit seinen privaten Beziehungen verwebt. Diese Mischung geht unter die Haut: Die brutalen, schonungslosen Szenen aus dem Krieg stehen im starken Kontrast zu der sich entwickelnden Liebesgeschichte, die immer wieder kleine Momente des Aufatmens schenkt. Genau dieses Wechselspiel macht das Lesen so eindringlich und emotional fordernd, aber auch unglaublich fesselnd.
Natürlich gibt es Passagen, in denen die Detailtreue fast überwältigend ist und das Tempo etwas herausnimmt – hier hätten dem Buch kleinere Kürzungen gutgetan. Trotzdem bleibt alles in sich stimmig und wirkt nie unnötig oder fehl am Platz. Im Gegenteil: Gerade diese Genauigkeit verleiht der Geschichte ihre Authentizität. Besonders berührend sind die privaten Bilder, die das Erzählte noch greifbarer machen und dem Ganzen eine zusätzliche, sehr persönliche Intensität verleihen.

Cover:
Das Cover wirkt nach einem persönlichen Tagebuch, einem Rückblick auf das Leben und daher passt es wunderbar zum Inhalt:

Fazit:
Septemberjunge überzeugt als bewegender biografischer Roman, der sowohl historische als auch persönliche Perspektiven miteinander verbindet. Das Buch hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt dazu an, sich intensiver mit den geschilderten Ereignissen auseinanderzusetzen. Besonders für Leser, die sich für reale Lebensgeschichten und historische Hintergründe interessieren, ist es eine lohnenswerte Lektüre. Ich vergebe 5 Sterne für diesen sehr lesenswerten Debütroman.

Ich bedanke mich bei Lara Ried für das Rezensionsexemplar.