Das Pferde-Homöopathie-Buch: Ein Fachbuch für Therapeuten und Pferdebesitzer – Tim Couzens

Klappentext:
Das wohl umfangreichste Werk über die homöopathische Therapie von Pferden. Tim Couzens, praktizierender Tierarzt und Homöopath aus Großbritannien, geht in bisher einmaliger Ausführlichkeit auf die ganze Bandbreite von Pferdekrankheiten ein und beschreibt detailliert die wichtigsten Arzneimittel bei den einzelnen Symptomen und klinischen Indikationen. Besonders wertvoll ist die Pferde-Materia-Medica, die in Umfang und Beschreibung auch „kleiner“ Mittel bisher einmalig ist. Das Buch beginnt mit einer kurzen Betrachtung der Geschichte der Homöopathie und ihrer Wirkungsweise, einer Beschreibung der wichtigsten Konstitutionstypen beim Pferd sowie Erläuterungen zur Auswahl des Arzneimittels, zur Wahl der Potenz und zur Dosierung bezogen auf den jeweiligen Fall. Im zweiten Teil werden die verschiedenen Organsysteme mit ihren häufigsten Problemen und den dazu passenden Mitteln umfassend dargestellt, indem jedes Heilmittel durch einige Schlüsselsymptome kurz beschrieben wird. Dieser Teil schließt Abschnitte über Verhaltensprobleme, Vergiftungen, Impfungen, Erste Hilfe und Notversorgung ein und eignet sich auch als Nachschlagewerk für die schnelle Verordnung im Akutfall. Der dritte Teil beinhaltet eine äußerst detaillierte Materia Medica zur homöopathischen Behandlung von Pferden. Auch viele seltene Mittel werden angesprochen – eine wahre Fundgrube für jeden Therapeuten jenseits der gängigen Ratgeberliteratur. Aus dem Inhalt: Konstitutionsmittel und -typen Das Auge Das Ohr Das Respirationssystem Herz und Kreislauf Blut und Blutgefäße Das lymphatische System Das Verdauungssystem Die Leber Das Urogenitalsystem Das Harnsystem Das Fortpflanzungssystem Das Fohlen Der Bewegungsapparat Der Fuß Das Nervensystem Die Haut Das endokrine System Infektionskrankheiten Verhaltensprobleme Vergiftungen Erste Hilfe und Unfallversorgung plus eine umfassende Materica Medica für Pferde


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Titel: Das Pferde-Homöopathie-Buch: Ein Fachbuch für Therapeuten und Pferdebesitzer
Autor: Tim Couzens
Verlag: Narayana
Seiten: 580
ISBN: 978-3941706231
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Konstitutionsmittel und -typen
Die einzelnen Organe und Systeme
Materia medica für Pferde

Aufbau und Schreibstil:
Dieses Werk ist genial aufgebaut. Die Logik zieht sich von der ersten bis zur letzten Seite. So ist das Buch auf für Einsteiger geeignet – bitte nur in Verbindung mit einem GUT ausgebildeten Therapeuten am Pferd arbeiten! Für Therapeuten ist das Buch ein sehr detailliertes Nachschlagewerk und Ergänzung (je nach Ausbildung). Das Fachbuch beginnt beim Urschleim (Konstitutionsmittel und -typen) und arbeitet sich dann über die Organe vor. Wer nur etwas nachschlagen oder überprüfen möchte, kommt mit dem Index bzw der Gliederung nach Organen, super zurecht. Die Mittel sind sehr gut beschrieben und auch die Dosierung wird ausführlich abgehandelt.

Fazit:
Zur Ergänzung für Therapeuten gut geeignet für interessierte Laien ist es ein super Einstieg. Daher 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung!

Rocky Mountain Girls 01: Ein Mustang, ein Muli und die Liebe: Die seltsame Reise der Annie Parker – Tina Wolff

Klappentext:
Annie Parker ist fünfundzwanzig Jahre alt, Neusingle, Tagebuchschreiberin und auf der Suche nach sich selbst. Sie kauft unter dubiosen Umständen bei einem Rodeo die Mustangstute Sixteen, um sie vor dem Schlachter zu retten.
Ratlos und mit der Situation überfordert, beginnt sie mit dem halbwilden Pferd zu wandern.
Am Highway begegnet ihr Luke Milers, der nicht nur an Annie, sondern auch an Sixteen ein geheimnisvolles Interesse hat. Er wird zu ihrem Guardian Angel, plant ihre Route und überlässt ihr sein Muli, den legendären Dexter, damit sie sicher nach Montana zur Sweet Water Ranch wandern kann.
Doch Luke hat Annie verschwiegen, dass Sixteen bei einem Wettbewerb, dem Mustang Show Off, versteigert werden soll.
Kann Annie ihrem Herzen folgen und Luke vertrauen?


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Titel: Ein Mustang, ein Muli und die Liebe: Die seltsame Reise der Annie Parker
Autor: Tina Wolff
Verlag: BoD
Seiten: 320
ISBN: 978-3748102892
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Annie ist frisch getrennt und möchte sich erstmal selbst finden. Doch auf ihrer Reise durch die USA mit Muli und Mustang begegnet Annie vielen Menschen und eine wilde Zeit beginnt. denn Zitat aus dem Buch: […]Die Suche nach sich selbst ist schwachsinnig. […] Man braucht sich nicht suchen. Man ist doch immer da. […] Wenn man also ein Problem mit sich selber hat, sollte man auf die Suche nach dem Leben gehen. Denn das Leben ist das, was uns Menschen ausmacht. […]

Schreibstil:
Bereits in ihrem Debüt „Pferdefrauen ticken anders“ zeigte Tina Wolff, dass sie schreiben kann. In ihrem neuen Buch ist sie frei von den Zwängen der Verlage und konnte ihrer Kreativität noch mehr Raum lassen. Die Landschaft sowie die Charaktere sind eindrucksvoll beschrieben und laden zu einem traumhaften Kopfkino ein. Der Ausdruck ist von sinnlich bis witzig sehr wechselhaft, so wie es die jeweilige Situation verlangt.

Auch die Pferde kommen nicht zu kurz. Die Autorin nimmt Pferdeshows kritisch unter die Lupe, vermittelt auch noch Wissen über die Vierbeiner und vermischt so wunderbar einen Roman mit einem kleinen Hauch von Fachbuch.

Charaktere:
Ich mochte sie alle – auch die nicht so netten! Die Figuren leben, sie wachsen mit ihren Aufgaben und jeder bekommt das, was er verdient.

Fazit:
Ein sinnliche, teils erotische, Liebesgeschichte mit Aufklärungscharakter im Bereich der Pferde. Eine schöne Mischung für Leser und Leserinnen jeden Alters. Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Lesempfehlung!

Ich bedanke mich für das Rezensionsexemplar bei Tina Wolff!

Hufbalance: Schlüssel zu Gesundheit und Leistung und Die Wirkung des korrekt gestellten Hufes – Gail Williams, Martin Deacon

Klappentext:
Rund 600 Kilogramm tragen sie täglich: Pferdehufe und ihre Pflege werden oftmals unterschätzt und vernachlässigt. Dabei ist der regelmäßige Besuch durch den Hufschmied unerlässlich. Direkte Zusammenhänge gibt es zwischen mangelnder Hufpflege und Knochenproblemen, so lösen Fehlstellungen der Hufe schmerzhafte Erkrankungen im Bewegungsapparat des Pferdes aus. Die renommierten englischen Autoren Gail Williams und Martin Deacon zeigen anhand zahlreicher Abbildungen, warum gut ausbalancierte Hufe so wichtig sind und stellen die huforthopädischen Entwicklungen der vergangenen Jahre vor.


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Titel: Hufbalance: Schlüssel zu Gesundheit und Leistung und Die Wirkung des korrekt gestellten Hufes
Autor: Gail Williams, Martin Deacon
Verlag: Cadmos
Seiten: 144
ISBN: 978-3840410093
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Die Bedeutung der Hufbalance
Anatomie und Biomechanik
Die Beurteilung des Pferdes
Orthopädische Korrekturbeschläge
Mangelhafte Hufe und Rückenprobleme
Verformung der Hornkapsel
Flache Hufe und Hornspalte
Optische Täuschungen in der Hufschmiedearbeit
Huferkrankungen und Hufverletzungen
Keile, Polster, Stollen und neue Materialien
Das Hufschmiedehandwerk im 21. Jahrhundert

Meine Meinung:
Dieses Buch ist für Laien und für Fachleute (Trainer, Reiter, Pferdebesitzer, etc) gleichermaßen interessant. Die Autoren haben sich bemüht alles zu erklären, aber sich nicht im Detail zu verlieren, was gerade bei dieser Thematik echt schwierig ist. Besonders hilfreich sind dabei die Zeichnungen, welche eindrucksvoll das Geschriebene untermauern. Die Aufteilungen der Kapitel sind gut gelungen, besonders spannend waren für mich die Bilder und Beschreibungen zu den optischen Täuschungen. Hier zeigt sich nämlich ob der Schmied gut arbeitet oder nur kosmetisch tätig ist. Auch kann eine gute Verbindung zum restlichen Pferdekörper hergestellt werden – ist der Huf schief oder klemmt es schon in der Schulter des Pferdes?!

Besonders beeindruckt hat mich, dass die Autoren auch auf die Pferdezucht eingegangen sind und sich negativ über die aktuelle Warmblutzucht geäußert haben. Denn unsere bekannten, stabilen Warmblüter erhalten immer mehr Fremdblutanteile von Vollblütern, was sie dynamischer (Bewegungsstärker), aber auch anfälliger für vollbluttypische Beschwerden, wie kleine instabile Hufe, macht.

Fazit:
Ein Buch, welches jeder gelesen haben sollte der mit Pferden zu tun hat. Ob man nun sein Pferd beschlägt oder es barhuf gehen lässt, ist in dieser Thematik egal, es geht erstmal darum zu verstehen, was im Huf eigentlich passiert und was falsche Bearbeitung auslösen kann. Ich gebe 5 Steren und eine absolute Leseempfehlung für „Hufbalance“.

Die Intelligenz der Pferde: Ein kluger Kopf unter jedem Schopf – Marlitt Wendt

Klappentext:
Aktuelle Studien der Kognitionsforschung belegen eindrucksvoll, dass die Intelligenz der Pferde bisher weitgehend unterschätzt wurde. Pferde bewegen sich geistig ebenso leichtfüßig in den Bereichen des abstrakten Denkvermögens wie in der komplexen Welt ihres sozialen Gefüges. Die Verhaltensbiologin Marlitt Wendt erläutert in diesem Buch anschaulich und für den interessierten Laien bestens verständlich die aktuellen Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, die Mechanismen des Lernverhaltens und die verborgenen mentalen Fähigkeiten der Pferde.


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Titel: Die Intelligenz der Pferde: Ein kluger Kopf unter jedem Schopf
Autor: Marlitt Wendt
Verlag: Cadmos
Seiten: 144
ASIN: B00M49BEPU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Vorwort: Einstein in Pferdegestalt?

Die unterschätzte Pferdelogik – Einführung in die Kognition der Pferde
– Warum Hauspferde und keine Wildpferde?
– Aber braucht man dazu Studien?
– Verschiedene Arten von Verhaltenstests
– Pferde im Intelligenztest
– Was verstehen Pferde
– Wir Wahrnehmung funktioniert
– Wahrnehmung: kontextabhängig und veränderbar

Pferde denken anders – Wie intelligent sind Pferde?
– Pferdeintelligenz im Visier
– Positive Einflüsse
– Ich denke, also bin ich ein Pferd
– Lernen als Konstrukt
– Lernst du noch oder verstehst du schon?
– Klassische Konditionierung oder Reiz-Reaktions-Lernen
– Operante Konditionierung oder Lernen am Erfolg
1. positive Verstärkung
2. negative Verstärkung
3. negative Strafe
4. positive Strafe
– Fazit
– Pferdeforschung: Behaviorismus contra Kognitivismus
– Vegetarische Wunderkinder

Wenn Pferde ihren eigenen Kopf benutzen – Kognitive Fähigkeiten
– Was die kleinen Blindenpferde alles leisten
– Pferde in einer abstrakten Welt
– Geruchsunterscheidung
– Objekterkennung
– Objektpermanenz
– Pferde lieben es knifflig
– Nur Pferde lösen Pferdeprobleme
– Neues aus der Pferdeforschung
– Verhalten als Belohnung

Ein großer Pferdekopf voller Ideen – Pferdelogik im Alltag
– Auf der Weide
– Strafe muss sein?
– Erfolgreich belohnen
– Die Pferdelogik sagt: Eins und eins bleibt zwei
– Profibotaniker
– Funktionskreise auf der Weide
– Die innere Uhr
– Konditionierungsprozesse auf beiden Seiten
– Bedeutung kleinster Erinnerungssplitter

Im Zickzackkurs durchs Pferdegehirn – Was steckt unter dem Pferdeschopf?
– Im pferdischen Oberstübchen
– Empfindung aus Sicht des Pferdes
– Denkslalom
– Wie kategorisieren Pferde ihr Weltbild?
– Sinn für Schönheit?
– Das Pferdegehirn in seiner Umwelt
– Vollblüter schlauer als Kaltblüter?
– Ein weiterer geistiger Horizont
– Bewegung macht schlau

Kein Pferd ist eine Insel – Soziale Intelligenz
– DIe Pferdeherde unter sich
– Komplexe Herdenkonstellationen
– Das Beziehungsgepflecht
– Feine Antennen
– Soziale Lebewesen auf Augenhöhe

Dem Pferdeverstand au die Schliche kommen – Jedes Pferd ist anders
– Wo geht es hin?
– Um die Ecke gedacht
– Verhaltenskreativität
– Konzentrationsfähigkeit testen
– Ein Besuch im Morgengrauen
– Vertrauen gegenüber ungewohnten Untergründen
– Der Schneemann
– Spaziergang mit Überraschungsmoment
– Geschicklichkeit

Nachwort: Pferd und Mensch – Eine Seelenverwandschaft
– Pferdekosmos der Gefühle
– Wir spiegeln uns in ihren Augen

Meine Meinung:
Wie immer viele Themen für ein dünnes Buch. Daher war es zu erwarten, dass es unter vielen Teilüberschriften auch nur ein paar Sätze zum Thema zu lesen gab und dann gleich der nächste Teil abgearbeitet wurde. Ich mag so etwas einfach nicht. Dann knallt doch das Inhaltsverzeichnis nicht so voll, nutzt andere Überschriften und schreibt längere Texte – so schwer ist das nicht und es weckt keine überladene Erwartung!

Der Einstieg ins Buch ist mir sehr schwer gefallen, es wird über den Versuchsaufbau bei Pferdeexperiemten berichtet und was alles beachtet werden muss – genaue Quellen gibt es aber nicht. Das Thema war so langweilig, dass ich das Buch erstmal über Monate wieder in meinem Schrank verbuddelt habe. Dann viel es mir wieder in die Hände – und man wird lachen – ich hatte damals genau an dem Punkt das Lesen beendet, an dem auch mit dem langweiligen Versuchsparametern aufgehört wurde. Beim erneuten beginnen konnte ich also gleich mit den, aus den Studien gewonnen, Erkenntnissen weiterlesen. Dieser Teil war auch wirklich interessant und teilweise neu für mich.

Fazit:
Der Einstieg ins Buch ist durch die langwierigen Erklärungen zu Studien recht zäh, wenn man das geschafft (oder überblättert hat) ist das Buch ein interessanter Einblick in die Lernpsychologie und Gehirnfunktion des Pferdes. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle Pferdemenschen, besonders an jene, welche gerne sagen ihr Pferd sei faul oder/und dumm.

Gymnastizierende Arbeit an der Hand: Schritt für Schritt zu Losgelassenheit und Selbstvertrauen – Oliver Hilberger

Klappentext:
Die Arbeit an der Hand in ihrer klassischen Form, wie sie heute noch zum Beispiel in der Wiener Hofreitschule praktiziert wird, ist im Alltag vieler Dressurreiter leider stark in den Hintergrund geraten und wird nicht selten als unnötig abgetan. Dabei wird übersehen, wie wertvoll diese Arbeit vom Boden aus als Alternative und als Ergänzung für die Arbeit unter dem Sattel ist – und zwar nicht nur in hohen Lektionen, sondern auch im Bereich der Basisübungen, die von fast allen Reitern und Pferden gut erlernt werden können. Das gilt für Pferde, die aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend keinen Sattel tragen können, ebenso wie für Pferde, die sich schwer unter dem Reiter gymnastizieren lassen und Schwierigkeiten haben, ihr Gleichgewicht zu finden.
Reiter profitieren von der Arbeit an der Hand dadurch, dass sie ihre präzise Hilfengebung schulen und unabhängig von den eigenen reiterlichen Fähigkeiten ihr Pferd auf schwierigere Lektionen vorbereiten können. Für beide Partner bietet die klassische Arbeit an der Hand die Möglichkeit, Abwechslung in den Trainingsalltag zu bringen.
Das Buch erläutert systematisch Schritt für Schritt den Weg zur korrekten und spielerisch leichten Ausbildung des Pferdes vom Boden aus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beschreibung der Seitengänge, denen für die Gymnastizierung und Vorbereitung auf schwere Lektionen eine zentrale Rolle zukommt. Die Bilder lassen die schriftlichen Erläuterungen hervorragend nachvollziehen und stellen dank besonderer Bildtechnik auch Bewegungsabfolgen anschaulich dar.


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Titel: Gymnastizierende Arbeit an der Hand: Schritt für Schritt zu Losgelassenheit und Selbstvertrauen
Autor: Oliver Hilberger
Verlag: Cadmos
Seiten: 160
ISBN: 978-3861274490
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Einleitung
– Die Verwandlung des eigenen Pferdes

GYMNASTIZIERUNG:
Die Hauptaufgabe der Handarbeit
– Das Spiel mit der Balance
– Losgelassenheit
– Muskelaufbau
– Gleichgewicht
– Körperbewusstsein
– Selbstvertrauen
– Was lernt der Mensch

Die Ausrüstung
– Der Kappzaum
– Die Trense
– Die Gerte
– Das Lob

Basisarbeit
– Die Grundposition
– Die Trensenführung
– Die Gertenhaltung
– Die Hilfengebung
– Erste Basisübungen auf Trense
– Aufrichtende Wirkung
– Senkende Wirkung
– Biegende Wirkung
– Erste Basisübungen am Kappzaum

Das Pferd in Bewegung
– Die bevorzugte Seite
– Weniger ist mehr
– Klare Regeln beim Führen und Treiben
– Der Schritt als Basisgangart
– Das Antreten
– Die Haltparade
– Hilfengebung am Kappzaum
– Problem: Das Pferd bleibt nicht stehen
– Das Rückwärtsrichten
– Routine und Erfahrung
– Die Hufschlagfiguren im Porträt
– Ganze Bahn
– Zirkel
– Volte
– Einfache und doppelte Schlangenlinie
– Schlangenlinie durch die Bahn mit drei Bögen
– Halbe Bahn und Karree
– Durch die Länge der Bahn
– Verschiedene Möglichkeiten des Handwechsels

Stellung, Biegung, Vorwärts
– Auf dem Zirkel
– Häufige Fehler des Menschen
– Die Hilfengebung auf Kappzaum
– Untertreten auf der Volte

Das Schulterherein
– Die Schlüssellektion
– Gleichmäßige Biegung?
– Vorbereitung
– Ausführung
– Schulterherein auf vier Hufspuren
– Das Konterschulterherein
– Übungsfolge zur Weiterentwicklung
– Der Trab
– Antraben und Durchparieren

Der Renvers
– Vorbereitung
– Schritt 1: De Vorhandwendung
– Schritt 2: Die Erweiterung
– Schritt 3: Der Renvers auf der Volte
– Der Renvers geradeaus

Der Travers
– Ausführung
– Vom Travers auf der Volte zur Schrittpiroutte
– Travers aus dem Schulterherein

Die Traversale
– Das innere Bild
– Vorbereitung und Ausführung
– Die Traversale auf Kappzaum

Kombinierte Seitengänge
– Vielfältige Variationen
– Schlangenlinien durch die Bahn mit Seitengängen
– Einfache und doppelte Schlangenlinie mit Seitengängen
– Die Acht mit Seitengängen
– Schulterherein und Traversale
– In kombinierten Seitengängen durch den Zirkel wechseln
– Das Dreieck
– Die Acht im Quadrat
– In Seitengängen durch das ganze Viereck
– Die kombinierenden Passaden

Weiterführende Arbeit
– Ausstrahlung und Freude
– Übergänge
– Das Antraben im Seitengang
– Das Parieren im Seitengang
– Die Schaukel
– 1. Der gezählte Schritt
– 2. Das versammelte Halten
– 3. Rückwärtsrichten
– Die ziele

Ausblick
– Wohin geht der Weg?
– Mit Leidenschaft zu ungeahnten Höhen

Der Hauptdarsteller
– Malcoms Vorgeschichte
– Die Rettung und Verwandlung

Meine Meinung:
Viele Themen für 160 Seiten Buch! Dies muss sich der geneigte Leser vor Augen führen, denn die Beschreibungen sind knapp und Bilder gibt es ja auch noch. Was sich im Inhalt noch gut und vielversprechend anhört, lässt leider teilweise viele Fragen offen. Dennoch ist dieses Buch eines der besten (Gymnastik-) Bodenarbeitsbücher, welches ich kenne.

Positiv finde ich:
– Beschreibung und Bebilderung zur Hilfengebung
– Erklärung der Seitengänge

Negativ finde ich:
– Auf einigen Bildern weist „Malcom“ einen falschen Knick in der Halswirbelsäule auf, die Gefahr ein Pferd bei der Handarbeit auf Trense zu „rollen“ ist immer gegeben, aber leider wird dies mit keiner einzigen Silbe erwähnt!
– Es gibt keine Erklärung, welche Muskelgruppe genau gymnastiziert wird und welche Abstellung gewählt werden muss um die natürliche Schiefe des Pferdes auszugleichen (Unterschied Hohle- und Zwangsseite fehlt! Gerade bei den Seitengängen ist diese Unterscheidung wichtig, damit das Pferd nicht noch verspannter aus dem Training kommt als es hinein ging.)

Fazit:
Ich habe nicht so richtig herausgefunden für wen dieses Buch eigentlich geschrieben wurde. Viele Dinge sind für Anfänger nicht nachzuvollziehen und so können sehr schnell Fehler entstehen. Was passiert, wenn sich das Pferd auf eine Schulter fallen lässt, falsch im Hals abknickt etc. Diese Dinge fehlen mir schlichtweg. Für Fortgeschrittene ist theoretisch nur der letzte Teil der Seitengangkombinationen interessant. Daher vergebe ich für dieses Buch nur 3 Sterne und eine Leseempfehlung gebe ich an Anfänger in der gymnastizierenden Handarbeit, welche bereits ihr Auge geschult haben und ein Pferd im Laufen gut beurteilen können (einfach um Stellungsfehler in der Statik gleich zu korrigieren, statt diese einzubauen).