Die geheime Mutter: Ein atemberaubend spannender Psychothriller – Shalini Boland

Klappentext:
»Bist du meine Mutter?«
Als Tessa Markham nach Hause kommt, sitzt ein fremder Junge in ihrer Küche. Er hält sie für seine Mutter. Aber Tessa hat keine Kinder. Jedenfalls nicht mehr.
Sie kennt den kleinen Jungen nicht und hat keine Ahnung, wie er in ihre Wohnung gekommen ist. Nachdem sie die Polizei gerufen hat, wird plötzlich Tessa selbst verdächtigt, das Kind entführt zu haben und ihr ganzes Leben steht Kopf. Und dann beichtet ihr Ehemann ihr ein schreckliches Geheimnis …
Tessa weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn irgendjemand lügt. Aber die Wahrheit könnte noch viel gefährlicher sein, als sie ahnt …


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Titel: Die geheime Mutter
Autor: Shalini Boland
Sprecher: Rebecca Soumagné
Verlag: Bookouture
Länge: 586 Minuten
ASIN: B0CSGBYMBN
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Tessa hat ihre beiden Kinder auf traumatische Weise verloren, ihre Ehe ging daraufhin zu Bruch und als Tessa, wie jeden Sonntag, nach dem Friedhofsbesuch nach Hause kommt, sitzt dort ein kleiner Junge und fragt, ob sie seine Mutter ist …

Meinung:
Ich bin mit sehr großen Erwartungen in „Die geheime Mutter“ gestartet, weil mich „Die andere Tochter“ von Shalini Boland so geflasht hat. Rebecca Soumagné liest sehr angenehm und betont die einzelnen Charaktere und Stimmungen gut. Zu Beginn erschien mir das Sprechtempo sehr langsam, allerdings passt dieses Tempo sehr gut zu Tessa und ihren Gedanken, sodass ich mich damit schnell arrangieren konnte. Die Handlung schleift etwas, gerade weil es ein (atemberaubend spannender) Psychothriller sein soll, habe ich die atemraubende Spannung vermisst. Die Geschichte plätschert eher so dahin und man verfolgt die Gedanken und Handlungen von Tessa, ohne dass wirklich Spannung aufkommt. Die Lösung war dann auch relativ schnell erkennbar und die Auflösung daher eine langweilige Bestätigung.

Charaktere:
Obwohl Tessa fleißig ihre Gedanken und Beweggründe teil, bleibt sie das ganze Buch über blass und wirkt konstruiert. Ihre Handlungen scheinen unlogisch und ihr ganzes Wesen ist sprunghaft – von verschüchtert zu extrem mutig – so wie es für die Geschichte passt.

Ihre Nachbarin ist so unsympathisch, die hätte ich mehrmals … Natürlich müssen Journalisten in einigen Fällen über die Stränge schlagen, aber macht man das mit seinen Freunden? Zumindest, wenn man sie selbst so bezeichnet?

Tessas Ex-Mann ist ein Volldepp, mehr kann man dazu nicht sagen.

Im Allgemeinen sind also alle Charaktere irgendwie dümmlich, bis auf Ben, der schient ganz okay zu sein, aber auch zu ihm kann man wenig sagen, denn er spielt nur den Ritter – ebenfalls ohne Hintergrund. Bei den Persönlichkeiten hätte man wesentlich mehr herausholen können.

Cover:
Das Cover wirkt gruseliger als der Inhalt. Wo will der Erwachsene mit dem Kind hin oder wo gehen sie hin oder vor wem weg?!

Fazit:
Eine Geschichte, welche durch Inhalt und Charaktere enttäuscht. Allerdings gut gelesen von Rebecca Soumagné. Daher kann ich nur 2 Sterne geben und eine Empfehlung höchstens an jene aussprechen, welche seichte Krimis mögen, ein Psychothriller ist das nämlich nicht.

In seinen Händen – Harlan Coben

Klappentext:
Idylle oder Abgrund, Täter oder Opfer – nichts ist so, wie es scheint …

Die 17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben: mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem Bein im renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen.

Derweil feiert Fernsehreporterin Wendy Tynes mit ihrer Show Quotenerfolge: Vor laufender Kamera stellt sie mutmaßlichen Sexualverbrechern eine Falle. Ihr neues Opfer ist Sozialarbeiter Dan Mercer, den sie mühelos überführt und der bald auch mit Haleys Verschwinden in Verbindung gebracht wird. Doch Dans Geschichte ist nicht so einfach, wie alle glauben, und nach und nach kommen Wendy Zweifel. Sie beginnt neue, unbequeme Fragen zu stellen. Und obwohl ihr dabei jemand gewaltige Steine in den Weg legt, merkt sie bald, dass auch in der Vorstadtidylle oft alles anders ist, als es scheint …


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Titel: In seinen Händen
Autor: Harlan Coben
Verlag: Page & Turner
Seiten: 448
ISBN: 978-3442203710
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Ich glaube „Thriller“ liegen mir im Moment nicht so 🙁 Ich hatte mich so auf mein erstes Buch von Harlan Coben gefreut und am Anfang hat es sich auch flüssig weggelesen aber das wars dann auch schon. Die Handlung um Dan, Wendy und Haley schleift ohne Ende …

So wird sehr lange von den Charakteren und ihren Geschichten berichtet bis endlich etwas passiert: Dan wird wegen Pädophilie festgenommen, doch war er es wirklich, der sich an Kindern vergreift und der kleinen Haley etwas angetan hat? Das Thema selbst ist sehr interessant, denn wer würde nicht gerne Selbstjustiz an einem Kinderschänder verüben wollen, doch was passiert dann?

Der Schreibstil ist, wie oben bereits erwähnt, recht flüssig und lässt sich gut lesen, aber leider gibt es keine Spannungskurve was das Lesen sehr eintönig macht.

Die Charaktere werden zwar ausreichend und meistens sehr ausführlich beschrieben, aber dennoch habe ich keinen Draht gefunden, sie interessierten mich null! Auch wirken alle sehr konstruiert und abwartend, was in einem Fall wie diesem sehr unverständlich ist.

Das Cover wirkt düster und zeigt eine von Nebel durchwirkte Ausweglosigkeit – sorry, die konnte ich nicht herauslesen.

Fazit:
Ein Buch, welches mich nur durch den flüssigen Schreibstil zum Lesen animierte und nicht durch ausgeklügelte Szenen. Ich empfehle „In seinen Händen“ daher an Leser, die noch nicht viele Thriller gelesen haben und sich erstmal an das Genre herantasten wollen. Ich vergebe 2 Sterne für dieses Buch für Schreibstil und Thema.