Qi Gong: Der heilige Weg – Hong Li Yuan

Klappentext:
Seit Tausenden von Jahren verfeinert man in China die Fähigkeit, mithilfe von Qi Gong Energie aus der Umwelt aufzunehmen, um damit das eigene Energiepotenzial zu erhöhen. Wenn die Energie in den Meridianen im Fluss ist, ist der Mensch gesund. Ist sie blockiert, können Müdigkeit, Kraftlosigkeit und längerfristig Krankheiten entstehen. Der Großmeister Hong Li Yuan unterrichtet seit fast dreißig Jahren Qi Gong und Tai Chi im Westen. Sein Qi Gong ist sehr erfolgreich, weil es für jeden leicht anwendbar ist und die positiven Auswirkungen sofort spürbar sind. Die klaren Übungsanleitungen sind verwoben mit der Philosophie des Daoismus und zeigen die universelle Weisheit des Qi Gong.

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Titel: Qi Gong: Der heilige Weg
Autor: Hong Li Yuan
Verlag: Nymphenburger
Länge: 121 Seiten
ASIN: ‎B00DSTXS5E
Meine Bewertung: 2 Sterne gefällt mir nicht

Inhalt:
Viele Heilversprechen von einem sehr überbelichteten Autor

Meinung:
Dieses Buch hat mich angesprochen, weil das Cover chinesische Schriftzeichen abbildet und der Inhalt von einem echten Chinesen stammt. Ich gehe immer davon aus, dass man den meisten Input an der Quelle bekommt und der Autor war dazu noch Vorstandsmitglied der Tai- Chi- und Qi-Gong-Gesellschaft Shanghai und ist Mitglied im internationalen Qi-Gong-Ärzteverband.
Bei diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich Hong Li Yuan in den ersten Kapiteln über Betrüger und Scharlatane aufregt und auch vor diesen warnt. Allerdings mag Hassreden niemand und es hätte auch einfach gereicht zu schreiben, dass man bei „echtem Qigong“ dieses und jenes zu fühlen hat und wenn dem nicht so ist, kann man ja mal einen anderen Lehrer probieren oder sich selbst hinterfragen. Nicht immer hängt alles am Lehrer 😉
Bedauerlicherweise geht es dann arrogant weiter, denn nicht nur, dass es viele schwarze Schafe gibt, nein, denn nur das Qigong vom Großmeister Hong Li Yuan ist das einzig wahre, es wurde ja schließlich auch nach ihm benannt – aber was sind schon Namen (O-Ton). Es reicht also, seine Übungen auszuführen und man wird besser. Die ersten 2 Jahre nur drinnen, damit der Wind und die Bäume uns nicht krank machen und nach mehrjähriger Praxis kann man dann auch mal hinausgehen – es sei denn, es kommt Wind. Diesen soll man zwar mit offenen Armen empfangen, aber nicht so doll. Es tut mir leid, aber das waren mir alles zu viele Dogmen. Auf der Webseite vom Autor sieht man ihn auf einer Dachterrasse (?) in Shanghai eine Übung ausführen, das kann er nur, weil er schon über 30 Jahre praktiziert ode wie soll man das verstehen?
Zudem werden im Buch Heilversprechen abgegeben – auch wenn er Mitglied im Qi-Gong-Ärzteverband ist, sollte dies doch unterlassen werden. Qigong kann helfen ja, aber ein Heilversprechen ist doch etwas sehr Großes und kann viele Menschen täuschen.
Was mich schockiert hat, waren dann aber aufgestellte Behauptungen (bspw. Sichtbarkeit der Meridiane bei der Schulmedizin oder Tote Pferde durch ihr Ego – weil sie einen Mückenstich nicht verkraftet haben), ohne Quellenangabe und folgende Widersprüche:
1. Man soll zu einem Meister gehen, der das traditionelle und alte Qi Gong praktiziert – Hong Li Yuan stellt dann aber „seine“ Übungen als die einzig richtigen und notwendigen dar.
2. Wenn man keinen guten Meister finden kann, soll man selbst praktizieren. Aber besser in der Gruppe, weil dann die Energie besser fließen kann. Wenn man aber was falsch macht, dann können Energiebahnen blockieren und man wird richtig krank – deswegen soll man sich einen Meister suchen…
Was mir gefallen hat, waren die Schriftzeichen und die Bilder, das lockerte den Text etwas auf.

Cover:
Wie schon erwähnt, gefällt mir das Cover, weil es authentisch wirkt.

Fazit:
Ein sehr dünnes Buch, was eher das Ego des Meisters beleuchtet, als das heilende Qigong. Ich vergebe 2 Sterne und spreche keine Empfehlung aus.

Dschungelkind – Sabine Kuegler

Reiheninfo:
Dschungelkind
Ruf des Dschungels
Jägerin und Gejagte
Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind

Klappentext:
Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt. Unter archaischen Bedingungen wuchs sie im Dschungel West-Papuas auf. Heute lebt sie in Deutschland. »Angst habe ich erst hier kennen gelernt«, sagt sie. Und sie weiß, dass sie zurückkehren wird.Sabine Kueglers Geschichte beginnt, als sie mit fünf Jahren als Tochter deutscher Sprachforscher und Missionare nach West Papua kommt. Mitten im Urwald lebt die Familie mit dem Fayu-Stamm, der für Kannibalismus und unvorstellbare Brutalität steht und dessen Menschen erst langsam lernen, zu lieben statt zu hassen, zu vergeben statt zu töten. Für die heranwachsende Sabine wird der Stamm jedoch zum Teil ihrer selbst, der Dschungel zur Liebe ihres Lebens: Sie ist keine Deutsche mehr, kein weißes Mädchen aus Europa, sie wird eine Eingeborene, die schwimmt und jagt, fühlt und handelt wie eine Fayu.Mit 17 Jahren wird Sabine auf ein Schweizer Internat geschickt, um ihren Schulabschluss zu machen – ein katastrophaler Einschnitt für sie. »Angst habe ich erst hier gelernt«, sagt sie. Und immer spürt sie Heimweh, eine Sehnsucht, die ständig in ihr brennt. Sie wird zurückkehren in den Dschungel, um für sich herauszufinden: Wo gehöre ich hin? Wer bin ich eigentlich, Fayu oder Europäerin?

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Titel: Dschungelkind
Autor: Sabine Kuegler
Sprecher: Elena Puszta
Verlag: rb media
Länge: 461 Minuten
ASIN: ‎B0DKK3HHHS
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Info zur Rezivorgeschichte:
Ich hatte Dschungelkind 2005 gelesen, als das Buch erschienen ist, fand ich es interessant und eindrucksvoll. Dass es danach noch mehrere Bücher zum Thema gab, ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Erst kürzlich entdeckte ich dann „Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind“ und hörte es mir an. In Teil 4, wie ich mittlerweile weiß, wurden viele Sachen aus Dschungelkind wiederholt und weil ich einiges anders in Erinnerung hatte, habe ich daher „Dschungelkind“ als Hörbuch gehört.

Inhalt:
Sabine Kuegler lebt mit ihren Eltern und ihren zwei Geschwistern in unterschiedlichen Teilen der Welt. Den Großteil ihrer Kindheit verbringt sie dabei in Westpapua, im Urwald, bei den Fayu-Stämmen.

Meinung:
Als ich das Buch 2005 das erste Mal gelesen hatte, war ich fasziniert von den vielen Eindrücken, welche Sabine Kuegler aus ihrem Leben schildert. 21 Jahre später, mit mehr Lebenserfahrung, kann ich mich dem nur noch teilweise anschließen. Der zeitliche Ablauf springt sehr stark und tatsächlich widerspricht sie sich auch in einigen Bereichen. Bspw. der Aufenthalt in Deutschland, Kindergartenbesuche, das Leben und die Ausbildung bei den Fayu, die Rolle ihrer Eltern.
Beim jetzigen Hören hatte ich daher ein sehr durchwachsenes Gefühl. Zudem bin ich auch mit der Stimme und den Emotionen von Elena Puszta (als Sprecherin) nicht ganz zurechtgekommen, es war mir zu distanziert.
Die Geschichte wirkt nicht ehrlich, sondern aufgehübscht, um Sachen zu verbergen, nur welche? Ich mag mich evtl. auch täuschen, aber wäre alles so gelaufen, wie die Autorin schreibt, dann war doch alles gut. Wenn aber alles gut war, warum ist die Familie so oft umgezogen? Warum verbringen Sprachforscher, auch Jahre nachdem sie die Sprache erfolgreich erforscht haben, noch Zeit mit den Fayu und lehren sie rechnen, schreiben und eine fremde Sprache? Ging es nicht doch eher darum, den wilden Stamm zu missionieren? Schließlich haben sich die Fayu von einigen ihrer Traditionen (bspw. Begräbnisse) abgewandt und verhielten sich eher christlich. Ein paar Anspielungen und Bibelzitate erwähnt Kuegler, aber kann es in einer Familie mit missionierender Tätigkeit wirklich nur so wenig gewesen sein? Warum sind so viele Details in der Handlung wässrig beschrieben?
Das Einzige, was wirklich ausführlich aufgeführt ist, ist die Angst und die Panik, welche Sabine außerhalb des Urwaldes hat. Sie versteht so wenig und ritzt sich aus Verzweiflung – kein Wort über Hilfe, welche sie erhalten hat, kein Wort, warum sie scheinbar immer allein dasteht – und das, obwohl sie auch schreibt, dass sie Menschen hat, die ihr nachstehen. Wo sind die denn hin?
Die Handlung wirkt damit nicht nach einem Buch, was über das Leben bei den Fayu aufklären soll, sondern nach einem ernsten Hilfeschrei (mit Geld-Druck-Charakter).

Cover:
Das Cover wäre mit einem Fayu authentischer.

Fazit:
Zahlreiche Ungereimtheiten, Zeitsprünge und vieles nur oberflächlich. Statt eines tiefen Einblicks in das Leben der Fayu stehen Sabines persönliche Ängste und ihre Schwierigkeiten außerhalb des Urwalds im Mittelpunkt – ein Aspekt, der zwar berührt, aber gleichzeitig unvollständig erzählt wirkt. Insgesamt bleibt für mich der Eindruck, dass viel Potenzial verschenkt wurde, daher nur 2 Sterne für eine außergewöhnliche Lebensgeschichte. Eine Empfehlung gibt es nicht wirklich – Leseproble anschauen und selbst entscheiden.

Shaolin Spirit: Meistere Dein Leben – Shi Heng Yi

Klappentext:
Wünschst du dir mehr Disziplin, Willensstärke, Mut, Ausdauer und tief empfundene Loyalität? Shi Heng Yi bietet dir auf Basis seines eigenen Lebensweges Werkzeuge, die dein Leben leichter machen – indem du stärker wirst.

Das Geheimnis der inneren Stärke basiert auf den Tugenden der Shaolin. Diese schrittweise in deinem Leben zu kultivieren, ist in Wahrheit so simpel, dass jeder Shi Heng Yis Lehre folgen kann. Lerne deinen Körper kennen und ergründe ihn – bereichere dein Leben mit den Methoden, die seit über 1500 Jahren erfolgreich praktiziert werden.

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Titel: Shaolin Spirit: Meistere dein Leben
Autor: Shi Heng Yi
Verlag: O. W. Barth
Länge: 289 Seiten
ASIN: ‎B0C263J982
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Werbung für den Shaolin Temple Europe und wer das Buch komplett liest, bekommt auch noch ein paar Lebensweisheiten.

Meinung:
Geschichten von Mönchen finde ich immer spannend und gerade die buddhistischen Mönche haben immer so lehrreiche Geschichten, dass ich unbedingt „Shaolin Spirit“ lesen wollte, in der Hoffnung, diese Geschichten dort auch zu finden. Wissentlich erinnern kann ich mich allerdings nur an eine und die kam auch erst sehr spät im Buch. Zudem wird dem Buch-Konsumenten unterstellt auf der Suche nach etwas zu sein, was sein Leben besser macht und man Hilfe braucht, die man nur von ihm und dem Tempel bekommt. Das ist anmaßend!
Der Einstieg war extrem trocken und bestand förmlich nur aus Werbung für den Tempel. Ich war wirklich genervt und wollte schon abbrechen, als es dann etwas persönlicher wurde und Tien Sy Vuong (so der bürgerliche Name von Shi Heng Yi) aus seinem Leben erzählte. Das war auch gefühlt ein anderer Schreibstil, er wirkte nicht nach Kommerz. Als der kurze Einschub dann vorbei war, ging es leider wieder in den trockenen Stil und was der Aufenthalt im Kloster für Vorteile hat. Kleine Einschübe von Übungen folgten (brachten meinen Tolino Vision aber jedes Mal zum Abstürzen). Zudem kann man die Übungen auch auf Youtube verfolgen, dort allerdings nur mit hinterlegter Musik, ohne Erklärungen. Das Buch bietet also einen kleinen Support bei einigen Übungen, welche bei Youtube zur Verfügung stehen. Nach dem Beenden der Lektüre bin ich zwiegespalten, was mir das Buch nun gebracht hat und ich kann sagen, dass es einen interessanten Einblick liefert, wie man geschicktes Marketing betreiben kann.

Cover:
Es tut mir leid, aber es wirkt nicht echt. Es erscheint gestellt und nach dem Lesen des Buches ist dem auch so – mehr Schein als sein.

Fazit:
Ein sehr teurer Marketingspaß für lesewillige. Es waren ein paar interessante Punkte dabei, aber das rechtfertigt kein E-Book für 25,- Euro! Ich vergebe daher nur 2 Sterne und eine Leseempfehlung erst nach dem Studium der Webseite vom Shaolin Tempel.

Achtsam Morden 05: Achtsam Morden durch bewusste Ernährung – Kartsen Dusse

Reiheninfo:
Achtsam morden
Das Kind in mir will achtsam morden
Achtsam morden, am Ende der Welt
Achtsam morden, im Hier und Jetzt
Achtsam morden durch bewusste Ernährung

Klappentext:
Guten Appetot!
Dank Achtsamkeit hat Björn Diemel seine Mitte gefunden. Seine Problemzonen sind nun allerdings die Ränder seines Körpers, die sich immer weiter von dieser Mitte entfernen. Björn erkennt, dass In-sich-Ruhen und Mangel an Bewegung zwei grundverschiedene Dinge sind.Als Unbekannte versuchen, Björns Tochter zu entführen, gelingt es ihm aufgrund seiner Körperfülle nur mit Mühe, die Täter in die Flucht zu schlagen. Also lässt Björn sich von Joschka Breitner in Bezug auf die Grundsätze bewusster Ernährung coachen. Er taucht ein in die faszinierende Welt des Heilfastens und der Ernährungsbausteine. Noch ahnt Björn nicht, wie wunderbar sich Ernährung, Entspannung und das Auflösen von Gewaltfantasien miteinander kombinieren lassen.

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Titel: Achtsam Morden durch bewusste Ernährung
Autor: Karsten Dusse
Verlag: Heyne
Länge: 385 Seiten
ASIN: ‎B0CDC3R4CC
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Björn ist dick geworden und erkennt die Notwendigkeit der bewussten Ernährung.

Meinung:
Mein erstes Buch, welches ich aus dieser Reihe selbst gelesen und nicht gehört habe und es war bedauerlicherweise enttäuschend. Ich habe keine Ahnung, ob mich die Stimme von Karsten Dusse sonst so verzaubert hat oder, ob dieser Teil der Reihe wirklich schlecht war.
Schon der Einstieg war befremdlich. Björn beschreibt seine Körperfülle und seine Fressattacken zwischen einem Haufen Haschisch im Kindergarten. Dass nicht alles gesetzestreu im Hause Diemel läuft, ist klar, aber irgendwie waren mir diese Beschreibungen schon zu heftig bzw. essenstechnisch zu eklig und das Thema Hasch ist eh nicht meins. Es wurde dann auch nicht besser als es mit dem Ernährungsthema begann, denn es wirkte nicht durchdacht bzw. authentisch. Eher erhielt es den Anschein, als würde der Autor etwas wiedergeben, was er sich mühsam angelesen, aber selbst nicht zu 100 % verstanden hat. Es wirkte stellenweise belehrend und auch widersprüchlich. Der eigentliche Krimi kam deutlich zu kurz und war vorhersehbar und damit langweilig. Vielmehr ging es um die Themen Ernährung, Haschisch, Klima, Bildung und wie man sich schwarz ein paar Euro mehr verdienen könnte – allerdings wenig differenziert. Ich kann mich nicht erinnern, dass die vorherigen Teile auch so langatmig und belehrend waren oder ob es tatsächlich einen Unterschied macht, die Bücher zu hören oder zu lesen. Zumindest hat mir ganz viel Joshka Breitner gefehlt, denn den gab es fast nur in den Kapitelüberschriften, mit seinen Zitaten.

Cover:
Das Cover passt zu den anderen Bänden und spiegelt den Inhalt gut wider.

Fazit:
Der schwächste Teil der Reihe. Wer einen Ernährungsratgeber mit ein bisschen Krimi lesen möchte, wird hier aber fündig. Für alle, welche einen Björn Diemel mit Sascha erleben wollen, ist das Buch allerdings nichts. Daher vergebe ich nur 2 Sterne, weil es mich nicht überzeugen konnte.

Killer Trail: Dreh dich nicht um – Eliza Jabore

Klappentext:
Verrate niemals einen Serienkiller.

Jade geht mit ihren besten Freundinnen Stef und Zoe wandern. Auf dem Bones Hollow Trail trieb früher ein Serienkiller sein Unwesen, aber der wurde längst gefasst – oder? Als Stef sich den Knöchel verletzt, bleibt den dreien nichts anderes übrig, als einen zwielichtigen Einsiedler um Hilfe zu bitten. Doch als die Situation außer Kontrolle gerät, ist der nicht das einzige Problem. Denn plötzlich sind sich die Freundinnen nicht mehr sicher, ob sie einander überhaupt trauen können.

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Titel: Killer Trail – Dreh dich nicht um
Autor: Eliza Jabore
Sprecher: Ann-Kathrin Hinz
Verlag: Aufbau Audio
Länge: 472 Minuten
ASIN: ‎B0H4HH89L6
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Drei Freundinnen wandern jedes Jahr, um eine schöne Zeit zu haben. Dieses Jahr wird es eine Gegend, in der früher ein Serienmörder sein Unwesen treib …

Meinung:
Der Klappentext klang spannend, denn was steht zwischen den Freundinnen? Ich war so neugierig und wurde so bitter enttäuscht! Denn gleich zu Beginn wird klar, was die drei als Freundschaft definieren, deckt sich nicht mit meiner Interpretation von Kameradschaft und Verbundenheit.
Zoe scheint die Alleinherrscherin zu sein, das, was Zoe möchte, wird auch gemacht. Sie ist dermaßen unsympathisch und zickig, dass ich immer wieder ihr Alter hinterfragte. Die drei sind um die dreißig Jahre alt und kennen sich seit der Schule. Was verbindet diese unterschiedlichen Charaktere und warum sind sie befreundet? Das erschließt sich im ganzen Buch nicht. Stef ist Zoe hörig, sie macht alles, was ihr gesagt wird und scheint eine absolute Mitläuferin zu sein. Jade wirkt als einzige irgendwie normal. Eventuell liegt es auch daran, dass sie diese Geschichte erzählt und deshalb greifbar ist. Als die Handlung später brutaler wird, scheint aber auch bei Jade ein sehr großer Teil Naivität in den Vordergrund zu rücken, denn ihr Verhalten ist anders nicht zu erklären. Es ist schwer einer Geschichte zu folgen, wenn die Hauptpersonen nicht harmonieren, sehr unfertig dargestellt und auch von Nebenfiguren als „Kindchen“ betitelt werden. Der Einsiedler hingegen hat mir gut gefallen, er wirkte authentisch und wenn man ihm einfach mal zugehört hätte, anstatt seine Hütte zu zerlegen, wäre einiges anders gekommen. Bei der Aktion – ohne Spoilern zu wollen – hätte ich zwei der drei Mädchen eigenhändig zerlegt!
Das die Handlung dann weitergeht, wie sie eben weitergeht, ist bedauerlicherweise vorhersehbar und so verliert das Hörbuch ab diesem Punkt seine Spannung. Mich hat es auch geärgert, wie unbedarft die Mädchen (ich kann sie einfach nicht als Frauen wahrnehmen) ihren Weg fortsetzen und wie leichtfertig dann das Ende formuliert wird. Es ist schlichtweg unbefriedigend, wobei man so viel aus der Thematik hätte machen können.

Cover:
Das Cover sieht sehr mörderisch aus – ein Wildtier im Fokus, zur Jagd freigegeben.

Fazit:
Interessante Idee, leider sind die Charaktere unpassend, sodass die Story gleich zu Beginn schon unglaubwürdig ist und darauf lässt sich schlecht aufbauen. Daher gibt es nur 2 Sterne und eine Empfehlung nur an Fans von Splatter-Literatur.

Ich bedanke mich bei Aufbau für das Rezensionsexemplar.