Ich erklär das jetzt mal psychologisch…: Über Gefühle, Beziehungen und gesellschaftliche Schieflagen – Stefanie Stahl

Klappentext:
Wie Selbstreflexion unser Leben verändert: Psychologische Betrachtungen über das Ich, das Wir und die Welt.
Warum regen uns Kleinigkeiten so auf?
Warum verlieben wir uns in die Falschen?
Und warum spaltet mangelnde Selbstreflexion ganze Gesellschaften?

In ihrem neuen Buch blickt Stefanie Stahl – Deutschlands bekannteste Psychotherapeutin und Bestsellerautorin – mit gewohntem Tiefgang und einer guten Portion Humor auf die menschliche Psyche. In klugen und lebensnahen Essays erzählt sie von den Mechanismen, die unser Denken, Fühlen und Handeln prägen: von Glaubenssätzen und Selbsttäuschungen, von Beziehungsmustern und Bindungsangst, von dem ewigen Versuch, die Kontrolle zu behalten und davon, wie befreiend es ist, sie loszulassen.
Mit psychologischer Klarheit und liebevoller Ironie zeigt Stefanie Stahl, warum Selbstreflexion keine Selbstoptimierung ist, warum es manchmal Mut braucht, nichts zu tun, und warum wir alle ein bisschen „ganz normal verrückt“ sind.
Ein Buch für alle, die wissen wollen, warum sie so sind, wie sie sind, und wie es trotzdem leicht(er) gehen kann.

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Titel: Ich erklär das jetzt mal psychologisch…: Über Gefühle, Beziehungen und gesellschaftliche Schieflagen
Autor: Stefanie Stahl
Sprecher: Stefanie Stahl
Verlag: Arkana
Länge: 345 Minuten
ASIN: ‎B0GYVDCPSG
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Stefanie Stahl berichtet in ihrem neuen Buch darüber, warum wir alle ein bisschen normal verrückt sind.

Meinung:
Es ist mein zweites Hörbuch von Stefanie Stahl, aber mein erstes, welches von ihr direkt gelesen wird. Ich muss gestehen, dass ich ihren Podcast nicht kenne und daher etwas erschrocken über ihren Sprachfluss war. Die Autorin hat eine schwere Zunge, ihre Stimme klingt daher verwaschen und auch die Betonung schwankt stark. Ich empfand dies als unangenehm und hatte so meine Schwierigkeiten damit die Thematik ernst zu nehmen. Auch habe ich einen roten Faden im Buch vermisst. Es wirkte nach starken Sprüngen in den Gedanken. Einige Themenkomplexe, welche die Psychologin aufgreift, fand ich absolut wertvoll, andere konnten mich nicht abholen. Gerade am Ende, als ein Chatverlauf mit KI vorgetragen wurde, hat mich Stefanie Stahl verloren. Es sollte mittlerweile klar sein, dass die KI eine Maschine ist und keinen Menschen ersetzen kann. Dass die Autorin die KI mit Liebling anspricht und ein sehr vertrautes Verhältnis mit dem Bot hat, hat mich tatsächlich verstört. Zumindest konnte ich nicht heraushören, dass diese Sequenz nur als stilistisches Mittel genutzt worden wäre. Zudem möchte ich noch erwähnen, dass es auch wieder um die „Schattenkinder“ in einem selbst geht. Es wird allerdings nichts dazu erklärt. Es ist also definitiv von Vorteil sich mit dem vorherigen Buch „Das Kind in dir muss Heilung finden“ vorab zu beschäftigen.

Cover:
Das Cover wirkt ruhig und offen für Gespräche. Es passt zum Inhalt.

Fazit:
Ich empfehle zwingend eine Hörprobe! Der Inhalt ist stark schwankend von „kann man brauchen“ bis „oh bitte nicht“. Ob ich das Buch gelesen hätte, wage ich mittlerweile zu bezweifeln, selbst beim Hörbuch musste ich mich immer wieder zwingen. Daher vergebe ich nur 2 Sterne. Eine Empfehlung geht nur an jene, welche sich bereits mit Stefanie Stahl und ihren Ansichten beschäftigt haben.

Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte: Eine herzerwärmende Geschichte über Achtsamkeit, buddhistische Lebenskunst und die Suche nach innerem Frieden – Bokyeong Sunim

Klappentext:
Ein buddhistisches Weisheitsbuch der besonderen Art
Was passiert, wenn ein buddhistischer Mönch, der die Stille der Berge sucht, plötzlich Besuch von einer eigensinnigen Straßenkatze bekommt? Nach mehr als einem Jahrzehnt im hektischen Seoul zieht sich der Mönch Bokyeong in ein ruhiges Bergkloster zurück. Doch mitten im eisigen Winter taucht ein unerwarteter Gast vor seiner Tür auf: eine Katze, die gekommen ist, um der Kälte zu entfliehen. Was als vorübergehende Hilfe mit etwas Nahrung und Unterschlupf beginnt, entwickelt sich schnell zu einer tiefen Verbindung. Die Katze bleibt. Und sie wird zu seinem größten Lehrmeister.
Eine herzerwärmende Reise zur inneren Ruhe
In diesem berührenden südkoreanischen Bestseller (basierend auf einer wahren Geschichte) nimmt dich Autor Bokyeong mit in seinen beschaulichen Alltag. Durch die behutsame Annäherung zwischen Mensch und Tier entfalten sich sanfte Betrachtungen über das Leben. Die Katze bringt dem Mönch zwei wesentliche Dinge bei: aufmerksam zu beobachten und geduldig zu warten. Das Buch verbindet auf wunderbare Weise die östliche Philosophie mit alltäglicher Lebenskunst und zeigt dir, wie du inmitten einer lauten Welt deinen ganz eigenen, friedvollen Rhythmus findest.
Ein spirituelles Buch zum Innehalten:

  • Die Kunst des Loslassens: Lerne von der Unabhängigkeit der Katze, wie du innere Freiheit findest und im gegenwärtigen Moment Zufriedenheit spürst.
  • Tiefgreifende Gelassenheit: Erfahre, wie du im gegenwärtigen Moment unerschütterliche Zufriedenheit spürst – egal, wie laut die Welt um dich herum ist.
  • Achtsamkeit im Alltag: Entdecke durch die kleinen, alltäglichen Interaktionen mit der Katze neue Sichtweisen auf Geduld, Koexistenz und Mitgefühl.

Diese bezaubernde Geschichte verwebt östliche Philosophie mit alltäglicher Lebenskunst. Sie beruhigt den Geist und wärmt das Herz. Die schönen farbigen Illustrationen sind modern, witzig und eine zusätzliche Einladung, innezuhalten und das Leben mit weicheren Augen zu betrachten.

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Titel: Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte: Eine herzerwärmende Geschichte über Achtsamkeit, buddhistische Lebenskunst und die Suche nach innerem Frieden
Autor: Bokyeong Sunim
Verlag: O. W. Barth
Länge: 181 Seiten
ASIN: ‎978-3426572405
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Eine Katze taucht im Kloster auf und lehrt den Mönch das Leben. Weil Bokyeong Sunim so viele Erfahrungen mit Nyangi gemacht hat, möchte er dies der Welt mitteilen.

Meinung:
Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich viel erwartet und leider konnte mich der Inhalt nicht abholen. Der Schreibstil ist wirr, ob es nun an der Übersetzung liegt oder der Autor zerstreut ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist, man muss beim Lesen absolut offen für schnelle Gedankensprünge sein.
Schon der Einstieg in die Handlung ist speziell, so beschreibt der Mönch seinen Alltag im Kloster und auch wie Mönche früher oder anderswo gelebt haben. Dann werden Textzeilen aus anderen Büchern und von anderen Autoren zitiert und wie wundervoll diese Werke doch sind. Klar ist, dass Bokyeong Sunim wahnsinnig gerne liest und auch viel Zeit damit verbringt. In den ersten Kapiteln geht es also eher darum. Dann taucht irgendwann die Katze auf. Tatsächlich bekommt Nyangi (der Kater) auch eine wörtliche Rede und sein „Miau“ wird fleißig abgedruckt. Neben den Gesprächen mit der Katze kommt der Mönch dann auf seine Kindheit zu sprechen, was Haustiere in Südkorea bedeuten und das es normal ist, den Hauskatzen den Schwanz zu kopieren. Dann springt es wieder in eine andere Richtung. So geht es dann leider das ganze Buch, ich konnte keine klare Linie finden und hätte mir mehr Buddhismus und Katze gewünscht, statt Buchzitate. Im Laufe des Buches nehmen dann die Geschichten von Schüler-Lehrer-Beziehungen zu, allerdings wird wenig erklärt, sondern viel abgeschweift. Es ist daher schwierig die 181 Seiten entspannt zu lesen, mit Achtsamkeit hat es dann auch wenig zu tun. Die Comiczeichnungen im Buch sind vereinzelt und nicht wirklich interessant. Die Fotos von Nyangi sind da schon niedlicher und am Ende der Lektüre zu finden.

Cover:
Das Cover finde ich sehr ansprechend und liebevoll gestaltet.

Fazit:
Ich empfehle zwingend einen Blick ins Buch, welche nicht nur das Vorwort abdruckt und empfehle das Buch nur an jene, welche sich mit fernöstlicher Präzisionsbeschreibung und vielen Abschweifungen anfreunden können. Mir war das Buch zu verwaschen und ich konnte mich daher nicht auf die Handlung einlassen. Deshalb vergebe ich nur 2 Sterne.

Ich bedanke mich bei O. W. Barth / Drömer-Knaur für das Rezensionsexemplar.

The Housemaid 03: Sie wird dich finden – Freida McFadden

Reiheninfo:
Wenn sie wüsste
Sie kann dich hören
Sie wird dich finden

Klappentext:
Die Tage, in denen Millie die Häuser wohlhabender Menschen geputzt hat, liegen lange zurück. Ihr Traum von einem eigenen Haus in einer ruhigen Nachbarschaft, wo ihre Kinder spielen können, ist wahr geworden. Doch Millie wird das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmt. Sie fühlt sich beobachtet. Schließlich macht sie einen grausigen Fund, und ihre Vergangenheit holt sie mit voller Wucht wieder ein. Ist die Vorstadtidylle in Wahrheit eine tödliche Falle, aus der es kein Entkommen gibt? Nur eins ist sicher: Um ihre Familie zu schützen, würde Millie alles tun.

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Titel: Sie wird dich finden
Autor: Freide McFadden
Sprecher: Leonie Landa, Lea van Acken, Maria Hartmann
Verlag: Random House
Länge: 586 Minuten
ASIN: ‎B0D17JPHC2
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Vorabinfo:
Alle 3 Teile können unabhängig voneinander gelesen / gehört werden. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen. Es finden sich allerdings kleine Beziehungen zu den Nebensträngen in den Geschichten wieder.

Inhalt:
Millie und Enzo haben es endlich geschafft und ein Haus ergattert. Alles könnte so schön sein, wenn die Vorstadtidylle nicht so trügerisch wäre …

Meinung:
Freida McFadden wurde hochgelobt und daher wollte ich auch mal eines ihrer Werke konsumieren. Ich muss gestehen, dass ich nicht vorab geprüft habe, dass es sich bei diesem Buch, um einen dritten Teil einer Reihe handelt. Dennoch konnte ich problemlos in die Handlung einsteigen und hatte nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. Ganz im Gegenteil, ich war froh, gleich das Finale zu hören, denn die Figuren waren schlichtweg nervend. Millie hat zwar einen guten Gerechtigkeitssinn, aber scheint nicht viel von sich selbst zu halten. Sie sagt die ganze Zeit sie sei alt, fett und überarbeitet. Ihr Mann hingegen ist super sexy, jeder will ihm nahekommen. Die Nachbarn sind auch nur eindimensional gezeichnet und es wirkt alles so furchtbar konstruiert. Die Unterhaltungen sind auf ein Minimum reduziert und bringen nur dies ein, was die Handlung vorschreibt. Und die Handlung, ja die ist noch konstruierter. Schnell ist klar, wohin die Reise geht und die künstlichen falschen Fährten sind klar erkennbar. Ich hatte tatsächlich überlegt, ob ich das Hörbuch abbreche und habe mich dann für das schnellere hören beim Rasenmähen entschieden – lieber das, als das Drehen der Messer. Die Stimmen der Sprecher konnten mich allerdings gut bei Laune halten, so hat jeder weibliche Hauptcharakter eine Stimme erhalten und konnte somit die eigene Sichtweise schildern. Diese Umsetzung ist gut gelungen.

Cover:
Das Cover haut mich jetzt nicht um und passt auch nicht wirklich zum Inhalt.

Fazit:
Eine Geschichte, welche es nicht wirklich braucht. Stark konstruiert mit nervigen Charakteren und daher nur 2 Sterne. Eine Empfehlung spreche ich nur an jene aus, welche sich bei den vorherigen Bänden gut unterhalten gefühlt haben und wissen möchten, wie das Leben von Millie und ihrer Familie weitergeht.

Qigong Heilung mit Energie: Das Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin – Johann Bölts

Klappentext:
In China wird es seit Jahrtausenden praktiziert, denn: Qigong stärkt die Lebensenergie. Immermehr Menschen entdecken die stabilisierende Kraft, die von den leicht erlernbaren Bewegungsfolgen ausgeht – Wohlbefinden für Leib, Seele und Geist, mit zahlreichen Fotos.

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Titel: Qigong Heilung mit Energie: Das Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin
Autor: Johann Bölts
Verlag: Herder
Länge: 224 Seiten
ISBN: 978-3451067846 ‎
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Johann Bölts ist Diplompädagoge und leitet seit 1991 das PTCH „Projekt Traditionelle Chinesische Heilmethoden und Heilkonzepte“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Damit findet man in diesem Buch (6. Auflage von 2015) viel Input, allerdings sehr technisch und nicht immer in guter Reihenfolge, zum Qigong, Meridianen und der Atmung.

Meinung:
Ich hatte mich sehr gefreut ein Buch zu lesen, von einem Autor, der sehr tief in der Materie steckt, und das ist wohl auch das größte Manko an der Lektüre. Das Buch wurde, so steht es im Vorwort, für jede Auflage erweitert, aber wurde damit auch der komplette Inhalt überprüft? Es wirkt eher so, als wäre dem Autor noch etwas Wichtiges eingefallen und dieser Einfall wurde dann ohne Sinn integriert. So liest man viele Sachen doppelt, stellenweise aber so technisch, dass sie eher verwirren, als weiterbringen. Stellenweise wird von Meridianen und Akupunkturpunkten gesprochen, ohne das diese vorgestellt worden sind (kommt dann irgendwann später). Für ein richtiges Buch (zum Blättern) mag dies noch irgendwie Sinn ergeben, für ein E-Book ist dies absolut unpraktisch – hier hätte man einfache Links einbauen können. Es wird also mit Akupunkturpunkten um sich geworfen und die Frage ist doch, für wen ist dieses Buch? Man muss schon enormes Vorwissen in diesem Bereich haben, um verstehen zu können, wo man seine Aufmerksamkeit nun lassen muss, um einen positiven Effekt mit Qigong zu erreichen. Dadurch wirkte der Inhalt auch sehr dogmatisch und eher für Studierende, als für den Hausgebrauch, geschrieben. An einigen Stellen wirkt es dann auch widersprüchlich, so verweist Johann Bölts immer wieder darauf, Qigong nur von einem Lehrer zu lernen, weil man allein viele Fehler machen kann und dann werden die Übungen erklärt, damit man allein gut üben kann. Warum werden Grenzen gesetzt? Lasst die Leute doch probieren und erstmal fühlen, statt ihnen Angst zu machen! Viele Praktizierende sind allein schon mit der gesunden Zungenhaltung beim Atmen überfordert – für die ist dieses Buch definitiv nichts! Es würde sie in ihrer Praxis hemmen und wahrscheinlich ängstigen, durch Qigong krank zu werden. Ich hätte mir ein praxistauglicheres Buch gewünscht, mit einer funktionalen Gliederung, welche Kapitel für Kapitel aufbauend ist und nicht springt. Zudem ist der Schreibstil einfach zu technisch, wissenschaftlich und die eingefügten Zitate und Übersetzungen der alten Meister nicht gut gekennzeichnet (in den Quellenangaben aufgelistet, aber nicht im Text), so weiß man nicht, wann das alte Wissen aufhört und die Erkenntnisse des Autors beginnen.

Cover:
Das Cover ist angenehm gestaltet und strahlt Ruhe aus.

Fazit:
Ein sehr technisch-dogmatisches Buch über Qigong. Wer schon jahrelang praktiziert und tiefer in die Welt der Meridianwirkung und Akupunkturpunkte einsteigen möchte und einen technischen Schreibstil bevorzugt, ist mit dem Buch gut beraten. Wer Einsteiger ist und noch keine Ahnung vom medizinischen Qigong hat, möge auf andere Literatur ausweichen. Ich vergebe nur 2 Sterne, weil ich mich stellenweise wirklich durchquälen musste und es einfach zu viel zu kritisieren gab.

Die Einladung: Mord für geladene Gäste – Kelly Mullen

Klappentext:
Mit ihren 76 Jahren hat Rosemary McLane sich nur noch gemütlich Kreuzworträtsel lösen sehen. Keine Eile mehr, keine Umarmungen, vor allem keine Partys. Doch dann erhält sie eine Einladung, ihre reiche Nachbarin Jane veranstaltet eine kleine Feier. Anbei eine Notiz: Sollte Rosemary nicht erscheinen, wird ihr dunkelstes Geheimnis ans Licht kommen. Sie weiß, absagen ist keine Option. Und es gibt nur eine Person, die sie begleiten kann – ihre Enkelin Addie, krisenerprobt und nervenstark.
Mit Rosemary haben sieben weitere Menschen eine Einladung erhalten. Sie alle hüten brisante Geheimnisse, die nicht ans Licht kommen dürfen. Und während draußen ein Schneesturm aufzieht, treffen Rosemary und Addie in Janes Herrenhaus auf diesen illustren Kreis geladener Gäste. Da klingt ein Schrei durch die Mauern. Es hat einen Mord gegeben – und die Tote ist die Gastgeberin höchstselbst.
Sofort sind Rosemary und Addie drei Dinge klar. Erstens: Nicht Jane ist die Strippenzieherin dieser Party. Zweitens: Der Mörder ist unter den Gästen. Und drittens: Um ihn zu stellen, müssen sie herausfinden, weshalb sie alle wirklich hier sind. Bevor ein zweiter Mord geschieht …

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Titel: Die Einladung: Mord für geladene Gäste
Autor: Kelly Mullen
Verlag: Rowohlt
Länge: 392 Seiten
ASIN: ‎B0F3L2R8JZ
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Addie ist Game-Designerin für ein Rätselspiel (Murderscape) und als ihre Großmutter sie einlädt, um gemeinsam auf eine Party zu gehen und dort Menschen sterben, gehen Addie und Mimi auf Mörderjagd …

Meinung:
Die Geschichte hat starke Ähnlichkeit mit den Krimis um Miss Marple und wirkt wie ein Computerspiel. Diese Mischung klingt erstmal interessant, ist aber leider schlecht umgesetzt. Die Handlung ist schleppend und die Charaktere wirken konstruiert. So vergleicht Addie die Personen mit NPC (nicht Spieler Charakteren) und zeigt Exit-Strategien und Verwirrtaktiken – als ob es sowas im normalen Leben geben würde. Die Ermittlungen, welche die beiden anstellen, sind lieblos und durch passende Zufälle geprägt. Zudem scheinen die anderen Charaktere keine Eigeninitiative zu haben und nur darauf zu warten, was Mimi und Addie herausfinden. Natürlich kommt den beiden auch noch zugute, dass es weder Strom noch ein Entkommen aus der Situation gibt. Es ist also alles so, dass man problemlos ermitteln kann. Die Geschichte wirkt daher zu konstruiert, zu offensichtlich und das, obwohl die Handlung ganz interessant angefangen hat. Am Ende bleiben dann auch noch Fragen offen, was sehr enttäuschend ist.

Cover:
Das Cover wirkt interessant, durch das einsame Haus im Schnee spiegelt es den Hauptschauplatz der Geschichte wider und der kleine Dackel bekommt auch seinen Auftritt – wobei es im Buch zwei sind ….

Fazit:
Eine interessante Idee, die wenig mit einem guten Kriminalroman zu tun hat. Die ganze Handlung und die Charaktere wirken konstruiert, was das Lesevergnügen schmälert. Ich vergebe daher nur 2 Sterne und kann keine Leseempfehlung aussprechen.