Guild Codex Spellbound 06: Ein Druide und ein Wodka – Annette Marie

Reiheninfo:
Guild Codex Spellbound 01: Drei Magier und eine Margarita
Guild Codex Spellbound 02: Dunkle Künste und ein Daiquiri
Guild Codex Spellbound 03: Zwei Hexen und ein Whiskey
Guild Codex Spellbound 04: Dämonenmagie und ein Martini
Guild Codex Spellbound 05: Alchemie und ein Amaretto
Guild Codex Spellbound 06: Ein Druide und ein Wodka

Klappentext:
„Ich habe bei meiner Mathe-Abschlussprüfung geschummelt, fahre regelmäßig bei Gelb über die Ampel und erzähle allen, wie heiß meine besten Freunde sind – aber als Barkeeperin einer Gilde muss ich zum Glück keine Heilige sein. Doch all das macht mich nicht wirklich böse. Bei einem gewissen dunklen Druiden/gesuchten Kriminellen/widerwilligen Freund sieht das schon anders aus. Er ist ein Schwarzmagier, ein Entführer, ein Mörder. Und er steht kurz davor, sich mit einem Blutbad an seiner Erzfeindin zu rächen – wenn ich ihn nicht aufhalte. Doch wer ist gut und wer ist böse, und was, wenn ich mich am Ende für die falsche Seite entscheide?“

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Titel: Guild Codex Spellbound 06: Ein Druide und ein Wodka
Autor: Annette Marie
Sprecher: Yeşim Meisheit
Verlag: argon
Länge: 634 Minuten
ASIN: ‎B0G13SBV7R
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
Theoretisch sollte Ezra von seinem Dämon befreit werden, doch dann kommen ganz andere Probleme …

Meinung:
Nachdem ich den 5. Teil in 2 Tagen verschlungen hatte, habe ich mich auf den sechsten Band gefreut und habe so auf ein Happy End für Ezra gesetzt und ich wurde bitte enttäuscht. Ezra muss warten und es wurde sich um alles gekümmert, nur nicht um ihn. Dafür konnte ich mir stundenlang anhören, wie die Mythiker kämpfen, wie Tori kämpft und wie die Pläne aussehen, um weiterzukämpfen. Ich fand die Handlung sehr ermüdend und Yeşim Meisheit hat zudem noch schlecht gelesen. Sie hat stellenweise versucht den Charakteren eine Stimme zu geben, es dabei aber nicht immer durchgezogen oder hat auch anderen Charakteren in einer Unterhaltung dann die Stimme der anderen gegeben, sodass Tori und Twiggi mit der Stimmlage von Twiggi eine Unterhaltung führten. Bei anderen Figuren hätte man einen Porno laufen lassen können, warum sprechen die Mädels so lasziv, wenn sie sich über belangloses austauschen? Dass die Stimmlage eines Sprechers sich nicht mit der Stimmlage im eigenen Kopfkino decken ist klar, aber künstlich verzerren muss man das ganze auch nicht.
Die Charaktere waren sich in diesem Band auch nicht treu. So wirkte Tori ziemlich weinerlich, motivierte sich eher stümperhaft – weil es ihre konstruierte Aufgabe war – und hielt sich an Altlasten auf, die sie dann ständig wiederholte. Auch die anderen Charaktere wirkten nicht so stark wie sonst, alles etwas weinerlich und hilflos.

Cover:
Das Cover passt super zu den anderen Teilen.

Fazit:
Als Buch hätte mich die Geschichte dieses Mal nicht gefesselt, die Charaktere und die Handlung wirkten extrem konstruiert und Yeşim Meisheit liest stellenweise übertrieben oder unpassend. Daher bekommt das Hörbuch / Buch nur 3 Sterne von mir und ich denke, ich werde die Reihe damit auch beenden, denn SPOILER: es gibt noch zwei weitere Teile und Ezra wird wohl erst im 8. Teil erlöst und noch mehr Kämpfe muss ich mir echt nicht geben.

Ich bedanke mich bei argon für das Rezensionsexemplar.

Steampunk-Chronicles 01: Das Mädchen mit dem Stahlkorsett – Kady Cross

Reiheninfo:
Das Mädchen mit dem Stahlkorsett
Das Mädchen mit dem Flammenherz

Klappentext:
Eine Heldin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat
Sie ist eine ganz besondere junge Lady: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt und arbeitet als Dienstmädchen. Gelegentlich. Vor allem aber macht sie in den finstersten Gassen Londons Jagd auf Verbrecher. Finley mag hübsche Kleider, ihre Unabhängigkeit und wohlerzogene junge Männer. Wen Finley nicht mag, der kommt ihr besser nicht in die Quere, denn sie ist außergewöhnlich stark. Doch hinter ihren enormen Kräften verbirgt sich ein dunkles Geheimnis …

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Titel: Das Mädchen mit dem Stahlkorsett
Autor: Kady Cross
Verlag: Heyne
Länge: 464 Seiten
ISBN: ‎ 978-3453314641
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Finley wird in ihrem Job bedrängt, wehrt sich und flieht. Dabei läuft sie Griffin in die Arme, welcher sich Finley annimmt und ihr ein Zuhause anbietet – doch es ist nicht alles so wie es scheint, weder bei Griffin, noch bei Finley …

Meinung:
Die Steampunk-Chronicles lagen schon echt lange auf meinem SuB und im Nachhinein habe ich mich echt geärgert nicht schon viel früher in die Welt eingetaucht zu sein. Der Schreibstil von Kady Cross ist flott, spannend und romantisch. Die Charaktere sind eigenständig und entwickelt sich. Auch wenn einige Dinge vorhersehbar sind, so bleibt es doch interessant, wie sich die Charaktere entscheiden und wie sie letzten Endes handeln werden. Gerade Finley ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie weiß, was sie will, achtet dabei auf Etikette, aber bleibt dennoch sich selbst treu. Auch wenn sie Hilfe annimmt, wirkt es nicht als würde sie sich retten lassen, sondern als hilfreiche Unterstützung, um Ziele zu verfolgen. Diese starke Charaktereigenschaft ist gut dargestellt – ohne diese übertriebene „One-Woman-Eigenschaften“ oder „Mädchen in Not“ Episoden. Auch die anderen Charaktere sind leistungsmäßig gut verteilt. Die kleine Emily als Technikerin – passt super, weil sie mit ihrer Zierlichkeit gut an Maschinen werkeln kann. Der große Sam mit seiner Kraft (eine starke Finley haben wir ja schon) und der hübsche Griffin. Natürlich ist auch der geheimnisvolle Jack nicht zu verachten, denn er unterstützt die Geschichte im romantischen Sinne.
Was allerdings verstörend wirkte, war das schnelle Ende. Es wurde so viel Zeit darauf verwendet alles zu planen und die Geschichte spannend zu halten für den großen Showdown und dann war nach 3 Seiten alles vorbei. Ernsthaft? Ich kann das nicht glauben! Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, welcher dann allerdings nicht mehr in London spielen soll – der Cliffhanger zeigt einen anderen Kontinent als Bühne. Hier interessiert mich, ob man auch die Nebencharaktere wiedertrifft.

Cover:
Das Cover zeigt eine starke Persönlichkeit im Stile des Steampunk. Es passt absolut zum Inhalt.

Fazit:
Ein spannender Einstieg in die Steampunk-Chronicles, allerdings ist das Ende echt flach und es bleiben viele Fragen offen. Daher vergebe ich nur 3 Sterne und hoffe auf eine gute Fortsetzung. Eine Empfehlung spreche ich für alle aus, welche sich für Technik und starke Charaktere begeister können.

Warcross 02: Neue Regeln, neues Spiel – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Spiel ist eröffnet
Neue Regeln, neues Spiel

Klappentext:
Emikas Herz ist gebrochen. Hideo Tanaka, der geniale Erfinder von Warcross und ihre große Liebe, hat sie benutzt, um seinen Plan zu verwirklichen: Den Willen aller Warcross-User mit dem Neurolink zu kontrollieren. Waren seine Gefühle für Emika überhaupt echt?
Um gegen Hideo vorzugehen, muss Emika sich Zero anschließen, dem skrupellosen Hacker, der die Meisterschaft sabotiert hat. Doch Zero und seine Verbündeten verfolgen ihre eigenen Pläne.
Wem kann Emika noch trauen? Und wie weit wird sie gehen, um den Mann, den sie liebt, aufzuhalten?


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Titel: Warcross – Neue Regeln, neues Spiel
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 377 Seiten
ASIN: B07L8J4LJZ
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Emika kommt Zero immer mehr auf die Schliche, doch sie kämpft nicht nur gegen ihn …

Meinung:
Auch im zweiten Teil überzeugt Marie Lu mit ihren Gedanken zur KI, dauerhaftem online sein, ständiger Interaktion und einer Vermischung aus Fiktion und Realität. Die Gefahren, welche sich dahinter verbergen und was es für Chancen gibt. Der Druck der Firmen und dem Wunsch „digital unsterblich zu werden“. Es ist eine spannende Veranschaulichung und jeder kann sich und sein Handeln selbst hinterfragen. Diese Auseinandersetzung verdient es, gelesen zu werden! Nun zum Inhalt, der mich nicht restlos überzeugen konnte. Viele Stellen waren wirr, ergaben keinen Sinn und die Handlungen widersprachen sich. Stellenweise war es so schlimm, dass ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe und nicht weiterlesen wollte. Die Szenen waren zu konstruiert, zu unlogisch und so unwahrscheinlich, dass es sie auch gar nicht gebraucht hätte. Das Buch wäre auch ohne ausgekommen und gute 100 Seiten weniger, wären auch absolut in Ordnung gewesen. Die Charaktere sind sich auch nicht immer treu geblieben und konnten auch nicht immer mit der Persönlichkeit aus dem ersten Band in Verbindung gebracht werden. Das ist zu instabil, dafür das die Charaktere alle über 18 sind. Leider war die Entwicklung auch hier sehr schnell ersichtlich, auch wenn kleine Fallstricke eingebaut wurden, wer aber aufmerksam liest, erlebt auf den zweiten 50 Seiten bereits die Auflösung und daher war die Spannung auch eher weg.

Cover:
Das Cover passt zum ersten Teil und diesmal auch mehr zum Inhalt.

Fazit:
Eine interessante, aber wenig spannende Auflösung, dennoch sollte dieser Teil unbedingt gelesen werden, um einen guten Abschluss mit Warcross zu finden. Die Gefahren der Technik und die Wirkung werden zudem gut beleuchtet, sodass es auch für Leute mit „smart home“ interessant ist und nicht nur in Jugendbibliotheken zu finden sein muss. Weil mich die ganze geschichte aber nicht übermäßig fasziniert hat gebe ich auch für den 2. Teil nur 3 Sterne.

Warcross 01: Das Spiel ist eröffnet – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Spiel ist eröffnet
Neue Regeln, neues Spiel

Klappentext:
Die Welt ist verrückt nach Warcross, dem gigantischsten Videospiel aller Zeiten! Erfinder Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt, eSport-Turniere füllen ganze Stadien und die Meisterschaft ist das größte Event der Welt.
Kopfgeldjägerin Emika Chen erhält zu Beginn der Warcross-WM ein verlockendes Jobangebot von Hideo Tanaka: Undercover soll sie an dem Wettkampf teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der Warcross sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz …


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Titel: Warcross – Das Spiel ist eröffnet
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 395 Seiten
ASIN: B07CY9Z9S7
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
die Hackerin Emika ist hoch verschuldet und versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Als sie ein Auftaktspiel des eSport Warcross verfolgt, kommt sie auf die Idee das Spiel zu hacken und sich dadurch etwas dazuzuverdienen …

Meinung:
Marie Lu hat früher selbst Videospiele designt, bevor sie ihr erstes Buch geschrieben hat, daher wusste sie, wovon sie schreibt und es lässt sich schnell und einfach in die Welt von Warcross eintauchen. Der Einstieg ist spannend, traurig und voller Aktion, die Charaktere werden gut vorgestellt und in Emika kann man sich gut hineinversetzten und dann kommt irgendwann der Punkt, in dem es einfach langweilig wird. Schnell ist klar, wer der böse Hacker ist, welchen Emika aufspüren soll und auch sonst wirkt die Geschichte ab ca. der Hälfte extrem konstruiert und vorhersehbar. SPOILER ANFANG: Emika entdeckt eine verschlüsselte Datei, welche sie an ihre Grenzen bringt. Es sollte ihr daher zu denken geben, dass andere besser sind als sie. Dennoch macht sie einfach so weiter und versucht nicht mal ihre Daten (besser) zu schützen. Sie muss erst von außen darauf hingewiesen werden, realisiert dann das Problem, verändert aber nichts. Natürlich gibt es auch explizite Szenen, welche aber ganz plötzlich abbrechen und das ist für alle ok und sie tun so, als wäre es nachvollziehbar. Ähm nein, das waren alle keine Gründe und die Protagonisten sind alt genug. Und wenn man auf das Jugendbuch anspielt, dann hätte man diese Szenen auch streichen können – komplett! SPOILER ENDE. Was mich sehr überzeugt hat, waren die Kapitel, in denen auf die Gefahren des dauerhaften Datendiebstahls hingewiesen wurde. Natürlich leben wir (noch) nicht in so einer Welt wie in diesem Buch dargestellt, aber dennoch holen wir uns so viele Geräte (und oder Apps) ins Haus, welche unsere Daten sammeln und diese verwerten, dass es gruselig ist. Wer wissen will, wie Warcross ausgeht, muss den zweiten Teil lesen!

Cover:
Das Cover passt nicht zwingend zum Inhalt. Hier hätte ich mir mehr vom eigentlichen Spiel oder Darknet erhofft. So erinnert das Cover eher an einen verwahrliosten Park.

Fazit:
Eine spannende Einführung in Warcross, welche nicht durchgehend überzeugt hat. Dennoch möchte ich wissen, wie es ausgeht und werde auch den zweiten Teil lesen. Weil mich die Vorhersehbarkeit gestört und die Logik nicht immer gepasst hat vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich an alle aus, welche viele Smart Home Geräte zu Hause haben und auch die Sprachsteuerung am Handy aktiv nutzen.

Kingdom of crystal Hearts: Magische Edelsteine, ein stummer Prinz und eine verbotene Liebe – Sina Brings

Klappentext:
In ihr erwacht Magie, die sie nie besitzen sollte. Er ist ein Prinz ohne Macht, umgeben von grausamen Intrigen. Düstere Romantasy in einer Welt aus Edelsteinen, Glanz und Dunkelheit für Fans von Victoria Aveyard und Sarah J. Maas

»Ich vergaß für einen Moment alle Sorgen. Die Rebellen, die Zeremonie, die Königin, das Verlies und die baldige Krönung. Sah nur in seine dunkelgrauen Augen, einen bewölkten Himmel, durch den jeden Moment die ersten Sonnenstrahlen brechen würden.«

Auf dem Kontinent Brillant lebt der Adel dank der magischen Kraft von Edelsteinen in Wohlstand. Elodie hingegen hat ihre ganze Familie in den Minen verloren und schlägt sich, getrieben von dem Wunsch nach Rache, als Diebin durch. Auf einem Turnier des Königshofes gibt sie sich mit ihren Rebellenfreunden als Adelige aus, aber dann entfaltet sich in ihr ungeahnte Magie. Ihre Tarnung fliegt auf und sie wird von der grausamen Königin gezwungen, ihre neuen Kräfte als die des magielosen Prinzen Rafe auszugeben. Während die Rebellen auf das geplante Attentat auf den Prinzen drängen, kommt Elodie Rafe näher, als ihr lieb ist. Doch sie ahnt nicht, dass Gefühle in diesem Königreich ihr Untergang sein könnten, denn sie steckt längst mitten in einem Netz aus Ränken und Intrigen …


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Titel: Kingdom of crystal Hearts: Magische Edelsteine, ein stummer Prinz und eine verbotene Liebe
Autor: Sina Brings
Verlag: between pages by Piper
Länge: 371 Seiten
ASIN: B0FLJQL3JN
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
In einer Welt, in der die Herrschenden Magie üben und die Bevölkerung verhungert oder vor Arbeit stirbt, versuchen die Rebellen einen Aufstand. Elodie sollte nur ein Ablenkungsmanöver starten, doch der Plan verläuft anders …

Meinung:
Der Schreibstil von Sina Brings ist toll. Sofort taucht man in die Welt von Brillant ein und erfährt die Geheimnisse des Königreiches. Die Charaktere sowie die Orte sind ausreichend beschrieben und schnell entwickelt das Kopfkino den Rest dazu. Eine spannende Reise beginnt für Elodie und als dann klar wird, was die Rebellen und die Königin bezwecken, wird es noch aufregender. Allerdings haben sich dann auch ein paar Fehler eingeschlichen – auch wenn die Autorin ihre Testleser in der Danksagung lobt, so haben sie ein paar Sachen überlesen, was sehr schade ist. Es hat der Geschichte nicht wirklich geschadet, aber wären die bolzen nicht da, wäre es einfach runder. SPOILER ANFANG:
1. Die Beziehung zwischen dem Mantikor und Elodie wird so stark herausgearbeitet, ohne das eine Auflösung kommt – ja, es hilft Elodie, aber da scheint etwas zu fehlen.
2. Die Zofe kommt in Elodies Zimmer (ohne Licht), zündet im Zimmer eine Laterne an und die beiden schleichen (mit Licht) im Schatten um die Wachen herum – das ist doch quatsch!
3. Die Königin spricht von einer Frau, welche vor Elodie mit dem Prinzen zusammen gearbeitet hat und das dies nicht geklappt hat. Keiner fragt sich, wer das war und wo sie ist. Selbst der Prinz ist ganz ruhig dabei. Später wird klar, wer das war, aber keine Erklärung außer: hat halt nicht geklappt. Das ist zu dünn!
4. Wieso weiß der Prinz nicht, wo seine ehemalige Helferin abgeblieben ist und warum hat er sich nicht gekümmert? Als Elodie es ihm sagt, erledigt er alles gleich – das wirkt extrem konstruiert.
5. Natürlich gibt es eine explizite Szene – die hätte gar nicht sein müssen – die so schlecht eingearbeitet wurde, dass es nur erzwungen wirkt. Die beiden haben keine Zeit für sich, sie wurden jedes Mal, wenn sie denn kurz allein waren, in einem sehr persönlichen Moment erwischt und dann kommen sie beim nächsten Mal auf den Gedanken: „hier auf dem Tisch, das passt“. Das ist extrem dämlich, sorry! SPOILER ENDE
Was allerdings rund ist, ist die Sache mit dem Prinzen. Hier geht es weniger um die sprachliche Ausdrucksweise als vielmehr um das Zwischenmenschliche. Blicke, Gesten und das, was nicht gesagt wird. Die Handlungen, welche der Prinz zeigt, werden ausführlich erläutert (was Seiten füllend, aber nicht nervig ist). Ein schöner Beitrag zur Inklusion und Gebärdensprache.

Cover:
Das Cover ist schön gestaltet und passt zur Handlung.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, um Liebe, Macht und Vertrauen. Aufgrund einiger Kritikpunkte vergebe ich nur 4 Sterne, spreche aber dennoch eine Leseempfehlung an alle aus, welche gerne Fantasy und Dark Romance lesen.

Ich bedanke mich bei between pages by Piper für das Rezensionsexemplar.