Optimum 03: Purpurnes Wasser – Veronika Bicker

Reiheninfo:
Blutige Rosen
Kalte Spuren
Purpurnes Wasser

Klappentext:
Wird es Rica gelingen, das Geheimnis der Daniel-Nathans-Akademie zu lüften? Bei der Suche nach der Wahrheit kommen Dinge ans Tageslicht, die Rica an ihrer eigenen Identität zweifeln lassen.


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Titel: Optimum – Purpurnes Wasser
Autor: Veronika Bicker
Verlag: INK
Seiten: 352
ASN: B01L2M33P8
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Nachdem Rica in 2 Bänden versucht hat das Geheimnis hinter der Daniel-Nathan-Akademie zu lüften, schaft sie es auch im dritten Band nicht wirklich …

Schreibstil:
Ich bin einfach nur maßlos enttäuscht was Veronika Bicker mit ihrem 3. Band der Optimum-Trilogie hier abgeliefert hat. Der Schreibstil ist weiterhin einfach und weißt längen auf – das bemängel ich ja schon gar nicht mehr, aber das so viel nicht aufgeklärt wurde; Namen / Charaktere verwechselt werden; Zeiten nicht stimmen (Teil 1 spielt im September, Teil 2 im April und Teil 3 soll nahtlos an Teil 2 anknüpfen spielt aber im Herbst – gehts noch?! Dann verstehe ich immer noch nicht, dass alles! wirklich alles! an Rica hängen bleibt. Was sind das für Eltern / Erwachsene in der Geschichte?! Ich habe beim ersten Band noch daran gedacht, dass es einen Grund hat, dass es der Mutter piep egal ist, dass ihre Tochter in Lebensgefahr schwimmt. Im zweiten regt sich der Vater a bissel drüber auf und im dritten Teil entgeht Rica Mordanschlägen und was ist? Nüscht! Wie unrealistisch geht es denn noch? Im ersten Band werden Fäden gezogen zu längst vergangenen Zeiten, nichts wird geklärt. Im dritten Teil dann die Auflösung in einem Satz, den man sich schon im ersten Teil denken kann. Dann rastet ein Mädchen aus, ermordet Tiere und Menschen und der Papa macht nix – ach naja ist dann so. Schreibstil und Ausdruck: Setzen 6!

Charaktere:
Alle sowas von konstruiert! Im letzten Teil überlegte ich noch ob es etwas mit dem Institut zu tun hatte, aber nein, Fehlanzeige, daher sind die Charaktere einfach nicht greifbar, verhalten sich so, dass es zur Handlung passt und Leben nicht.

Cover:
das Cover ist, wie bei den anderen Bänden auch, sehr schön und passt zur Geschichte.

Fazit:
Der letzte Band ist so unlogisch, dass es sich nicht lohnt diese Trilogie überhaupt zu lesen. Ich bin richtiggehend verärgert über meine Zeit, welche ich hier investiert habe. Die Idee ist gut und hat so wahnsinnig viel Potential, dass das was hier niedergeschrieben wurde, einfach nur lächerlich ist. Die Charaktere handeln unrealistisch, die Auflösung ist denkbar möglich, aber in diesem Ausmaß ebenfalls hanebüchen und Fäden, welche gesponnen wurden, wurden nicht aufgelöst. Keine Leseempfehlung und auch keinen Stern. Da einer sein muss, gibts den fürs Cover.

Argeneau-Reihe 09: Vampire sind die beste Medizin – Lynsay Sands

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen
Verliebt in einen Vampir
Ein Vampir zum Vernaschen
Immer Ärger mit Vampiren
Vampire haben’s auch nicht leicht
Ein Vampir für gewisse Stunden
Ein Vampir und Gentleman
Wer will schon einen Vampir?
Vampire sind die beste Medizin

Klapppentext:
Mit ihren siebenhundert Jahren will die Vampirin Marguerite Argeneau endlich eine eigene Karriere starten und lässt sich zur Privatdetektivin ausbilden. Als sie ihren ersten Auftrag erhält, geht sie mit Feuereifer ans Werk. Sie soll die Mutter eines Unsterblichen aufspüren. Was Marguerite zunächst für einen leichten Job hält, nimmt jedoch schon bald gefährliche Ausmaße an, als ein Unbekannter sie mit einem Schwert bedroht. Doch zum Glück eilt der Vampir Julius Marguerite zur Hilfe. Er ist überzeugt, dass sie seine Seelengefährtin ist, und will sie für sich gewinnen. Allerdings ist er ein wenig aus der Übung, denn es ist schon fünfhundert Jahre her, seit er das letzte Mal eine Frau umworben hat …


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Titel: Vampire sind die beste Medizin
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 368
ISBN: 978-3802583735
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Was im vorherigen Band „Wer will schon einen Vampir?“ begann, wird hier fortgesetzt. Marguerite Argeneau ermittelt immer noch im Fall von Christian Notte und als dann auch noch ein Mordanschlag auf die Vampirdetektivin verübt wird, weicht ihr der Vater ihres Auftraggebers nicht mehr von der Seite …

Schreibstil:
In diesem Band geht es eindeutig mehr um Erotik, als um das finden der Liebenden untereinander. Hier zeigt sich, dass die beiden Vampirurgesteine ganz genau wissen was es bedeutet Lebensgefährten zu sein. Mich haben die prickelnden Szenen allerdings genauso mitgerissen wie der Krimi um Christian Notte und das Auffinden seiner leiblichen Mutter. Dieser Roman kam mir ganz anders vor, als die vorherigen. Dennoch schreibt Lynsay Sands immer noch mit viel Humor und Charme.

Charaktere:
Marguerite, welche sonst immer nur kuppelt und alles für ihre Familie macht, zeigt hier eine ganz andere Seite. Natürlich ist sie immer noch für alle da, aber auch sie hat Bedürfnisse, und Erfahrungen gesammelt, welche hier beleuchtet werden. Sie wurde mir noch sympathischer.

Christian Notte ist ein ganz toller und absolut sympathischer Vampir. Ich mochte ihn sehr und hoffe, dass er auch noch in anderen Büchern eine Rolle spielen wird.

Julius Notte ist ein Urtyp. Ich konnte ihn mir umgehend vorstellen und fand ihn gleich sympathisch. Er passt so hervorragend zu Marguerite, dass ich mich für beide einfach nur freuen kann.

Cover.
Cover sowie Titel wirken hier erst nach der gelesen Geschichte, aber dennoch ist es sehr passend.

Fazit:
Ein ganz tolles Buch, welches aber erst richtig wirkt, nachdem man „Wer will schon einen Vampir?“ gelesen hat. Denn der vorangegangen Roman spielt zeitgleich mit „Vampire sind die beste Medizin“, daher sollten beide Bücher zeitnah hintereinander gelesen werden. Mir hat dieses Buch sehr gefallen, mit Spannung, Aktion, Raffinesse und Erotik hat dieser Liebes-Krimi-Roman alles, was ein gutes Buch haben muss. daher gibt es von mir volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.