Legend: Das Prequel – Marie Lu

Reiheninfo:
Legend – Das Prequel
Legend – Fallender Himmel
Legend – Schwelender Sturm
Legend – Berstende Sterne

Klappentext:
„Legend – Das Prequel“ enthält zwei Geschichten, die einen kurzen Einblick in das Leben von Day und June gewähren, bevor sie in Marie Lus New-York-Times-Bestseller-Dystopie LEGEND schließlich aufeinandertreffen.

Zwei Zwölfjährige, die innerhalb der Republik ihr Leben zu meistern versuchen, wenn auch in zwei völlig verschiedenen Welten: June muss sich als jüngste Studentin aller Zeiten an der Drake Universität beweisen und Day kämpft im Lake Sektor um das nackte Überleben.


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Titel: Legend – Das Prequel
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 58 Seiten
ASIN: B00K9RYMOO
Meine Bewertung:

Inhalt:
Das Prequel beleuchtet zwei Charaktere aus der Legend-Trilogie: Day und June.

Meinung:
Um einen Einblick in die Welt von Day und June zu bekommen, ist das Prequel super geeignet. Die beiden Protagonisten werden gut beschrieben und auch ihr Umfeld ist vorstellbar. Auf den 58 Seiten wird der Grundstein für die folgende Trilogie gelegt und klärt auch Fragen vom ersten und zweiten Teil – ohne diesen gelesen haben zu müssen. Die Autorin schreibt vor den Geschichten einen Einführungssatz, dass diese Kurzgeschichte zu dieser oder jeder Frage (im entsprechenden Teil) die Auflösung liefert und dies, ohne zu spoilern. Das Prequel holt also alle ab, ob man Legend nun schon gelesen hat oder nicht.

Cover:
Das Cover ähnelt denen der anderen Bände und passt daher zur Reihe.

Fazit:
Ein interessanter Einstieg, mit sympathischen Charakteren und einer verstörenden Welt. Macht definitiv Lust auf mehr und war dementsprechend zu kurz 😉 wobei die Geschichten absolut passend – von der Länge – waren. Daher volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, welche Dystopien mögen.

Silberjunge – Kristina Ohlsson

Klappentext:
Immer wieder sieht Aladdin einen geheimnisvollen Jungen, der spurlos verschwindet, sobald man ihn anspricht. Doch er hat andere Sorgen: Das Restaurant seiner Familie läuft schlecht, seine Eltern wollen in die Türkei zurück, dabei ist Schweden ihr Zuhause. Als er erfährt, dass vor hundert Jahren Silber aus einer Schmiede verschwand und auf dem Gelände des Restaurants vergraben sein soll, macht er sich auf die Suche. Jedoch muss er zuerst den Dieb erwischen, der aus dem Restaurant Essen stiehlt. Ob es der rätselhafte Junge ist? Kommt er von dem Flüchtlingsboot, das seit Wochen im Hafen vor Anker liegt? Zum Glück hat Aladdin seine Freundinnen Billie und Simona, die ihm tatkräftig helfen, die ineinander verflochtenen Rätsel zu lösen.


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Titel: Silberjunge
Autor: Kristina Ohlsson
Verlag: cbt
Seiten: 131
ASIN: B00XSPNLSM
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir  nicht

Silberjunge ist eine Weiterführung von „Glaskinder„. Beide Teile sind in sich abgeschlossen und können unabhängig von einander gehört / gelesen werden.

Inhalt:
Aladdin sieht immer wieder einen Jungen um das Restaurant seiner Eltern schleichen und als dann noch Essen aus dem Restaurant gestohlen wird, begibt sich Aladdin mit Billie und Simona auf Erkundungstour ….

Schreibstil:
Nachdem mich „Glaskinder“ (als Hörbuch) überzeugt hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Billie und ihren Freunden weitergeht. Leider konnte mich Silberjunge nicht überzeugen. Die Sätze sind extrem kurz, ebenso die Kapitel und die Handlung ist langweilig. Obwohl beide Geschichten (Glaskinder sowie Silberjunge) für Teens geschrieben sind, liegen zwischen den Büchern Welten. Ggf kommt dies durch die Sprecherin oder die Aufmachung des Hörbuchs oder einfach daher, dass ich das Hörbuch während des Autofahrens hörte und deshalb nicht so genau aufgepasst habe, aber alles, was ich aus Silberjunge, beim Lesen,  mitnehmen konnte waren eben einfache kurze Sätze, die bereits beim Überfliegen der Seiten langweilten. Einzig positives, und daher vergebe ich einen Stern mehr: Es geht bei dieser Geschichte nebenbei um ein Flüchtlingsboot aus Syrien, welches vor Ahus Ankert. Die Geschichte der Flüchtlinge und ihrer Strapazen wird wertfrei und gekonnt eingebaut und klärt so auch die junge Generation auf.

Charaktere:
So sympathisch mir die Charaktere im ersten Band waren, so nichtssagend sind sie in diesem Teil. Sie wirken plump, unfertig und „nur schnell niedergeschrieben“.

Cover:
Das Cover finde ich schön und es passt zur Geschichte.

Fazit:
Ein Buch für Kinder und Jugendliche, welche noch nicht viele Bücher gelesen haben. Mich hat diese Geschichte sehr gelangweilt und daher vergebe ich nur 2 Sterne.

Nocturna – Die Nacht der gestohlenen Schatten – Jenny-Mai Nuyen

Klappentext:
„Es war alles schwarz. Dann schwebte etwas Rotes aus der Finsternis – ein Buch. Jemand tauchte seine Feder in ein Fläschchen voll dunkler, dicker Flüssigkeit. Er hörte das Kratzen der Feder auf dem Papier, spürte, wie es alles aus ihm herauslockte, seine Erinnerungen aufsaugte und einfing.“

Sie rauben den Menschen ihre Vergangenheit, um daraus Bücher von magischer Schönheit zu schaffen – die Nocturna. Seit sie Tigwid, den Dieb, bestohlen haben, sucht er nach dem Mädchen, das mit Tieren spricht und auf Rache sinnt. Sie allein, so besagt eine Prophezeiung, kann die düstere Macht der Nocturna brechen.

Mein erstes Buch von dieser wahnsinnig jungen Autorin und ich bin sprachlos. Nicht nur, dass dieses Buch, während ich es las, mein Leben mitbestimmte – im Buch stimmte die Zeitangabe grundsätzlich mit meiner Wohnzimmeruhr überein und auch fand ich andere Dinge wieder, die gerade im Buch beschrieben waren während ich es unterwegs in der Bahn las… schon sehr merkwürdig und das bleibt natürlich haften 😉

Die Charaktere sind so lebhaft, liebreizend und doch so eigenständig beschrieben, dass ich sie alle mochte. Auch die, die es evtl nicht verdiehnt haben, aber ich konnte nicht anders, als auch mit ihnen mitzufiebern.

Ein paar Stellen gab es in der Geschichte, die zwar vorhersehbar aber dennoch gut umgesetzt waren.


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Titel: Nocturna – Die Nacht der gestohlenen Schatten
Autor: Jenny-Mai Nuyen
Verlag: cbj
Seiten: 580
ISBN: 978-3570133378
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr