Die revolutionäre Kraft des Fühlens: Wie unsere Emotionen uns befreien – Maria Sanchez

Klappentext:
Aufbruch in ein neues Ich
Maria Sanchez erklärt aufschlussreich und einfühlsam, wie unsere Vergangenheit unsere Gegenwart prägt. Schritt für Schritt lernen Leser, sich selbst im Leben neu zu begegnen. Maria Sanchez zeigt, wie wir unsere Emotionen als Schlüssel zur Heilung von Körper und Geist einsetzen können. Fallbeispiele aus ihrer Praxis, zahlreiche anschauliche Illustrationen und Zusammenfassungen am Ende eines jeden Kapitels runden das Buch ab.

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Titel: Die revolutionäre Kraft des Fühlens: Wie unsere Emotionen uns befreien
Autor: Maria Sanchez
Sprecher: Maria Sanchez
Verlag: GU / Eigenverlag / Mainwunder
Länge: 212 Seiten / 400 Minuten
ASIN: ‎B07L9DG5FC / ISBN: 9783982773391
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Was sind Emotionen und Gefühle und wie entstehen diese? Was macht uns krank und wie gehen wir gesund mit uns selbst um?

Meinung:
Das Buch ist 2019 bei Gräfe und Unzer erschienen, das Hörbuch 2026 im Eigenverlag / Mainwunder und wurde von der Autorin selbst eingesprochen.
Die Audioaufnahme ist gut, allerdings liegt mir der Sprachfluss von Maria Sanchez nicht. Sie macht Pausen an Stellen, an die keine Pause gehört und daher muss man sich unglaublich konzentrieren, um zu verstehen, was sie einem nun erzählen möchte. Zudem weist sie zu Beginn daraufhin, dass sie im Buch die weibliche Form verwendet und gendert dann zusätzlich, das klingt alles furchtbar. Wenn man sich daran gewöhnt hat, muss man sich an ihr Konzept der „inneren Kinder“ anpassen. Die Autorin unterteilt in das „geliebte Kindsystem“ und das „ungeliebte Kindsystem“ und kritisiert sämtliche anderen Formen – sei es nun ein bewusster Umgang mit sich selbst bzw. Achtsamkeit, Meditation oder andere Formen der Selbstoptimierung. Alles ist ihrer Meinung nach nur eine Verdrängung des ungeliebten Kindsystems und kann nicht zu einer Selbstheilung führen. Ihr Ansatz, so betont sie immer wieder, ist daher der einzig Wahre Weg, um aus seinem Trauma herauszufinden. Sie hat ihre Methode an sich selbst entwickelt (schwierige Kindheit und Traumata) und konnte nur mit ihrer eigenen Hilfe aus ihren Süchten entkommen. Als erfahrene Therapeutin stellt sie auch Fälle aus ihrer Praxis vor, welche mit anderen Methoden versagt haben und nur mit ihrer Hilfe geheilt werden konnten. Damit einem dies auch gelingt, gibt es immer wieder kleine Übungen zum Mitmachen, das Problem: wenn man keine Probleme in diesem Bereich hat, soll man das Kapitel überspringen, wenn man ein Problem erkannt hat, gibt es nach dem Selbsttest keine Hilfe. Sie sagt dazu: Die Selbstoptimierung mit ihrem Programm ist komplex und gehört in die Hände eines guten Therapeuten oder man probiert sich halt auf seinem eigenen Weg selbst. Auf eine Art hat sie recht: Jeder Mensch hüpft auf seinem Lösungsweg nicht gleichmäßig von A nach B, sondern eventuell über D und H nach C und das kann keine Methode vorhersehen. Andererseits ist es so wahrscheinlich für viele Lesende nur eine Werbelektüre, ohne Mehrwert.

Cover:
Das Cover suggeriert auf den ersten Blick Freiheit, Leichtigkeit, anderseits ist man immer noch an die Schaukel gefesselt. Ein bisschen passt es daher zum Inhalt, denn wirkliche Leichtigkeit erhält man mit dem Inhalt nicht.

Fazit:
Eine Werbebroschüre für ein System, das alle anderen kritisiert. Daher ist das Buch nur eingeschränkt zu empfehlen und ich vergebe nur 2 Sterne. Es sind ein paar interessante Denkansätze vorhanden und man hinterfragt eventuell mehr, allerdings bietet das Buch keine Lösungen und ist kompliziert vorgetragen. Eine Empfehlung gibt es daher nur an jene, welche sich schon viel mit Selbstoptimierung beschäftigt und noch nicht das passende, für sich, gefunden haben.

Ich bedanke mich bei Maria Sanchez für das Rezensionsexemplar.

Escape Room: Nur drei Stunden – Chris McGeorge

Klappentext:
Ein verschlossenes Zimmer, eine Leiche, fünf Verdächtige und nur drei Stunden Zeit – ein tödliches Spiel beginnt!
Morgan Sheppard, der einst als »Kinder-Detektiv« Berühmtheit erlangte, wacht er in einem ihm unbekannten Hotelzimmer auf, zusammen mit fünf Fremden. Keiner von ihnen weiß, wie er hierher geraten ist. Die Tür ist verriegelt, und im Badezimmer liegt die Leiche von Simon Winter, Morgans langjährigem Psychiater. Über den Fernseher meldet sich ein maskierter Mann: Morgan hat drei Stunden Zeit, unter den Anwesenden Winters Mörder zu enttarnen. Gelingt es Morgan nicht, werden sie alle sterben.
Es beginnt ein Spiel der besonderen Art. Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige. Aus dem Zimmer gibt es kein Entkommen, und während die Uhr gnadenlos heruntertickt, greifen Panik und Misstrauen immer mehr um sich, bis die Situation eskaliert. Kann Morgan das tödliche Spiel gewinnen?


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Titel: Escape Room – Nur drei Stunden
Autor: Chris McGeorge
Verlag: Knaur
Länge: 401 Seiten
ASIN: B07BW9WBRB
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Morgan Sheppard wacht in einem Hotelzimmer auf, mit ihm sind 5 andere Personen im Zimmer und eine Leiche. Ein perfides Spiel beginnt, denn Morgan soll beweisen wie gut er in seinem Job als „Ermittler“ ist und bekommt 3 Stunden, um den Fall aufzuklären …

Meinung:
Die Handlung beginnt spannend. So wechseln sich Rückblenden und Gegenwart ab und man bekommt einen Einblick in die Geschehnisse und kann sich einen Teil zusammenreimen. Die Idee von Escape Room ist daher interessant und stellenweise gut umgesetzt. Allerdings SPOILER ANFANG ist es doch recht unlogisch, dass 5 Personen in einem Zimmer gefangen sind und einfach tatenlos zusehen, was Morgan macht. Sie kommen nicht auf die Idee im Zimmer nach Hinweisen zu suchen und sind damit absolut teilnahmslos – wer würde bitte so reagieren? Auch das Ende ist etwas bescheiden, denn Morgan scheint auf einmal die Zurückgelassenen (und schwer verletzten) Leute zu vergessen und kümmert sich erstmal um andere Sachen. Auch das Moran relativ schnell die Lösung findet, aber es einfach nicht für nötig befindet sich damit zu befassen ist mehr als dämlich. SPOILER ENDE Die Charaktere wirken alle stark konstruiert und es scheint nur darauf abzuzielen von der eigentlichen Sache abzulenken, so wurde die Handlung schnell langweilig.

Cover:
Das Cover ist gelungen, wirkt beklemmend und passt perfekt zum Inhalt.

Fazit:
Der Inhalt wirkt extrem konstruiert und auch die Charaktere sind Statisten. Einzig die Rückblenden haben Interesse geweckt, um weiterzulesen – was dann auch zu dünn war, um das Buch zu empfehlen und generell als gut zu bewerten. Daher vergebe ich nur 2 Sterne und gebe keine Leseempfehlung.

Inspektor-Caffery 06: Die Puppe – Mo Hayder

Reiheninfo:
Der Vogelmann
Die Behandlung
Ritualmord
Haut
Verderbnis
Die Puppe
Wolf

Klappentext:
Als Zelda Lornton in der psychiatrischen Klinik von Bristol tot aufgefunden wird, glauben alle, dass der Geist von Beechway sie in den Tod trieb. AJ, der verantwortliche Pfleger, hat allerdings jemand anderen in Verdacht. Doch der psychisch schwer kranke Isaac Handel wird kurz darauf unerwartet entlassen, obwohl dieser einst schon seine Eltern auf brutale Weise umbrachte. Und plötzlich ist er unauffindbar. Plant Handel etwa erneut zuzuschlagen? AJ sucht Hilfe bei Detective Inspector Jack Caffery, der ganz und gar nicht an Geister glaubt …


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Titel: Die Puppe
Autor: Mo Hayder
Verlag: Goldmann
Länge: 416 Seiten
ISBN: 978-3442482832
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Merkwürdige Dinge passieren in der psychiatrischen Anstalt in Beechway und AJ, der Pflegedienstleiter, wendet sich vertrauensvoll an DI Jack Caffery, wobei dieser noch einen ganz anderen Fall aufzuklären hat …

Stil:
Mein erstes Buch von Mo Hayder und dann auch noch mitten in der Reihe eingestiegen und was soll ich sagen: es gibt keine Probleme damit! Auch wenn der Fall „Misty“ aus einem vorherigen Band stammt, war alles logisch aufgebaut und die Geschichte hatte einfach mehrere Handlungsstränge. Aber viele Erzählstränge gab es im Buch sowieso. Sehr viele Charaktere tauchen auf und alles läuft irgendwie parallel, dennoch war alles klar strukturiert und nach und nach lösten sich die ganzen Fragezeichen im Kopf. Ein raffinierter Thriller mit gruseligem Hintergrund. Denn „Die Puppe(n)“ vermitteln wahrlich ein sehr besonderes Flair. Die Ausdrucksweise ist gesittet und auch mit den Patienten in der Klinik wir absolut vernünftig umgegangen. Mich hat der Schreibstil, der sachlich, abgeklärt und stellenweise sehr detailreich war, sehr angesprochen. Der Hauptfall um „Die Puppe“ ist abgeschlossen, der Kontext um „Misty“ wird sich im nächsten Teil noch weiter ausbreiten. Dennoch haben beide Ermittlungen einen guten Abschluss gefunden, sodass der nächste Band der Reihe nicht zwingend gelesen werden muss – aber kann 😉

Charaktere:
Obwohl mir der Hintergrund der anderen Bände gefehlt hat, bin ich gut mit allen Charakteren zurecht gekommene, sie waren gut beschrieben und haben sich auch während der Geschichte weiterentwickelt. Ihre Vergangenheit wurde aufgearbeitet, ohne dass diese lästig erschien. Besonders spannend fand ich die Darstellung der Patienten und die Wandlungsfähigkeiten der Bezugspersonen.

Cover:
Das Cover ist mega gruselig und daher war es für mich ausschlaggebend dieses Buch zu lesen.

Fazit:
Ein spannender Psychothriller, der mich absolut abgeholt hat und ein sehr sympathisches Ende findet. Ich vergebe volle 5 Sterne, weil ich gut in die Geschichte hereingekommen bin und sie mich bis zur letzten Seite fesseln konnte. Eine Leseempfehlung geht an alle, die gerne Psychothriller lesen.

[Abgebrochen] Verrückt normal: Erlebnisse eines Psychiaters – Sam Thommen

Klappentext:
Verrückt? Normal? Was heißt das schon! Diese wahren Geschichten aus der psychiatrischen Praxis werden sie überraschen. Mal heiter, mal nachdenklich zeigen sie das pralle Leben in all seinen Schattierungen. Die Frage nach Normalität und Verrücktheit werden Sie nach der Lektüre anders beantworten. Ganz sicher. Sam Thommen ist Psychiater und Psychotherapeut. Er lebt und arbeitet in der Schweiz.


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Titel: Verrückt normal: Erlebnisse eines Psychiaters
Autor: Sam Thommen
Verlag: Edition Noack & Block
Länge: 196 Seiten
ASIN: B09XTWQTH7
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir nicht

Inhalt:
Sam Thommen ist ein Pseudonym, unter dessen Namen viele Kurzgeschichten veröffentlicht wurden, welche sich alle um den Patienten-, Klinik- und Arzt-Alltag drehen.

Stil:
Die Lektüre beginnt mit einem interessanten Vorwort, in dem der Autor berichtet, wieso er dieses Buch schreibt, woher er die Anekdoten hat und wie sich die Gesellschaft in verrückt und normal spaltet. Danach folgen sehr viele Kurzgeschichten, welche leider zu kurz sind. Teilweise füllen diese gerade eine Seite und so ist es nicht möglich, mit den Personen in Kontakt zu kommen. Es wirkt daher sehr gehetzt und die Handlung ist schwer zu greifen. Auch die Umstellung von einer Handlung zur nächsten ist schwer möglich. Bei etwas längeren Geschichten wäre es leichter in die Gedankenwelt einzutauchen und auch die Szenerie besser zu erfassen. Zudem wird nicht aufgeklärt, was mit den beteiligten Personen nach diesen Vorkommnissen passiert ist, dies ist schade.

Cover:
Das Cover ist genial. Was ist normal, was ist verrückt? Oder ist es einfach nur originell?

Fazit:
Die Kurzgeschichten sind zu kurz und wirken gehetzt und nicht ausgereift. Daher können sie nur zeitverzögert gelesen werden, damit man Zeit hat, sich auf eine neue Handlung einzulassen. Für eine Kolumne ggf. ok, für ein Buch zu gehetzt. Daher habe ich es abgebrochen. Eine Leseempfehlung kann ich nur an Lesende aussprechen, welche kurze Storys für zwischendurch, rund um den Praxisalltag, lesen und nicht weiterer darüber nachdenken möchten.