Grenzenlos an deiner Seite: und wo das Glück zu finden ist – Sebastian Würdinger

Klappentext:
Sind wir nicht ständig auf der Suche nach etwas Besonderem? Auf der Suche nach Anerkennung und dem gewissen Glück? Der Jugendliche Johann ist auch ständig auf der Suche nach dem Besonderen. Seitdem sich seine Eltern getrennt haben und seine Mutter mit Alkoholproblemen zu kämpfen hat, ist nichts mehr wie vorher. In der Schule wird er wegen seiner Behinderung gemobbt und auch von seinen Mitmenschen bekommt er wenig Anerkennung. Als er eines Tages auf der Brücke eines Weihers steht und in Gedanken versunken auf das Wasser blickt, stellt er sich die Frage, was der Sinn des Lebens ist. Und nur eine einzige Begegnung verändert sein ganzes Leben.


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Titel: Grenzenlos an deiner Seite: und wo das Glück zu finden ist
Autor: Sebastian Würdinger
Verlag: tredition
Seiten: 128
ISBN: 978-3749738625
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
Johann erleidet als Kind einen Unfall und behält eine Behinderung zurück. Dies und die Alkoholsucht seiner Mutter sowie die Trennung seiner Eltern setzten ihm arg zu. Dass seine Mitschüler ihn dann auch noch mobben macht sein Leben nicht einfacher …

Schreibstil:
Der Klappentext und das Vorwort des Buches spiegeln viele Emotionen wieder und zeigen deutlich, dass sich Sebastian Würdinger viele Gedanken um seine Geschichte und die darin enthaltenen Figuren gemacht hat. Leider, und das bedauere ich wirklich sehr, ist dies in der Geschichte verloren gegangen. Die Unterhaltungen wirken sehr konstruiert und einfach. Zudem wirkt die Geschichte sehr gehetzt. Auf 128 Seiten einen Roman zu verfassen der von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter spielt ist sportlich und unnötig. Entweder hätten Passagen gekürzt werden müssen, was die Handlung entspannt hätte oder das Buch hätte, über mehrere Seiten, erweitert werden müssen.

Charaktere:
Johann wirkt teilweise kindlich, unfertig. Gerade diese traumatischen Erlebnisse lassen die Kinder geistig eher reifen und härter werden – die Zeichnung von Johann passt daher nicht wirklich, auch weil die Handlung ebenfalls aufzeigt, dass Johann auch anders kann.

Die anderen Charaktere konnte ich ebenfalls schlecht greifen. Sie wirken zu überspitzt, unnatürlich.

Cover:
Das Cover wirkt nach einem Liebesroman, was es zum Ende hin auch wird, aber es passt nicht richtig zur Geschichte. Hier hätte ich weniger „Romantik“ erwartet.

Fazit:
Eine Geschichte über einen behinderten Jungen, welcher sich durchs Leben Kämpft und dafür belohnt wird. Das klingt nach einem super Plot, der leider nicht so gut umgesetzt wurde. Man kann es lesen, aber es fehlt einfach etwas Konstantes. Daher gibt es für diese Geschichte 3 Sterne.

Ich bedanke mich bei Sebastian Würdinger für das Rezensionsexemplar.

Argeneau-Reihe 19: Ein Vampir für alle Lebenslagen – Lynsay Sands

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen
Verliebt in einen Vampir
Ein Vampir zum Vernaschen
Immer Ärger mit Vampiren
Vampire haben’s auch nicht leicht
Ein Vampir für gewisse Stunden
Ein Vampir und Gentleman
Wer will schon einen Vampir?
Vampire sind die beste Medizin
Im siebten Himmel mit einem Vampir
Vampire und andere Katastrophen
Vampire küsst man nicht
Vampir zu verschenken
Vampir à la carte
Rendezvous mit einem Vampir
Der Vampir in meinem Bett
Ein Vampir für alle Sinne
Vampir verzweifelt gesucht
Ein Vampir für alle Lebenslagen

Klappentext:
Nicole Phillips könnte nicht überraschter sein, als die Haushälterin, die sie einstellen wollte, sich als äußerst attraktiver Mann erweist. Jake Colson kann jedoch nicht nur sündhaft gut kochen, er ist außerdem ein Vampir. In Wahrheit wurde er nämlich von Marguerite Argeneau damit beauftragt, Nicole als Bodyguard zu beschützen. Denn irgendjemand scheint es auf das Leben der jungen Frau abgesehen zu haben.


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Titel: Ein Vampir für alle Lebenslagen
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 384
ISBN: 978-3802595325
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Marguerite Argeneau hat als Kupplerin wieder ihre Finger im Spiel. Diesmal ist es Jake (ihr Neffe) und Nicole (die Nichte von Marguerites Haushälterin)…

Schreibstil:
Laynsay Sands lässt langsam nach. Auch wenn die Erotik, die Romantik und die Geschichten weiterhin ihr Flair haben, so vernachlässigen die Vampire ihre Fähigkeiten. So denken sie nicht an Gedankenkontrolle, sondern „ermitteln“ ziemlich menschlich. Und auch sonst menschelt es im allgemeinen Umgang, die Blutkonserven geraten in Vergessenheit und gerade das mystische, was die Geschichten immer ausgemacht hat, fällt fast weg.

Charaktere:
Wie immer sind alle sehr herzlich, und wenn verliebt, dann Nano-gesteuert. Es gibt nichts neues zu sagen.

Cover:
Das Cover passt gut zur Geschichte. So ist Jake der neue Koch und bereitet mit viel Liebe das Essen zu.

Fazit:
Die Geschichte ist okay, für Fans der Reihe auch absolut lesenswert, aber sonst eher naja. Daher vergebe ich 3 Sterne für diesen Band und hoffe, dass der nächste Teil wieder mehr „Vampir“ enthält.

Das Miezhaus – Ulrike Renk

Klappentext:
Vom Mann verlassen, im Job gekündigt, gesegnet mit einer Tochter mitten in der Pubertät, fühlt sich Judith Sommer am Tiefpunkt angekommen. Durch gutes Zureden ihrer Verwandtschaft entschließt sie sich, einen lang gehegten Wunsch wahr werden zu lassen: Sie eröffnet eine Tierpension. Nun könnte das Leben wirklich schön sein, wäre da nicht der neue Mieter im Haus… 


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Titel: Das Miezhaus
Autor: Ulrike Renk
Verlag: Feelings
Seiten: 260
ASIN: B00JFPHEVO
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir
 nicht

Inhalt:
Judith Sommer lebt mit ihrer jüdischen Mischpoke (auf diese Wortwahl legt sie viel Wert, es wird in jedem Kapitel mehrmals erwähnt) in einem Mehrfamilienhaus. Alles läuft harmonisch, bis Judith ihren Job verliert. Total gefrustet möchte sie eine Tierpension eröffnen …

Schreibstil:
Der Stil von Ulrike Renk ist leider nicht meiner. Sie schreibt sehr oberflächlich, reist Themen an und springt dann schnell zu anderen Dingen. Wichtig ist ihr das Kochen – eine Leidenschaft! Denn darüber habe ich nun viel gelesen (dabei geht es doch um eine Tierpension ! ). Unglücklich fand ich auch die vielen Klischees, die in dieser Geschichte verarbeitet wurden und immer wieder diese Betonung auf die jüdische Familie. Ich finde es schön, wenn jemand stolz auf seine Wurzeln ist, aber bitte nicht andauernd!
Zitat S. 210 […] Ihr seid ein schräger Haufen.“ „Noch dazu sind wir ein schräger jüdischer Haufen […] irgendwann reicht es doch mal (!). Dennoch gab sich die Autorin Mühe auch humorvolle Szenen einzubauen, die die Geschichte kurzzeitig auflockerten. Mir reichte dies nicht.

Charaktere:
Judith, die Superköchin, verpflegt die komplette Familie und Freunde. Sie kocht immer und andauernd – warum macht sie kein Restaurant auf ?! – und kann wunderbar mit Tieren umgehen. Die Idee mit dem Miezhaus kam ihr dann mal so und dann wird das halt realisiert. Also bei einer Frau um die 30 finde ich das mutig, aber bei Judith und ihrem Verhalten ist es doch sehr naiv.

Alex, der Mieter im Mehrfamilienhaus, ist kindlich, verletzlich und unmännlich. Ich habe keine Ahnung was an ihm interessant sein soll und bei seinen Handlungen bin ich erstaunt, dass er überhaupt sein Leben in den Griff bekommen hat.

Die Familie von Judith ist speziell. Es ist ein interessanter Klan, der Fluchen kann und ansonsten so gut wie alle jüdischen Klischees bedient. Allerdings nicht alle: Judith kocht so toll, dass das Essen nicht immer Koscher sein muss 🙄

Cover:
Das Cover finde ich bezaubernd und war mit ein Grund warum ich das Buch lesen wollte.

Fazit:
Ein Buch über eine jüdische Familie, die immer da ist, wo es etwas zu essen gibt. Es ist viel Klischee, Herzschmerz und Naivität im Spiel. Die Tiere und das Miezhaus spielten nur eine kleine Nebenrolle und daher hat mich das Buch enttäuscht. Eine Leseempfehlung gebe ich an Leser, die gerne Bücher über vorhersehbare Liebesgeschichten lesen.

Ich bedanke mich bei Ulrike Renk für das Rezensionsexemplar.

Leises Gift – Greg Iles

Klappentext:
Dr. Chris Shepard hat die junge Frau, die in seine Arztpraxis kommt, nie zuvor gesehen. Alex Morse gibt sich als Agentin des FBI zu erkennen. Sie sei, so sagt sie, auf der Spur eines Scheidunganwalts, der seine Klienten einen ganz besonderen Dienst anbietet: Ihre Ehepartner sterben auf unerklärliche Weise.

„Okay. Aber warum erzählen Sie mir das?“ „Weil vor genau einer Woche Ihre Frau nach Jackson gefahren ist und zwei Stunden im Büro dieses Anwalts verbracht hat.“

Das 2. Buch aus dem Bertelsmann-Bundle und es war besser als erwartet. Zwar kann ich auch hier nicht mehr als 3 Sterne geben, da mir viel zu viel drumherum geschrieben wurde, aber die Geschichte war gut durchdacht und sie hat mich teilweise schon schockiert.

Die Charaktere waren allerdings zu blass – obwohl das bei über 600 Seiten nicht hätte sein müssen und sie waren zu lieb und zu böse. So konnte ich sie nicht wirklich mögen und las die Geschichte wegen der Story und des Buches willen.

Fazit: ich mache erstmal eine Iles Pause und empfehle seine Buche nicht wirklich weiter. Zu viel um den Brei herum geschrieben und das was wichtig wäre ist mir zu kurz.


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Titel: Leises Gift
Autor: Greg Iles
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 608
ISBN: 978-3404159673
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen