Im Visier des Todes – Olga A. Krouk

Klappentext:
Als Model stand Céline Winter eine große Karriere bevor. Doch dann wird ihre grausam entstellte Leiche gefunden. Für ihre Schwester Leah bricht eine Welt zusammen – und die Polizei steht vor einem Rätsel. Leah beschließt, selbst nach dem Täter zu forschen. Dabei trifft sie auf den gut aussehenden Fotografen Kay Gordon, zu dem sie sich augenblicklich hingezogen fühlt – doch Kay schein ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Was weiß er über den Mord? Je näher Leah der Wahrheit kommt, desto größer ist die Gefahr, in der sie schwebt …

Wow, das war so ein spannendes Buch, ich musst es gestern Abend / Nacht noch zu Ende lesen. Ich konnte die Geschichte um Leah, die den Mord an ihrer Schwester Céline aufklären will, einfach nicht aus der Hand legen. Die Story fängt gleich mit einem furchtbaren Fotoshooting an – kurz vor dem Tod von Céline. Dann beginnt der eigentliche Teil um Leah, die Aufklärungsarbeit, die Liebe und ihre psychisch kranke Mutter.

Leah war mir von Anfang an sympathisch. Sie war mutig, aber dennoch nicht abgedreht, also genau so, wie ich mir Leah auch im wirklichen Leben vorstellen könnte.

Allerdings hätte ich gerne ihr Alter erfahren. Für mich war es schwer sie zu greifen, sie auf ein bestimmtes Jahr zu schätzen daher entschied ich mich für 20 bis 35. Dieser Rahmen ist mir aber leider einfach zu groß. Ähnlich ging es mir mit den anderen Charakteren, auch dort hatte ich kein Alter. Teilweise kamen mir die Personen so jung und dynamisch vor, teilweise aber auch alt und verbraucht. Dies verwirrte mich ab und an, tat aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Kay ist ein sehr interessanter Typ, über sein Aussehen erfährt der Leser wenig, aber dafür ist er umso geheimnisvoller. Wirklich einschätzen konnte ich ihn nie und genau das mochte ich, gleiches gilt bei Poul.

Bei den Schauplätzen, gilt für mich das gleiche wie bei den Charakteren, der Leser erfährt nicht viel, aber das, was gelesen wird, ist so eindrucksvoll und atemberaubend, dass mehr sehr viel kaputt gemacht hätte.

Fazit: ein Buch, welches unbedingt gelesen werden muss! Spannend bis zur letzten Seite und auch die Liebesszenen zwischen den nervenaufreibenden Stellen, waren genau in der richtigen Länge und gut lesbar. Für alle, die gerne spannende Geschichten mit unvorhersehbaren Wendungen lesen, mit einem Hauch von Erotik. Ich freue mich sehr auf weitere Bücher von Olga A. Krouk!

 

Meinen Dank an Olga A. Krouk für das signierte Rezensionsexemplar.


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Titel: Im Visier des Todes
Autor: Olga A. Krouk
Verlag: LYX
Seiten: 340
ISBN: 978-3802586408
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Wie ein einziger Tag – Nicholas Sparks

Klappentext:
„Und so beginne ich wieder, wie jeden Tag, laut aus meinem Tagebuch vorzulesen, damit sie es hören kann, in der Hoffnung, dass das Wunder, das mein Leben beherrscht, noch einmal wahr wird … “

Sie waren siebzehn , und der Sommer schien so unendlich wie ihre Liebe: aber als Allie mit ihrer Familie den verträumten Urlaubsort verlässt, verschwindet sie auch aus Noahs Leben, vierzehn Jahre lang. Dann aber will Allie, die inzwischen verlobt ist und kurz vor der Hochzeit steht, noch einmal den Mann sehen, den sie nie vergessen konnte.

Das Wiedersehen mit Noah wird für Allie zu einer Begegnung mit sich selbst und jener unwiderstehlichen Energie, die nur wahre Liebe birgt. Und dann erfährt diese wundervoll einfühlsame Geschichte eine ungeahnte Wendung …

Die Geschichte beginnt in einem Altenheim, dort liest ein männlicher Bewohner den anderen Heimbewohnern Geschichten vor. Diesmal geht er zu einer Frau und beginnt mit einer Geschichte aus seinem Tagebuch.
Anstatt, wie ich erwartet hatte, in „Ich-Form“ zu erzählen spielt die Tagebuch-Geschichte in einer Art Roman, so dass ich erstmal ein paar Seiten brauchte bis ich verstanden hatte, was nun gerade passiert. Aber als ich dann soweit war, las ich eine wundervolle Liebesgeschichte, die mich bildlich überhaupt nicht erreichte und auch nicht überragend geschrieben war, aber von der Handlung her sehr rührend wirkte. Danach geht die Handlung wieder im Altenheim weiter und rührte mich dort sehr zu tränen.

Noah wirkt auf mich wie ein Naturtyp, total Bodenständig und locker. Wahnsinnig sympathisch aber auch nervig durch seinen übertriebenen Hang für Gedichte, die er überall einbringen muss.

Allie ist eher darauf bedacht was andere Denken und möchte es allen recht machen und entscheidet sich später erst für ihre Bedürfnisse. Aber sie entscheidet sich, dass ist doch mal was. Ob sie mir sympathisch geworden ist, weiß ich gar nicht so, aber sie war mir nicht egal und ich wollte schon wissen wie sie ihr Leben meistert.

Fazit: der Schreibstil war gar nicht mein Fall. Die Geschichte hatte für mich kein Herz. Die Handlung war wahnsinnig bedrückend und rührte mich, aber eher die Eckpunkte der Geschichte und nicht das, was geschrieben wurde. Der Stil von Nicholas Sparks ist mir einfach zu weich, zu poetisch und unpersönlich. Daher bekommt dieses Buch von mir 3 Sterne, da die Grundidee eine sehr schöne ist.


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Titel: Wie ein einziger Tag
Autor: Nicholas Sparks
Verlag: Heyne
Seiten: 240
ISBN: 978-3453408708
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Die Entmutterung – Joana Dawos

Der Abschiedsbrief, der vor der Seele geschrieben wurde.

Es geht um die Autorin selbst, die einen Brief an ihre Eltern schreibt, der sich dann aber gezielt an die Mutter richtet. Die Autorin schreibt aus dem Bauch heraus mit vielen langen, meist wirren Sätzen, was dem Brief aber sehr gut tut.
Ich glaube in fast jeder Familie gibt es einen Mutter-Tochter-Konflikt, daher ist das Buch am Anfang noch sehr gut nachvollziehbar. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt fand ich das geschriebene als sehr depressiv und beängstigend. Es wurde zu viel über die nicht vorhandene Liebe zwischen Mutter und Tochter geschrieben, wo ich mir denke – sowas muss doch von außenstehenden bemerkt werden, wieso hat nie einer etwas unternommen und dieser Familie geholfen?

Fazit: der Abschiedsbrief einer Tochter an die Mutter. Meist wirr, bis stark depressiv geschrieben. Mit einem erschreckenden Einblick in eine andere Familienwelt.

Ich tue mich wahnsinnig schwer mit der Sternchenvergabe, denn was ich in diesem Brief gelesen habe ist eigentlich nicht zu werten. Viel eher, sollte jeder für sich entscheiden, ob er solch einen Brief lesen möchte und wie das gelesene gewirkt und verarbeitet wird.
Ich persönlich kann dieses eBook nicht gut finden, dafür ist die Autorin zu depressiv und gehört für mich in eine Therapie. Auch ist der Brief ein Spiegel der Seele, somit ist er nicht schlecht, daher vergebe ich 3 Sterne.


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Titel: Die Entmutterung
Autor: Joana Dawos
Seiten: 153
ASIN: B0092G8M80
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen