Wedding Dreams 01: Kiss the Right Bride – Daniela Hartig

Klappentext:
»Gute Liebesgeschichten enden mit einer Hochzeit. Meine beginnt mit einer.«
In Junes Leben könnte es nicht besser laufen – eigentlich. Gemeinsam mit ihren Freundinnen führt sie die Hochzeitsagentur Wedding Dreams, kreiert traumhafte Torten und verzaubert damit ihre Kunden.
Als die Agentur die Winterhochzeit für die Tochter des zukünftigen Bürgermeisters ausrichten soll, scheint Junes Karriere steil bergauf zu gehen.
Doch sie hat die Rechnung ohne das Schicksal und ihre Vergangenheit gemacht. Denn die bernsteinfarbenen Augen des zukünftigen Bräutigams, in die June plötzlich blickt, sind ihr mehr als vertraut … und haben ihr Herz schon einmal gebrochen.
Ein leidenschaftlicher und humorvoller Second-Chance-Liebesroman mit heißen Szenen und garantiertem Happy End.


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Titel: Wedding Dreams 01: Kiss the Right Bride
Autor: Daniela Hartig
Verlag: PureBelle
Länge: 276 Seiten
ASIN: B0DPKBP5BT
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
June ist Inhaberin einer Hochzeitsagentur und liebt es zu backen, daher gestaltet sie die Hochzeitstorten selbst. Als sie eine Torte zur verzogenen Politikertochter ausliefert, begegnetet sie ihrem Ex …

Meinung:
Das Buch beginnt mit einer Widmung an die verstorbene Autorin, eine Hommage an sie und ihre Geschichten und erst dann folgt die Geschichte um June und Ryder. Dieser Einstieg ins Buch ist speziell. Es ist tragisch, dass Daniela Hartig die Welt verlassen hat, die Lobpreisung an ihre Art zu Schreiben weckt allerdings auch extreme Erwartungen. Letztere wurden dann sehr enttäuscht, denn die Geschichte scheint nur aus Stereotypen und Klischees zu bestehen. Von den, im Vorwort gelobten Eigenschaften, fand ich schlichtweg nichts im Buch.

Charaktere:
Die Charaktere sind absolut flach. June soll eine Hochzeitsagentur leiten, ist aber so verplant und in ihrer Welt gefangen, dass ich sie mir (beim besten Willen) nicht als Unternehmerin vorstellen kann. Sie ist ungerecht zu allen anderen, findet aber, dass alle böse zu ihr sind. Ihre Freundinnen und Mitarbeiterinnen himmeln June (aus unerfindlichen Gründen) an und lassen sich beschimpfen. Die Politikertochter ist eine absolute Kratzbürste und Ryder besteht aus komplexen (kann er es June recht machen)? Es ist furchtbar!

Cover:
Bereits der Klappentext hat mich überlegen lassen, ob ich die Geschichte wirklich lesen mag und es nicht „zu schnulzig“ ist. Das Cover hat mich dann allerdings zum Buch greifen lassen, dies ist wundervoll gestaltet, wirkt sehr liebevoll und verspielt, detailverliebt. Leider spiegelt es nicht die Geschichte wider.

Fazit:
Wenn das Vorwort bzw. der Nachruf nicht so hohe Erwartungen ausgelöst hätte, hätte ich das Buch eventuell anders bewertet. So allerdings bin ich mit dem Wissen gestartet, dass da etwas extrem Gutes auf mich zukommt und ich wurde schlichtweg enttäuscht. Weder die Figuren noch der Inhalt konnten überzeugen, einzig das Cover ist brillant. Daher 2 Sterne und keine Leseempfehlung – es sei denn, man mag die Geschichten von Daniela Hartig und möchte auch eines ihrer letzten Werke lesen.

Ich bedanke mich bei PureBelle für das Rezensionsexemplar.

 

Die Brautprinzessin – William Goldman

Klappentext:
»Die Brautprinzessin« ist ein raffiniertes Abenteuer und eine atemlose, clevere Romanze. Traurig und hinterlistig, verspielt, blutig und zeitlos. Wahnsinnig. Und wunderschön.
»Ich bin dein Prinz und du musst mich heiraten«, sagte Humperdinck.
»Ich bin Eure Dienerin und lehne ab«, flüsterte Butterblume.
»Ich bin der Prinz, und du kannst nicht ablehnen.«
»Ich bin Eure sehr ergebene Dienerin, und ich habe eben abgelehnt.«
»Weigerung bedeutet Tod.«
»Dann tötet mich.«


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Titel: Die Brautprinzessin
Autor: William Goldman
Verlag: Klett-Cotta
Seiten: 432
ASIN: B006TXMRH6
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
William Goldman erzählt seine fiktive Geschichte mit einer weiteren fiktiven Geschichte – die Brautprinzession von S. Morgenstern ist ein Mitläufer mit vielen Gefühlen …

Schreibstil:
Die Geschichte beginnt mit dem fiktiven Leben von William Goldman selbst, mit vielen Rückblicken und Vorblenden und dann irgendwann geht es um die Brautprinzessin. Diese wurde von S. Morgenstern geschrieben und William Goldman zitiert nur die besten Szenen. Darunter viel Liebe, Folter, Rache, … Es geht also ordentlich und teilweise wirklich brutal zur Sache. Für Kinder absolut nicht geeignet – auch wenn das Buch mitunter für diese Zielgruppe geschrieben wurde! Das Märchen der Brautprinzessin wird immer wieder von den Erzählungen Goldmans unterbrochen und irgendwann ist nicht mehr klar, welchen Faden nun welcher Erzählstrang verfolgt. Der Ausdruck wechselt und ist stellenweise konträr zur Handlung – dies kann ggf. auch an der Übersetzung liegen.

Charaktere:
Diese sind flach, weisen aber alle Klischees auf, die es so gibt und werden zudem noch diskriminiert. So wird von „fetten“ oder „blöden“ geschrieben, ohne dass man weiß warum.

Cover:
Das Cover wirkt nach Märchen und einer bezaubernden und spannenden Welt. Leider hält der Inhalt nicht mit den Erwartungen stand.

Fazit:
Ein konfuses, teils sehr brutales Buch über ein ausgedachtes Leben und ein zerstückeltes Märchen. Eine Leseempfehlung kann ich nicht erteilen, weil die Zielgruppe nicht klar hervorgeht. Von mir gibt es nur 2 Sterne, weil ich mit den oben genannten Punkten nicht zurechtgekommen bin.

Ich bedanke mich bei Klett-Cotta für das Rezensionsexemplar.

Die Schmuggler-Lady – Lisa McAbbey

Klappentext:
Nach außen eine Lady, im Herzen eine Schmugglerin!

England 1784: Nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters Lord Farlay steht die junge Lysia vor einer großen Herausforderung: Während ihre Schwestern damit beschäftigt sind, geeignete Ehemänner zu finden, muss sie den geheimen Schmugglerring ihres Vaters fortführen, um den Lebensunterhalt ihrer Familie zu sichern.
Doch in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, ist gar nicht so einfach. Umso glücklicher ist sie, als sie mit Jack Ryder einen tatkräftigen neuen Schmuggler an ihrer Seite hat. Zudem ist der Neue gutaussehend und charmant und lässt Lysias Herz trotz des Standesunterschieds höher schlagen. Doch als der Earl of Darrington auftaucht, scheint auf einmal alles in Gefahr – der hat nämlich den Auftrag, dem Schmuggel in der Gegend einen Riegel vorzuschieben.


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Titel: Die Schmuggler-Lady
Autor: Lisa McAbbey
Verlag: beHEARTBEAT
Seiten: 264
ASIN: B0747M8739
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Lysia ist die älteste Tochter der Farlay-Familie und führt nach dem Tod ihres Vaters das heimliche Geschäft weiter. Ihre Probleme häufen sich, als der König die Kontrollen verschärft und ihre Mutter sie unter die Haube bringen möchte. Nur wenn sie mit Jack Ryder, einem neuen aus ihrem Schmugglerring, zusammen ist, scheint sie vergessen zu können. Aber eine Zukunft mit ihm ist nicht denkbar, so ist er nur ein Rossknecht und es ziemt sich nicht, als Lady, eine Bindung mit ihm einzugehen …

Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil von Lisa McAbbey! Es ist eine Mischung aus längst vergessener Zeit (J. Austen / E. Bronte) und einer mutigen Lady von heute – doch mit dem Ausdruck von früher. Diese Mischung macht die Geschichte so wundervoll! Auch die geschichtlichen Einflüsse sind ungezwungen verpackt und fließen spielend in die Handlung mit ein. Es wirkt so, als ob man – als Leser – live dabei ist und Mäuschen spielen darf.

Charaktere:
Lysia ist eine starke Frau, welche die Etikette kennt, sich aber die Freiheiten herausnimmt um glücklich zu sein ohne dabei die Form zu verletzen. Schon allein, weil ihr Vater ihr diese Freiheit schenkte wirkt sie sehr glaubhaft.

Die Farlay-Damen sind im allgemeinen sehr speziell, so scheint nur Lysia, als älteste, die Freiheiten genossen zu haben und die anderen sind die typischen „Damen“, welche sich über die neuste Mode freuen sowie für Klatsch und Tratsch begeistern.

Jack Ryder und Gibbs sind wahre Schmugglertypen. Ihre Art miteinander umzugehen und für andere einzustehen ist bemerkenswert. Auch der Umgang mit Miss Lysia war immer angemessen.

Der Earl of Darrington ist ein sehr amüsanter Zeitgenosse, den ich sehr schätze. Teilweise hätte ich an seiner Stelle anders reagiert, aber er hat recht, dass eine unsachgemäße Bereicherung nicht richtig ist. Dies war auch die einzige Stelle im Buch, die mich kurz innehalten lies und wo ich nachdenken wollte. Die Schmuggler haben ein hohes Risiko auf sich geladen, erbrachten Dinge unter Einsatz ihres Lebens und sollten alles aufgeben und den Gewinn an den Staat zahlen? Es gibt wohl viele Ansichten und Meinungen darüber – ich bin bei dieser Geschichte zu dem Schluss gekommen, dass Lysias Entscheidung am Ende die richtige war und bin mit dem Ausgang der Geschichte und dem Verhalten und der Argumente des Earl sehr zufrieden.

Cover:
Super schönes Cover! Es passt hervorragend zur Geschichte weil es das Hauptthema und die Sehnsucht vereint.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte mit viel Gefühl, Moral und (Gewissens-)Konflikten. Auch regt sie viel zum Nachdenken an: ist Schmuggel gut oder nicht / kann man des Geldes oder der Liebe wegen heiraten / wie ist das Verhältnis zu den Mitmenschen oder ist man egoistisch? Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

Ich bedanke mich für das Rezensionsexemplar bei Lisa McAbbey.

Die Schwangerschaft des Max Leif: Ein Roman in 9 Monaten – Juliane Käppler

Klappentext:
Als Max Leif erfährt, dass seine Maja Zwillinge erwartet, avanciert er zum Schwangerschaftsmanager. Nicht nur vor ungesundem Essen bewahrt er die Frau seines Herzens, sondern auch vor fremdländischen Parasiten und den keimtechnisch riskanten Zuneigungsbeweisen von Hund Hannibal. Selbstverständlich fühlt er auch ihren Ärzten auf den Zahn, unterzieht alle am Markt verfügbaren Babyphone einem Sicherheitscheck und testet die Kurvenlage des Kinderwagens so gründlich wie die der neuen Familienkutsche. Nur eine scheint über seine Hingabe nicht sonderlich glücklich zu sein …


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Titel: Die Schwangerschaft des Max Leif: Ein Roman in 9 Monaten
Autor: Juliane Käppler
Verlag: KNAUR
Seiten: 352
ISBN: 978-3426519745
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Max wird schwanger – also nicht er direkt, sondern eher seine Maja, aber Max macht ja immer alles auch zu seinem Problem. Natürlich zieht er auch wieder seine Freunde und Bekannten mit in sein Leben …

Schreibstil:
Juliane Käppler schafft es eine Welt zu erschaffen, welche ich mir wieder bildhaft vorstellen kann. Der hypochondrische Max und seine bodenständige Maja erleben die alltäglichen Situationen auf eine unverwechselbare Art und erklären gleich noch in einer Art Vorbildfunktion das Kinder bekommen – ob Kinder kriegen vom Wort Krieg abgeleitet wurde?! Ich als „nicht Mutter“ bin daher etwas zwiegespalten an dieses Buch gegangen und kann nur sagen „so habe ich mir das vorgestellt und deswegen bin ich wohl noch nicht Mama“.

Charaktere:
Alle Figuren sind immer noch so, wie ich sie in Erinnerung hatte – okay Max ist einigermaßen geheilt – aber schön zu sehen, dass sich alle treu geblieben sind.

Cover:
Das Cover ist super schön und passt hervorragend zur Geschichte.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, welche mir sogar besser gefällt als der erste Teil „Die sieben Leben des Max Leif„, daher bekommt „Die Schwangerschaft des Max Leif“ natürlich (ebenfalls) 5 Sterne und eine Leseempfehlung an Eltern sowie nicht Eltern und Leser, welche gerne humoristische Alltagsgeschichten lesen.

Ich bedanke mich bei Juliane Käppler für das Rezensionsexemplar.

Die Saga der wahrhaften Märchen: Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs – Pia Kovarik

Klappentext:
KURZGESCHICHTE
Die Saga der wahrhaften Märchen: Eine Sammlung von Märchen, die wir alle seit unserer Kindheit kennen, doch nun erfahren wir, wie sie sich wahrhaftig zugetragen haben. Ein kleines Schmunzeln wird hie und da wahrscheinlich nicht zu vermeiden sein und auch wenn das Ende sich manches Mal anders darstellt als erwartet, ist der Happy End – Faktor doch garantiert. Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs: Der Chihuahua Diego versteht die Welt nicht mehr. Die Gebrüder Grimm müssen bei dem Märchen des Froschkönigs etwas falsch verstanden haben, da ist er sicher. Denn es war vielmehr so, dass es ein Chihuahua, nämlich er selbst es war, der in jenem Abenteuer die Hauptrolle einnahm und dies ist seine Geschichte…


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Titel: Die Saga der wahrhaften Märchen: Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs
Autor: Pia Kovarik
Seiten: 14
ASIN: B06XXDWKGD
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Diego, der Hund der Prinzessin, erzählt uns die wahre Geschichte vom Froschkönig. Natürlich spielt er darin die Hauptrolle 😉

Schreibstil:
Die Idee, den Frosch im Froschkönig durch einen Chihuahua einzutauschen und die Geschichte etwas umzumodeln finde ich gut, allerdings sind mir 14 Seiten einfach zu dünn um dieses schöne Märchen gut zu verändern. Daher wirkt die ganze Geschichte gehetzt und oberflächlich. Auch kann ich wenig Parallelen zwischen dem Märchen und dieser Geschichte finden. Trotz meiner Kritikpunkte schreibt Pia Kovarik flüssig und in einem sehr amüsanten Stil.

Charaktere:
Diego, der wahre Froschkönig, kommt genauso daher wie ich Chihuahuas kenne: Schoßhund und immer im Mittelpunkt stehend. Daher passt die Rolle, welche er in diesem Märchen einnimmt, perfekt zu ihm. Er wirkt königlich und könnte, bei längerer Geschichte, wirklich ein Sympathieträger sein.

Die anderen Figuren bleiben leider sehr blass und ich hätte gerne mehr über die Prinzessin erfahren – im ursprünglichen Märchen werden ja auch ihre Gedanken niedergeschrieben. Hier steht eindeutig Diego im Vordergrund.

Cover:
Das Cover ist wirklich gelungen und passt zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Eine Kurzgeschichte über einen Chihuahua, welcher gerne Prinz sein möchte, ist eine niedliche aber leider auch oberflächliche Geschichte, welche nicht viel mit dem Ursprünglichen Märchen vom Froschkönig zu tun hat. Dennoch lädt sie zum schmunzeln und nachdenken ein. Ich vergebe 3 Sterne.

Ich bedanke mich bei Pia Kovarik für das Rezensionsexemplar.