Spannende Tage …

Leider habe ich es dieses Jahr nicht auf die Leipziger Buchmesse geschafft, aber ganz untätig war ich auch nicht 😉

Mein Weg führte mich dieses Jahr, mal wieder, zur CeBit nach Hannover. Hauptsächlich interessierte ich mich für  Smart Home (vernetzte Wohnung / Häuser) und die Umsetzung dergleichen. Wie einige von euch ja wissen, macht mir der Fortschritt teilweise zu schaffen – nicht vom Verständnis, aber weil ich finde, dass diese ganze Elektronik uns verdummt und wir nicht mehr wissen was mit unseren Daten gemacht wird. Warum überwachen uns zum Beispiel die Hersteller von E-Book-Readern und studieren unser Leseverhalten, -zeiten und -geschwindigkeiten? Gleiches könnte ja, und das sogar noch schlimmer, in unseren eigenen vier Wänden mit anderen Dingen geschehen.

Viele Informationen habe ich auf der CeBit zum Datenklau nicht gefunden, aber dennoch genug um zu wissen, dass man alles ganz genau hinterfragen sollte – aber nicht zu viel, sonst wird man des Standes verwiesen 😳 😉

Dann war ich auch noch Zuschauer bei einem Reitlehrgang von Dr. Thomas Ritter. Zur Zeit lese ich gerade sein Buch „Klassisches Reiten auf Grundlage der Biomechanik“ und wollte mir daher einen Live-Kurs nicht entgehen lassen. Mit dem Buch bin ich zwar immer noch nicht durch, aber da ich ein paar Fragen hatte und ich Praxisunterricht immer bevorzuge habe ich mir mein Büchlein geschnappt und habe sogar noch eine persönliche Widmung erhalten 😀

t-ritter

Dr. Thomas Ritter ist ein sehr eigener Mensch mit viel Fachwissen, allerdings erwartet er sehr hohes Niveau in seinen Kursen von Pferd und Reiter. Wer dies nicht bietet, ist nach meiner Meinung, total falsch bei ihm. Sein Unterricht ist klar auf das Reiten nach Biomechanik ausgerichtet und setzt auch nur dort an. So sah ich neben den wirklich talentierten Pferden und Reitern auch viele überforderte Teilnehmer, die meiner Meinung nach, ihr Pferd sowie sich selbst mit anderen Unterrichtsmethoden hätten weiterbringen können, als gleich bei Thomas Ritter zu reiten.

Fazit:
Eine spannende Woche mit vielen technischen und praktischen Einblicken, die mich in jeder Hinsicht weiterbrachten! So kann ich von der technischen Entwicklung sagen, dass ich mit meinem „altmodischen“ Leben total zufrieden und mit meinem reiterlichen Fähigkeiten noch nicht weit genug für einen aktiven Lehrgang für Thomas Ritter bin – ich mich aber freue, bei einer seiner Schülerinnen eine passende Reitlehrerin für mein Pferd und mich gefunden zu haben 🙂

Unser Besuch auf der Leipziger Buchmesse

Gestern (14.03.2013) haben Sven und ich uns ins Getümmel gestürzt. Wir waren in Leipzig und haben unsere erste Buchmesse besucht. Eigentlich haben wir an einem Wochentag nicht mit so vielen Autos und Bussen auf dem Parkplatz gerechnet, aber anscheinend war gestern in ganz Sachsen und Umgebung ein sogenannter „Wandertag“. Also pilgerten wir mit Hunderten von Schülern und Lehrern Richtung Messegelände. Nachdem wir auch die Sicherheitsschleuse mit angekündigter Taschenkontrolle hinter uns gelassen hatten konnten wir unseren Rundgang nun endlich beginnen.

Fast erschlagen von den ganzen Verlagen und Ausstellern, welche vereinzelt noch leere Stände vorzuweisen hatten, und anscheinend lieber die Tageszeitung lasen als sich zu präsentieren, fanden wir den Stand von blue panther books.

Es ist doch wirklich etwas ganz anderes, wenn man nur über E-Mail kommuniziert und sich dann persönlich trifft. Matthias Heubach, den ich von den E-Mails bislang als sehr nett und umgänglich kennengelernt hatte, zeigte sich auch auf der Messe so, wie ich ihn eingeschätzt habe. Ich war vor und bei dem Gespräch so nervös, aber das hätte ich gar nicht sein müssen. Aber irgendwie logisch oder? Ich darf die Bücher des Verlags rezensieren und das ist doch immer eine Gratwanderung – macht man das richtig? Sind alle zufrieden mit mir? Darf ich auch Bücher schlecht bewerten? – Na klar, darf ich! Auch negative Kritiken sind erwünscht, aber sie sollten begründet sein. Denn was ich nicht so toll finde und daher kritisiere, kann für einen anderen eine Kaufentscheidung sein! Also mache ich bereits alles richtig und so wurde ich immer ruhiger *schnauf*

Dann sprachen wir noch über neue Gewinnspiele und ich darf euch jetzt schon verraten, dass es bald wieder ein tolles Gewinnspiel geben wird und ja, es wird wieder ein Buch von Alexa McNight sein!

Hier nochmals ein herzliches Dankeschön für das Gespräch und den netten Kontakt!


Danach wanderten wir weiter zu J. R. Kron, der genauso nervös war wie ich selbst. Natürlich ist es etwas ganz tolles einen Autor zu treffen den man mag. Auch von J. R. Kron habe ich genau die Person kennengelernt, die ich von den E-Mails erwartet habe: lieb, ehrlich, unkompliziert und witzig! Wir kauften natürlich sofort „Der Knopf“ und tranken gemeinsam einen Kaffee.

Gestärkt und langsam tiefenentspannt plauderten wir ein wenig und schauten uns am Stand genauer um. So trafen wir auf Erik Arnold der mir netterweise sein Werkt „Vom Autor über die Kuh zum Goldfisch“ überließ. Ihr werdet in den nächsten Tagen eine Rezension über das Buch lesen können, denn ich hab es schon durch 😉

Dazu kauften wir noch „Parallelwelten“ ein erotischer Science-Fiction-Roman.

Auch Erik Arnold ist sehr umgänglich, also habt keine Angst vor Autoren die ihr nicht kennt, sie sind auch nur Menschen!

Hier nochmals ein herzliches Dankeschön für das Gespräch und den netten Kontakt!


Unser dritter Termin brachte uns zu Alexa McNight und, ganz ehrlich, Alexa ist toll! Ich sah sie und musste ihr erstmal um den Hals fallen. Sie ist so herzlich und lieb und ein so toller Mensch! Und irgendwie spiegeln das ihre Romane auch wieder. Mit so viel Liebe und Leidenschaft wie sie schreibt … (ich schweife ab, sorry) Also das Gespräch mit Alexa war wirklich schön und ich freue mich sehr auf den nächsten Roman von ihr, der wahrscheinlich im April bei blue panther books erscheinen wird. Wie bereits oben geschrieben werden wir hier auch wieder ein Exemplar verlosen!

Hier nochmals ein herzliches Dankeschön für das Gespräch und den netten Kontakt!


Nachdem wir dann alle Pflichttermine, die wirklich Spaß gemacht, beendet hatten, pilgerten wir noch etwas mit den Massen von Halle zu Halle. Eigentlich hatte ich noch gehofft weitere Autoren zu treffen, die sich in einschlägigen Bücherforen angesagt hatten, gesehen habe ich sie auch, aber rankommen?! Das Messe- und Verlags-TV-Team umkreiste die Autoren regelrecht und bei Buchsignaturen hatte man leider keine Zeit Fragen zu stellen 🙁 Alles ging schnell und war so straff durchorganisiert, dass es schon so was von unpersönlich war, dass es einfach keinen Spaß machte. Da wir nun etwas mehr „Volksnähe“ erwartet haben und diese nur teilweise erfahren durften verließen wir die Messe und ließen den Tag mit einem gemütlichen Essen ausklingen.

Solltet ihr nun auf den Geschmack gekommen sein: Die Leipziger Buchmesse geht noch bis Sonntag und eine Tageskarte kostet 13,50 €; solltet ihr Mitglied bei „Der Club – Bertelsmann“ sein, könnt ihr eure Mitgliedskarte bei der Tageskasse vorzeigen und bezahlt nur 7,00 €!