Sag es einfach emotional: Gefühl schlägt Verstand, in jeder Kommunikation – Ingo Vogel

Klappentext:
Ohne Emotionen keine Beeinflussung und keine Entscheidung! Das ist die vorherrschende Erkenntnis der aktuellen Hirnforschung. Wir (re-)agieren also immer instinktiv-emotional.

Ohne Emotionen keine Beeinflussung und keine Entscheidung! Das ist die vorherrschende Erkenntnis der aktuellen Hirnforschung. Wir (re-) agieren also immer instinktiv-emotional.

„Sag es einfach emotional“ zeigt das vielversprechendste Mittel der Kommunikation, das wir abrufen können: Emotion! Wir sind wahre Meister darin, unsere Mitmenschen mit Informationen zu überfordern und Vernunft einzufordern. Dabei ist es die Emotion die unsere Kommunikation erst wirkungsvoll, überzeugend und damit erfolgreich macht. Und so lautet Ingo Vogels These: Gerade aufgrund der zunehmenden Digitalisierung wird die emotionale Ansprache von Freunden, Partnern, Mitarbeitern und Kunden, zukünftig im Mittelpunkt erfolgreicher Kommunikation stehen.

Das Buch in einem Satz:
Ohne Emotionen gibt es keine Beeinflussung und keine Entscheidung – damit sind Gefühle ein entscheidender, aber oft unterschätzter Erfolgsfaktor.


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Titel: Sag es einfach emotional: Gefühl schlägt Verstand, in jeder Kommunikation
Autor: Ingo Vogel
Verlag: Ullstein
Seiten: 273
ASIN: B07281TNDS
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
In vielen Kapiteln werden viele rhetorische Fragen gestellt und nach ein paar Seiten fühlt sich das Hirn wie gewaschen an …

Meine Meinung:
Der Klappentext klingt vielversprechend und macht neugierig auf den Inhalt. Was sind Emotionen in der Sprache? Was tun, wenn man keine Emoticons einbauen kann? Ich hätte ja spontan gesagt, dass wir dafür unsere Mimik und Gestik nutzen können, aber ich Schelm wurde ja nicht gefragt. Daher habe ich ja auch das Buch gelesen, weil ich eine Steinstatue bin und weder lächeln noch mit meinen Händen untermauern kann (typisch italienisch), was ich denn nun sagen möchte. Also gelesen habe ich sehr lange, denn es war die Hölle oder sagen wir, es war höchst emotional, ich war nämlich sehr verärgert, sauer, genervt und wollte vor lauter rhetorischen Fragen gar nicht mehr lesen. Verstehen Sie das? Wenn einem in jedem Satz gesagt wird, dass man persönlicher kommunizieren soll, kann das schon nerven, können Sie das nachvollziehen? Kennen Sie jemanden der auch alles immer hinterfragt? Nein? Denken Sie mal genauer darüber nach! Spannend oder? Ich denke, ich habe Ihre Nerven genug strapaziert oder können Sie noch? Wissen Sie die emotionale Sprache ist nämlich sehr wichtig, denken Sie ruhig darüber nach!

So oder so ähnlich erging es mir beim Lesen. „Es reicht“ habe ich oft genug gesagt und das Buch in die Ecke gelegt, diese Emotionen kannte ich gar nicht von mir. Ob mir das Buch was gebracht hat? Leseunlust?

Nun zum eigentlich Inhalt, wollen Sie darüber auch etwas wissen? – Irgendwie macht das Spaß, man schreibt die Seiten voll, aber komplett Inhaltslos, ob es dem Autor auch so erging?

Cover:
Das Cover macht mich rasend vor WUT! Knallige rote Farbe und diese Zacken um EMOTIONAL …

Fazit:
Wer einmal in die Fänge von einem richtig guten Verkäufer geraten ist, selber schon Schulungen im Bereich der Kommunikation hatte oder einfach etwas Köpfchen besitzt, braucht dieses Buch auf gar keinen Fall! Wer das ganze mit Humor liest, wird voll auf seine Kosten kommen und wer etwas lernen möchte, der sollte absoluter Fan der rhetorischen Sprache sein. Mich hat das Buch eher abgeschreckt und die nützlichen Punkte (negative Gefühle in positive Gefühle umzuwandeln und damit eine Kommunikation zu entschärfen) waren mir vor dem Lesen bekannt. Daher nur 2 Sterne.

Ich bedanke mich beim Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod – Bastian Sick

Klappentext:
Die oder das Nutella – diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt. Der, die, das – wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist, ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir, die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll. Ist der inflationären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten, angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck?
Versinken wir sprachlich gesehen nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru’s plötzlich in den Weiten Australien’s leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch gäbe. Darauf zwei Espressis!


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Titel: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Autor: Bastian Sick
Verlag: KiWi
Seiten: 240
ISBN: 978-3462034486
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Meine Meinung:
Ist dieses Buch wirklich die Rettung für die deutsche Sprache?! – In einer gewissen Weise schon, denn viele Versprecher haben sich in unseren Sprachgebrauch eingeschlichen und werden in diesem Buch erklärt und berichtigt.

Ein Kaufgrund war, dass dieses Werk von Marc-Uwe Kling im Känguru-Manifest erwähnt wurde. So schlagen sich Marc-Uwe und das Känguru mit 4 Halbstarken herum, die grammatikalisch nicht immer alles richtig machen. Marc-Uwe erklärt sehr schön, dass er Bastian Sick, den Autor von „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, verflucht, weil er seitdem auf einen guten Ausdruck Wert lege (Im Bsp. Sinn machen / Sinn ergibt). Der andere Grund, warum ich mich diesem Buch verpflichtet fühle: Im Alltag sehe ich viel Werbung und denke mir teilweise, dass das was ich dort lese einfach nicht richtig sein kann – ich rede von der Schreibweise, nicht von der Werbeaussage 😉

Nachdem ich „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ nun gelesen habe, fühle ich mich in vielerlei Hinsicht bestärkt, habe dazugelernt und musste auch wieder viel nachschlagen. Denn wer beschäftigt sich schon mit der Bildung von Adverbien, Partizipien, Steigerungs- und Beugungsformen. Bei mir ist das schulische Wissen um diese Mittel- und Umstandswörter lange her und wie davor und danach nun mit der Rechtschreibreform gearbeitet wird, das habe ich sowieso nicht so ganz verstanden. Nun ist mir zumindest einiges klarer geworden.

Fazit:
Ein interessantes Buch, welches allerdings mitdenken und Lernfähigkeit voraussetzt. „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ ist nicht nur zum sturen Lesen gedacht sondern bildet. Ich empfehle das Buch daher an Menschen, die sich mit der deutschen Sprache auseinander setzen möchten und auch nach der Schule Freude an Bildung haben.

Ich vergebe 3 Sterne für das Buch, da mir nicht alle Beispiele gefallen haben. So waren mir die Auszüge und Zitate an denen Bastian Sick die Missgeschicke anderer Präsentiert zu häufig, zu viel und teilweise zu konfus.