August
16
VONG: Was ist das für 1 Sprache? – H1
Cora

Klappentext:
H1 had 1 kleins Buch geschribem. Mit dem will er uns dem VONG sprache 1 klein wemig näher bringem so vong interesse her. Beim lesem vong dem Buch kann man dem Seele baumeln lassem – umd alle regelm der Deutschem Sprache sprengem …

Plötzlich kursiert im Netz VONG – der Hype um ein ganz neues Deutsch jenseits aller bekannter Rechtschreib- und Grammatikregeln und mit ganz eigener Logik. Man kann sogar Bücher damit machen. Deswegen präsentiert der bekannteste VONG-Protagonist H1 in diesem Band das VONG-Wörterbuch, das Tagebuch von H1, VONG-Sprüche für alle Gelegenheiten – und jede Menge Bonus-Material.

Titel: VONG: Was ist das für 1 Sprache?
Autor: H1
Verlag: Ullstein
Seiten: 112
ASIN: B0731DS1C5
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Ein Buch über die neue Sprache „vong“. Taugt der Internetspaß auch für den Alltag?!

Meine Meinung:
Natürlich habe auch ich vom neuen Trend „vong“ gehört, konnte aber nie etwas damit anfangen. Von „Halo im bims“ bis „vong verträglichem her“ standen mir nur Fragezeichen im Gesicht und ich habe mich gefreut, dass es nun ein Buch geben soll, welches mir diese Sprache erklärt. Die Aufmachung ähnelt dem Duden und so entschied ich mich zum Lesen. „Vong“ beginnt mit einem kleinen Wörterbuch, welches auch nur verstanden wird, wenn man Internetbegeistert ist. Wer kennt sich sonst mit „lol“ oder anderen Abkürzungen aus? Das Wörterbuch allein war schon schwer zu lesen und danach wurde es leider auch nicht besser, denn das ganze Buch ist in dieser „Sprache“ geschrieben. Natürlich kann man so den besten Eindruck gewinnen und sich mit der Vong-Dialektik auseinandersetzen, aber das war mir dann doch etwas zu böse. Gut für den Verlag: der Lektor kann komplett eingespart werden. Buchstaben können vertauscht werden (D = T / N = M / etc) und auf die Satzstellung muss man auch nicht achten. Ich persönlich finde ich es erschreckend, dass es ein Trend soweit (eine Buchveröffentlichung) schafft, wobei wir im Alltag genug mit Analphabeten, Legasthenikern und generellen Deutschproblemen zu kämpfen haben. Ein Internetwitz kann lustig sein, sollte aber nicht zum Alltagstauglichen zählen.

Neben den Geschichten im Buch gehören auch noch ein paar Comics (ebenfalls im Vong.Stil), welche auf meinem E-Reader schlecht dargestellt werden können. Wer also Interesse am Buch hat, sollte es sich daher eher in der Printversion zulegen.

Fazit:
Ein Buch, auf welches ich gut verzichten kann. Kurze Reprisen im Netz können auch ohne diese Lektüre verstanden werden, sie ergeben auch nach diesem Buch wenig Sinn. Ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen und vergebe nur 1 Stern.

Ich bedanke mich beim Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.

August
09
Die Schwangerschaft des Max Leif: Ein Roman in 9 Monaten – Juliane Käppler
Cora

Klappentext:
Als Max Leif erfährt, dass seine Maja Zwillinge erwartet, avanciert er zum Schwangerschaftsmanager. Nicht nur vor ungesundem Essen bewahrt er die Frau seines Herzens, sondern auch vor fremdländischen Parasiten und den keimtechnisch riskanten Zuneigungsbeweisen von Hund Hannibal. Selbstverständlich fühlt er auch ihren Ärzten auf den Zahn, unterzieht alle am Markt verfügbaren Babyphone einem Sicherheitscheck und testet die Kurvenlage des Kinderwagens so gründlich wie die der neuen Familienkutsche. Nur eine scheint über seine Hingabe nicht sonderlich glücklich zu sein …

Titel: Die Schwangerschaft des Max Leif: Ein Roman in 9 Monaten
Autor: Juliane Käppler
Verlag: KNAUR
Seiten: 352
ISBN: 978-3426519745
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Max wird schwanger – also nicht er direkt, sondern eher seine Maja, aber Max macht ja immer alles auch zu seinem Problem. Natürlich zieht er auch wieder seine Freunde und Bekannten mit in sein Leben …

Schreibstil:
Juliane Käppler schafft es eine Welt zu erschaffen, welche ich mir wieder bildhaft vorstellen kann. Der hypochondrische Max und seine bodenständige Maja erleben die alltäglichen Situationen auf eine unverwechselbare Art und erklären gleich noch in einer Art Vorbildfunktion das Kinder bekommen – ob Kinder kriegen vom Wort Krieg abgeleitet wurde?! Ich als „nicht Mutter“ bin daher etwas zwiegespalten an dieses Buch gegangen und kann nur sagen „so habe ich mir das vorgestellt und deswegen bin ich wohl noch nicht Mama“.

Charaktere:
Alle Figuren sind immer noch so, wie ich sie in Erinnerung hatte – okay Max ist einigermaßen geheilt – aber schön zu sehen, dass sich alle treu geblieben sind.

Cover:
Das Cover ist super schön und passt hervorragend zur Geschichte.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, welche mir sogar besser gefällt als der erste Teil „Die sieben Leben des Max Leif„, daher bekommt „Die Schwangerschaft des Max Leif“ natürlich (ebenfalls) 5 Sterne und eine Leseempfehlung an Eltern sowie nicht Eltern und Leser, welche gerne humoristische Alltagsgeschichten lesen.

Ich bedanke mich bei Juliane Käppler für das Rezensionsexemplar.

August
04
Big Game: Die Jagd beginnt – Dan Smith
Cora

Klappentext:
In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt…

Titel: Big Game: Die Jagd beginnt
Autor: Dan Smith
Verlag: Silberfisch
Spieldauer: 7 Stunden 2 Minuten
ASIN: B00VGE5AA4
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Oskari ist 12 als er allein in die Wildnis geschickt wird. In Finnland ist es Tradition, dass er in der Nacht zu seinem 13. Geburtstag allein im Wald jagen muss und seine Beute über seine Männlichkeit entscheidet. Doch auf dem Weg zum geheimen Jagdgrund begegnet Oskari Wilderern und eine wilde Jagd beginnt …

Stil:
Die Geschichte von Dan Smith hätte sicherlich Potential gehabt, aber die Umsetzung war jetzt nicht so doll. Ob es an der Übersetzung oder dem Sprecher (Julian Greis) liegt ist wohl schlecht zu beurteilen. Der Einstieg ins Hörbuch war für mich schon befremdlich, ich wusste nicht, dass die Geschichte zur heutigen Zeit in Finnland spielt und hatte daher leichte „Startschwierigkeiten“, zudem fand ich es befremdlich kleine Kinder in den Wald zu schicken und wahllos Lebewesen zu vernichten, nur um zu zeigen wie toll man ist … die Gespräche der Charaktere wirkten weltfremd, konstruiert und unlogisch.

Charaktere:
Alle Charaktere waren für mich nicht greifbar. Se wirkten unfertig oder genau auf ihre Rolle geschneidert. Wirklich fühlen konnte ich mit keinem.

Cover:
Das Cover sagt mir auch nicht unbedingt zu, durch die Farben und die Aufmachung vermittelt es aber einen gewissen Grad an Spannung.

Fazit:
Eine Geschichte, welche mich nicht überzeugen konnte. Ich habe eine spannende Geschichte erwartet und diese leider nicht bekommen. Die Handlung zieht sich ewig und die Figuren sind blass. Einzig die Idee der Geschichte ist originell und daher vergebe ich 2 Sterne. eine Empfehlung gebe ich an junge Leser, welche gerne Abenteuer lesen.

August
01
[Statistik] Juli 2017
Cora

Der Juli war ein schlechter Monat – zumindest was meine Gesundheit betraf. Ich hatte eine richtig fiese Lungenentzündung mit Fieber, Übelkeit und das schlimmste: Visusminderung! Es ist sowas von blöde auf der Couch oder wahlweise im Bett zu liegen und nichts fixieren zu können. Also fiel das Lesen komplett aus und TV schauen war auch nicht drin. Bei Hörbüchern hatte ich ebenfalls Pech, denn nach der Antibiotikabehandlung habe ich auch noch schlecht gehört. Ich habe es dann trotzdem irgendwie geschafft ein Hörbuch zu hören und mir danach den Film anzusehen (eins schlechter als das andere) und ein Buch habe ich dann auch noch gelesen. Die Rezis folgen in den nächsten Tagen.

Juli
01
[Statistik] Juni 2017
Cora

Im Juni ist folgendes passiert:


Gelesen:

Mein schönes falsches Leben – Hilary Freeman – 336 Seiten / 4 Sterne
Optimum 01: Blutige Rosen – Veronika Bicker / 352 Seiten / 3 Sterne
Optimum 02: Kalte Spuren – Veronika Bicker / 352 Seiten / 3 Sterne
Optimum 03: Purpurnes Wasser – Veronika Bicker / 352 Seiten / 1 Stern


Fazit:

Die Optimum-Trilogie hätte ich mir schenken und dafür lieber mal wieder ein Fachbuch lesen können. Dies hole ich im Juli nach und auch werde ich wieder zu Büchern von Autoren greifen, welche ich kenne. So steht der zweite Teil von Max Leif auf dem Plan. Hier findet ihr die Rezi von Teil 1: Die 7 Tode des Max Leif.

Ansonsten 4 Bücher in einem Monat, also ein Buch pro Woche und insgesamt waren es dann doch 1.392 Seiten bei einer durchschnittlichen Bewertung von 2,75 Sternen.