Heilsames Summen. Klangmassage für Körper und Seele: Mit Übungen für bewusstes Summen und Atmen – Jonathan Goldman, Andi Goldman

Klappentext:
Das Summen verbindet uns mit Himmel und Erde …
Einer der einfachsten und dennoch tiefsten Klänge, den die menschliche Stimme erzeugen kann, ist das sogenannte Summen. Unabhängig von Alter oder Musikalität versetzt das sanft tönende Geräusch den Körper in Schwingung und entfaltet eine beruhigende Wirkung.
Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass die selbst erzeugten Vibrationen dabei helfen, Puls und Blutdruck zu senken, Stress zu reduzieren und den Schlaf zu verbessern; so verleihen sie Gelassenheit und Entspannung. Außerdem regt das Summen die Produktion wichtiger neurochemischer Botenstoffe an, wie zum Beispiel die Ausschüttung des „Liebeshormons“ Oxytocin.
Die deutsche Ausgabe von „The Humming Effect“ ist ein praktischer Leitfaden für das bewusste Summen, um mittels gezielter Übungen von den positiven Effekten der Klangheilung zu profitieren. Die Autoren erläutern deren wissenschaftliche Grundlagen und zeigen, dass damit eine wirksame Methode der Selbstheilung vorliegt, die buchstäblich die Molekularstruktur neu ausrichten kann.
– Aktuelle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zum heilenden Einfluss von Klängen und zur Wirkung des Summens
– Einfache bis fortgeschrittene Übungen für das bewusste Summen und Atmen
– Praktische Online-Anleitungen zum Nachhören und Mitsummen (im englischen Original, gesprochen von den beiden Autoren)


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Titel: Heilsames Summen. Klangmassage für Körper und Seele: Mit Übungen für bewusstes Summen und Atmen
Autor: Jonathan Goldman, Andi Goldman
Verlag: Mankau
Länge: 214 Seiten
ISBN: 978-3863744786
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Klang kann heilen! In diesem Buch wird dies anschaulich erläutert.
Warum Summen, Vibrationen und Ultraschall der Gesundheit helfen kann.
Die Erklärungen der Schallphysik.
Die Atmung und die daraus resultierenden Klänge.
Die Bedeutung der Gedanken (inkl. Praxisbeispiele).
Im zweiten Teil geht es dann um die eigene Praxis mit Übungen und Hörbeispielen der Autoren (kostenfrei über das Internet zu hören und auch zum Downloaden).

Meinung:
Nachdem mich Stimmgabeltherapie: Heilsames Wissen und praktische Anwendungen – Thomas Künne, Dr. med. Patricia Nischwitz restlos überzeugt hat, wollte ich mehr über die Schallphysik erfahren und bin bei „Heilsames Summen“ hängen geblieben. Das Buch ist sehr fundiert aufgebaut und zeigt wahnsinnig viele Therapien (welche mit Klang / Frequenzen / Ultraschall) arbeiten auf. Darunter bspw. Krebstherapien und Behandlungen gegen Alzheimer sowie Parkinson. Dass diese Therapien wirken und nicht nur Produkte blühender Fantasie der Autoren sind, kann man sich bspw. bei YouTube (Kanäle von Kliniken und Ärzten) ansehen, dort werden die genannten Fälle eindrucksvoll gezeigt. Auch sehr bildlich dargestellt sind Fotografien von Wasser, welche mit unterschiedlichen Frequenzen aufgeladen wurden und so im Bildmaterial anders aussehen (die Bilder sind im Buch abgedruckt). Der Mensch besteht zu einem Großteil aus Wasser, also können Frequenzen auch hier einiges verändern!
Obwohl der Einstieg recht trocken klingt, haben die Autoren einen wundervollen Schreibstil und die Übersetzerin hat ganze Arbeit geleistet, denn alles liest sich leicht, locker und absolut verständlich. Im Praxisteil bieten die Autoren einen Link zu ihren Audiodateien an, diese kann man online hören oder für später herunterladen. Hier hätte ich mir zusätzlich einen QR-Code gewünscht, dann spart man sich das abtippen. Die Audiodateien sind in englischer Sprache und gut verständlich. Wer kein Englisch kann, muss allerdings keine Bedenken haben, im Buch sind alle Schritte ausführlich beschrieben und so kann man erst alles lesen und sich dann nur das „Summen“ der Autoren anhören. Beeindruckt hat mich die Kraft von Jonathans Summen, diese tiefen Töne sind wahnsinnig beruhigend.

Schmunzeln musste ich bei der Aussage auf Seite 143: […] Der Plural von Anekdote ist Datenmaterial. [..] Wenn genügend Menschen von einem Phänomen (hier einer Anekdote) berichten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es wahr ist (und als Datenmaterial erfasst wird). […]

Die Autoren führen dann einige Beispiele an und fügen gerne hinzu, dass es sich um eine Anekdote handelt. Ich ergänze hier um eine weitere, denn natürlich habe ich auch das heilsame Summen praktiziert, um zu schauen, was sich verändert. Mein Mann hatte Rückenschmerzen und ich legte ihm meine Hände auf die Schmerzende stelle und summte. Er spürte die Vibrationen, welche sich von meinen Händen über seinen Körper ausbreiteten bis in seine Fingerspitzen und die Rückenschmerzen wurden weniger. Daher: einfach machen und schauen. Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als das, was die Wissenschaft aktuell belegen kann und wie oben bereits geschrieben, es wird in einigen Kliniken ja auch schon umgesetzt!

Cover:
Das Cover ist schön, mir gefällt die Farbe und die Linien deuten Schallwellen an – sehr passend!

Fazit:
Ein wundervolles Buch, welches ich jedem Menschen als Herz lege. Egal ob man krank oder gesund ist, man kann immer verbessern und das zeigt dieses Buch in absolut verständlicher Sprache! Daher volle 5 Sterne!

Ich bedanke mich beim Mankau Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das Eulentor – Andreas Gruber

Klappentext:
Ein packender Mysterythriller vor historischer Kulisse von Bestsellerautor Andreas Gruber.
Im August 1911 segeln Alexander Berger, der Kartograph Hansen und eine Handvoll Norweger ans Ende der Welt. Inmitten zerklüfteter Gletscher und arktischer Temperaturen sterben die Teilnehmer an Erfrierungen, stürzen in Gletscherspalten oder verschwinden unter mysteriösen Umständen im Blizzard.
Kurz vor Abbruch der Expedition entdecken die Überlebenden einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Sie wollen dieses Rätsel, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht, lösen. Der gefährliche Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern…


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Titel: Das Eulentor
Autor: Andreas Gruber
Sprecher: Achim Buch
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 626 Minuten
ASIN: B0B5Y6BHFM
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
1911 entdeckt Alexander Berger einen Tunnel, senkrecht ins Erdreich und immer 3,41 Meter breit. Er will ihn erforschen, doch seine Erlebnisse sind schlimmer, als Menschen sich vorstellen können …

Stil:
Achim Buch liest genial! Er hat eine sehr angenehme Stimme und das Ambiente der Geschichte passt zu ihm. Alexander Gruber hat eine düstere, spannende und mitreißende Geschichte geschrieben und diese in der Neuauflage noch spannender gemacht als sein Original. In dieser Fassung hat er eine Fortsetzung seiner Geschichte geschrieben, in der er die Erlebnisse von Alexander Berger verwendet und die Weiterführung von Nele im Jahr 2021 hinzufügt. Die Zeitsprünge und Verwicklungen der Handlung lassen die Geschichte noch lebendiger und echter erscheinen. Die Ausdrucksweise ist perfekt und es ist eine Freude – mit ein bisschen Grusel – der Handlung zu folgen.

Charaktere:
Alexander Berger ist sehr sympathisch. Er ist so neugierig und dennoch sehr bedacht auf sein Team. Er versucht wirklich alles, damit es ihnen gut geht – auch wenn eine Aktion etwas drüber ist, so passt es zu seiner Persönlichkeit.
Nele ist eine starke Frau, ihre Geschichte wird erst nach und nach aufgeklärt und dies lässt sie mystisch wirken – was bezweckt sie, warum ist ihr die Geschichte um Berger so wichtig? Und genau diese Fragen heizen die Geschichte nochmals richtig an, denn man will es ja selber wissen!
Das Team um Berger ist speziell, hier gibt es wirklich alle Typen und es ist interessant, wie sie sich entwickeln, was mit ihnen passiert und wie sie miteinander umgehen.

Cover:
Das Cover passt absolut zur Geschichte. Es wirkt alt, nach Abenteuer und auch beängstigend.

Fazit:
Ein Hörbuch, welches mich restlos begeistern konnte. Spannend, gruselig, zwischenmenschlich und etwas ganz anderes. Daher volle 5 Sterne und eine absolute Hörempfehlung, weil Achim Buch mega gut liest. Für Fans von Mystik, Grusel, Spannung und Forscherdrang.

Runa – Vera Buck

Klappentext:
Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis …


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Titel: Runa
Autor: Vera Buck
Verlag: Limes
Seiten: 609
ASIN: B00XSQDT38
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Bei „Runa“ handelt es sich um einen Tatsachenroman, der auf dem Gelände des französischen Hôpital de la Salpêtrière spielt. Dort arbeitete und behandelte Jean-Martin Charcot (Pathologe / Neurologe) Frauen, welche an Hysterie (heute: somatischen Störungen) litten, mit eher fragwürdigen Methoden. Der (teils) erfundene Kriminalroman hinter den Experimenten um die Salpêtrière ist aber genauso düster und gruselig wie die Untersuchungen in der Vergangenheit der Klinik.

Inhalt:
Jori möchte unbedingt unter Dr. Charcot promovieren und verlässt daher seinen Heimatort in der Schweiz um in Paris an der Salpêtrière zu studieren. Nach drei Jahren hat er allerdings immer noch keine Ahnung worüber er seine Doktorarbeit schreiben möchte und dann taucht eine neue Patientin auf: Runa. Sie ist jung, hat weiße Haut und Haare, spricht nicht, hat unterschiedliche Pupillen und leidet unter seltsamen Anfällen. Jori ergreift seine Chance und möchte Charcot beweisen, dass er, Jori, ein begnadeter Chirurg ist. Er möchte Rune den „Wahnsinn“ aus dem Knopf schneiden …

Schreibstil:
Ich wusste zu Beginn des Buches nicht, dass es sich bei „Runa“ um einen Tatsachenroman handelt und war einfach nur schockiert was sich Vera Buck für Folterinstrumente (für die Behandlung der Hysterikerinnen in der Salpêtrière) ausdachte. Bis ich dann googelte und einige Charaktere sowie die Schauplätze tatsächlich fand und danach stark überlegte ob ich das Buch wirklich weiterlesen wollte. Denn das Grauen, welches die Autorin wahrlich gut schildern konnte, fand genauso statt! Berichte inkl. Fotografieren finden sich zur Genüge! Ich las dann doch weiter, denn nicht umsonst in „Runa“ ein Nr. 1 Bestseller im Bereich der medizinischen Thriller und es wurde dann auch wirklich wieder menschlich. Die Phasen zwischen den Experimenten, das menschliche um den Protagonisten Jori und das grausige um Runa wechselten sich dann so gut ab, dass ich die Geschichte gut lesen und verarbeiten konnte und dabei wirklich einiges zu den damaligen Behandlungsmethoden gelernt habe. Für zart besaitete ist dieses Buch allerdings nicht zu empfehlen, daher lieber erstmal „Charcot“ googeln und dann entscheiden ob dieses Buch für das eigene Gemüt günstig gewählt ist 😉 Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und auch die kleinen Längen, die einige Passagen aufwiesen waren zur Erholung sehr angenehm.

Charaktere:
Runa (Bedeutung: kommt aus dem altnordischen und könnte mit „die Geheimnisvolle“ übersetzt werden) ist eine wundervolle Person, die ich trotz ihrer Anfälle sofort in mein Herz geschlossen habe. Ich hätte sie ebenfalls gerne adoptiert um ihr alles zu ermöglichen oder zu geben was sie benötigt. Ihre Geschichte ist furchtbar und ich muss ehrlich zugeben, dass ich ein paar Tränen verdrückte.

Jori, der junge Student, war mir zu Beginn sehr unsympathisch. Wie kann ein Mensch bei den Experimenten von Charcot zusehen und das auch noch toll finden? Als er später erkannte, wie brutal die Experimente wirklich waren und sich von seinem Mentor abwandte wurde er mir sympathisch. Wer aus seinen Fehlern lernt, kann kein schlechter Mensch sein!

Was soll ich zu Personen sagen, welche wirklich lebten? Charcot, Babinski, Luys, Bleuler – alle waren auf eine Art unsympathisch (wobei ich Babinski noch sehr interessant fand), aber ggf. wussten sie es nicht besser? Ich kann nicht urteilen oder bewerten, wenn ich die Hintergründe nicht kenne. Waren es wirklich die, die über Leichen gingen um die Medizin voranzutreiben oder machte es ihnen Freude Menschen, im Namen der Wissenschaft, zu quälen? Was veranlasst Menschen sich über andere zu stellen und so zu handeln? Anders gesehen: hätten sie dies damals nicht gemacht, wo stünden wir dann mit unseren Behandlungen in der heutigen Zeit?

Cover:
Ich war mal wieder „Cover-Käufer“ und daher muss es wohl gut sein. Die großen Buchstaben die Perlen, was auch immer mir dieses Cover sagen möchte, die Aufmerksamkeit hat es definitiv bekommen.

Fazit:
Ein ganz krasses Buch über die Zeit an der französischen Salpêtrière, welches mich teils schockiert und wieder fasziniert (je nach Thema) zurückließ. Eine Geschichte über die Medizingeschichte mit einem spannenden Krimi verflochten.

Wettlauf in der Nacht – Thomas Taylor

Klappentext:
Eddie, Adam und David leben in verschiedenen Jahrzehnten. Trotzdem laufen sie sich immer wieder über den Weg. Denn die Jugendlichen verbindet eine seltene Gabe. Während sie schlafen, können sie alle Grenzen überwinden und durch Raum und Zeit reisen. Dabei verfolgt jeder sein ganz eigenes Ziel. Eddie will alles über das Traumwandeln herausfinden. Adam versucht mit allen Mitteln den Lauf der Geschichte zu verändern. Und David muss seine Familie retten, bevor sie ausgelöscht wird.


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Titel: Wettlauf in der Nacht
Autor: Thomas Taylor
Verlag: Chicken House
Seiten: 416
ISBN: 978-3551520562
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
David träumt oft von Eddie. Jeder Traum ist irgendwie so, als wäre er echt. Selbst eine Freundschaft wächst zwischen den beiden Jungen, bis sich ein anderer Teen in Davids Träume mischt und die Bindung zwischen Eddie und David zerstört. Wer ist dieser Junge und warum fühlen sich die Träume so echt an ?!

Schreibstil:
Thomas Taylor konnte mich nicht überzeugen. Der Ausdruck ist für ein Jugendbuch passend, aber dennoch zu oberflächlich. Die Thematik der Zeitreise ist komplex und jeder hat andere Ansichten. Meine Ansichten werden im Buch teilweise bearbeitet und dann durch Lücken wieder über den Haufen geworfen. Dies verwirrte mich bei jeder „Reise“ mehr. Mal ging etwas und dann wieder nicht, ich habe den Roten Faden vermisst. Durch die teilweisen unlogischen Stellen konnte mein Kopfkino nicht anspringen und Spannung kam leider auch nicht auf.

Charaktere:
David, der einfache Junge von nebenan war mir zu Beginn sehr sympathisch, leider entwickelte er sich nicht zu seinem Vorteil. Erst verweichlichte er, dann wurde er ein Superheld – nicht mein Fall.

Die anderen Charaktere passten auch nicht so in ihre Rollen, so dass ich mit keinem wirklich warm wurde.

Cover:
Das Cover ist genial. Die Uhr mit dem geisterhaften Blau passt perfekt zur Geschichte.

Fazit:
Eine Geschichte über Zeitreisen, die teilweise sehr unlogisch und einfach gehalten ist. Ich empfehle dieses Buch daher an jugendliche Leser, die erst beginnen Sci-Fi zu lesen.

Ich bedanke mich bei Chicken House für das Rezensionsexemplar.

Marcs TageBuch – Sandra Scott

Klappentext:
Ich heiße Marc
und bin Wissenschaftler.
In Barcelona erforsche ich die
Orgasmen von Studenten.

Wenn eine Testperson allein
nicht zum Höhepunkt kommt,
helfen meine Kollegin Isabelle und ich gern ein wenig nach …

Mit Isabelle teile ich nicht nur
den Job, sondern auch
die Wohnung und das Bett.

Allerdings ist nicht jeder darüber glücklich und schon bald passiert ein folgenschwerer Unfall …


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Titel: Marcs TageBuch
Autor: Sandra Scott
Verlag: blue panther books
Länge: 224 Seiten
ISBN: 978-3862773398
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Marc ist Hirnforscher und testet im Londoner Labor das Gehirn von Ratten auf sexuelle Stimulationen. Klingt nach einem interessanten Job, dennoch ist Marc ausgebrannt und wird auf drängen seines Chefs und seiner Therapeutin für 6 Wochen nach Barcelona versetzt. Dort arbeiten Marcs Kollegen am gleichen Thema, allerdings erforschen die Wissenschaftler die Gehirnströme von Menschen, während diese sexuell aktiv sind. Marc verzeichnet all seine Erlebnisse in seinem Tagebuch, welches er nach der Reise seiner Therapeutin zum Lesen überreicht …

Schreibstil:
Der Stil von Sandra Scott ist gar nicht meiner. Sie schreibt billig und pornohaft – wer diese Art mag, wird mit Marcs Tagebuch voll auf seine kosten kommen. Die Sexszenen sind auf eine Art immer gleich und es gibt nichts neues, bis auf die wechselnden Sexpartner 🙄 Auch die Wortwahl, die Scott benutzt um gewisse Körperstellen zu beschreiben, sind immer die gleichen. Das „M“ und „F“ Wort konnte ich zum Ende hin gar nicht mehr lesen und ekelte mich an.

Charaktere:
Marc scheint ein schüchterner Kerl zu sein, der sich aber später als ein nicht mehr ganz so schüchterner dafür aber als sexsüchtiger Mann entpuppt.

Isabella, Claire und Carmen, seine 3 sexy Mitbewohner in Barcelona, machen es Marc aber auch nicht leicht enthaltsam zu leben. Alle 3 sind bildschön und dauergeil – wie Marc dann später auch.

Die Charaktere sind alle flach, wenig durchdacht und funktionieren genau für das Thema, für das sie erschaffen wurden: Sie haben Sex in allen Lebenslagen ob allein, zu zweit, zu dritt, zu viert …

Cover:
Das Cover finde ich richtig gut, eine Frau die zu jemandem eilt und dieses Geheimnis wahren will.

Fazit:
Das erste erotische Buch in dem auf Kondome wert gelegt wurde. Ich war positiv überrascht und freute mich, dass endlich auf dieses Thema acht gegeben wurde. Es wurde von der Sicherheit gesprochen und ich war drauf und dran, Marcs Tagebuch 4 Sterne zu geben. 3 wollte ich aufgrund der mangelnden Charaktere und der billigen Story geben und einen Stern extra für die Nutzung der Kondome, bis die Autorin 2 mal von ihrem Safer-Sex-Plan abgewichen ist. Die Lust der Charaktere war größer, als der Gedanke, sich noch einen Gummi überzuziehen, schade! Daher bleibt es bei 3 Sternen und eine Leseempfehlung geht an Leser, welche keine große Handlung und eher dirty talk mögen.

Ich bedanke mich blue panther books für das Rezensionsexemplar.