Haltlos – Sarah Nisi

Klappentext:
Sie wurde getötet. Du hast es gesehen. Doch du kannst dich nicht erinnern … Emily führt in London seit Monaten das Leben einer Außenseiterin. Sie kann ihren Alltag nicht mehr bewältigen, musste ihr Studium aufgeben. Vor drei Monaten starb ihre Freundin Liv beim Sturz auf die U-Bahn-Gleise. Emily stand neben ihr, doch erinnern kann sie sich nicht. Das Trauma hat eine Amnesie ausgelöst. Während die Polizei von einem Unfall ausgeht, spürt Emily, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Sie muss einen Weg finden, um ihr Gedächtnis zurückzuholen. Doch warum reagieren alle, mit denen sie darüber spricht, so ausweichend? Und was, wenn etwas ans Licht käme, das sie selbst belasten würde? Emily beginnt nachzuforschen ― ohne zu ahnen, in welcher Gefahr sie bereits schwebt. Ein brillant konstruierter Psychothriller über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und die gefährliche Suche nach der Wahrheit.


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Titel: Haltlos
Autor: Sarah Nisi
Verlag: btb
Länge: 362 Seiten
ISBN: 978-3442773138
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Emily leidet unter eine Amnesie. Sie weiß nicht, was mit ihrer Freundin passiert ist (wie sie starb) und versucht nun die Wahrheit zu finden – für ihre Freundin und für sich selbst …

Meinung:
Mein zweiter Thriller von Sarah Nisi und er war zu Beginn sehr schwach. Der Einstieg war wirklich schleppend und ich bin nur drangeblieben, weil ich auf wirklich viele Plott-Twists gehofft hatte und mich die Beschreibungen des Barbican Centre in London wirklich beeindruckt haben. Wenn man sich dann durch die ersten 100 Seiten gelesen hat, wird es tatsächlich rasant – es passiert unwahrscheinlich viel und dann beruhigt sich wieder alles und das Ende ist dann irgendwie auch gleich greifbar. Hier hätte es mehr Verteilung geben müssen oder man hätte ordentlich kürzen können. Natürlich brauchen die Charaktere auch Zeit, man muss sie kennenlernen und verstehen, aber sie haben sich leider wenig entwickelt und dann waren die ganzen falschen Fährten auch irgendwie drüber. Also kurz: mehr Tiefgang und weniger Irrwege und gleichbleibende Spannung wären mir lieber gewesen.

Cover:
Das Cover wirkt gruselig und passt zur Geschichte. Eine U-Bahn hätte allerdings auch gut gepasst.

Fazit:
Wenn man sich durch die ersten 100 Seiten gelesen hat, ist das Buch ganz spannend. Wer Sarah Nisi kennt und ihre Irrwege mag wird das Buch mögen. Mir war es leider zu langweilig und zu viel Irrweg, daher nur 3 Sterne und eine bedingte Leseempfehlung.

Die Schuldlosen – Petra Hammesfahr

Klappentext:
Menschliche Abgründe aus nächster Nähe
Alex Jungblut hat bereits zwei Menschenleben auf dem Gewissen, davon sind fast alle überzeugt. Doch während sein erstes Opfer angeblich bei einem von ihm verursachten Autounfall ums Leben kam, hat man ihm den Mord an einer Mitschülerin zweifelsfrei nachweisen können. Als verwöhnter Sprössling einer reichen Bierbrauer-Dynastie stand er bis zu seinem Verschwinden im Ruf eines Frauenhelden und brutalen Schlägers. Deshalb freut sich keiner, als Alex nach sechs Jahren Gefängnisaufenthalt in seine beschauliche Heimatstadt zurückkehrt. Viele sehen in ihm das Monster lauern, das jederzeit erneut töten wird. Und die, die ihn für unschuldig halten, haben andere Gründe, ihn zu fürchten …


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Titel: Die Schuldlosen
Autor: Petra Hammesfahr
Sprecher: Franziska Pigulla
Verlag: argon Verlag
Länge: 435 Minuten
ISBN: 978-3839891520
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Alex Jungblut kommt nach 6 Jahren aus dem Gefängnis frei. Er soll im Vollrausch „die Dorfmatratze“ umgebracht haben, daher freut sich niemand, in im beschaulichen Ort wiederzusehen…

Meinung:
Franziska Pigulla liest angenehm vor und führt durch eine Geschichte, die so tatsächlich passiert sein könnte. Die Handlung ist relativ simpel, dennoch spielen so viele Charaktere mit, dass man tatsächlich aufpassen muss, um wen es jetzt gerade geht. Weil der Titel „die Schuldlosen“ schon vermuten lässt, dass Alex schuldlos ist, ist die Handlung im Allgemeinen eher langweilig und so plätschert die Geschichte dahin und man erfährt viel über die ganzen Personen, das Leben im Dorf und natürlich den Dorfklatsch. Aus dem Thema, dass Alex im Gefängnis war, dass er jemanden umgebracht hat, dass er nicht mehr richtig in der Gesellschaft akzeptiert wird, hätte man ggf. mehr machen können. So sprang die Handlung leider nur zwischen damals und heute und zeigte wenig Zwischenmenschliches.

Cover:
Bei dem Cover hätte ich eher einen Thriller vermutet, leider entpuppt sich der Inhalt eher als Dorfklatsch.

Fazit:
Aus der Idee hätte man mehr machen können, so wurde der Plot künstlich in die Länge gezogen und die Charaktere bleiben dennoch blass. Daher nur 3 Sterne, kann man hören, muss man aber nicht. Eine Empfehlung geht nur an Fans der Autorin.

Diese Schuld ist nicht meine: Wie unbewusste Schuldgefühle unser Leben prägen und wie wir uns von ihnen befreien – Ulrich Kohler

Klappentext:
Befreien Sie sich von Unbewusster Schuld!

Was verbirgt sich hinter der „Unbewussten Schuld“, wodurch entsteht und wie wirkt sie? Und wie kann man sich wieder von ihr befreien?

Unser natürliches Mitgefühl möchte jedes Leid aus der Welt schaffen oder zumindest lindern. Wenn wir jedoch an anderen oder an uns selbst Leid erleben, das ungeheilt geblieben ist, so kann tief in uns verborgen ein Gefühl von Schuld entstehen: die sogenannte Unbewusste Schuld.

Die Unbewusste Schuld setzt in unserem Inneren mächtige Mechanismen der „Wiedergutmachung“ in Gang. Unbewusst sorgen diese dafür, dass wir an belastenden Gefühlen festhalten, uns selbst sabotieren, unsere Ziele nicht erreichen, ständig versuchen, etwas wiedergutzumachen, oder uns selbst bestrafen. Die Folge können leichte bis schwerste körperliche oder psychische Beschwerden, verhängnisvolle Lebensmuster, Verstrickungen auf unserem Lebensweg sowie unglückliche Beziehungen sein. Mithilfe des bewährten LösUS®-Ansatzes können Sie den Kern der Unbewussten Schuld aufdecken und sich wirksam von ihr befreien!

  • Mit Anleitung zur LösUS®-Technik für Selbstanwender, mit deren Hilfe sich jede/r innerhalb weniger Minuten selbst von belastenden Schuldgefühlen befreien kann, welche durch aktuelles ungeheiltes Leid entstanden sind
  • Mit wertvollen Informationen zur LösUS®-Therapie für professionelle Anwender, die zusammen mit ihren Klienten/Patienten eine seit vielen Jahren bestehende Unbewusste Schuld auffinden und – einschließlich der mit ihr verknüpften Beschwerden – auflösen können
  • Mit zahlreichen Fallbeispielen aus der Praxis

„Von manchen Büchern benötigt man den Rücken für den Bücherschrank, von anderen den Inhalt für die tägliche Arbeit. Das Buch von Ulrich Kohler gehört nach meiner Überzeugung zur zweiten Kategorie.“
(Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Präventionsmediziner)

„Mit der LösUS-Therapie von Uli Kohler hat sich mein Leben und das meiner Patienten grundlegend verändert. Mit der Befreiung von unbewusster Schuld ist Heilung auf allen Ebenen möglich.“
(Dr. Martina Winkler, Ärztin)

„Ulrich Kohlers Methode zum Lösen unbewusster Schuld ist ein hoch wirksames Werkzeug zum Erkennen und Beheben hinderlicher Automatismen. Der Situation unangemessene Emotionen können ihren Ursprung in vergangenen Erfahrungen haben, die dank dieser Methode alleine oder im Coaching/Therapiekontext aufgearbeitet werden können.“
(Rebekka Wapler, Psychologin)


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Titel: Diese Schuld ist nicht meine: Wie unbewusste Schuldgefühle unser Leben prägen und wie wir uns von ihnen befreien
Autor: Ulrich Kohler
Verlag: Mankau
Länge: 318 Seiten
ISBN: 978-3863747008
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Wenn unser Unterbewusstsein der Meinung ist, dass wir Schuld in uns tragen, der Verstand dies aber anders sieht, dann muss diese „Unbewusste Schuld“ be- und verarbeitet werden. Ulrich Kohler schreibt dazu ein wundervolles Praxisbuch mit vielen Beispielen und gibt dazu gleich noch Einblicke in die LösUS®-Technik.

Meinung:
Ulrich Kohler startet sehr persönlich in sein Buch. Er beschreibt, wie er die unbewusste Schuld, für sich, entdeckt hat, wie er angefangen hat damit zu arbeiten und wie er seine LösUS®-Technik entwickelt hat. Diese Einblicke sind hilfreich, um die Arbeit mit der LösUS®-Technik zu verstehen und auch wie sich die unbewusste Schuld entwickeln und manifestieren kann. Die persönlichen Beispiele sowie die aus der Praxis werden lang und breit erläutert und immer wieder aufgegriffen – stellenweise war es mir tatsächlich zu viel bzw. zu oft. Hier ist es aber wohl schwierig einen guten Mittelweg zu finden und lieber zu viel als zu wenig – überblättern geht ja schließlich immer! Die Erklärungen zur Schuld, wie sie entsteht, was für Arten es gibt und welche Auswirkungen diese haben sind ebenfalls ausführlich dargestellt und sollten nach dem Lesen der Lektüre wirklich jedem verständlich sein. Nach dem Lesen ist daher eins sicher: Wir haben alle unbewusste Schuld. Wir können auch alle daran arbeiten. Dies wird dann im letzten Teil des Buches erläutert, viele Praxisaufgaben warten und vorangestellt der Hinweis, erst alles durchzulesen, bevor man beginnt. Man möchte ja kein Trauma heraufbeschwören – was durchaus möglich sein könnte. Auch gibt der Autor neben den kleinen Soforthilfen auch noch Kontaktadressen für seine LösUS®-Therapeuten an. Wer also auf den Geschmack gekommen ist, kann sich entweder Hilfe holen oder selbst zum Helfenden werden. Alle Teile haben mir, aufgrund der logischen Gliederung und der persönlichen Einblicke sehr gut gefallen. Auch die LösUS®-Technik ist, wenn man möchte, gut selbst anzuwenden. Es gibt schließlich immer irgendwas, was das Unterbewusstsein als Schuld ansieht und der Verstand als belanglos erachtet. Daher wird mich die LösUS®-Technik tatsächlich weiterhin begleiten und ich freue mich darauf.

Cover:
Das Cover finde ich wundervoll, die Farben passen und auch die Gestaltung des sich lösenden oder schließenden Kreises (je nach Blickwinkel) ergeben absolut Sinn.

Fazit:
Ein sehr informatives Buch, welches tiefe Einblicke in das Leben von Ulrich Kohler und seine LösUS®-Technik liefert. Perfekt zum Verstehen der (unbewussten) Schuld und für die Selbstanwendung. Daher volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

Ich bedanke mich beim Mankau Verlag für das Rezensionsexemplar.