Der Freund: Ist er dein Trumpartner oder dein Killer? – Freida McFadden

Klappentext:
Sydney Shaw hatte immer Pech mit ihren Dates. Bis sie Tom traf. Tom scheint perfekt: Er ist charmant, attraktiv und arbeitet als Arzt in einem Krankenhaus. Dann erschüttert der brutale Mord an einer Frau die Stadt. Die Polizei tippt auf einen Serientäter, der sich mit seinen Opfern zu einem Date verabredet, bevor er zuschlägt. Sydney sollte sich sicher fühlen. Schließlich hat sie Tom. Warum hat sie nur das Gefühl, dass mit ihm etwas nicht stimmt? Jemand beobachtet sie auf Schritt und Tritt. Sie muss der Wahrheit schnell auf die Spur kommen – sonst könnte sie das nächste Opfer sein …

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Titel: Der Freund – Ider er dein Traumpartner oder dein Killer?
Autor: Freide McFadden
Sprecher: Yeşim Meisheit, Nicolás Artajo
Verlag: Random House
Länge: 515 Minuten
ASIN: ‎B0F4XBVCKB
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Sydney ist Single und tummelt sich in einer Dating-App herum. Ihre Dates laufen allerdings nicht wie geplant, bis sie Tom kennenlernt …

Meinung:
Mein zweites Werk von Freida McFadden und mein letztes. Die Handlung ist sehr konstruiert, die falschen Fährten fallen sofort auf und es ist extrem oberflächlich. Die Protagonistin Sydney entscheidet sich durchweg falsch. Sie ist Buchhalterin und ein Genie, was Planung angeht. Nur ihr eigenes Leben und ihre Handlungen scheint sie nicht steuern zu können. So viele Fehlentscheidungen kann keiner treffen, niemals! Dadurch wirkt die ganze Handlung schon absurd und die anderen Figuren sind auch nicht besser. Die Dialoge sind so flach, so würden sich echte Personen mit den genannten Berufsgruppen nicht unterhalten. Wenn ich die Geschichte hätte lesen müssen, dann hätte ich definitiv abgebrochen. So haben mich Yeşim Meisheit, Nicolás Artajo allerdings gut unterhalten. Die beiden lesen die Geschichte von Sydney in der Gegenwart und Tom in der Vergangenheit.

Cover:
Das Cover wirkt gruseliger als die Geschichte ist.

Fazit:
Absolut oberflächlich und langatmig. Mich konnten nur die beiden Sprecher (Yeşim Meisheit, Nicolás Artajo) bei Laune halten, daher gibt es 2 Sterne und keine Empfehlung.

Staying Alive: Kein Arztroman – Eva Mirasol

Klappentext:
ICH BIN ÄRZTIN. DAS IST SO ETWAS ÄHNLICHES WIE ARZT.
Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter.
Zwischen Komik und Ernst: Der Alltag in der Notaufnahme
Mit spitzer Feder und einem Auge für die Absurditäten des Krankenhauslebens erzählt Eva Mirasol von den Höhen und Tiefen einer jungen Ärztin. Staying Alive ist ein Roman voller Witz, Charme und authentischer Einblicke in das Leben hinter den Kulissen der Notaufnahme.

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Titel: Staying Alive – Kein Arztroman
Autor: Eva Mirasol
Verlag: Ullstein
Länge: 337 Seiten
ASIN: ‎B0DLNHXWYC
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Nicki ist Assistenzärztin in der Rettungsstelle und schildert ihren Alltag…

Meinung:
Staying Alive beginnt mit dem Dienstantritt von Nicki. Ihr Vorstellungsgespräch und ihr Dienstantritt werden genauso humoristisch beschrieben, wie ihre Patientenkontakte. Was sich am Anfang noch recht amüsant liest entpuppt sich im weiteren Verlauf zu einem Porno. Jeder schläft mit jedem – natürlich ungeschützt und voll besoffen. HIV Test gibt es natürlich auch.
Nicki widmet sich (als Ich-Erzählerin) einem Kapitel der Pille danach und auch selbst greift sie beherzt zu, klappt nur nicht. Wir erleben also auch das Thema der Schwangerschaft, Kinderwunsch und -ablehnung sowie den Tod mit. Natürlich sind alle Themen wichtig, passen aber so nicht in die Vorstellung eines Romanes, bei dem es um den Klinikalltag geht. Natürlich hat jeder Mensch Anrecht auf Spaß, aber sollte nicht gerade das medizinische Personal mit gutem Beispiel vorangehen und auf Safer Sex achtgeben? Man muss nicht seitenweise lesen, wer mit wem und in welchem Abstand und vor allem wo. Wer das möchte, greift sicherlich eher zu entsprechender Literatur!
Die Frage, die sich mir stellte, war dann folgende: Wie geht eine Ärztin mit Patienten (und Krankheiten) um, wenn sie so mit ihrer Gesundheit umgeht und eventuelle Krankheiten an andere verteilt (weiterhin ungeschützter Sex, während der HIV-Test noch läuft).
Ab diesem Zeitpunkt habe ich nur noch Quergelesen. Das man diesen Roman nicht ernst nehmen kann, sollte jedem klar sein, so läuft es nicht im Gesundheitssystem, aber den Beruf so in den Dreck zu ziehen ist echt drüber!

Cover:
Das Cover zeigt eine Zeichnung wie sie in den 50er Jahren entstanden sein könnte, daher passt es stellenweise zum Inhalt, denn das Verständnis dafür, dass Frauen Ärztinnen sein können, ist noch nicht bei allen angekommen.

Fazit:
Zu Beginn recht witzig, ab der Hälfte wird es einfach nur stumpf und Eva Mirasol schreibt ihre Protagonistin ins Abseits. Daher gibt es nur 2 Sterne und keine Leseempfehlung.

[Abgebrochen] Ein gefährliches Talent – Camilla Sten

Klappentext:
Pass dich ihnen an. Sonst wirst du es bereuen.
Die forensische Psychologin Rebecca Lekmann kehrt nach vielen Jahren wieder in ihre Heimatstadt Djursholm zurück, um sich um ihre kranke Mutter zu kümmern. Dafür lässt sie ihre Ehefrau und auch eine glänzende Karriere in den USA hinter sich. Eines Nachts erhält sie einen Anruf ihres ehemaligen Kollegen Leo: Rebeccas alte Highschool-Freundin Louise wurde in ihrer luxuriösen Villa brutal getötet. Rebecca beginnt, auf eigene Faust den Mord um Louise aufzuklären. Wer hat sie getötet und warum? Und weshalb hat Louise nur wenige Wochen vor dem Mord versucht, Rebecca zu kontaktieren – obwohl sie geschworen hatte, Rebecca nie wiedersehen zu wollen? Je näher Rebecca den Menschen um Louise kommt, desto brenzliger wird es für sie selbst. Am Ende muss sie sich fragen, welches Risiko sie tatsächlich bereit ist einzugehen …

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Titel: Ein gefährliches Talent
Autor: Camilla Sten
Sprecher: Felicity Grist
Verlag: Harper Collins
Länge: 690 Minuten
ASIN: ‎3365004785
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Rebecca ist forensische Psychologin und kehrt in ihre Heimat zurück, um sich um ihre kranke Mutter zu kümmern. Ganz nebenbei ermittelt sie dann in einem Mordfall und trauert ihrer Beziehung hinterher …

Meinung:
Meine Kurzbeschreibung finde ich besser, als den Klappentext. Sie wäre ehrlicher.
„Ein gefährliches Talent“ ist das erste Buch, welches ich von Camilla Sten konsumiert habe und ich habe es nach ca. 19% abgebrochen. Felicity Grist liest ganz angenehm, aber das, was sie liest, ist wirr, zusammenhangslos und sprunghaft. So trauert Rebecca ihrer lesbischen Beziehung hinterher und beschreibt die Szenerie in den USA, wo Rebecca und ihre Frau gelebt haben, bevor Rebecca nach Djursholm zurückgekehrt ist. Die Spannungen zwischen der Polizei und den Einwanderern, dass das Rechtssystem nicht richtig funktioniert und die Liebe zu einer ausländischen Frau. Dann geht es wieder zur Gegenwart nach Djursholm und dann in die Vergangenheit, als Rebecca noch in der Highschool war. Alles passiert in einem Abwasch, sodass man sich bei jedem Kapitel selbst zurechtfinden muss. Die Charaktere bleiben alle blass, sie erscheinen oberflächlich. Der Umgang der Charaktere untereinander und so wie es Rebecca (als Ich-Erzählerin) schildert, wirkt sehr konstruiert und belehrend. Nachdem ich dann fast ein Fünftel des Hörbuches geschafft habe und einfach nichts Spannendes passiert ist, habe ich mich dann für einen Abbruch entschieden. Weder Charaktere noch Handlung konnten mich bei der Stange halten und es gibt so viele (Hör-)Bücher, welche es verdient haben konsumiert zu werden.

Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll, schaurig und passt daher nicht zum Inhalt.

Fazit:
Mein erste und letztes Buch von Camilla Sten, viel zu konstruiert und stellenweise belehrend. Daher abgebrochen und nur einen Stern. Ich spreche keine Empfehlung aus.

Yukina: Im Bann des Zauberspiegels – Kerstin G. Rush

Klappentext:
Kaum ist Prinzessin Yukina sechzehn, soll sie sich den Mann fürs Leben suchen. Was gar nicht so leicht ist, wenn alle Männer nur Augen für ihre Mutter zu haben scheinen. Als sich dann auch noch Unruhen im Land ausbreiten, will die junge Prinzessin helfen, doch ihre Mutter weiß es zu verhindern. Hat sie etwa ein Geheimnis? Hat sie damit zu tun? Eines ist sicher: Es ist nicht das Beste, die Schönste im Land als Mutter zu haben.

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Titel: Yukina: Im Bann des Zauberspiegels
Autor: Kerstin G. Rush
Sprecher: Nadine Most
Verlag: Hörbuchmanufaktur Berlin
Länge: 467 Minuten
ASIN: ‎B0CCPCVN25
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Prinzessin Yukina (übersetzt Schneeblume) ist die Tochter von Schneewittchen und es ist nie leicht, die schönste Frau des Landes als Mutter zu haben …

Meinung:
Ich liebe Märchen und noch schöner, wenn es irgendwie eine Fortsetzung gibt. Kerstin G. Rush hat sich an Schneewittchen gemacht und es ist ihr sehr gelungen. Zudem liest Nadine Most sehr gut und es ist eine Freude, der Geschichte zu lauschen.
Yukina ist eine sympathische Prinzessin und sie entwickelt sich, im Laufe der Zeit. Schneewittchen hat eine interessante Rolle bekommen und auch ihre Geschichte wurde immer ein bisschen intensiver dargestellt, als im ursprünglichen Märchen. Die Handlung lebte dadurch und man bekam ganz neue Einblicke in die Welt der Zwerge – die haben ihr Leben (nachdem Schneewittchen weg war) nämlich radikal verändert. Auch die heiratswütigen Prinzen wurden ausreichend beschrieben, sodass man erstmal miträtseln konnte, wer denn nun der Auserwählte werden würde. Ganz spannend wurde dann die Szenerie mit dem Zauberspiegel.

Cover:
Das Cover passt sehr gut zum Inhalt. Yukina, Spiegel und Apfel – perfekt gewählt und frostig – liebevoll!

Fazit:
Ein must read / hear für jeden, der Märchen liebt. Eine witzig-romantische Fortsetzung von Schneewittchen. Mich hat das Hörbuch gut unterhalten und auch wenn stellenweise viel wiederholt und einiges vorhersehbar war, so ist die Geschichte einfach sehr fantasiereich und liebevoll umgesetzt worden. Daher vier Sterne und eine Empfehlung.

Der dunkle Sommer – Vera Buck

Klappentext:
Ein Haus in Italien für einen Euro: Für die deutsche Architektin Tilda ist die verfallene Villa auf Sardinien ein Glücksgriff. Sie will alle Brücken hinter sich abbrechen und stürzt sich in die Renovierung. Doch die vermeintliche Idylle des verwinkelten Ortes trügt. Ist das Geisterdorf wirklich so verlassen, wie es den Anschein hat? Sonntags läuten die Glocken, und Unbekannte behaupten, ein Fluch liege auf Tildas Haus. Zusammen mit dem Journalisten Enzo, der die Geschichte des Dorfes erforscht, versucht Tilda herauszufinden, was hier geschehen ist. Doch der einzige Bewohner, der mehr weiß, ist der alte Silvio. Und der schweigt beharrlich. Als plötzlich Tildas jüngerer Bruder Nino vor ihrer Tür steht, lässt Tilda ihn zähneknirschend bei sich unterkommen. Er bringt Erinnerungen mit, die sie dringend vergessen will. Dann verschwindet Nino auf mysteriöse Weise. Getrieben von der verzweifelten Suche nach ihm offenbart sich Tilda und Enzo im schroffen Hinterland der Insel eine Wahrheit, die düsterer ist als jede Geistergeschichte – und die eng mit Tildas eigener Vergangenheit verwoben scheint.

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Titel: Der dunkle Sommer
Autor: Vera Buck
Verlag: Rowohlt
Länge: 370 Seiten
ISBN: ‎978-3644023079
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Tilda hat genug von Deutschland und flüchtet nach Italien. Dort kauft sie ein Haus und genießt die Einsamkeit, ohne Internet und Telefon. Doch als ihr Bruder auftaucht, ändert sich alles …

Meinung:
Ich hatte mir den Klappentext gar nicht durchgelesen, für mich war nur eines wichtig: Vera Buck hat es geschrieben. Daher bin ich informationslos in diese Handlung gestolpert und konnte umgehend in die Geschehnisse eintauchen. Der Schreibstil ist wie immer absolut auf den Punkt und ich höre, rieche, schmecke und erlebe mit den Charakteren ihre Welt. Atmosphärisch, grauenhaft und dann wieder absolut verzaubernd erlebt man vier Handlungsstränge parallel. Tilda, die von Deutschland nach Italien flieht. Enzo, der Journalist, welcher sich für ein vor 40 Jahren geschehenes Massaker interessiert. Franca, welche Mitte der 60er Jahre in dem italienischen Bergdorf gelebt hat, in welchem die Handlung spielt. Und zu guter Letzt die Kurzgeschichten, welche zwischen den einzelnen Episoden niedergeschrieben sind. Natürlich laufen alle Fäden am Ende zusammen und die Auflösung ist aus allen Perspektiven gut nachzuvollziehen.
Die Figuren leben, agieren und man kann schnell eine Bindung zu ihnen aufbauen. Natürlich lädt die Handlung zum Miträtseln ein und die ganzen Wendungen machen es nicht gerade leicht alle Verbindungen zu finden.
Vera Buck hat sich erneut von realen Themen inspirieren lassen, die sie anschaulich und eindringlich schildert und dabei die Brutalität der Menschheit aufzeigt. Dennoch würde ich das Buch eher als Familiendrama mit Thriller-Elementen einordnen, weil die Handlung stellenweise einige Längen aufweist und für größere Atempausen sorgt. Als reinen Thriller würde ich es somit nicht bezeichnen. Was mir gut gefallen hat, war die Tatsache, das die Handlung größtenteils ohne Handy und Computer auskommt und auch die Situation beleuchtet, dass man sich ohne die Technik wieder Näher kommt. Auch war die Einbindung von Naturschutz / Klimaschutz / Klimawandel eine sehr gekonnte Leistung. Die Waldbrände auf Sardinien wurden gekonnt in die Handlung eingebunden, die globale Erwärmung fand einen guten Platz in der Lektüre, ohne belehrend zu wirken. Was hingegen schade war, das nicht alle Handlungen aufgeklärt wurden. Es bleiben noch ein paar Fragen offen (zumindest bei mir).

Cover:
Das Cover ist künstlerisch gestaltet, damit passt es zum Inhalt. Allerdings hätte ich mir mehr ein Foto eines kleinen Bergdorfes mit Kirche gewünscht. Enge Straßen, welche kein Autor durchlassen und es brütend heiß erscheint.

Fazit:
Eine spannende Lektüre mit kleinen Längen, die aber auch angenehm zu lesen sind. Ein packender Familienkrimi mit realen Ereignissen, der unter die Haut geht. Ich vergebe 4 Sterne, weil mir noch ein paar Fragen im Kopf herumschwirren und ich dafür lieber ein paar Szenen gekürzt hätte. Eine Empfehlung gibt es allerdings an jeden, der gerne Bücher mit realen Hintergründen liest und Plot-Twists liebt.