März
19
Die Vereinten – Caroline Brinkmann
Cora

Reiheninfo:
Die Perfekten
Die Vereinten

Klappentext:
Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang. Er ist Lark. Der Verräter. Das Ende.
Gemeinsam werden sie dem Land Hope Frieden bringen – oder seinen Untergang besiegeln.

Rain und Lark haben während der Rebellion schwere Verluste erlitten, doch der Kampf um die Vorherrschaft in Hope ist noch nicht vorbei. Ein Kampf, bei dem sie auf unterschiedlichen Seiten stehen. Und ausgerechnet Lark, der sie damals an die Spines verraten hat, ist der Einzige, dem Rain jetzt trauen kann. Aber wird er wirklich hinter ihr stehen, wenn es darauf ankommt?

Titel: Die Vereinten
Autor: Caroline Brinkmann
Verlag: bastei
Seiten: 465
ASIN: B07D186MYH
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Die Vereinten ist der Nachfolger von „Die Perfekten“ und beendet damit die Dilogie.
Rain und Lark haben die Rebellion überstanden – nicht unbeschadet, aber sie leben. Doch es ist noch nicht vorbei und die Spines versuchen erneut die Gesegneten zu stürzen. Aber es gibt noch weitaus schlimmeres, hinter der schützenden Mauer von Hope tut sich etwas …

Schreibstil:
Bei ihrem Debüt-Roman konnte mich die Autorin restlos überzeugen, daher freute ich mich sehr auf ein weiteres Buch von ihr. Leider kann „Die Vereinten“ nicht mit „Die Perfekten“ mithalten. Der Einstieg ist sehr holperig. Es ist fast 1,5 Jahre her, dass ich den ersten Band las und es gibt leider keine Zusammenfassung, sodass kein leichter Einstieg in die Geschichte gewährleistet ist – es lohnt sich also beide Teile gleich hintereinander zu lesen. Mit der Zeit kommt die Erinnerung aber zurück und die Geschichte wird dadurch auch flüssiger. Leider entwickelt sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung als erwartet. Die Erzählstruktur wird von Rain und Lark ausgeweitet und auch Nebenpersonen erhalten ihren eigenen Schauplatz. Leider – und da frage ich mich wer hier korrigiert hat – schleichen sich dann auch viele Fehler ein und diese nehmen zum Ende des Buches stark zu. Totgeglaubte werden wieder lebendig. Rain sitzt allein in einem Raum und zwei Sätze später streichelt sie den Kopf einer weiteren Person die mit ihr in diesem Raum sitzt. Finde den Fehler … Eine Person wird bösartig ausgeschaltet, versucht vorher bis aufs Blut zu kämpfen und nachdem sie wieder bei Bewusstsein ist, hilft sie ihren Angreifern … Natürlich … So zieht sich das ganze Konstrukt durch das Buch und es ist einfach nur lästig und traurig. Die Liebesgeschichte zwischen Rain und Lark wirkt immer unglaubwürdiger, so hängt Lark immer noch an der toten Hail und es kommt einfach nicht rüber, warum er nun ausgerechnet Rain lieben sollte oder Gefühle hat. Alle Charaktere im Buch sehen das natürlich anders und schubsen die beiden immer weiter zusammen. Dann werden zwischenzeitlich noch die Genklassen vertauscht und aus 1+ wird eine 2 (wahrscheinlich nur um Verwirrung beim Leser herzustellen, sonst hätte man den Übeltäter ja gleich) und wenn ich so davon schreibe ärgert mich das alles maßlos! Auch die Geschichte warum es die Gesegneten gibt, wird mit einem Satz abgehandelt, das ist einfach nur traurig 🙁

Charaktere:
In meiner Erinnerung waren die Charaktere stark, sie mussten in Grey überleben, sie kämpften für die Freiheit und standen für ihre taten ein. Nun erlebe ich einen Jungen (Lark) der sich auf seiner Krankheit ausruht und eine kleines Mädchen welche ihre komplette Familie verliert und dann ganz entspannt lächeln kann – ohne dass das gute Kind geschockt ist versteht sich. Rain hat nur ihre Kämpfernatur behalten, ansonsten schwächelt auch sie.

Kurz: alle Charaktere wirken weichgespült.

Cover:
Das Cover passt zum vorherigen Band und zur Geschichte.

Fazit:
Die Geschichte lässt sich schnell und gut lesen. Wer nicht auf logische Probleme achtet wird sich freuen und Technik-Freaks kommen definitiv auf ihre Kosten. Ich empfehle das Buch nur an Leser, die den ersten Band gerade abgeschlossen haben und eine Fortsetzung wünschen. Für alle anderen: es ist schnurz, ob man das Buch liest oder nicht. Ich schwanke noch zwischen 2 und 3 Sternen, entscheide mich aber für die 3 weil mir der erste Band richtig gut gefallen hat.

März
09
Herrschaft für ein Jahr: Die wahre Geschichte eines BDSM-Paares – Ven Rouven
Cora

Klappentext:
In einer kalten Fabrikhalle treffen sie zum ersten Mal aufeinander. Gemeinsam bereisen der Herr und seine Dienerin die wundersame BDSM-Welt, die voll von Erlebnissen und Überraschungen ist. Sie ahnen nicht, dass diese wohl intensivste und ungewöhnlichste Zeit ihres Lebens gerade einmal ein Jahr halten und sehr fatal enden wird.
Schonungslos offen wird die wahre Geschichte eines BDSM-Paares in Romanform erzählt. So entsteht eine einmalige Dokumentation über eine Welt, die geprägt ist von Dominanz, Gehorsam, Schmerz und Lust.
Aber aufgepasst: Diese andere Seite kann von solch einer Faszination sein, dass sie einen ein Leben lang nicht mehr loslässt.

Titel: Herrschaft für ein Jahr
Autor: Ven Rouven
Verlag: blue panther books
Seiten: 416
ISBN: 978-3862773572
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Jeder von ihnen führt sein eigenes Leben, aber alle 14 Tage treffen sie sich und leben ihre Beziehung aus. Alles scheint auf ihre Art harmonisch, bis der Herr von seiner Dienerin enttäuscht wird …

Schreibstil:
Ven Rouven hätte sonst was zu Papier bringen können, ich hätte alles gelesen! Dieser Mann hat einen Schreibstil der seinesgleichen sucht!
Seine Art zu schreiben wurde auch von der Mutter seiner Dienerin angemerkt. Zitat aus dem 3. Kapitel […] aber eines muss man ihm lassen, schreiben kann der! […]

Charaktere:
Es handelt sich um eine wahre Geschichte, daher ist es ziemlich schwierig die Charaktere zu beschreiben.

Der Herr wirkt sehr sympathisch. Er ist immer darauf bedacht, dass es seiner Dienerin oder seinen Gespielinnen gut geht und es immer etwas besonderes ist mit ihm zusammen zu sein. Diese Fürsorge, trotz der teilweisen harten Führung, ist ein gekonnter Spagat, der ihm leicht zu fallen scheint. Über sein Privatleben erfährt man in diesem Buch nichts, aber das ist auch nicht der Sinn dieser Erzählung.

Die Dienerin wirkt von Beginn an fahrig. Sie scheint etwas zu wollen, was sie selbst noch nicht kennt bzw. definieren kann. Im laufe der Geschichte wird deutlich, dass sie auch für ihr Umfeld nicht richtig greifbar ist. Dennoch ist es wahnsinnig interessant zu lesen, wie sie sich in einem Jahr Beziehung verändert und wozu ein Mensch in einer außergewöhnlichen Bindung fähig ist.

Die anderen Charaktere sind eher Randfiguren, wirken auf ihre Art mehr oder weniger gefestigt, sind interessiert oder sehr speziell. Die Mischung, wie der Autor seine Figuren vorstellt, ist genial. Er achtet jeden Menschen und erklärt ohne Umschweife warum er sich mit ihnen trifft oder eben nicht ohne dabei schlecht von jemanden zu reden. Die Achtung vor dem Individuum, welche der Herr vor allen Lebewesen hat, wird deutlich.

Cover:
Das Cover passt hervorragend zu Geschichte.

Fazit:
Ein Schreibstil, der sofort an die Geschichte fesselt und ein Inhalt, den es sich zu lesen lohnt. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung – auch für Leser, welche Biografien mögen ist dieses Buch ein interessantes must read!

Ich bedanke mich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.

Februar
21
Argeneau-Reihe 19: Ein Vampir für alle Lebenslagen – Lynsay Sands
Cora

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen
Verliebt in einen Vampir
Ein Vampir zum Vernaschen
Immer Ärger mit Vampiren
Vampire haben’s auch nicht leicht
Ein Vampir für gewisse Stunden
Ein Vampir und Gentleman
Wer will schon einen Vampir?
Vampire sind die beste Medizin
Im siebten Himmel mit einem Vampir
Vampire und andere Katastrophen
Vampire küsst man nicht
Vampir zu verschenken
Vampir à la carte
Rendezvous mit einem Vampir
Der Vampir in meinem Bett
Ein Vampir für alle Sinne
Vampir verzweifelt gesucht
Ein Vampir für alle Lebenslagen

Klappentext:
Nicole Phillips könnte nicht überraschter sein, als die Haushälterin, die sie einstellen wollte, sich als äußerst attraktiver Mann erweist. Jake Colson kann jedoch nicht nur sündhaft gut kochen, er ist außerdem ein Vampir. In Wahrheit wurde er nämlich von Marguerite Argeneau damit beauftragt, Nicole als Bodyguard zu beschützen. Denn irgendjemand scheint es auf das Leben der jungen Frau abgesehen zu haben.

Titel: Ein Vampir für alle Lebenslagen
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 384
ISBN: 978-3802595325
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Marguerite Argeneau hat als Kupplerin wieder ihre Finger im Spiel. Diesmal ist es Jake (ihr Neffe) und Nicole (die Nichte von Marguerites Haushälterin)…

Schreibstil:
Laynsay Sands lässt langsam nach. Auch wenn die Erotik, die Romantik und die Geschichten weiterhin ihr Flair haben, so vernachlässigen die Vampire ihre Fähigkeiten. So denken sie nicht an Gedankenkontrolle, sondern „ermitteln“ ziemlich menschlich. Und auch sonst menschelt es im allgemeinen Umgang, die Blutkonserven geraten in Vergessenheit und gerade das mystische, was die Geschichten immer ausgemacht hat, fällt fast weg.

Charaktere:
Wie immer sind alle sehr herzlich, und wenn verliebt, dann Nano-gesteuert. Es gibt nichts neues zu sagen.

Cover:
Das Cover passt gut zur Geschichte. So ist Jake der neue Koch und bereitet mit viel Liebe das Essen zu.

Fazit:
Die Geschichte ist okay, für Fans der Reihe auch absolut lesenswert, aber sonst eher naja. Daher vergebe ich 3 Sterne für diesen Band und hoffe, dass der nächste Teil wieder mehr „Vampir“ enthält.

Februar
15
[Abgebrochen] Die dreizehnte Stunde – Richard Doetsch
Cora

Klappentext:
Nicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind, denn eigentlich sollte Nicholas Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen. Dieser Grund ist für den Absturz verantwortlich. Und für ihren Tod. Ein Fremder betritt das Verhörzimmer. Er überreicht Nicholas eine goldene Uhr. „Ihre Frau ist nicht tot“, sagt er. „Sie lebt noch. Und mit dieser Uhr können Sie sie retten. Sie haben 13 Stunden.“ Der Countdown hat begonnen …

Titel: Die dreizehnte Stunde
Autor: Richard Doetsch
Verlag: bastei lübbe
Seiten: 401
ASIN: B004ROT9LQ
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Nicholas sitzt in einem Verhörraum und wurde angeklagt seine Frau ermordet zu haben. Er war es nicht, aber alle Beweise sprechen dafür. Nicholas ist absolut verstört und weiß nicht wie er seine Unschuld beweisen soll, bis ihm ein Fremder eine goldene Uhr überreicht und ihm sagt, dass seine Frau nicht tot ist …

Meine Meinung:
Das Buch startet mit Kapitel 12 und auch die Seitenzahlen zählen rückwärts. Im Vorwort schreibt der Autor, dass das Buch rückwärts gelesen werden soll und das schon alles Sinn ergibt. Ich erinnerte mich daher an den Film „Memento“, den fand ich ganz gut und freute mich auf die Geschichte, welche in 13 Stunden (Kapitel) eingeteilt ist. Der Einstieg war zäh und konfus. Dadurch, dass man die Vorgeschichte nicht kennt und alle Figuren fremd sind und in irgendwelchen Ermittlungen stecken, ist erstmal vieles unklar. Irgendwann wird dann einiges logisch und schon ist das Kapitel vorbei. Das nächste spielt eine Stunde davor und es geht wieder konfus los. Bei einem Film mag das ganz amüsant sein, weil man die Figuren erkennt, sie greifen kann – aber bei einem Buch, bei dem die Figuren und die Handlungen absolut unklar sind ist das echt mühsam.

Nachdem der Plot dann irgendwann klar wurde, wurde es noch schlimmer, denn Nicholas hat mit der goldenen Uhr eine Zeitmaschine in die Hand gelegt bekommen. Er kann aber immer nur 2 Stunden zurück – so wird also immer ein Kapitel leicht wiederholt – so bekommt man halt die Seiten voll…

Das letzte Kapitel ist dann die 13. Stunde, also geht es dann wieder in eine andere Zeit und hier kommen dann die Tücken der Zeitreise zum Tragen – hier gibt es dann nämlich 3 Zeitmaschinen – schön wenn man alles verdoppeln kann, wenn man durch die Gegend reist …

Cover:
Das Cover ist ansprechend und passt zur Geschichte.

Fazit:
Wer gerne Geschichten um Zeitreisen liest, ist hier genau richtig. Ich habe mich mit diesem Buch schwer getan, wegen den blassen Charakteren, der ständigen Wiederholungen und den vielen Fehlern der Logik. Daher habe ich das Buch immer wieder abgebrochen, Seiten übersprungen und mich um meine verschenkte Zeit geärgert. Daher vergebe ich nur einen Stern.

Februar
06
Stella Block: Reporterin mit Lust und Leidenschaft – Anne Sheldon
Cora

Klappentext:
Ihr Job ist geil: Als Jetset-Reporterin treibt sich Stella Block auf den roten Teppichen der Welt herum. Um an prickelnde Storys zu kommen, ist sie zu allerhand Opfern bereit. Dass Stella es zwischendurch mit ihrem verheirateten Boss treibt, gibt ihr einen zusätzlichen Kick. Als Jack Hufner, ein Playboy alter Schule, das Zeitliche segnet und seinem Sohn ein millionenschweres Erbe hinterlässt, zögert Stella keine Sekunde: Sie fliegt nach Los Angeles, um sich undercover auf der lasterhaften Ranch umzusehen. Doch leider darf sie nicht über alles schreiben, was in der Lustgrotte der Ranch passiert. Denn dort erlebt sie nicht nur, wozu harte Kerle imstande sind sie kommt auch hinter ein heißes Geheimnis …

Titel: Stella Block: Reporterin mit Lust und Leidenschaft
Autor: Anne Sheldon
Verlag: blue panther books
Seiten: 240
ISBN: 978-3862778034
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Stella ist Bloggerin und Journalistin. Ganz besonders am Herzen liegen ihr Themen rund um die Erotik …

Schreibstil:
Anne Sheldon fackelt nicht lange und kommt schnell auf den Punkt. Es gibt wenig Nebengeschichte, sondern eher eine Storyline mit vielen eindeutigen und langen Ausflügen in die Welt der Lust. Der Ausdruck passt zu den Figuren und zur ganzen Geschichte.

Charaktere:
Die Charaktere sind ausreichend beschrieben und handeln eigenständig, sie machen das was ihnen gefällt, entwickeln sich weiter und sind sympathisch.

Besonders hervorgehoben ist natürlich die Protagonistin Stella. Sie macht das was ihr gefällt und sie macht es mit jedem der ihr gefällt. Obwohl Stella viel Sex hat, wirkt sie erhaben und selbst bestimmt. Gerade das ist ein schöner Charakterzug: Freude am Leben zu haben und an den Dingen die geboten werden.

Cover:
Das Cover passt gut zur Geschichte.

Fazit:
Ein erotischer Roman mit viel Sex, Leidenschaft und dem Willen etwas zu machen worauf (Frau) man Lust hat. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung an jeden der erotische Literatur mag. Wer allerdings mehr Wert auf viel Handlung und etwas weniger Sex legt, der wird nicht ganz so glücklich mit dieser Lektüre.

Ich bedanke mich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.