Simon Dorn & Lea Wagner 01: Zimmer 103 Hotel der Angst – Jan Beck

Reihenfolge:
Zimmer 103 – Hotel der Angst
Zimmer 203 – Ruf der Toten
Zimmer 777 – Preis der Wahrheit

Klappentext:
Kriminalpsychologe Simon Dorn beendet nach zahlreichen persönlichen Schicksalsschlägen seinen Polizeidienst und zieht sich in das leerstehende Hotel Dornwald in Bad Gastein zurück. Dort setzt er heimlich seine Arbeit fort. Zimmer für Zimmer verwandelt er das Dornwald in einen Schaukasten ungelöster Mordfälle. Einzige Verbindung zur Außenwelt: Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien. Als Hofbauer in Hamburg ermordet wird, deutet alles auf einen Serientäter hin. Die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner folgt Hofbauers Spuren nach Bad Gastein und kommt als ungebetener Gast. Doch bald schon ermitteln Dorn und Wagner gemeinsam und jagen einen Mörder, der keine Grenzen kennt.

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Titel: Zimmer 103 – Hotel der Angst
Autor: Jan Beck
Sprecher: Henrike Tönnes, Christiane Marx
Verlag: Der Hörveröag
Länge: 575 Minuten
ASIN: ‎B0DBZSYSZ3
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir nicht

Inhalt:
Die Wienerin Karla Hofbauer wird in Deutschland ermordet und so wirklich will sich niemand der Sache annehmen. Daher ermittelt ihre Kollegin Lea Wagner auf eigene Faust und findet mit dem Kriminalpsychologen Simon Dorn eine heiße Spur …

Meinung:
Das Hörbuch lag schon lange auf meinem Merkzettel und so hatte ich den Klappentext verdrängt. Dieser sagt schon alles und man kann die ersten 3 Stunden gekonnt auslassen. Die Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen und wird nur durch Henrike Tönnes und Christiane Marx gerettet. Die beiden sprechen unwahrscheinlich gut und es macht Freude ihren zuzuhören. Was sie allerdings für einen konstruierten Plot vorlesen ist furchtbar. Die Geschichte ist absolut vorhersehbar und das, obwohl Jan Beck sich sehr bemüht hat für ganz viele Fallstricke zu sorgen. Aber aufgrund der ganzen Charaktere hat er sich wohl selbst verzettelt und schnell ist klar, dass nichts so ist, wie es scheint. Stellenweise ist die Handlung so wirr, das man nur noch abschalten möchte. Eine Polizistin ist ermordet worden und niemand kümmert sich? Eine Polizistin ist suspendiert und spaziert noch fröhlich mit ihrer Dienstmarke durch die Gegend und das Länderübergreifend? Den großen Spoiler verrate ich hier nicht, aber wer nach der Auflösung darüber nachdenkt wird merken: das funktioniert so gar nicht! Der traumatisierte Psychologe ist ein absolutes Klischee und am Ende lockt der Cliffhanger in den nächsten Band – geht gar nicht! Die Charaktere sind oberflächlich, so wie die Handlung. Ein psychologischer Thriller ist das leider nicht geworden.

Cover:
Das Cover gefällt mir nicht, weil es nichtssagend ist. Man hätte so viele Motive wählen können. Ein heruntergekommenes Hotel, Motive aus Hamburg oder Wien.

Fazit:
Ein Auftakt der absolut langweilig und konstruiert ist. Ich vergebe einen Stern für die beiden Sprecherinnen und empfehle weder das Buch noch das Hörbuch.

Anna O. – Matthew Blake

Klappentext:
Seit vier Jahren hat Anna Ogilvy ihre Augen nicht mehr geöffnet. Nicht seit jener Nacht auf der Farm, wo man sie im Tiefschlaf gefunden hat, ein Küchenmesser in der Hand, die Kleidung blutverschmiert. Neben den Leichen ihrer beiden besten Freunde. Die einen halten Anna O. für unschuldig, die anderen für eine kaltblütige Mörderin. Aber nichts und niemand hat sie aus ihrem Albtraum wecken können. Bis jetzt.

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Titel: Anna O.
Autor: Matthew Blake
Verlag: Fischer
Länge: 470 Seiten
ASIN: ‎B0CRVCK2QK
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Ben ist Psychologe und Experte auf dem Gebiet der Schlafmedizin. Als die Patientin Anna O. zu ihm kommt, liegt alle Hoffnung darin, dass Ben seine Patientin aus dem Resignationssyndrom herausholen kann.

Meinung:
Der Klappentext las sich spannend und der Einstieg in die Geschichte war auch noch recht interessant. Allerdings bliebt alles sehr oberflächlich und für eine Handlung mit psychologischem Tiefgang hätte ich deutlich mehr erwartet. Die Geschichte plätschert so dahin, die Figuren bleiben blass und es wurde immer langatmiger und konstruierter. So wechselt die Handlung zwischen Psychologe Ben, Polizistin Clara, Nebenfiguren und Auszügen aus Patientenakten und Notizbüchern hin und her. Jeder Abschnitt liest sich gleich, obwohl er die Personen tiefer beleuchten sollte, um die es sich handelt – es ist einfach nicht möglich eine Beziehung aufzubauen, wenn sich alles wie eine medizinische Abhandlung liest. Der Schreibstil oder die Übersetzung oder beides sind einfach furchtbar trocken und distanziert. Ich habe dann ganze Abschnitte überblättert und die letzten 20 Seiten gelesen, dort wurde dann alles wiederholt, man verpasst also nichts und kann mit der Handlung komplett abschließen. Das ist echt traurig!

Cover:
Das Cover passt zur Handlung, kühl, distanziert.

Fazit:
Ein Thriller, bei dem das Thema Resignationssyndrom aufgegriffen wird und diesen Zustand ein bisschen Erklärt. Der Rest ist konstruiert und langweilig verpackt. Daher gibt es nur einen Stern und keine Empfehlung.

Scandor – Ursula Poznanski

Klappentext:
Es ist eine Challenge der besonderen Art, auf die Philipp und Tessa sich einlassen: Hundert Menschen treten an, um einen einzigartigen, unfehlbaren Lügendetektor zu testen: Scandor. Er begleitet die Kandidaten rund um die Uhr, wittert jede Ausflucht, jede Schwindelei. Wer lügt, fliegt aus dem Rennen und muss sich als Buße seinen tiefsten Ängsten stellen. Die Person hingegen, die am Ende übrig bleibt, erhält ein Preisgeld von fünf Millionen Euro.
Doch nicht alle spielen fair. Und es gibt jemanden, der sich auf die Suche nach einer ganz besonderen Wahrheit gemacht hat …

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Titel: Scandor
Autor: Ursula Poznanski
Sprecher: Jens Wawrczeck
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 741 Minuten
ASIN: ‎B0D37M7RNX
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
5 Millionen Euro und alles, was du tun musst, ist die Wahrheit zu sagen. 100 Personen nehmen an diesem Lügendetektor-Spiel teil, und wer am längsten Durchhält gewinnt…

Meinung:
Der Klappentext klang vielversprechend und ich mag Jugendthriller, allerdings konnte mich „Scandor“ nicht immer abholen. Jens Wawrczeck liest gut, er konnte mich schon bei „Thalamus“ begeistern und so konnte ich gleich in die Handlung von „Scandor“ eintauchen. Die Idee ist genial. Ein Lügendetektor auf Zeit, komplett am Körper integriert und jeder kann selbst entscheiden wie weit man gehen möchte. Die Konsequenzen wurden von jedem Teilnehmenden selbst festgelegt und das Spiel ist freiwillig. Doch dann fangen die Widersprüche an: Der eigene Wetteinsatz muss so gewählt sein, dass wenn man verliert, das Schlimmste tun muss, was man sich vorstellen kann. Man darf sich und andere aber nicht verletzen und es darf nicht gegen das Gesetz verstoßen. Einige Einsätze gehen aber deutlich darüber hinaus, wenn man aus Todesangst fast stirbt, hat es sehr wohl etwas mit Selbstverletzung zu tun. Es wird immer wieder betont, wie arm Tessa ist, dass sie allerdings eine eigene Wohnung hat und sich mindestens jede Woche die Haare nachfärben muss (sie trägt Blau, was sich hinaus wäscht), wird dabei übergangen. Als Scandor richtig läuft, kommt die Autorin mit den Nummern, Namen und Ausfällen durcheinander. Es wirkt dann absolut konstruiert und leider ist das Ende schon ab der Hälfte ersichtlich. Die Auflösung ist zwar nochmals spannend-intensiv, aber man hätte viele Sachen deutlich straffen können, dann wären die Verzettlungen wahrscheinlich auch nicht passiert. Für einen Jugendthriller hätte ich mir mehr Persönlichkeit der Charaktere erwartet. Die End-Vierziger in der Handlung gehen mit den 19-Jährigen um, als wären sie Kinder. Es wird immer betont wie jung sie sind.
Was ich sehr gelungen fand, waren die Schilderungen der Notlügen. Wann sagen wir etwas aus Höflichkeit, wann zur Beschwichtigung oder weil wir die Gefühle von Familie, Freunden und Bekannten nicht verletzten möchten – ein sehr interessantes Thema, über das jeder einmal nachdenken sollte.

Cover:
Mit dem Cover kann ich nichts anfangen. Es wirkt zwar technisch, aber passt nicht zur Beschreibung im Buch.

Fazit:
Ein interessantes soziales Projekt, hinter dem sich eine spannende Jagd nach einer Lüge verbirgt. Stellenweise zu lang und phasenweise konstruiert. Dennoch perfekt durch Jens Warczeck umgesetzt. Ich vergebe 3 Sterne, weil ich die Idee und die Lesung für gelungen halte. Eine Empfehlung geht an jene raus, die Spaß an Geschichten mit Gesellschaftsprojekten haben und Krimis lieben.

Ich erklär das jetzt mal psychologisch…: Über Gefühle, Beziehungen und gesellschaftliche Schieflagen – Stefanie Stahl

Klappentext:
Wie Selbstreflexion unser Leben verändert: Psychologische Betrachtungen über das Ich, das Wir und die Welt.
Warum regen uns Kleinigkeiten so auf?
Warum verlieben wir uns in die Falschen?
Und warum spaltet mangelnde Selbstreflexion ganze Gesellschaften?

In ihrem neuen Buch blickt Stefanie Stahl – Deutschlands bekannteste Psychotherapeutin und Bestsellerautorin – mit gewohntem Tiefgang und einer guten Portion Humor auf die menschliche Psyche. In klugen und lebensnahen Essays erzählt sie von den Mechanismen, die unser Denken, Fühlen und Handeln prägen: von Glaubenssätzen und Selbsttäuschungen, von Beziehungsmustern und Bindungsangst, von dem ewigen Versuch, die Kontrolle zu behalten und davon, wie befreiend es ist, sie loszulassen.
Mit psychologischer Klarheit und liebevoller Ironie zeigt Stefanie Stahl, warum Selbstreflexion keine Selbstoptimierung ist, warum es manchmal Mut braucht, nichts zu tun, und warum wir alle ein bisschen „ganz normal verrückt“ sind.
Ein Buch für alle, die wissen wollen, warum sie so sind, wie sie sind, und wie es trotzdem leicht(er) gehen kann.

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Titel: Ich erklär das jetzt mal psychologisch…: Über Gefühle, Beziehungen und gesellschaftliche Schieflagen
Autor: Stefanie Stahl
Sprecher: Stefanie Stahl
Verlag: Arkana
Länge: 345 Minuten
ASIN: ‎B0GYVDCPSG
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Stefanie Stahl berichtet in ihrem neuen Buch darüber, warum wir alle ein bisschen normal verrückt sind.

Meinung:
Es ist mein zweites Hörbuch von Stefanie Stahl, aber mein erstes, welches von ihr direkt gelesen wird. Ich muss gestehen, dass ich ihren Podcast nicht kenne und daher etwas erschrocken über ihren Sprachfluss war. Die Autorin hat eine schwere Zunge, ihre Stimme klingt daher verwaschen und auch die Betonung schwankt stark. Ich empfand dies als unangenehm und hatte so meine Schwierigkeiten damit die Thematik ernst zu nehmen. Auch habe ich einen roten Faden im Buch vermisst. Es wirkte nach starken Sprüngen in den Gedanken. Einige Themenkomplexe, welche die Psychologin aufgreift, fand ich absolut wertvoll, andere konnten mich nicht abholen. Gerade am Ende, als ein Chatverlauf mit KI vorgetragen wurde, hat mich Stefanie Stahl verloren. Es sollte mittlerweile klar sein, dass die KI eine Maschine ist und keinen Menschen ersetzen kann. Dass die Autorin die KI mit Liebling anspricht und ein sehr vertrautes Verhältnis mit dem Bot hat, hat mich tatsächlich verstört. Zumindest konnte ich nicht heraushören, dass diese Sequenz nur als stilistisches Mittel genutzt worden wäre. Zudem möchte ich noch erwähnen, dass es auch wieder um die „Schattenkinder“ in einem selbst geht. Es wird allerdings nichts dazu erklärt. Es ist also definitiv von Vorteil sich mit dem vorherigen Buch „Das Kind in dir muss Heilung finden“ vorab zu beschäftigen.

Cover:
Das Cover wirkt ruhig und offen für Gespräche. Es passt zum Inhalt.

Fazit:
Ich empfehle zwingend eine Hörprobe! Der Inhalt ist stark schwankend von „kann man brauchen“ bis „oh bitte nicht“. Ob ich das Buch gelesen hätte, wage ich mittlerweile zu bezweifeln, selbst beim Hörbuch musste ich mich immer wieder zwingen. Daher vergebe ich nur 2 Sterne. Eine Empfehlung geht nur an jene, welche sich bereits mit Stefanie Stahl und ihren Ansichten beschäftigt haben.

Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte: Eine herzerwärmende Geschichte über Achtsamkeit, buddhistische Lebenskunst und die Suche nach innerem Frieden – Bokyeong Sunim

Klappentext:
Ein buddhistisches Weisheitsbuch der besonderen Art
Was passiert, wenn ein buddhistischer Mönch, der die Stille der Berge sucht, plötzlich Besuch von einer eigensinnigen Straßenkatze bekommt? Nach mehr als einem Jahrzehnt im hektischen Seoul zieht sich der Mönch Bokyeong in ein ruhiges Bergkloster zurück. Doch mitten im eisigen Winter taucht ein unerwarteter Gast vor seiner Tür auf: eine Katze, die gekommen ist, um der Kälte zu entfliehen. Was als vorübergehende Hilfe mit etwas Nahrung und Unterschlupf beginnt, entwickelt sich schnell zu einer tiefen Verbindung. Die Katze bleibt. Und sie wird zu seinem größten Lehrmeister.
Eine herzerwärmende Reise zur inneren Ruhe
In diesem berührenden südkoreanischen Bestseller (basierend auf einer wahren Geschichte) nimmt dich Autor Bokyeong mit in seinen beschaulichen Alltag. Durch die behutsame Annäherung zwischen Mensch und Tier entfalten sich sanfte Betrachtungen über das Leben. Die Katze bringt dem Mönch zwei wesentliche Dinge bei: aufmerksam zu beobachten und geduldig zu warten. Das Buch verbindet auf wunderbare Weise die östliche Philosophie mit alltäglicher Lebenskunst und zeigt dir, wie du inmitten einer lauten Welt deinen ganz eigenen, friedvollen Rhythmus findest.
Ein spirituelles Buch zum Innehalten:

  • Die Kunst des Loslassens: Lerne von der Unabhängigkeit der Katze, wie du innere Freiheit findest und im gegenwärtigen Moment Zufriedenheit spürst.
  • Tiefgreifende Gelassenheit: Erfahre, wie du im gegenwärtigen Moment unerschütterliche Zufriedenheit spürst – egal, wie laut die Welt um dich herum ist.
  • Achtsamkeit im Alltag: Entdecke durch die kleinen, alltäglichen Interaktionen mit der Katze neue Sichtweisen auf Geduld, Koexistenz und Mitgefühl.

Diese bezaubernde Geschichte verwebt östliche Philosophie mit alltäglicher Lebenskunst. Sie beruhigt den Geist und wärmt das Herz. Die schönen farbigen Illustrationen sind modern, witzig und eine zusätzliche Einladung, innezuhalten und das Leben mit weicheren Augen zu betrachten.

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Titel: Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte: Eine herzerwärmende Geschichte über Achtsamkeit, buddhistische Lebenskunst und die Suche nach innerem Frieden
Autor: Bokyeong Sunim
Verlag: O. W. Barth
Länge: 181 Seiten
ASIN: ‎978-3426572405
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Eine Katze taucht im Kloster auf und lehrt den Mönch das Leben. Weil Bokyeong Sunim so viele Erfahrungen mit Nyangi gemacht hat, möchte er dies der Welt mitteilen.

Meinung:
Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich viel erwartet und leider konnte mich der Inhalt nicht abholen. Der Schreibstil ist wirr, ob es nun an der Übersetzung liegt oder der Autor zerstreut ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist, man muss beim Lesen absolut offen für schnelle Gedankensprünge sein.
Schon der Einstieg in die Handlung ist speziell, so beschreibt der Mönch seinen Alltag im Kloster und auch wie Mönche früher oder anderswo gelebt haben. Dann werden Textzeilen aus anderen Büchern und von anderen Autoren zitiert und wie wundervoll diese Werke doch sind. Klar ist, dass Bokyeong Sunim wahnsinnig gerne liest und auch viel Zeit damit verbringt. In den ersten Kapiteln geht es also eher darum. Dann taucht irgendwann die Katze auf. Tatsächlich bekommt Nyangi (der Kater) auch eine wörtliche Rede und sein „Miau“ wird fleißig abgedruckt. Neben den Gesprächen mit der Katze kommt der Mönch dann auf seine Kindheit zu sprechen, was Haustiere in Südkorea bedeuten und das es normal ist, den Hauskatzen den Schwanz zu kopieren. Dann springt es wieder in eine andere Richtung. So geht es dann leider das ganze Buch, ich konnte keine klare Linie finden und hätte mir mehr Buddhismus und Katze gewünscht, statt Buchzitate. Im Laufe des Buches nehmen dann die Geschichten von Schüler-Lehrer-Beziehungen zu, allerdings wird wenig erklärt, sondern viel abgeschweift. Es ist daher schwierig die 181 Seiten entspannt zu lesen, mit Achtsamkeit hat es dann auch wenig zu tun. Die Comiczeichnungen im Buch sind vereinzelt und nicht wirklich interessant. Die Fotos von Nyangi sind da schon niedlicher und am Ende der Lektüre zu finden.

Cover:
Das Cover finde ich sehr ansprechend und liebevoll gestaltet.

Fazit:
Ich empfehle zwingend einen Blick ins Buch, welche nicht nur das Vorwort abdruckt und empfehle das Buch nur an jene, welche sich mit fernöstlicher Präzisionsbeschreibung und vielen Abschweifungen anfreunden können. Mir war das Buch zu verwaschen und ich konnte mich daher nicht auf die Handlung einlassen. Deshalb vergebe ich nur 2 Sterne.

Ich bedanke mich bei O. W. Barth / Drömer-Knaur für das Rezensionsexemplar.