Diese Schuld ist nicht meine: Wie unbewusste Schuldgefühle unser Leben prägen und wie wir uns von ihnen befreien – Ulrich Kohler

Klappentext:
Befreien Sie sich von Unbewusster Schuld!

Was verbirgt sich hinter der „Unbewussten Schuld“, wodurch entsteht und wie wirkt sie? Und wie kann man sich wieder von ihr befreien?

Unser natürliches Mitgefühl möchte jedes Leid aus der Welt schaffen oder zumindest lindern. Wenn wir jedoch an anderen oder an uns selbst Leid erleben, das ungeheilt geblieben ist, so kann tief in uns verborgen ein Gefühl von Schuld entstehen: die sogenannte Unbewusste Schuld.

Die Unbewusste Schuld setzt in unserem Inneren mächtige Mechanismen der „Wiedergutmachung“ in Gang. Unbewusst sorgen diese dafür, dass wir an belastenden Gefühlen festhalten, uns selbst sabotieren, unsere Ziele nicht erreichen, ständig versuchen, etwas wiedergutzumachen, oder uns selbst bestrafen. Die Folge können leichte bis schwerste körperliche oder psychische Beschwerden, verhängnisvolle Lebensmuster, Verstrickungen auf unserem Lebensweg sowie unglückliche Beziehungen sein. Mithilfe des bewährten LösUS®-Ansatzes können Sie den Kern der Unbewussten Schuld aufdecken und sich wirksam von ihr befreien!

  • Mit Anleitung zur LösUS®-Technik für Selbstanwender, mit deren Hilfe sich jede/r innerhalb weniger Minuten selbst von belastenden Schuldgefühlen befreien kann, welche durch aktuelles ungeheiltes Leid entstanden sind
  • Mit wertvollen Informationen zur LösUS®-Therapie für professionelle Anwender, die zusammen mit ihren Klienten/Patienten eine seit vielen Jahren bestehende Unbewusste Schuld auffinden und – einschließlich der mit ihr verknüpften Beschwerden – auflösen können
  • Mit zahlreichen Fallbeispielen aus der Praxis

„Von manchen Büchern benötigt man den Rücken für den Bücherschrank, von anderen den Inhalt für die tägliche Arbeit. Das Buch von Ulrich Kohler gehört nach meiner Überzeugung zur zweiten Kategorie.“
(Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Präventionsmediziner)

„Mit der LösUS-Therapie von Uli Kohler hat sich mein Leben und das meiner Patienten grundlegend verändert. Mit der Befreiung von unbewusster Schuld ist Heilung auf allen Ebenen möglich.“
(Dr. Martina Winkler, Ärztin)

„Ulrich Kohlers Methode zum Lösen unbewusster Schuld ist ein hoch wirksames Werkzeug zum Erkennen und Beheben hinderlicher Automatismen. Der Situation unangemessene Emotionen können ihren Ursprung in vergangenen Erfahrungen haben, die dank dieser Methode alleine oder im Coaching/Therapiekontext aufgearbeitet werden können.“
(Rebekka Wapler, Psychologin)


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Titel: Diese Schuld ist nicht meine: Wie unbewusste Schuldgefühle unser Leben prägen und wie wir uns von ihnen befreien
Autor: Ulrich Kohler
Verlag: Mankau
Länge: 318 Seiten
ISBN: 978-3863747008
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Wenn unser Unterbewusstsein der Meinung ist, dass wir Schuld in uns tragen, der Verstand dies aber anders sieht, dann muss diese „Unbewusste Schuld“ be- und verarbeitet werden. Ulrich Kohler schreibt dazu ein wundervolles Praxisbuch mit vielen Beispielen und gibt dazu gleich noch Einblicke in die LösUS®-Technik.

Meinung:
Ulrich Kohler startet sehr persönlich in sein Buch. Er beschreibt, wie er die unbewusste Schuld, für sich, entdeckt hat, wie er angefangen hat damit zu arbeiten und wie er seine LösUS®-Technik entwickelt hat. Diese Einblicke sind hilfreich, um die Arbeit mit der LösUS®-Technik zu verstehen und auch wie sich die unbewusste Schuld entwickeln und manifestieren kann. Die persönlichen Beispiele sowie die aus der Praxis werden lang und breit erläutert und immer wieder aufgegriffen – stellenweise war es mir tatsächlich zu viel bzw. zu oft. Hier ist es aber wohl schwierig einen guten Mittelweg zu finden und lieber zu viel als zu wenig – überblättern geht ja schließlich immer! Die Erklärungen zur Schuld, wie sie entsteht, was für Arten es gibt und welche Auswirkungen diese haben sind ebenfalls ausführlich dargestellt und sollten nach dem Lesen der Lektüre wirklich jedem verständlich sein. Nach dem Lesen ist daher eins sicher: Wir haben alle unbewusste Schuld. Wir können auch alle daran arbeiten. Dies wird dann im letzten Teil des Buches erläutert, viele Praxisaufgaben warten und vorangestellt der Hinweis, erst alles durchzulesen, bevor man beginnt. Man möchte ja kein Trauma heraufbeschwören – was durchaus möglich sein könnte. Auch gibt der Autor neben den kleinen Soforthilfen auch noch Kontaktadressen für seine LösUS®-Therapeuten an. Wer also auf den Geschmack gekommen ist, kann sich entweder Hilfe holen oder selbst zum Helfenden werden. Alle Teile haben mir, aufgrund der logischen Gliederung und der persönlichen Einblicke sehr gut gefallen. Auch die LösUS®-Technik ist, wenn man möchte, gut selbst anzuwenden. Es gibt schließlich immer irgendwas, was das Unterbewusstsein als Schuld ansieht und der Verstand als belanglos erachtet. Daher wird mich die LösUS®-Technik tatsächlich weiterhin begleiten und ich freue mich darauf.

Cover:
Das Cover finde ich wundervoll, die Farben passen und auch die Gestaltung des sich lösenden oder schließenden Kreises (je nach Blickwinkel) ergeben absolut Sinn.

Fazit:
Ein sehr informatives Buch, welches tiefe Einblicke in das Leben von Ulrich Kohler und seine LösUS®-Technik liefert. Perfekt zum Verstehen der (unbewussten) Schuld und für die Selbstanwendung. Daher volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

Ich bedanke mich beim Mankau Verlag für das Rezensionsexemplar.

Lass zu, was dich groß macht – Ilona Lindenau

Klappentext:
Negative Gedanken schüren Selbstzweifel, Unsicherheit, Lustlosigkeit – nur zu oft sabotieren wir uns selbst. Und dieser innere Saboteur macht uns und anderen das Leben unnötig schwer. Neueste biologische und neurowissenschaftliche Studien weisen den Zusammenhang nach, den negative Glaubenssätze auf Wohlbefinden und Produktivität haben. Selbstkritische Überzeugungen aus der Vergangenheit können eine unangenehme Kraft in unserem Leben entwickeln: Sie belasten und beschränken uns, limitieren unser Denken und Handeln und können uns in herausfordernden Situationen und Konflikten impulsiv reagieren lassen. Das lähmt und macht nicht nur uns, sondern auch anderen im Zusammenleben mit uns das Leben schwer.

Einfach positiv denken, hilft da nur bedingt. Es braucht stärkere Tools, wie den achtsamen Self-Talk der Kommunikationsexpertin Ilona Lindenau, um langfristig die inneren Einstellungen zu ändern, denn gesprochene, aber auch gedachte Selbstansprachen sind mächtig. „Oft fühlen wir uns von diesem Gedankenkarussell im Kopf fremdbestimmt, als hätten wir keine Wahl“, so die „Botschafterin für motivierende Kommunikation“, die ihr Wissen auch in Trainings und Vorträgen weitergibt. „In Wahrheit haben wir die Wahl und können unseren Self Talk bewusst ändern. Und wenn unser Self Talk freundlicher ist, sind wir wohlwollender und weniger bewertend.“ Praxisnah und immer mit Blick auf die Lösungen, zeigt sie den Lesern Wege auf, wie sie den eigenen Saboteur-Code knacken können. So lassen sich neue Schritte in ein selbstbestimmtes Leben gehen. Die von Ilona Lindenau entwickelte „Power of Words-Methode: Kraft durch inneren Monolog“ ist das Tool, mit dessen Hilfe es gelingt. Von der Pflicht, sich selbst anzunehmen, zur Kür – dem Mut, sich verletzlich zu zeigen, ist dieses Buch ein kluger Begleiter, ein Mutmacher und Sparringpartner auf dem spannenden und nie endenden Weg zu sich selbst.

Ilona Lindenau arbeitet seit 25 Jahren als „Botschafterin für motivierende Kommunikation“ für Unternehmen wie Allianz, Bayer, Deutsche Bahn, Siemens, WMF oder Würth. Sie wurde bei den bekanntesten deutschen Kommunikationstrainern und in den USA ausgebildet, wo sie viele Jahre lebte. Ihr Wissen gibt die Kommunikationsexpertin in Vorträgen, in Coachings und in ihrer Life & Business Coaching Academy in Frankfurt weiter. Die Autorin ist medial sehr gut vernetzt und beliebte Interviewpartnerin in Focus, Emotion und Wirtschaftswoche.


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Titel: Lass zu, was dich groß macht
Autor: Ilona Lindenau
Verlag: Goldegg
Seiten: 176
ISBN: 978-3990601310
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Meine Meinung:
Es ist sehr schwer dieses Buch zu beschreiben. Ich habe es schon weiterempfohlen, als ich noch beim Lesen war und konnte nur sagen „kauf das, das ist der Wahnsinn!“. Nun habe ich es schon seit über einer Woche ausgelesen und bin immer noch nicht schlauer, wie ich das Werk in Worte packe.

Der Einstieg ins Buch ist sehr leicht, es geht um die „inneren Saboteure“. Wie uns unser „Selftalk“ dazu bringt an uns und allem zu zweifeln. „Du bist nicht gut genug“, „du schaffst das nicht“ etc. das hat bestimmt jeder schon gehört bzw. gedacht.
Jede andere Technik (sei es von Motivationstrainern, Affirmationskarten etc) würde uns nun suggerieren, einfach zu sagen „ich bin gut und glücklich“. Dies wirkt wie abgedroschene Phrasen und genau dies ist es auch. Unser Unterbewusstsein erkennt, dass wir ihm etwas vorgaukeln. Denn wenn wir die positiven Affirmationen glauben würden, dann wäre der Selftalk der inneren Saboteure doch schon vorbei. Unser Unterbewusstsein ist also so clever unsere eigene Wahrheit zu erkennen und diese wiederzugeben. Ein Teufelskreis!

Die Autorin beschreibt genau dieses Szenario auf S. 66 […] Wie ich damals zum Beispiel an meinem Schlafzimmer-Spiegel einen Zettel mit der Botschaft befestigte:“Ich bin glücklich“ oder „Bewertungen sind mir egal“. Obwohl das möglich sein könnte, erkannte mein Unterbewusstsein:“Total gelogen!“. […] Und genau hier setzt Ilona Lindenau an. Sie erklärt die Funktion des Unterbewusstseins und zeigt Strategien wie man die inneren Saboteure zum Schweigen bringt und stattdessen seine eigenen Stärken hervorholt.

Das Thema des Selftalk war für mich neu. Denn die „Power-of-Words-Methode“ ist einfach einzigartig. Sie lässt den Selftalk im Hirn zu, prüft diesen auf Wahrheitsgehalt und entwickelt dann Strategien, um den Selftalk in anderer / positiver Form zuzulassen. So können Denkmuster aufgebrochen und nachhaltig verändert werden.
Sich mit dem inneren Kritiker zu befassen ist ein spannender und konstruktiver Prozess, der umgehend positive Wirkung zeigt.

Fazit:
Ein must read für jeden! Egal ob die inneren Saboteure gerade aktiv sind oder nicht, allein schon um zu verstehen wie das Unterbewusstsein wirkt, wirkt Wunder. Daher gibt es volle 5 Sterne!


Interview:
Negative Gedanken schüren Selbstzweifel, Unsicherheit und den Glauben, Vorsätze nicht umsetzen zu können. Sie machen das Leben schwer. Dabei könnte man doch einfach positiv denken und alles wird erreicht! Ist das so einfach?
Ilona Lindenau: Schön wär ́s!! Aber das Gehirn, das Unterbewusstsein lässt sich nicht „bescheißen“.
Es funktioniert nur in sehr begrenztem Maße, wenn überhaupt. Könnten wir uns alle sagen „Ich bin schön und schlank“, wären wir alle Supermodels. Sind wir aber nicht. Auch werden wir nicht mal eben zum Millionär, wenn wir es uns vornehmen, den Vorsatz auf einen Zettel schreiben und diesen herumtragen. Umgekehrt „klappt“ es besser. Selbstzweifel und Selbstkritik wirken sich nachhaltig auf das Lebensgefühl aus und wir fühlen uns wirklich schlecht. Unsere Glaubenssätze sind unsere eigenen – und stärksten – Widersacher. Sie hindern uns darin, wirklich „groß“ zu werden. Hier gilt es, dem Täter auf die Spur zu kommen, wie ein Detektiv die inneren Saboteure aufzuspüren und Wege zu finden, sie zum Schweigen zu bringen. Wir sind uns selbst dann nicht ausgeliefert.

„Wer ist eigentlich der Chef in meinem Kopf?“ mit dieser Frage fängt es an. Wer negativen Glaubenssätzen und Überzeugungen stoppen und ihnen Positives entgegensetzen will, kann nicht einfach – schwupps – die Gedanken umpolen und ins Positive drehen. Es gilt vielmehr, auch kognitiv ein Stärkenbewusstsein zu entwickeln. Erst dann entsteht ein neues, realistisches und optimistisches Selbstbild. Solange sich die eigenen Saboteure unbewusst in unserem Kopf tummeln, lassen sich negative Glaubenssätze nicht fundamental verändern.

In Ihrer langjährigen Beratertätigkeit haben Sie zahlreiche Gespräche und Coachings durchgeführt.
Woher kommen Ihrer Erfahrung nach diese Selbstzweifel – diese inneren Saboteure – die uns hindern, Erfolg und Lebensfreude zu erlangen?
Ilona Lindenau: Der Gedanke, „Negative Überzeugungen kommen immer aus der Kindheit“, liegt nahe, stimmt aber nicht. Zwar gibt es negative Überzeugungen, die wir aus der Kindheit mitnehmen – vor allem ist entscheidend, wie mit uns in den ersten drei Lebensjahren umgegangen wurde. Wenn etwa die starke Bindung zur Mutter durch Krankheit unterbrochen wird, kann das Ängste generieren, die das ganze Leben hindurch wirken. Aber das ist eben nicht alles: Negative Überzeugungen können sich immer in uns festsetzen, nicht nur in der Kindheit. Etwa wenn wir einen Verlust erleiden oder uns etwas nicht gelingt. Doch wir können uns unseren Ängsten stellen und gerade dadurch innerlich wachsen.

Gibt es innere Kritiker, die ganz besonders „beliebt“ sind?
Ilona Lindenau: Jede Menge! Besonders beliebt sind Selbstzweifel, also alles, was uns den Mut nimmt, Vertrauen zu haben – etwa in Beziehungen oder im Beruf. Vor allem aber wir wahre Meister darin, uns schlecht zu machen und an unseren Fähigkeiten zu zweifeln. Die Frage, die man sich häufig stellt, lautet dann „Bin ich überhaupt gut genug?“ Manche denken, dass sie ihre Umwelt betrügen, andere haben ein Schein-Selbstbewusstsein, das aus Angst geboren ist. Es gibt viele Beispiele hierfür. Wer innere Stimmen hört, ist nicht krank, aber blockiert sich häufig selbst. Zweifel an der eigenen Qualität, an den eigenen Stärken und daran, ob andere uns mögen, gehören zu den beliebtesten und leider auch wirkungsvollsten inneren Kritikern. Sie übertönen alles und führen dazu, dass wir positives Feedback gar nicht mehr hören, geschweige denn, es annehmen können. Weder sich
selbst noch anderen über den Weg trauen: Das macht – und hält – viele Menschen klein.

Aber einfach nur zu sagen „Ich bin der Größte“ ist ja sicherlich auch nicht der richtige Weg. Wie schaffe ich den Spagat zwischen Selbstüberschätzung und inneren Zweifeln?
Ilona Lindenau: Diese Frage höre ich häufig, vor allem, wenn es darum geht, die eigenen Stärken anzunehmen. Der Schlüssel liegt in konstruktiver Ehrlichkeit. Das vermittle ich mit meiner Arbeit.
Wohin führt es denn, sich selbst zu zerfleischen? Schluss damit! Eine konstruktive Selbsteinschätzung erlaubt mir, mich anzunehmen, wie ich bin. Jeder hat Stärken und Schwächen. Sie müssen nur ins richtige Verhältnis gesetzt werden. So lässt sich ein Gleichgewicht erzielen, mit dem wir mit uns im Reinen sind und uns weiterentwickeln können. Auf die Balance kommt es an!

Sie haben die „Power-of-Words-Methode“ entwickelt. Können Sie uns kurz beschreiben, was sich dahinter verbirgt?
Ilona Lindenau: Die „Power-of-Words-Methode“ ist eine generelle Haltung, die dabei hilft, ein Bewusstsein für die eigenen Gedanken, die eigene Wortwahl und deren Wirkung auf andere zu entwickeln. Sie unterstützt darin, achtsamer mit den eigenen Aussagen und Gedanken in Bezug auf sich selbst und andere zu sein. Das betrifft wirklich jeden. Ziel ist es, die Macht und Kraft der Worte zu verstehen und sie für sich anzuwenden – mit positivem Effekt. Ein wesentlicher Schritt dabei ist die Stärken-Schwächen-Analyse, die bis ins Unterbewusstsein vordringt. Sie macht sichtbar, dass es oft gar nicht wirklich große Schwächen gibt, sondern vielmehr Potential und Talente, die wir nur gering achten. Als Ritual kann es daher hilfreich sein, sich den eigenen Stärken zuzuwenden und sie immer wieder hervorzuheben. Die Kraft der Worte – richtig genutzt – bringt uns im Leben weiter.

Was geben Sie Menschen als ersten Rat mit auf den Weg, um den inneren Kritiker ruhigzustellen?
Ilona Lindenau: Die gute Nachricht ist: Wir können lernen, der Chef im eigenen Kopf zu werden. Und dem inneren Kritiker Grenzen so zu setzen. „Isso“ heißt das Zauberwort. Es bedeutet, erst einmal zu akzeptieren, wie es ist. Dann muss ich mit dem inneren Kritiker umgehen – nicht gegen ihn, sondern mit ihm arbeiten. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten und Methoden, die dabei helfen. Die Stopp-Technik beispielsweise dient dazu, die inneren Gedankengänge zu stoppen und aus dem eigenen Hamsterrad rauszuspringen. Sind die ersten Schritte gelernt, ist es ganz einfach, diese Methode für sich zu nutzen. Mit einem kleinen Impuls lässt sich das eigene Gehirn quasi erschrecken, etwa mit einem kleinen „Anschnippen“, das den inneren Kritiker zum Schweigen bringt.

Sind Ihrer Erfahrung nach Frauen und Männer in gleichem Maße anfällig für einen negativen „Self-Talk“?
Ilona Lindenau: Ja. Aber das hängt von den Themen ab. Es gibt Themen und Situationen, die sich bei Männern und Frauen etwas anders auswirken. Aber beide Geschlechter sind aber für negativen Self-Talk anfällig. Nur die Themen variieren etwas, etwa im beruflichen Bereich.

Wie man sich von diesen inneren Saboteuren befreit, darüber haben Sie jetzt einen Ratgeber geschrieben. Wie kam die Idee zum Buch?
Ilona Lindenau: Ich hatte den Wunsch, meine Selbsterfahrung der letzten 25 Jahre mit anderen zu teilen. Es ist mir sehr wichtig, dass Menschen freundlicher und wertschätzender miteinander umgehen. Frieden finden mit sich und anderen hat viel damit zu tun, wie wir sprechen und denken. Das Buch soll vermitteln, dass eine größere Wachsamkeit, Feinfühligkeit, Awareness mir selbst, aber auch für andere förderlich ist. Menschen, die in Frieden mit sich sind, und annehmen, was sie als Persönlichkeit ausmacht, gehen auch mit anderen besser um. Das zu vermitteln und Wege zu zeigen, wie das möglich wird, ist die Kernbotschaft dieses Buches und war meine Motivation, es zu schreiben.

Wer sollte das Buch lesen?
Ilona Lindenau: Fragen wir doch mal umgekehrt, „Wer sollte es nicht lesen?“ Menschen, die zu sehr von sich selbst überzeugt sind. Die von sich denken, dass sie bereits großartig sind oder schon gelassen durchs Leben gehen. Aber sie können dieses Buch natürlich auch lesen! Wer aber von inneren Saboteuren klein gehalten wird und diese erkennen will, Blockaden überwinden und dadurch die eigenen Potentiale entwickeln möchte, für alle diejenigen ist „Lass zu, was dich groß macht“ hilfreich. Auch wer mit anderen Menschen arbeitet, in einem Kontext mit anderen steht, oder daran interessiert ist, was Denken und Worte mit bei anderen auslösen kann, möchte ich ansprechen. Das Bewusstsein für die Macht der Worte ist elementar und der Weg zu mehr Lebensfreude, innerer Zufriedenheit und Erfolg. Darum wünsche ich mir, dass mein Buch viele Menschen inspiriert.


Ich bedanke mich bei Ilona Lindenau für das Rezensionsexemplar.

Porträt eines Starters: Die Kurzgeschichte zu »Starters« – Lissa Price

Klappentext:
Nach dem Ausbruch eines tödlichen Virus gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant … Wie es nach »Porträt eines Starters« weitergeht, erfährst du im Roman »Starters«, erschienen bei ivi.


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Titel: Porträt eines Starters
Autor: Lissa Price
Verlag: ivi
Länge: 20 Seiten
ASIN: B007CVWUF8
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Die Bonusgeschichte ist eher eine Leseprobe zum Roman Starters von Lissa Price. Ich habe die Bonusstory nach Starters gelesen und finde, dass ich mich richtig entschieden habe. Denn wirklich Lust auf mehr, habe ich danach nicht verspürt …

Inhalt:
Michael, der mit Callie und ihrem Bruder Tyler auf der Straße lebt, schildert das Leben aus seiner Sicht …

Schreibstil:
Die Spannung lässt auf sich warten, dafür ist hier die Romantik sehr hervorgehoben, denn Michael hegt mehr Gefühle für Callie als sie ahnt und als im Roman zu erahnen ist. Trotzdem ist der Stil gleich und wiedererkennbar.

Charaktere:
Ich finde es schön, Michael nochmals kennenzulernen und diesmal aus seiner Sicht. Im Roman nahm ich ihn eher als Randfigur war, hier war er mir sogar sympathisch und ich konnte gut mit ihm fühlen.

Cover:
Das Cover finde ich nicht so gelungen, das Gelb sticht mir zu sehr hervor und schreckt mich eher ab.

Fazit:
Eine Leseprobe, die nicht unbedingt gelesen werden muss. Mir hat sie das Buch nicht näher gebracht, ich hätte es mir danach zumindest nicht gekauft und bin froh die Bonusgeschichte erst nach dem Roman gelesen zu haben.

Weil mir die Geschichte zu trocken war, vergebe ich 3 Sterne.

Starters – Lissa Price

Klappentext:
Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant … Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss …


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Titel: Starters
Autor: Lissa Price
Verlag: ivi
Länge: 400 Seiten
ISBN: 978-3492702638
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Die sechzehnjährige Callie lebt seit dem großen Sporenkrieg mit ihrem Bruder (Tyler) und ihrem Freund (Michael) auf der Straße. Ihre Eltern sind tot und als minderjährige Waise lebt man gefährlich. Ohne Geld versuchen die drei vor den Marshalls zu fliehen, bis Tyler schwer erkrankt. Aus liebe zu ihrem Bruder vermietet Callie ihren Körper an die Body Bank…

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, spannend und fesselnd, allerdings weist die Geschichte teilweise Ähnlichkeit mit Meyers Seelen auf und auch der Stil ist hier nicht groß verändert. Trotzdem schafft es Price ihrer Geschichte ein anderes Flair zu vermitteln.

Charaktere:
Callie war eine liebe Persönlichkeit, die mir aber zu perfekt erschien. Sie konnte sehr vieles sehr gut und es erschien mir fast zu einfach wenn sie sich aus einer schwierigen Situation heraus manövrierte.

Helena, die Mieterin von Callie, mochte ich sofort. Auch wenn ihre Gründe einen jungen Körper zu mieten sehr egoistisch waren, war sie ein toller Charakter den ich gerne genauer kennengelernt hätte.

Auch die anderen Figuren passten gut ins Buch waren mir aber auch hier zu glatt. Ich wusste wie sie handeln und leider auch, wie sie sich zum Ende des Buches entwickeln.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, dunkel und düster, ein menschlicher Umriss ohne Gesicht, sehr passend.

Fazit:
Ein schöner erster Teil, der spannend ist, aber zum Ende hin vorhersehbar und gehetzt wirkt. Ich empfehle das Buch an Leser, welche gerne Dystopien lesen. Mir hat das Lesen viel Freude bereitet und ich gebe 4 Sterne für Starters.