Warcross 02: Neue Regeln, neues Spiel – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Spiel ist eröffnet
Neue Regeln, neues Spiel

Klappentext:
Emikas Herz ist gebrochen. Hideo Tanaka, der geniale Erfinder von Warcross und ihre große Liebe, hat sie benutzt, um seinen Plan zu verwirklichen: Den Willen aller Warcross-User mit dem Neurolink zu kontrollieren. Waren seine Gefühle für Emika überhaupt echt?
Um gegen Hideo vorzugehen, muss Emika sich Zero anschließen, dem skrupellosen Hacker, der die Meisterschaft sabotiert hat. Doch Zero und seine Verbündeten verfolgen ihre eigenen Pläne.
Wem kann Emika noch trauen? Und wie weit wird sie gehen, um den Mann, den sie liebt, aufzuhalten?


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Titel: Warcross – Neue Regeln, neues Spiel
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 377 Seiten
ASIN: B07L8J4LJZ
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Emika kommt Zero immer mehr auf die Schliche, doch sie kämpft nicht nur gegen ihn …

Meinung:
Auch im zweiten Teil überzeugt Marie Lu mit ihren Gedanken zur KI, dauerhaftem online sein, ständiger Interaktion und einer Vermischung aus Fiktion und Realität. Die Gefahren, welche sich dahinter verbergen und was es für Chancen gibt. Der Druck der Firmen und dem Wunsch „digital unsterblich zu werden“. Es ist eine spannende Veranschaulichung und jeder kann sich und sein Handeln selbst hinterfragen. Diese Auseinandersetzung verdient es, gelesen zu werden! Nun zum Inhalt, der mich nicht restlos überzeugen konnte. Viele Stellen waren wirr, ergaben keinen Sinn und die Handlungen widersprachen sich. Stellenweise war es so schlimm, dass ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe und nicht weiterlesen wollte. Die Szenen waren zu konstruiert, zu unlogisch und so unwahrscheinlich, dass es sie auch gar nicht gebraucht hätte. Das Buch wäre auch ohne ausgekommen und gute 100 Seiten weniger, wären auch absolut in Ordnung gewesen. Die Charaktere sind sich auch nicht immer treu geblieben und konnten auch nicht immer mit der Persönlichkeit aus dem ersten Band in Verbindung gebracht werden. Das ist zu instabil, dafür das die Charaktere alle über 18 sind. Leider war die Entwicklung auch hier sehr schnell ersichtlich, auch wenn kleine Fallstricke eingebaut wurden, wer aber aufmerksam liest, erlebt auf den zweiten 50 Seiten bereits die Auflösung und daher war die Spannung auch eher weg.

Cover:
Das Cover passt zum ersten Teil und diesmal auch mehr zum Inhalt.

Fazit:
Eine interessante, aber wenig spannende Auflösung, dennoch sollte dieser Teil unbedingt gelesen werden, um einen guten Abschluss mit Warcross zu finden. Die Gefahren der Technik und die Wirkung werden zudem gut beleuchtet, sodass es auch für Leute mit „smart home“ interessant ist und nicht nur in Jugendbibliotheken zu finden sein muss. Weil mich die ganze geschichte aber nicht übermäßig fasziniert hat gebe ich auch für den 2. Teil nur 3 Sterne.

Warcross 01: Das Spiel ist eröffnet – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Spiel ist eröffnet
Neue Regeln, neues Spiel

Klappentext:
Die Welt ist verrückt nach Warcross, dem gigantischsten Videospiel aller Zeiten! Erfinder Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt, eSport-Turniere füllen ganze Stadien und die Meisterschaft ist das größte Event der Welt.
Kopfgeldjägerin Emika Chen erhält zu Beginn der Warcross-WM ein verlockendes Jobangebot von Hideo Tanaka: Undercover soll sie an dem Wettkampf teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der Warcross sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz …


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Titel: Warcross – Das Spiel ist eröffnet
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 395 Seiten
ASIN: B07CY9Z9S7
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
die Hackerin Emika ist hoch verschuldet und versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Als sie ein Auftaktspiel des eSport Warcross verfolgt, kommt sie auf die Idee das Spiel zu hacken und sich dadurch etwas dazuzuverdienen …

Meinung:
Marie Lu hat früher selbst Videospiele designt, bevor sie ihr erstes Buch geschrieben hat, daher wusste sie, wovon sie schreibt und es lässt sich schnell und einfach in die Welt von Warcross eintauchen. Der Einstieg ist spannend, traurig und voller Aktion, die Charaktere werden gut vorgestellt und in Emika kann man sich gut hineinversetzten und dann kommt irgendwann der Punkt, in dem es einfach langweilig wird. Schnell ist klar, wer der böse Hacker ist, welchen Emika aufspüren soll und auch sonst wirkt die Geschichte ab ca. der Hälfte extrem konstruiert und vorhersehbar. SPOILER ANFANG: Emika entdeckt eine verschlüsselte Datei, welche sie an ihre Grenzen bringt. Es sollte ihr daher zu denken geben, dass andere besser sind als sie. Dennoch macht sie einfach so weiter und versucht nicht mal ihre Daten (besser) zu schützen. Sie muss erst von außen darauf hingewiesen werden, realisiert dann das Problem, verändert aber nichts. Natürlich gibt es auch explizite Szenen, welche aber ganz plötzlich abbrechen und das ist für alle ok und sie tun so, als wäre es nachvollziehbar. Ähm nein, das waren alle keine Gründe und die Protagonisten sind alt genug. Und wenn man auf das Jugendbuch anspielt, dann hätte man diese Szenen auch streichen können – komplett! SPOILER ENDE. Was mich sehr überzeugt hat, waren die Kapitel, in denen auf die Gefahren des dauerhaften Datendiebstahls hingewiesen wurde. Natürlich leben wir (noch) nicht in so einer Welt wie in diesem Buch dargestellt, aber dennoch holen wir uns so viele Geräte (und oder Apps) ins Haus, welche unsere Daten sammeln und diese verwerten, dass es gruselig ist. Wer wissen will, wie Warcross ausgeht, muss den zweiten Teil lesen!

Cover:
Das Cover passt nicht zwingend zum Inhalt. Hier hätte ich mir mehr vom eigentlichen Spiel oder Darknet erhofft. So erinnert das Cover eher an einen verwahrliosten Park.

Fazit:
Eine spannende Einführung in Warcross, welche nicht durchgehend überzeugt hat. Dennoch möchte ich wissen, wie es ausgeht und werde auch den zweiten Teil lesen. Weil mich die Vorhersehbarkeit gestört und die Logik nicht immer gepasst hat vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich an alle aus, welche viele Smart Home Geräte zu Hause haben und auch die Sprachsteuerung am Handy aktiv nutzen.

Kingdom of crystal Hearts: Magische Edelsteine, ein stummer Prinz und eine verbotene Liebe – Sina Brings

Klappentext:
In ihr erwacht Magie, die sie nie besitzen sollte. Er ist ein Prinz ohne Macht, umgeben von grausamen Intrigen. Düstere Romantasy in einer Welt aus Edelsteinen, Glanz und Dunkelheit für Fans von Victoria Aveyard und Sarah J. Maas

»Ich vergaß für einen Moment alle Sorgen. Die Rebellen, die Zeremonie, die Königin, das Verlies und die baldige Krönung. Sah nur in seine dunkelgrauen Augen, einen bewölkten Himmel, durch den jeden Moment die ersten Sonnenstrahlen brechen würden.«

Auf dem Kontinent Brillant lebt der Adel dank der magischen Kraft von Edelsteinen in Wohlstand. Elodie hingegen hat ihre ganze Familie in den Minen verloren und schlägt sich, getrieben von dem Wunsch nach Rache, als Diebin durch. Auf einem Turnier des Königshofes gibt sie sich mit ihren Rebellenfreunden als Adelige aus, aber dann entfaltet sich in ihr ungeahnte Magie. Ihre Tarnung fliegt auf und sie wird von der grausamen Königin gezwungen, ihre neuen Kräfte als die des magielosen Prinzen Rafe auszugeben. Während die Rebellen auf das geplante Attentat auf den Prinzen drängen, kommt Elodie Rafe näher, als ihr lieb ist. Doch sie ahnt nicht, dass Gefühle in diesem Königreich ihr Untergang sein könnten, denn sie steckt längst mitten in einem Netz aus Ränken und Intrigen …


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Titel: Kingdom of crystal Hearts: Magische Edelsteine, ein stummer Prinz und eine verbotene Liebe
Autor: Sina Brings
Verlag: between pages by Piper
Länge: 371 Seiten
ASIN: B0FLJQL3JN
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
In einer Welt, in der die Herrschenden Magie üben und die Bevölkerung verhungert oder vor Arbeit stirbt, versuchen die Rebellen einen Aufstand. Elodie sollte nur ein Ablenkungsmanöver starten, doch der Plan verläuft anders …

Meinung:
Der Schreibstil von Sina Brings ist toll. Sofort taucht man in die Welt von Brillant ein und erfährt die Geheimnisse des Königreiches. Die Charaktere sowie die Orte sind ausreichend beschrieben und schnell entwickelt das Kopfkino den Rest dazu. Eine spannende Reise beginnt für Elodie und als dann klar wird, was die Rebellen und die Königin bezwecken, wird es noch aufregender. Allerdings haben sich dann auch ein paar Fehler eingeschlichen – auch wenn die Autorin ihre Testleser in der Danksagung lobt, so haben sie ein paar Sachen überlesen, was sehr schade ist. Es hat der Geschichte nicht wirklich geschadet, aber wären die bolzen nicht da, wäre es einfach runder. SPOILER ANFANG:
1. Die Beziehung zwischen dem Mantikor und Elodie wird so stark herausgearbeitet, ohne das eine Auflösung kommt – ja, es hilft Elodie, aber da scheint etwas zu fehlen.
2. Die Zofe kommt in Elodies Zimmer (ohne Licht), zündet im Zimmer eine Laterne an und die beiden schleichen (mit Licht) im Schatten um die Wachen herum – das ist doch quatsch!
3. Die Königin spricht von einer Frau, welche vor Elodie mit dem Prinzen zusammen gearbeitet hat und das dies nicht geklappt hat. Keiner fragt sich, wer das war und wo sie ist. Selbst der Prinz ist ganz ruhig dabei. Später wird klar, wer das war, aber keine Erklärung außer: hat halt nicht geklappt. Das ist zu dünn!
4. Wieso weiß der Prinz nicht, wo seine ehemalige Helferin abgeblieben ist und warum hat er sich nicht gekümmert? Als Elodie es ihm sagt, erledigt er alles gleich – das wirkt extrem konstruiert.
5. Natürlich gibt es eine explizite Szene – die hätte gar nicht sein müssen – die so schlecht eingearbeitet wurde, dass es nur erzwungen wirkt. Die beiden haben keine Zeit für sich, sie wurden jedes Mal, wenn sie denn kurz allein waren, in einem sehr persönlichen Moment erwischt und dann kommen sie beim nächsten Mal auf den Gedanken: „hier auf dem Tisch, das passt“. Das ist extrem dämlich, sorry! SPOILER ENDE
Was allerdings rund ist, ist die Sache mit dem Prinzen. Hier geht es weniger um die sprachliche Ausdrucksweise als vielmehr um das Zwischenmenschliche. Blicke, Gesten und das, was nicht gesagt wird. Die Handlungen, welche der Prinz zeigt, werden ausführlich erläutert (was Seiten füllend, aber nicht nervig ist). Ein schöner Beitrag zur Inklusion und Gebärdensprache.

Cover:
Das Cover ist schön gestaltet und passt zur Handlung.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, um Liebe, Macht und Vertrauen. Aufgrund einiger Kritikpunkte vergebe ich nur 4 Sterne, spreche aber dennoch eine Leseempfehlung an alle aus, welche gerne Fantasy und Dark Romance lesen.

Ich bedanke mich bei between pages by Piper für das Rezensionsexemplar.

Number 10 02: Denn sie werden dich verraten – C. J. Daugherty

Reiheninfo:
Night School – kann (muss aber nicht) vorher konsumiert werden!
Traue nur dir selbst
Denn sie werden dich verraten

Klappentext:
Wenn du an einen der sichersten Orte der Welt gebracht wirst und sie dich trotzdem finden…
Gray, die Tochter der Premierministerin, wird zu ihrem Schutz nach Cimmeria, einem Eliteinternat, gebracht. Es dauert jedoch nicht lange bis ihre Feinde sie aufgespürt haben. Wird Gray fliehen oder sich der Gefahr stellen?


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Titel: Number 10 Denn sie werden dich verraten
Autor: C. J. Daugherty
Verlag: Oetinger
Länge: 385 Seiten
ASIN: B094SFJS3G
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Der Nachfolger knüpft nahtlos an die beklemmende Welt von Band eins (Number 10 – Traue nur dir selbst) an und führt die Geschichte konsequent weiter. Die Protagonistin befindet sich nun noch tiefer in einem Netz aus Lügen, Überwachung und Machtstrukturen, in dem Vertrauen endgültig zur gefährlichsten Währung wird. Während sie versucht, die Hintergründe des Systems besser zu verstehen und ihren eigenen Weg zu finden, spitzen sich die Ereignisse zu und die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen zunehmend.

Meinung:
Die große Stärke des Romans liegt erneut in seiner dichten, angespannten Atmosphäre. Die Autorin baut die dystopische Welt weiter aus und gibt zusätzliche Einblicke in ihre Mechanismen, was die Handlung komplexer und vielschichtiger macht. Gleichzeitig gewinnt die Entwicklung der Hauptfigur an Tiefe: Ihre Entscheidungen wirken entschlossener, aber auch riskanter, was die emotionale Fallhöhe deutlich erhöht und bedauerlicherweise geht auch hier wieder vieles zu leicht.
Zudem zeigt sich auch hier eine kleine Schwäche: Einige Wendungen folgen bekannten Mustern des Genres und lassen sich mit etwas Gespür vorhersehen. Außerdem geraten manche Nebenfiguren weiterhin etwas in den Hintergrund, obwohl sie für die Handlung eigentlich großes Potenzial hätten. Dennoch gelingt es dem Buch, die Spannung über weite Strecken hochzuhalten und zum Weiterlesen zu motivieren.

Cover:
Das Cover gefällt mir immer noch besser als der Inhalt des Buches. Es wirkt nachdenklich und düster.

Fazit:
Dieser Band ist eine gelungene Fortsetzung, die die Stärken des ersten Bandes aufgreift und weiterführt. Die Geschichte wird konsequent vertieft, auch wenn sie nicht in allen Punkten überrascht. Für Leser des ersten Teils ist der Roman auf jeden Fall eine empfehlenswerte Weiterführung der Reihe, die vor allem durch Atmosphäre und Spannung überzeugt, daher vergebe ich 4 Sterne.

Number 10 01: Traue nur dir selbst – C. J. Daugherty

Reiheninfo:
Night School – kann (muss aber nicht) vorher konsumiert werden!
Traue nur die selbst
Denn sie werden dich verraten

Klappentext:
Back to „Night School“.
Nach einem missglückten Partybesuch muss Gray Langerty, die rebellische 16-jährige Tochter der neuen Premierministerin in Hausarrest. Die unfreiwillige Freizeit nutzt sie, um die Downing Street Number 10 mit all ihren verborgenen Winkeln und Ecken zu erkunden. Eines Nachts stößt sie dabei auf einen alten Tunnel, der direkt ins Parlament führt. Dort belauscht sie ein Gespräch zweier Politiker: Sie planen einen Mordanschlag auf Grays Mutter, um selbst an die Macht zu gelangen. Sofort erzählt Gray ihrer Mutter davon. Doch die glaubt ihr nicht. Gray hat keine andere Wahl als gemeinsam mit ihrem Bodyguard und dem Sohn des politischen Gegners ihrer Mutter selbst den Mord zu vereiteln.


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Titel: Number 10: Traue nur dir selbst
Autor: C. J. Daugherty
Verlag: Oetinger
Länge: 352 Seiten
ASIN: B08Q65ZGD9
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Gray lebt innerhalb eines streng regulierten Systems, in dem persönliche Freiheit kaum existiert und jede Entscheidung überwacht wird. Als sie beginnt, die Regeln zu hinterfragen, gerät sie zunehmend in einen Strudel aus Intrigen und Unsicherheiten, bei dem sie bald nicht mehr weiß, wem sie noch vertrauen kann.

Meinung:
Der Roman lebt von seiner beklemmenden Atmosphäre und dem Gefühl ständiger Bedrohung. Die Autorin schafft es, eine Welt zu zeichnen, die gleichzeitig futuristisch und erschreckend nah an aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen steht. Besonders gelungen ist die Darstellung des inneren Konflikts der Hauptfigur, die zwischen Anpassung und Aufbegehren schwankt. Dadurch entsteht eine emotionale Tiefe, die fesselt. Allerdings gelingt es Gray zu leicht alles nach ihren Wünschen zu verändern, was die Spannung in diesen Punkten abschwächt. Stilistisch ist das Buch leicht zugänglich und temporeich geschrieben, wodurch es sich flüssig lesen lässt. Die Handlung entwickelt sich dynamisch, auch wenn einige Wendungen vorhersehbar erscheinen und manche Nebenfiguren etwas blass bleiben. Dennoch tut dies dem Lesegenuss insgesamt keinen großen Abbruch, weil der Fokus klar auf der Protagonistin liegt.

Cover:
Das Cover wirkt aufregender als die Geschichte letzten Ende ist. Ich habe mir mehr Weite und Tiefe erwartet.

Fazit:
Eine überzeugende Grundidee mit kleinen Schwächen in der Ausarbeitung regt es dennoch zum Nachdenken über Vertrauen, Kontrolle und individuelle Freiheit an. Ich vergebe daher 4 Sterne und empfehle es allen, welche Night School gut fanden.