Der Store – Rob Hart

Klappentext:
Du bekommst alles im Store. Aber das hat seinen Preis…
Der Store liefert alles. Überallhin. Zu besten Preisen. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Bis in den Tod.
Paxton und Zinnia lernen sich als Angestellte bei „Cloud“ kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Denn im Geheimen formiert sich der Widerstand gegen den übermächtigen Konzern. Auch Paxton muss sich bald die Frage stellen: Ist Zinnia die, die sie zu sein vorgibt? Kann er ihr trauen …?


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Der Store
Autor: Rob Hart
Sprecher: Frank Arnold, Anna Carlsson, Simon Jäger, Janin Stenzel
Verlag: Random House Audio
Länge: 871 Minuten
ASIN: B07WGG5SFC
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Ein Megakonzern, bei dem alles geplant ist. Jedes Detail sitzt und auch die Mitarbeiter spuren. Klingt traumhaft, bis man hinter die Kulissen schaut …

Stil:
Die Handlung ist beängstigend real und daher ist „Der Store“ absolut fesselnd und schockierend! Der Einstieg gelingt leicht und die verschiedenen Erzählstränge sind durch die unterschiedlichen Sprecher noch lebhafter und emotionaler. Die Beweggründe, Erlebnisse und Handlungen sind nachvollziehbar und aus einem Paradies kann ganz schnell ein Albtraum werden. Auch zeigt diese Geschichte, wie schnell man in Abhängigkeiten geraten kann, wie uns Konzerne lenken, wie falsche Motivation entsteht und dass wir dennoch selbst entscheiden können, ob wir den Mist weiterhin mitmachen möchten – wenn wir denn erkannt haben, dass es Mist ist 😉 Das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen, da gab es dann doch schon zu viele Zufälle und sehr viel Glück.

Charaktere:
Die Charaktere waren mir sympathisch. Jeder hat auf seine Art gehandelt und versucht das beste aus seinem Leben zu machen. Obwohl einige Opfer vielleicht nicht hätten sein müssen, so passte es doch zur Handlung.

Cover:
Das Cover passt perfekt zum Inhalt. So steht jeder Strich im Barcode für einen Hilfeschrei von Untergehenden.

Fazit:
Das Leben in der Cloud ist auf eine Art schon in unsere wirkliche Welt übergesprungen, sodass dieses Buch von jedem gelesen / gehört werden muss. Amazon lässt grüßen 😉 Mich hat die Handlung stellenweise schockiert, einfach, weil sie so realistisch ist. Weil aber das Ende zu gekünstelt wirkte, vergebe ich nur 4 Sterne.

[Abgebrochen] Lass mich kommen – Julia Hope

Klappentext:
Ihr Freund
Ihre Schülerin
Ihre Dauergeilheit …
Ihre Schülerin führt sie an den Rand des Orgasmus. Ihre Freund verbietet ihn ihr. Aber sie kann nicht anders, als alle bizarren Einfälle ihrer Schülerin und ihres Freundes auszuführen und so ständig geil zu sein. Und sie will endlich kommen …


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Lass mich kommen
Autor: Julia Hope
Verlag: blue panther books
Seiten: 192
ISBN: 978-3862772254
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Meine Meinung:
Vorweg, ich habe das Buch schon nach wenigen Seiten abgebrochen, so einen Müll habe ich noch nie gelesen …
Die Protagonistin, mitte dreißig, ist an der Uni als Dozentin tätig, und ihrem Freund Frank hörig. Wie weit diese Beziehung gehen kann, weiß ich durch meinen Leseabbruch natürlich nicht, aber was ich gelesen habe, reichte mir. In einer Beziehung / Partnerschaft sollte es immer so ablaufen, dass beide Parteien zufrieden sind, dies habe ich aber leider nicht herauslesen können. Sandra wird nicht nur körperlich sondern auch psychisch Missbraucht (privat wie beruflich) und das möchte ich einfach nicht lesen. Erotische Bücher dienen dem Spaß, eventuell der Anregung oder was auch immer, aber nicht dem Leid der Protagonistin. Auch wenn ich das Buch aus der SM Sichtweise betrachten soll, kann ich der Geschichte nichts abgewinnen. Es gibt Regeln mit denen jeder der Teilnehmer / Spielpartner einverstanden sein sollte und das sehe ich hier einfach nicht.

Auch finde ich es fragwürdig, wie weit eine Geschichte mit dem Sexualleben von Kindern / Jugendlichen umgehen sollte. Hier finde ich es doch recht heftig:

Zitat Seite 14; Schon als sie sich in sehr jungen Jahren bei Indianerspielen als die gefangengenommene weiße Frau von ihren Spielkameraden an den Marterpfahl hatte binden lassen, war das für sie besonders lustvoll gewesen.

Was ist das? In sehr jungen Jahren?! Das geht mir einfach zu weit, sorry!

Fazit:
Ein Buch für Leser die gerne den psychischen Untergang einer jungen Frau lesen möchten, die durch ihre Liebe zu Praktiken / Verhaltensweisen gezwungen wird, die sie selbst nicht möchte.