Her last Summer – Emily Freud

Klappentext:
Ein Backpacking-Trip durch das exotische Thailand sollte für Luke und Mari die Reise ihres Lebens werden. Doch nur einer von beiden kehrte zurück. Jetzt, zwanzig Jahre später, möchte Luke endlich erzählen, was damals passiert ist. Und die Filmemacherin Cassidy Chambers will diejenige sein, die die Wahrheit aufdeckt. Was ist mit Mari geschehen, als sie spurlos in Thailands Dschungel verschwand? Ist Luke wirklich so unschuldig, wie er beteuert? Doch je tiefer Cassidy in die Vergangenheit vordringt, desto mehr fürchtet sie die Wahrheit, die dort auf sie wartet … 

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Titel: Her last Summer
Autor: Emily Freud
Verlag: Piper
Länge: 415 Seiten
ASIN: ‎B0DHX7SQLS
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Luke und Mari gehen als Paar in den Dschungel, doch nur Luke kehrt zurück. Ein Spießrutenlauf beginnt und nach 18 Jahren möchte er sich endlich einer Journalistin anvertrauen und Cassidy will seine Geschichte unbedingt veröffentlichen …

Meinung:
Irgendwas hat mir gefehlt, aber ich kann immer noch nicht sagen, was es ist. Die Geschichte beginnt interessant, so stellt sich Cassidy vor und erzählt das Buch aus ihrer Perspektive. Dennoch bleibt sie dabei ziemlich blass und naiv. Es ist nicht ersichtlich, wie es diese Person geschafft haben soll, sich so einen Job und das Vertrauen des Chefs erarbeitet zu haben. Sie betont die ganze Zeit, wie gewissenhaft sie ist und ihr passieren nur Fehler. Es ist daher schwer mit ihr warmzuwerden und ihr diesen Job überhaupt zuzutrauen. Was mich richtig aufgeregt hat, war die Zeichnung von Cassidy als zerrissene Frau. Auf der einen Seite wollte sie immer die starke sein, auf der anderen das kleine Mädchen, was sich jedem an den Hals wirft, der ihr Aufmerksamkeit schenkt. Hat sie in ihrem Leben gar nicht gelernt? Luke ist auch nicht besser, nach 18 Jahren ist er zu glatt, zu weich und sagt dann auch noch ja, um mit dem Team in den Dschungel zurückzukehren? Ab diesem Zeitpunkt wurde die Geschichte dann wirklich unglaubwürdig und konstruiert. Die Fährten, welche gelegt wurden, sind schnell als diese entlarvt und das Ende, das konnte man sich dann leider auch schon denken. Man hätte das Buch mindestens 150 Seiten kürzer fassen können, denn es wiederholt sich auch so unwahrscheinlich viel.

Cover:
Das Cover ist gut gemacht, aber für die Geschichte hätte ich mir eher einen dichten Dschungel gewünscht, denn das ist Thema im Buch.

Fazit:
Ein Thriller für Einsteiger, denn wirkliches mitfiebern ging aufgrund der furchtbaren Charaktere und der stellenweise konstruierten Handlung nicht so gut. Daher gibt es von mir nur 3 Sterne und eine bedingte Leseempfehlung.

Das Mädchen und der Zauberer – Heinz G. Konsalik

Klappentext:
Für Petra beginnt bald ein aufregendes Leben. Auf der Trauminsel Martinique wird sie den attraktiven Industriellen René Birot heiraten. Doch irgendjemand scheint etwas dagegen zu haben: Während der Schiffsreise findet sie in ihrer Kajüte eine Voodoo-Puppe mit einem Beil im Herzen …


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Titel: Das Mädchen und der Zauberer
Autor: Heinz G. Konsalik
Verlag: Hayne
Seiten: 288
ISBN: 978-3453772083
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Petra wird immer wieder von Männern angebaggert und immer lässt sie diese abblitzen. Doch René Birot ist eisern und schafft es die Deutsche auf seine Heimatinsel Martinique zu locken. Doch bereits auf der Reise in ihre neue Heimat wird die blonde Schönheit bedroht, die Zukunft mit René scheint in Gefahr…

Schreibstil:
Ich mochte Konsalik schon als Kind sehr gerne lesen, einfach weil mir die Raffinesse in den Geschichten gefällt und weil alles so bildhaft beschrieben ist. In diesem Buch steht die karibische Insel Martinique und der Voodoo-Kult im Vordergrund – beides sehr interessante Themen (einmal Urlaub, das andere ist Spannung mit Horror). Die Liebesgeschichte ist ein schöner Ausgleich zum Zauberkult und auch sonst bietet die Inselgeschichte viele kriminelle Machenschaften. Das Besondere bzw. mein Favorit an der Handung ist mittlerweile, dass Alter (Erstausgabe 1984), es gab noch keine Handys, kein social media, … es ist einfach schön dieser neuen Welt in einem Buch zu entfliehen, den Zauber der Geschichte zu verfolgen und sich etwas zurückversetzt zu fühlen.

Charaktere:
Es ist alles dabei: ein guter Polizist, ein Liebespaar, Voodoopriester, Rächer, Opfer, also alles was ein guter Krimi braucht. Besonders gefallen hat mir, dass die Figuren sich entwickeln, dass sie Ängste haben, diese zeigen und sich finden. Es wirkt alles auf eine Art echt. In Jean hätte ich mich wohl auch verguckt, seine planlose Art brachte mich immer wieder zum Lachen.

Cover:
Das Cover wirkt alt, nach Groschenroman an der Tanke, aber irgendwie passt das auch zur Geschichte – schwer zu beschreiben.

Fazit:
Wieder ein schöner Roman von Konsalik, der volle 5 Sterne bekommt, weil er mich gut unterhalten hat. Eine Leseempfehlung kann ich kaum aussprechen, wohl eher an Leser, welche Krimis von früher mögen, bei denen es noch um echte Ermittlungen geht.

Die langen Tage von Castellamare – Catherine Banner

Klappentext:
Castellamare, eine winzige Insel fünf Meilen vor der Küste Siziliens. Die Dorfgemeinschaft fühlt sich wohl, so am Rande der Welt. Als der Arzt Amedeo Esposito aus Florenz auf die Insel kommt, wird er misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten, das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Dieser Skandal kostet ihn die Stelle. Um bleiben zu können, übernimmt er zusammen mit seiner Frau die einzige Bar auf der Insel, »Das Haus am Rande der Nacht«. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen, denn die Bar soll ein Ort der Wunder sein. Sie wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen hindurch, allen Veränderungen zum Trotz.


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Titel: Die langen Tage von Castellamare
Autor: Catherine Banner
Verlag: list
Seiten: 480
ISBN: 978-3471351307
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Amedeo ist ein Findelkind. Nichts scheint ihn, in seinem erwachsenen Leben, zu befriedigen – außer seine Geschichten. Keiner weiß etwas mit ihm anzufangen, bis zu dem Tag, als ihn sein Ziehvater zum Arzt ausbildet und ihn dann auf die Insel Castellamare bringt. Dort scheint er seine Berufung gefunden zu haben, als Arzt und als Geschichtensammler ….

Schreibstil:
Leider konnte mich die Geschichte von Catherine Banner nicht berühren. Die Figuren bleiben blass und die Handlung plätschert so dahin. Es gab, trotz der theoretisch (teilweise) emotionalen Handlung nichts, wo ich mich berührt fühlte – mir war alles, was mit den Charakteren passierte egal. Ehrlich gesagt, war mir das Buch, für das was passierte, auch zu dick, zu aufgeblasen – 200 Seiten weniger hätten es auch getan.

Charaktere:
Wie oben bereits geschrieben konnte mich kein Charakter überzeugen. Trotz der tragischen Geschichte jedes einzelnen blieb keiner wirklich in meinem Kopf.

Cover:
Das Cover weckt einen ganz anderen Eindruck von der Handlung als das, was letztendlich in der Geschichte passiert.

Fazit:
Ein Buch, was nicht gelesen werden muss. Wenn man es macht, dann ist es aber gut und flüssig geschrieben. Mich konnten „Die langen Tage von Castellamare“ nicht überzeugen – sie machten mir meinen Tag nur länger – und daher vergebe ich nur drei Sterne.

Ich bedanke mich bei buecher.de für das Rezensionsexemplar.

Miss Peregrine 01: Die Insel der besonderen Kinder – Ransom Riggs

Reiheninfo:
Die Insel der besonderen Kinder
Die Stadt der besonderen Kinder
Die Bibliothek der besonderen Kinder
Der Atlas der besonderen Kinder
Das Vermächtnis der besonderen Kinder
Die Zukunft der besonderen Kinder

Klappentext:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind… Inzwischen ist Jacob 15 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern – bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt. Jacob findet ihn tödlich verwundet in einem kleinen Wald – und meint für einen kurzen, schrecklichen Moment, ein Monster im Unterholz zu sehen. Seine Eltern und ein Psychiater versichern ihm, dass er sich dies nur eingebildet hat, und schließlich ist Jacob bereit, ihnen zu glauben. Doch dann beginnen sich die Hinweise darauf zu mehren, dass Abrahams Schauergeschichten möglicherweise alles andere als erfunden waren. Gibt es auf einer Insel vor der Küste Englands vielleicht immer noch ein Heim für „besondere“ Kinder? Jacob macht sich auf die Suche danach und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt…


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Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Sprecher: Simon Jäger
Verlag: audible GmbH
Länge: 11 Std. 07 Min. (ungekürzt)
ASIN: B0083JAWZ8
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir
nicht

Ich mag die Stimme von Simon Jäger, ich finde sie klingt immer wieder toll und vermittelt Spannung. Ich wollte bei jedem Hörbuch, welches er liest, nie aufhören zu hören, bis ich dann die Insel der besonderen Kinder hörte …

Jacob hört immer wieder Geschichten von seinem Großvater. Doch es sind nicht nur Jugendgeschichten, sondern außergewöhnliche Schilderungen, die Jacob schnell als Phantasterei abtut. Bis sein Großvater bestialisch von einem Wesen – welches Jacob noch nie gesehen hat und welches auch gar nicht existieren dürfte – getötet wird. Jacob geht den letzten Worten seines Großvaters nach und findet die Insel der besonderen Kinder und somit das Leben, von dem sein Großvater immer berichtet hat …

Klingt spannend, aber ist so langwierig und so lustlos geschildert, dass ich überlegt habe das Hörbuch abzubrechen. Aber irgendwie wollte ich auch wissen wie es weitergeht. Also habe ich meinen iPod auf „schneller abspielen“ gestellt und das Hörbuch zog sich nicht mehr ganz so in die länge. Ich bin immer noch am Überlegen ob es Jäger war, der das Buch so in die Länge gezogen hat oder ob Riggs nicht schreiben kann 🙁 es passierte in den ersten 2 Stunden (von 11) einfach gar nichts. Jacob war so unfertig und auch die anderen Charaktere konnten mich nicht fesseln. Ich dachte immer nur „und was ist jetzt mit der Insel? – Was ist mit den Kindern?“

Auch dies wurde mir dann erklärt (in Stunde 9), eher schlecht als Recht und dann hätte das Buch auch aus sein können. Alle Fragen wurden beantwortet und gut. Doch nicht genug, es wurde noch ein Cliffhanger geschaffen, damit man sich den zweiten Teil der Reihe besorgt. Ganz ehrlich: NEIN! Wer es nicht schafft, dass ich das Buch in normaler Geschwindigkeit höre und mich immer wieder zum Kopfschütteln bringt, der kann mir mit dem zweiten Teil gestohlen bleiben.

Fazit:
Eine teilweise vorhersehbare und dann auch wieder konfus-inszenierte Geschichte, die mich nicht begeistern konnte. Charaktere mit Charakterschwächen und einer Gutgläubigkeit, die ich lange nicht mehr erlebt habe. Von mir gibt es keine Hörempfehlung und ich vergebe nur 2 Sterne.

BETA – Rachel Cohn

Klappentext:
Sie hat, was sie nicht haben soll: Gefühle …

Elysia ist eine Beta, ein geklonter Teenager, und sie lebt als Dienerin der Menschen auf der paradiesischen Insel Demesne. Ihr einziges Ziel ist es, ihren »Eltern« zu gefallen – bis sie entdeckt, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die heile Welt auf der Insel wird von Klonen gestört, die Gefühle und eine eigene Meinung haben, sogenannten defekten Klonen. Und dann entdeckt Elysia, dass auch sie Gefühle hat. Sie verliebt sich und hat Erinnerungen an ihre First, den Menschen, von dem sie geklont wurde und der längst tot sein muss. Ist sie selbst defekt? Dies würde ihren Tod bedeuten, doch Elysia ist bereit zu kämpfen, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Tahir …


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Titel: BETA
Autor: Rachel Cohn
Verlag: cbj
Seiten: 416
ASIN: B00AM5HSFS
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Elysia, Klon eines Teens, erschaffen um zu dienen, wird von einer reichen Familie gekauft und lebt wie ein echtes Familienmitglied. Bis Elysia erkennt, dass nichts so ist, wie es scheint …

Schreibstil:
Der Ausdruck ist passend für ein Jugendbuch und der Schreibstil flüssig und sehr gut zu lesen. Die Geschichte ist spannend geschrieben und beinhaltet immer wieder gute Cliffhanger. Allerdings wurde mir zu Beginn der Geschichte zu viel wiederholt. Es wurden Dinge mehrmals beschrieben und immer wieder erläutert. Auch gibt es zeitweilig ein paar Ähnlichkeiten mit Stephenie Meyers „Seelen“.

Charaktere:
Elysia gefiel mir von der ersten Seite an. Sie berichtet von ihren Gefühlen / Veränderungen und genau dies macht sie so sympathisch.

Die Familie bei der Elysia wohnt ist sehr durchwachsen beschrieben. Die „Mutter“ will einfach nur Anerkennung, der Governor will seine Ruhe, der Sohn eine Spielgefährtin und die Tochter eine Freundin. Auf den ersten Blick sind sie eine ganz normale Familie, bis es dann an die Geheimnisse geht, die aufzeigen, wie kaputt Menschen sein können. Einfach gruselig!

Cover:
Das Titelbild finde ich sehr schön, es trifft die Beschreibung von Elysia genau und wirkt sehr mystisch.

Fazit:
BETA ist der erste Teil einer Reihe um die junge Elysia. Der Auftakt ist gelungen. Spannend und dystopisch erscheint die Welt und genau das ist es was ein gutes Buch ausmachen soll. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, welche gerne Dystopien und Jugendbücher lesen.