August
18
Alles Märchen!: Insider packen aus – Heide Simonis
Cora

Klappentext:
Neues aus dem dunklen Wald

Grimms Märchen wimmeln von verfolgten Unschuldigen, schönen, aber harmlosen Mädchen und hilflosen Kindern.
Niemand aber fragt, ob es Spaß macht, Stiefmutter hungriger Bälger zu sein, dumme Dinger vor Verführung zu schützen oder gegen eine Wand geworfen zu werden. Niemand?
Doch: Heide Simonis hat es getan, und endlich erzählen Dienstmädchen, Frösche und einige Hunde mal, wie es wirklich einmal war vor langer Zeit. Ganz schön respektlose Geschichten der ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidentin. Vor diesen Gestalten braucht sich keiner mehr zu fürchten!

Titel: Alles Märchen!: Insider packen aus
Autor: Heide Simonis
Illustrator: Steffen Butz
Verlag: Lutherisches Verlagshaus
Seiten: 160
ISBN: 978-3785911266
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
18 Märchen, wie sie sich hinter den Kulissen abgespielt haben können. Denn: Insider packen aus!

Schreibstil:
Der Schreibstil ist normal, lässt sich flüssig lesen, haut mich aber nicht vom Hocker. Ich bin ehrlich und hätte von einer ehemaligen Ministerpräsidentin irgendetwas anderes erwartet.

Cover:
Das Cover finde ich gut und witzig. So treffen sich die Insider in einer Gesprächsrunde und diskutieren.

Fazit:
18 Märchen, die jeder kennt, werden mit Illustrationen und freien Assoziationen ganz neu interpretiert und ergeben auch für den Märchenkenner einen interessanten Einblick. Allerdings konnte mich das Buch aus genau diesem Grund nicht überzeugen. Ich liebe Märchen und ich mag genau diesen Zauber: armes Wesen trifft … Dieses Märchenwunder wurde mir hier durch die teils satirischen und ironischen Stellen genommen. Daher vergebe ich nur 2 Sterne. Einen Stern gebe ich noch für Steffen Butz, der mich mit seinen Zeichnungen meist mehr berührte als Heide Simonis. Empfehlen würde ich das Buch daher nur an Märchenkenner und nicht an Märchenliebhaber.

Ich bedanke mich bei Lutherisches Verlagshaus und Blog dein Buch für das Rezensionsexemplar.

August
14
Der Assistent 2 – Susan Jones
Cora

Klapentext:
Susan Jones entführt,
fesselt und berauscht!

Sie ist der Chef,
doch er hat das Sagen.
Sie will ihm ebenbürtig sein.
Wird er es zulassen?

Eine hörige Chefin
Ein perfekter Assistent
Eine große Aufgabe


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Titel: Der Assistent 2
Autor: Susan Jones
Verlag: blue panther books
Seiten: 224
ISBN: 978-3862771974
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

! ACHTUNG diese Rezension enthält SPOILER aus „Der Assistent 1“ !

Als erstes möchte ich gerne loswerden, dass mir das Ende des ersten Teiles nicht so gut gefallen hat. Eine Sub-Dom-Beziehung sollte immer mit beiderseitigem Einverständnis laufen und sich auch nicht über die Menschenwürde stellen. Daher hatte ich für den ersten Teil auch nur 4 Sterne vergeben und nicht 5.
Dann habe ich mich natürlich gefragt, wie ich an den zweiten Teil dieser, doch sehr herben Geschichte herangehen soll. Ich habe mich dann dafür entschieden, das Buch nicht als Erotikroman zu lesen, sondern eher als Einblick in eine Welt, die ich so nicht kennen lernen möchte. In eine Welt, in der eine Persönlichkeit zerstört wurde und wie diese Person und andere damit umgehen. Daher fällt meine Bewertung und Besprechung sicherlich anders aus als erwartet 😉

Inhalt:
Rebecca ist nun endlich in psychotherapeutischer Behandlung. Sie hat eingesehen, dass Marc ihr nicht gut tut und sie möchte wieder in ihrem Job arbeiten. Auch mit Stacy, ihrer besten Freundin, möchte sie sich wieder versöhnen. Doch als Becca vor der Firma auf das Auftauchen von Stacy wartet, entdeckt sie Marc …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und in der Gegenwartsform gehalten, sodass Gefühle und Handlungen verstanden werden und das Kopfkino anregen. Teilweise wird jedoch die Erotik zu stark hervorgehoben und die Handlung vernachlässigt. Dies fand ich schade und auch das Ende wirkt dadurch zu erzwungen und unlogisch.

Charaktere:
Das Rebecca sich in die Hände eines Fachmannes begab fand ich sehr gut. Allerdings hätte ich mir mehr Erfolgsaussichten gewünscht, als es am Ende letztendlich gab.

Marc ist immer noch gestört und von seiner mystischen Art ist nicht mehr viel geblieben. Er wurde mir immer unheimlicher und damit unsympathischer.

Stacy, die im ersten Teil bereits eine Nebenrolle hatte, blüht nicht auf. Sie hätte mehr für ihre Freundin tun müssen und blieb mir fremd. Ich hätte mir gerne mehr von ihr gewünscht.

Cover:
Auch dieses Cover passt sehr gut und durch den Bildausschnitt wirkt das Covermodell sehr dominant.

Fazit:
Ein interessanter zweiter Teil, der für mich wenig mit Erotik zu tun hatte – zumindest war sie nicht mein Fall. Als „Hintergrundgeschichte“ für Frauen, welche in so einer „Rolle“ leben, war das Buch aber interessant. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Abhängigkeitsverhältnis entstehen kann.

Daher gebe ich eine Leseempfehlung an Leser, die eine Geschichte über eine abhängige Frau lesen wollen – inkl. einer erotischen Geschichte 😉

Ich bedanke mich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.

August
11
Der Assistent 1 – Susan Jones
Cora

Klappentext:
Susan Jones entführt, fesselt und berauscht!

Sie liebt ihren Job
und ihren Assistenten.
Sie kann nicht ohne ihn,
doch er kann ohne sie …

Eine grosse Firma
Eine hörige Chefin
Ein perfekter Assistent


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Titel: Der Assistent 1
Autor: Susan Jones
Verlag: blue panther books
Seiten: 224
ISBN: 978-3940505965
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Rebecca ist eine erfolgreiche Frau, welche ganz in ihrem Job aufgeht und auch nur für diesen lebt. Bis eines Tages der junge Marc, als ihr persönlicher Assistent, eingestellt wird. Die rasante Geschichte um Macht und Liebe beginnt – für was wird sich Rebecca entscheiden?!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Susan Jones ist sehr gut. Sie schreibt alles im Präsens, was den Leser natürlich sofort in die Geschichte integriert und das eigene Kopfkino nur mitspielen kann.

Charaktere:
Rebecca macht in diesem Buch eine starke Verwandlung durch. Leider konnte ich diese Veränderung nicht immer gut heißen und zum Ende des Buches habe ich die, am Anfang, starke Persönlichkeit fast bedauert. Durch ihre Sehnsucht zu Marc wirkt sie naiv und zerbrechlich, dies habe ich ihr so nicht zugetraut.

Marc, der zu Beginn sehr mystisch wirkt entwickelt sich zu einem eigenartigen Kauz, der mir teilweise angst machte. Er setzt sich, für meinen Geschmack, zu sehr über die menschlichen Rechte hinweg und mit so einem Charakter kann ich immer schlecht umgehen.

Trotzdem passten beide Persönlichkeiten super in das Buch und sie hätten gar nicht anders sein dürfen 😉

Cover:
Das Cover passt perfekt. Dieser markante Typ mit offenem Hemd 😳

Fazit:
Ein Buch, welches bestimmt für einige Leser zu heftig sein kann. Marc überschreitet Grenzen und daher gebe ich dem Buch nur 4 Sterne. Ich freue mich allerdings sehr auf den 2. Band und empfehle „Der Assistent 1“ an Leser, welche es etwas außergewöhnlich und härter mögen 🙂

Ein Hinweis zum Schluss: Die Bonusstory „LustSchmuck“ sollte gelesen werden. Den Code zum Download gibt es, wie immer, im Buch.

Ich bedanke mich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.

August
10
Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik – Patrick Rothfuss
Cora

Klappentext:
»Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.


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Titel: Der Name des Windes
Autor: Patrick Rothfuss
Sprecher: Stefan Kaminski
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 863 Seiten / 28 Std. 08 Min. (ungekürzt)
ISBN: 978-3608938159
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Begonnen wird in einem Wirtshaus, in dem Kvothe als älterer Mann seine Ruhe als Gastwirt sucht. Eines Tages taucht ein Chronist auf und der Leser erfährt zusammen mit dem Chronisten die wahre Geschichte um den sagenumwobenen Mann…

Stil:
Der Schreibstil ist für einen Debütroman in Ordnung, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. Die Geschichte hat, für mich, keinen Richtigen Spannungsbogen, sondern ist eher flach bis langatmig. Zwischenzeitlich schafft es Rothfuss eine gewisse Spannung zu kreieren, aber nach wenigen Sätzen ist diese Kreation bereits verblasst oder wirkt zu erzwungen.

Der Erzählstil von Stefan Kaminski ist überhaupt nicht meiner. Er spricht mir zu monoton und wenn er mal die Stimme verstellt, dann ist das ohne Emotionen und dies wirkt einfach nicht.

Charaktere:
Wer Geschichten über Superhelden mag, ist mit Kvothe bestimmt sehr leicht zufrieden zu stellen. Kvothe kann nämlich alles und schafft auch alles. Dies nervte mich total und machte ihn mir unsympathisch.

Dann gibt es noch viele anderen Personen, die alle sehr konstruiert wirken und ein Geheimnis bergen. Dies schafft zu  Beginn natürlich noch Spannung, wirkt aber im Laufe der Geschichte zu abgehakt und zieht das Buch künstlich in die Länge.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön. Ein geheimnisvoller Mann steht allein in der Welt. Dies passt teilweise zur Geschichte und wirkt mystisch-phnatasievoll.

Fazit:
Als Buch ist „Der Name des Windes“ eventuell noch zu empfehlen, als Hörbuch sehe ich das nicht so. Der Sprecher schaffte es nicht, mich bei Laune zu halten und schläferte mich durch seine Monotonie eher ein. Daher gebe ich dem Hörbuch auch nur 2 von 5 Sternen. Eine Leseempfehlung geht auch nur an eingefleischte Leser von Fantasybüchern raus, die gerne Geschichten mit Superhelden lesen.

Juli
29
Argeneau-Reihe 03: Ein Vampir zum Vernaschen – Lynsay Sands
Cora

Klappentext:
Der gut aussehende Vampir Lucern Argeneau schreibt unter Pseudonym historische Liebesromane. Da er die meisten Ereignisse, die er in seinen Romanen beschreibt, selbst erlebt hat, sind seine Bücher sehr erfolgreich. Er besitzt eine große Fangemeinde, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihren Autor einmal persönlich kennenzulernen. Doch Lucern lebt äußerst zurückgezogen und weigert sich, auf Lesereise zu gehen oder Autogramme zu geben, schon allein deshalb, weil für ihn als Vampir das Reisen bei Tag schwierig ist. Doch seine neue Lektorin Kate C. Leever hat es darauf angelegt, den schüchternen Lucern aus der Reserve zu locken – und das um jeden Preis.


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Titel: Ein Vampir zum Vernaschen
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 384
ISBN: 978-3802581724
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Der alleinlebende Autor, Lucern Argeneau, versucht alles um seiner nervenden Lektorin zu entgehen, doch Kate lässt nicht locker und bemüht sich sehr, Lucern zu einer Lesereise zu bewegen. Mit Hilfe von Lucerns Mutter gelingt es Kate den mürrischen Autor zu einem Termin zu überreden, doch kann Lucern über seinen Schatten springen und sich seinen Fans und der Liebe hingeben?!

Schreibstil:
Wie immer ist der Stil von Lynsay Sands zum schreien komisch. Ich habe tränen gelacht und konnte mir das komplette Buch bildlich vorstellen. Was die Lacher noch intensiver werden lies.

Charaktere:
Lucern, der schrullige Autor, war von den vorangegangen Bänden bereits bekannt. Daher überraschte seine Art nicht und es machte ihn wahnsinnig sympathisch zu verstehen warum er so verschlossen und zurückgezogen lebt.

Kate ist eine witzige und spritzige Lektorin die ich sofort sympathisch fand. Ihre Art, Lucern aus der Reserve zu locken, war amüsant und lies sie sehr energisch wirken.

Die anderen Familienmitglileder waren ebenfalls bekannt und ich finde es immer wieder erstaunlich das sie immer noch sich selbst treu sind. Jeder zeigt sich wie im ersten Band und durch die Wiederkehr macht es einfach nur Spaß das Buch zu lesen und zu erfahren was aus den anderen Personen geworden ist.

Cover:
Das Cover zeigt ein Getränk mit Herz, was für die geschäftliche Veranstaltung von Kate und Lucern stehen könnte.

Fazit:
Ein witziger dritter Teil, der nach „Eine Vampirin auf Abwegen“ und „Verliebt in einen Vampir“ zum lachen und träumen anregt. Ich habe mich gefreut bekannten Mitgliedern der Familie Argeneau wieder zu begegnen und mit ihnen ein neues Abenteuer zu bestehen. Die beiden ersten Teilen müssen nicht, sollten aber vorher gelesen worden sein um wirklich alles zu verstehen. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.