Klappentext:
1618: Die junge Apothekerin Jana und ihr Mann Conrad reisen in die Neue Welt. Sie folgen den Hinweisen des geheimnisvollen Sündenbuchs auf der Suche nach einem sagenumwobenen Schatz im Herzen Amerikas – El Dorado. Doch Gefahren lauern überall: Auf dem Meer entkommen sie nur knapp Piraten, und an Land erwarten die Schatzsucher dessen feindselige Bewohner. Und dann ist da noch der dunkle Mönch, der Jana und Conrad folgt, seit sie die Alte Welt verlassen haben.
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Titel: Der Fluch des Sündenbuchs
Autor: Beate Maly
Verlag: Ullstein
Seiten: 464
ISBN: 978-3548284651
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Fortsetzung von: Das Sündenbuch
Inhalt:
Jana und Conrad machen sich auf, um El-Dorado und den Schatz zu finden. Trotz des Reisetagebuchs, des Medaillons und der Schatzkarte ist es nicht einfach diesen zu finden und auch der geheimnisvolle Mönch ist ihnen immer noch auf den Fersen …
Schreibstil:
Bereits im ersten Teil hat Beate Maly gezeigt, dass sie gut und flüssig schreiben kann. In diesem Buch geht es genauso weiter. Der Ausdruck ist nicht immer passend – so verwendet die Autorin auch neumodische Begriffe wie z. B. „öde“, aber vielleicht wurden diese Wörter auch damals 1618/19 verwendet – ich war ja nicht dabei 😉 Mit viel Wortwitz und Schlagfertigkeit der Charaktere macht das Lesen definitiv Spaß und die Spannung wird aufgrund vieler wahrer Fakten noch gesteigert.
Charaktere:
Jana und Conrad waren mir noch aus „Das Sündenbuch“ bekannt und daher freute ich mich sehr die beiden wieder zu lesen. Sie waren mir das ganze Buch über sympathisch und sind sich treu geblieben – nicht nur körperlich sondern auch ihrer Art 🙂
Der dunkle Mönch bekommt Gesellschaft, so streifen Francesco und Bonifacio gemeinsam durch die Wildnis und erleben allerhand. Beide Figuren fand ich wahnsinnig toll und hätte gerne mehr von ihnen gelesen. Ich habe zwar alles erfahren, was wichtig ist, aber dennoch kamen mir diese, doch sehr speziellen, Figuren zu kurz.
Es gibt so viele Figuren in diesem Buch, dass ich sie gar nicht alle benennen kann. Besonders gefallen hat mir auch die kurze Reise zu den Warao – Eingeborene – , den Piraten und Einheimischen.
Cover:
Da Cover ist schön, aber nicht so gut wie das des Sündenbuchs. Hier wurde auf Prägungen verzichtet und alles etwas schlichter gehalten.
Fazit:
Eine würdige Fortsetzung die erneut mit vielen Fakten bestückt wurde. Wer „Das Sündenbuch“ gelesen hat, sollte also unbedingt auch die Fortsetzung lesen. Auch für Neulinge ist „Der Fluch des Sündenbuchs“ ein spannender, historischer Roman, der auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Mir hat die Reise wieder viel Freude bereitet und dafür vergebe ich 4 Sterne.
Klappentext:
Thomas hat es geahnt: Statt der versprochenen Freiheit steht ihm die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Nicht nach allem, was sie ihm und seinen Freunden angetan haben. Deshalb müssen sie so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger kontrollieren und manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.
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Titel: Die Auserwählten – In der Todeszone
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 480 (lt. Printausgabe für Teil 3)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Inhalt:
Nachdem Thomas und seine Freunde die Brandwüste hinter sich gelassen haben, erwartet sie eine neue Prüfung. Thomas, Minho und Newt reicht es, sie fliehen zusammen mit Brenda und Jorge. Doch was sie in der wirklichen Welt erwartet, hätten sie sich niemals vorstellen können …
Schreibstil:
Im dritten Teil schwächeln Stil und Ausdruck etwas und auch die Spannung kann nicht gehalten werden. Dashner versucht zwar weiter seine Welt aufrecht zu erhalten, aber er wird brutal und fanatisch, was ich schade finde.
Charaktere:
Endlich entwickelten die Figuren ein Eigenleben und ich kann sie greifen. Ganz ehrlich: Newt gefällt mir und Minho 😉 Thomas, der mir in den ersten Teilen zu viel wusste und irgendwie „übermenschlich“ war, zeigt dieses Verhalten auch deutlich im dritten Teil – ich fand es langweilig!
Newt und Minho dagegen haben sich freigekämpft, sich losgelöst und zeigten was wirklich in ihnen steckte, ich mochte sie sehr und es macht nun noch mehr Spaß an die anderen Teile zu denken und ihre Entwicklung mitzuerleben.
Bei Brenda und Jorge war und bin ich mir immer noch unsicher, so wirklich offen habe ich sie auch in diesem Teil nicht erlebt und zweifel ob sie wirklich „gut“ sind habe ich immer noch.
Cover:
Das Cover zeigt eine Verbindung zu den ersten Teilen. Wieder ist ein Junge in Kampfhaltung ersichtlich, der bereits deutliche Blessuren aufweist.
Fazit:
Für mich der schwächste Teil der Trilogie. Dashner hält keine wirkliche Spannung aufrecht, dafür versucht er viel über Gewalt zu lösen. Auch weist das Buch durch Rückblenden und Gedankensprünge von Thomas starke Längen auf. Dieser Teil ist also nur etwas für Leser, welche wissen wollen wie die Trilogie endet. Ich vergebe für diesen Abschluss 3 Sterne.
Klappentext:
Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: Sengende Hitze, verbranntes Land und Menschen, die von einem tödlichen Virus befallen sind. Und die undurchsichtigen Schöpfer halten noch immer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren. Und dabei wird ihnen alles abverlangt, sogar ihre Menschlichkeit. Doch dazu ist Thomas nicht bereit.
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Titel: Die Auserwählten – In der Brandwüste
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 492 (lt. Printausgabe für Teil 2)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Inhalt:
Das Labyrinth ist verlassen, doch die Sicherheit war nur vorgetäuscht. Die Lichter müssen sich erneut beweisen und viele Prüfungen bestehen. Diesmal verschlägt es sie in die wirkliche Welt, die nach der schlimmen Sonneneruption nicht mehr normal ist …
Schreibstil:
Der Schreibstil ist immer noch außergewöhnlich. Der Spannungsbogen wird wieder gut gehalten und für Verwirrung ist auch gesorgt. Der Ausdruck ist jugendfreundlich, was allein auf die Wortneuschöpfungen zurückzuführen ist. Leider gibt es aber hier und dort kleine Logikfehler, die zwar nicht so stark auffallen aber trotzdem vorhanden sind.
Charaktere:
Ich kann sie immer noch nicht greifen 🙁 Die Lichter sind mir immer noch suspekt, gleiches gilt für ANGST und Gruppe B. Thomas, der immer noch die Hauptperson spielt, ist mir irgendwie auch noch, nicht wirklich unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. So ganz normal scheinen alle nicht zu sein :rool:
Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen, in dem ich die Charaktere nicht einschätzen konnte. Es gab welche die langweilig oder nichts sagend waren, aber das passt hier alles nicht. Die Charaktere hier sind verwirrend und anziehend und doch irgendwie abstoßend; lieb, sympathisch bis unsympathisch; vielsagend und doch verschwiegen – irgendwie toll 😀
Cover:
Das Cover wirkt beängstigend. Ein Junge, der Brandverletzungen im Gesicht und Halsbereich hat und zudem ausgezehrt und kraftlos wirkt.
Fazit:
Ein toller zweiter Teil der Trilogie, der Lust auf mehr macht. „Im Labyrinth“ sollte vorher gelesen werden, damit wirklich alle Informationen beim Leser präsent sind und nicht erst „In der Brandwüste“ herausgelesen werden müssen. Eine Leseempfehlung geht daher an Leser, welche den ersten Teil bereits gelesen haben. Ich vergebe 4 Sterne für eine spannende Fortsetzung.
Klappentext:
Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet: eine Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth. Doch er ist nicht der Einzige. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht er einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden.
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Titel: Die Auserwählten – Im Labyrinth
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 496 (lt. Printausgabe für Teil 1)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Inhalt:
Im ersten Teil der Auserwählten geht es um Thomas und sein Erwachen auf „der Lichtung“. Diese Lichtung befindet sich in einem Labyrinth. Warum Thomas dort ist und sich die Lichtung mit ca. 50 anderen Jungen teilt weiß keiner, es wird Zeit um dies herauszufinden …
Schreibstil:
Der Schreibstil ist interessant. So wirft Dashner einen Charakter und den Leser (beide unwissend) in eine fremde Welt, die feindselig und trotzdem friedlich ist. Mit viel Verwirrung schafft es der Autor allerdings die Spannung zu halten – dafür passieren ein paar Logikfehler 🙁 Ganz toll fand ich den Ausdruck, den Dashner an den Tag legt. Statt der Kraftausdrücke, die ordentlich fliegen würden, verwendet er andere Worte, diese sagen zwar auch sinnbildlich das gleiche, aber es wirkt sympathischer 😉
Charaktere:
Schwierig. Wirklich schwierig. Die Charaktere bauen viel auf. Dies heißt, dass sie nicht greifbar sind. Thomas wurde von mir schnell erfasst und ich konnte mit ihm umgehen, ich war genauso hilflos und verwirrt wie er, als er auf der Lichtung erwachte und ich konnte – genau wie er – die anderen Charaktere nicht verstehen. Erst im Laufe des Buches habe ich – genau wie Thomas – angefangen zu verstehen und konnte auch mit den anderen Figuren warm werden. So eine Geschichte und kennenlernen der Persönlichkeiten kannte ich bis jetzt nicht und bin wirklich positiv überrascht, allerdings fühle ich mich durch Thomas manipuliert und kann weder ihn noch die anderen wirklich einschätzen. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt.
Cover:
Das Cover wirkt gruselig. Ein Junge, der grimmig und angriffslustig nur halb vor einer Zeichnung zu erkennen ist.
Fazit:
Ein toller und spannender Einstieg in die Trilogie, der sehr viel Lust auf mehr macht. Ganz toll finde ich die Verwirrung die Dashner mit seinem Schreibstil schafft und nicht nur den Protagonisten Thomas, sondern auch den Leser im Dunkeln lässt. Eine Leseempfehlung geht an Jugendliche sowie Erwachsene die gerne etwas außergewöhnliches lesen möchten. Ich gebe 4 Sterne für einen nervenaufreibenden ersten Teil (einen ziehe ich aufgrund der Logikfehler ab).
Klappentext:
Eine stürmische Nacht, ein rauschendes Fest und ein Geheimnis, das nie hätte ans Tageslicht gelangen dürfen.
Ein schöner Frühlingsabend im Jahr 1912: Es ist Emerald Torringtons zwanzigster Geburtstag. Das schon etwas heruntergekommene Sterne-Anwesen blitzt und glänzt, ein großes Dinner mit Freunden der Familie ist geplant. Doch ein Zugunglück, nur einige Meilen entfernt, sorgt dafür, dass eine Schar derangiert aussehender Passagiere vor der Tür steht und Einlass begehrt. Von nun an läuft nichts mehr nach Plan – und dann taucht auch noch ein Nachzügler auf, der ein dunkles Geheimnis mit der Hausherrin teilt. Während draußen ein nächtlicher Sturm heraufzieht, beginnen drinnen Anstand und Dekorum davonzuwehen und dem Chaos den Weg zu bereiten …
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Titel: Der ungeladene Gast
Autor: Sadie Jones
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
Länge: 320 Seiten
ISBN: 978-3421045553
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht |
Inhalt:
Emerald wird zwanzig, doch ihr Geburtstag verläuft nicht wie geplant. Nicht weit vom Anwesen entfernt gibt es einen Unfall und die Geburtstagsgesellschaft ist gezwungen zu helfen …
Schreibstil:
Oh mein Gott, was ist denn hier passiert?! Der Schreibstil ist so hypotaktisch aufgebaut, dass sich selbst frühe Literatur, so um 1850, besser lesen lässt als das! Die Sätze sind zu beginn des Buches so verschachtelt, dass ich diese immer wieder lesen musste um am Ende eines Satzes noch zu wissen wie dieser eigentlich angefangen hatte. Den Sinn dahinter zu verstehen steht auf einem anderen Blatt. Dies wurde zwar im Laufe der Geschichte besser, aber die Langeweile schleppte sich immer noch mit.
Charaktere:
Diese waren nichts sagend, konstruiert und langweilig. Sie schleppten sich durch die Geschichte und handelten nicht wie Personen es tun sollten.
Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen – dies war auch der Hauptgrund das Buch lesen zu wollen. Ein Mädchen welches sich wünscht mit einer Wand zu verschmelzen, aber warum?!
Fazit:
Ein Leseabbruch aufgrund des unglücklichen Schreibstils und der faden Geschichte ohne Spannung. Ich habe zwar noch das Ende gelesen und bin froh mich nicht mehr durchgequält zu haben. Das Ende fand ich unlogisch und gehetzt – obwohl das Buch eher schleppend geschrieben war. Von mir gibt es einen Stern und keine Leseempfehlung.
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