Klappentext:
Der gut aussehende Vampir Lucern Argeneau schreibt unter Pseudonym historische Liebesromane. Da er die meisten Ereignisse, die er in seinen Romanen beschreibt, selbst erlebt hat, sind seine Bücher sehr erfolgreich. Er besitzt eine große Fangemeinde, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihren Autor einmal persönlich kennenzulernen. Doch Lucern lebt äußerst zurückgezogen und weigert sich, auf Lesereise zu gehen oder Autogramme zu geben, schon allein deshalb, weil für ihn als Vampir das Reisen bei Tag schwierig ist. Doch seine neue Lektorin Kate C. Leever hat es darauf angelegt, den schüchternen Lucern aus der Reserve zu locken – und das um jeden Preis.
 Anzeige über Amazon Partnerprogramm |
Titel: Ein Vampir zum Vernaschen
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 384
ISBN: 978-3802581724
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr |
Inhalt:
Der alleinlebende Autor, Lucern Argeneau, versucht alles um seiner nervenden Lektorin zu entgehen, doch Kate lässt nicht locker und bemüht sich sehr, Lucern zu einer Lesereise zu bewegen. Mit Hilfe von Lucerns Mutter gelingt es Kate den mürrischen Autor zu einem Termin zu überreden, doch kann Lucern über seinen Schatten springen und sich seinen Fans und der Liebe hingeben?!
Schreibstil:
Wie immer ist der Stil von Lynsay Sands zum schreien komisch. Ich habe tränen gelacht und konnte mir das komplette Buch bildlich vorstellen. Was die Lacher noch intensiver werden lies.
Charaktere:
Lucern, der schrullige Autor, war von den vorangegangen Bänden bereits bekannt. Daher überraschte seine Art nicht und es machte ihn wahnsinnig sympathisch zu verstehen warum er so verschlossen und zurückgezogen lebt.
Kate ist eine witzige und spritzige Lektorin die ich sofort sympathisch fand. Ihre Art, Lucern aus der Reserve zu locken, war amüsant und lies sie sehr energisch wirken.
Die anderen Familienmitglileder waren ebenfalls bekannt und ich finde es immer wieder erstaunlich das sie immer noch sich selbst treu sind. Jeder zeigt sich wie im ersten Band und durch die Wiederkehr macht es einfach nur Spaß das Buch zu lesen und zu erfahren was aus den anderen Personen geworden ist.
Cover:
Das Cover zeigt ein Getränk mit Herz, was für die geschäftliche Veranstaltung von Kate und Lucern stehen könnte.
Fazit:
Ein witziger dritter Teil, der nach „Eine Vampirin auf Abwegen“ und „Verliebt in einen Vampir“ zum lachen und träumen anregt. Ich habe mich gefreut bekannten Mitgliedern der Familie Argeneau wieder zu begegnen und mit ihnen ein neues Abenteuer zu bestehen. Die beiden ersten Teilen müssen nicht, sollten aber vorher gelesen worden sein um wirklich alles zu verstehen. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Klappentext:
Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut.
Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.
 Anzeige über Amazon Partnerprogramm |
Titel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Verlag: Carlsen
Seiten: 478
ASIN: B00A69FLE0
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Inhalt:
2 Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können. Ash, die sich durchs Leben schlägt und der Hollywoodstar Parker begegnen sich und starten gemeinsam in ein unglaubliches Abenteuer …
Schreibstil:
Der Schreibstil von Kai Meyer ist flüssig und lässt sich gut lesen, allerdings ist der Ausdruck sehr derb und einige Szenen sehr brutal. Gerade das sollte in einem Buch für Jugendliche nicht sein und hat selbst mir teilweise das Lesen verdorben.
Charaktere:
Ash konnte ich zu Beginn sehr gut greifen und verstehen. Sie arbeitet in Nobel-Hotels, klaut und versucht alles um ihr Leben zu leben, aber leider verändert sie sich im lauf der Geschichte immer mehr zu einer Person, welche einem Superhelden gleicht.
Parker wirkt wie ein kleines Kind. Auch dieses Verhalten konnte ich nachvollziehen, denn er wächst als Jungschauspieler in Hollywood einfach anders auf und wird Schwierigkeiten haben sich die Hörner abzustoßen. Aber auch hier wird der Charakter mit der Zeit unglaubwürdig.
Cover:
Das Cover finde ich schön, ein verhangener Himmel über einer alten Stadt – es passt zur Geschichte.
Fazit:
Eine Geschichte, die am Anfang zu fesseln weiß, dann aber leider durch mangelnde Charaktere nachlässt. Beide, Ash und Parker, wirken konstruiert und unglaubwürdig. Auch ihre Bindung konnte ich bis zum Schluss nicht verstehen – warum fühlten sie sich zu der anderen Person hingezogen, warum bestritten sie das große Abenteuer zusammen? – Ich fand keine Antworten, leider 🙁 Dann kam noch diese furchtbare Ausdrucksweise hinzu und die detailgetreue Schilderung von Gewalttaten, von der auch die Protagonisten nicht zurückschreckten. Ich hätte mir mehr Nähe und knistern gewünscht – so wie sich die ersten 50 Seiten des Buches auch zeigten. Eine Leseempfehlung gebe ich aufgrund meiner Kritikpunkte nur an Erwachsene und ich vergebe 3 Sterne für einen Fantasyroman, der fesseln kann, mich aber nicht umhaut.
Klappentext:
Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
 Anzeige über Amazon Partnerprogramm |
Titel: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.
Autor: S. J. Watson
Verlag: Fischer
Seiten: 400
ISBN: 978-3596191468
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Inhalt:
Christine wacht jeden morgen ohne ihre Erinnerungen auf. Jeden Tag lernt sie die selben Dinge über sich kennen – wer ihr Mann ist, was sie den Tag über macht – nur um es am nächsten Tag wieder zu hören. Sie fängt an Tagebuch zu schreiben, um wenigsten eine Konstante in ihrem Leben zu haben, doch was ihr das Tagebuch offenbart hätte sie nie erwartet …
Schreibstil:
S. J. Watson hat einen angenehmen Stil und Ausdruck. Das Buch lässt sich dadurch gut und flüssig lesen. Die Spannungskurve ist vorhanden aber kann nicht kontinuierlich gehalten werden.
Charaktere:
Christine ist eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Trotz ihrer schweren Krankheit versucht sie alles, um trotzdem wieder Leben zu können. Der Kämpferwillen von ihr ist beeindruckend und machte sie mir sympathisch.
Ben, der Ehemann von Christine, ist ein Idiot. Ich mochte ihn von der ersten Seite an nicht und auch die Entwicklung zeigte das Ben ein sehr gestörter Mensch ist. Er passte aber wunderbar ins Bild und zeigt auch wie schwer es ist, sich mit einem geliebten Menschen in einer schwierigen Situation zurechtzufinden.
Dr. Nash, Christines Arzt, ist irgendwie eine komische Figur gewesen. Er gab sich zwar Mühe, hat aber seine Schwächen, die nicht sein dürfen. Er hätte nicht alles glauben dürfen was er selbst von Christine erfährt, sondern selbst mehr Interesse an ihrem Fall zeigen sollen. Ich konnte ihn nicht greifen und wollte keine Verbindung zu ihm aufbauen.
Cover:
Das Cover ist mit einem Schmetterling versehen, welches auf den „Schmetterlingseffekt“ hinweisen kann. Dieser besagt, dass eine kleine Abweichung langfristig ein ganzes System verändern kann. Ich finde dieses Spiel zwischen Metapher und Cover gelungen.
Fazit:
Für ein Debüt ist das Buch sehr gut, allerdings sind die Tagebucheinträge teilweise zu lang und zu detailiert. Dadurch verliert der Thriller an Glaubwürdigkeit. Wer darüber hinwegsehen kann, hat mit „Ich. Darf. Nicht. Schlafen.“ einen guten Thriller in seinen Händen. Mich hat die Länge und teilweise die verlorenen Spannung gestört, daher vergebe ich nur 3 Sterne. Ich empfehle das Buch aber trotzdem an Thrillerfans und an Leser, die sich mit dem Thema Amnesie beschäftigen möchten.
Klappentext:
Das Mädchen Maerad ist vom Schicksal ausersehen. Während der Schatten des Bösen sich über das Land Edil-Amaranth legt, begibt sich Maerad auf eine abenteuerliche Reise. Sie versucht, das Rätsel eines halb vergessenen Liedes zu lösen, in dem die einzige Hoffnung der Menschheit liegt.
 Anzeige über Amazon Partnerprogramm |
Titel: Das Rätsel
Autor: Alison Croggon
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 496
ISBN: 978-3404206346
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht |
Inhalt:
Der zweite Teil der Pellinor-Saga geht nahtlos mit der Reise von Cadvan und Maerad weiter. Denn die beiden sind immer noch auf der Suche nach dem Baumlied. Werden sie die Gefahren, die das Dunkel ihnen stellt überwinden?!
Schreibstil:
Auch in diesem Teil werde ich nicht mit dem Stil der Autorin warm. Bei „Die Gabe“ habe ich mich schon gequält aber hier wurde es noch schlimmer. Die Sätze sind völlig verdreht, strengen an und wirken künstlich.
Charaktere:
Auch Cadvan konnte mich diesmal nicht locken. Er passte sich zu sehr an Mearad an und wirkte nur noch konstruiert. Mearad ging mir nur auf die Nerven mit ihrer angeblichen Schüchternheit und ihren Gedanken.
Cover:
Wirkt mystisch mehr aber auch nicht.
Fazit:
Das Rätsel ist genauso wie „Die Gabe“ nicht mein Buch. Ich habe ganz oft versucht mich durch das Buch zu quälen und bin entweder eingeschlafen oder habe wichtigere Dinge gefunden, mit denen ich mich beschäftigen konnte. Die Pellinor-Saga wirkt einfach nur gestellt und birgt keine Spannung, daher habe ich mich für einen Abbruch entschieden und gebe keine Leseempfehlung.
Ich habe alle 4 Bände (gebundene Ausgabe) der Saga! Wer sie möchte, darf sich gerne melden – tausche oder verkaufe 🙂
Klappentext:
Ausgerechnet dem berühmten Fernsehkoch Raphael Richter muss die Ärztin Jo bei der Narkose einen Schneidzahn abbrechen! Auch die Sache mit den Abführtropfen und dem Autounfall war überhaupt keine Absicht! Das alles wäre auch gar nicht so schlimm, wenn sie sich einfach bei ihm entschuldigen könnte. Doch das kann schwieriger sein, als gedacht, wenn man die Tücken der Post nicht beachtet. Und dann lernt Jo auch noch Raphaels kochende Leidenschaft kennen …
 Anzeige über Amazon Partnerprogramm |
Titel: Fernsehköche küsst man nicht
Autor: Nikola Hotel
Seiten: 190
ASIN: B00DTFA7VU
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr |
Inhalt:
Jo, die junge Narkoseärztin, ist bei ihrer ersten 24 Stundenschicht von ihrem Patienten überwältigt. Dieser hübsche Mann, mit den blauen Augen, fasziniert sie so sehr, dass Jo ein Fehler nach dem anderen passiert. Und was noch schlimmer ist: Sie kommt nicht mehr von ihm los …
Schreibstil:
Die Schreibe von Nikola Hotel ist göttlich! Bereits bei „Rabenblut drängt“ zeigt sie, was für ein Talent in ihr ruht. Auch in „Fernsehköche küsst man nicht“ lässt sie sich nicht lumpen und ein Witz, gefolgt von Liebe und Leidenschaft, jagt den nächsten. Der Ausdruck ist passend für die kochenden Leidenschaft und macht Lust auf mehr.
Charaktere:
Die junge Ärztin Jo ist eine tolle Persönlichkeit. So hat sie eine liebevoll verkorkste Familie, eigenartige Kollegen und ihren eigenen Kopf und Standfestigkeit. Das allein macht eine Protagonistin aus und Jo von der ersten Seite an sympathisch.
Raphael, Jos Patient und Fernsehkoch, wird liebevoll aber reserviert dargestellt und dem Leser über Raphaels Biographie näher gebracht. Er sorgt durch seine Art für viele Lacher und Herzschmerz.
Auch die anderen Personen waren hervorragend ausgearbeitet und es fehlte an nichts! Auch die Auswahl der Namen wurde, zur Freude meiner Lachmuskulatur, super getroffen – Wie ich das meine? : selber lesen 😉
Cover:
Das cover gefällt mir, auch die Chili spielt im Buch eine große Rolle und passt bestens.
Fazit:
Eine gelungene romantisch-witzige Liebesgeschichte mit den richtigen Pointen und Gefühlen. Ich empfehle dieses Buch jedem der gerne Lacht! In der Küche oder im Krankenhaus muss man sich als Leser nicht auskennen, aber man sollte offen für alles sein, was dort passieren könnte 😉 von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung!
Mein Dank geht an Nikola Hotel, da sie so lieb war und mich als Testleserin ausgewählt hat.
|
|
|
|