Klappentext:
Es wird wieder heiß:
Lucy Palmer entführt Sie ein drittes Mal an sündhafte Schauplätze …
Seien Sie gespannt auf …
eine Vampirjägerin mit ihrem Bodyguard, auf Gestaltwandler, Dunkelelfen, Piratenladys und kesse Zimmermädchen.
Erleben Sie die wilde Gier und ungezügelte Leidenschaft, brennende Liebe und pures Verlangen!
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Titel: Mach mich gierig!
Autor: Lucy Palmer
Verlag: blue panther books
Länge: 192 Seiten
ISBN: 978-3940505248
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr |
Inhalt:
Nach „Mach mich scharf!“ und „Mach mich wild!“ schreibt Lucy Palmer ihr drittes Buch mit sehr erotischen Kurzgeschichten:
- In WellSex geht es um ein erotisches Wellnessabenteuer mit einem ganz besonderen Highlight.
- Der Dunkelelf beweist sich im Land der Feen und Menschen.
- Ein falsches Zimmermädchen treibt nicht nur im Herrenhaus ihr Unwesen.
- Kate und Nathan sind natürlich auch wieder dabei (dritter Teil der Story).
- Bei der wilden Gier geht es formwandelnd zur Sache und zu guter letzt wird es Stürmisch auf See mit der PiratenLady.
Schreibstil:
Der sinnliche und absolut frauenfreundliche Schreibstil von Lucy Palmer ist top! Ich mag ihre einfühlsame Art und auch die Geschichten haben die richtige Länge.
Charaktere:
Starke emanzipierte Frauen und einfühlsame Machos 😉 machen die Geschichten zu einem geilen 😳 Leseerlebnis.
Cover:
Das Cover finde ich schön. Es zeigt ein ebenbürtiges Pärchen welches Spaß am spielen und entdecken hat.
Fazit:
Bis jetzt der beste Teil von Lucy Palmer. Die Geschichten sind alle in sich abgeschlossen, bis auf die Geschichte von Kate und Nathan (bereits dritter Teil), die ich mit Spannung weiter verfolgen möchte! Eine absolute Leseempfehlung – besonders für Frauen 😉 von mir gibt es volle 5 Sterne.
Klappentext:
Das Tagebuch der Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.
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Titel: Tagebuch
Autor: Anne Frank
Verlag: Fischer Taschenbuch
Länge: 320 Seiten
ISBN: 978-3596152773
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht |
Eine Autobiografie mit 2 Sternen zu bewerten ist schon recht arg, nun möchte ich auch gerne erklären warum:
Ich erinnere mich an meine Schulzeit, dort habe ich das Tagebuch der Anne Frank auch gelesen. Damals im Jahr 1996 kam mir das Buch viel dünner und nicht künstlich aufgebläht vor. Natürlich wurden in der neuesten Auflage auch noch Bilder von Anne und ihrer Familie abgedruckt – was ich gut finde – aber der Rest?!
1950* wurde das Tagebuch zum ersten Mal veröffentlicht, damals (angeblich) gekürzt, da gewisse Themen als unschicklich galten und nicht in ein Tagebuch einer 13-jährigen gehörten.
1986* erfolgte dann eine Ausgabe die durch das Niederländische Staatliche Institut für Kriegsdokumentation herausgebracht wurde, natürlich neu und vollständig überarbeitet.
1991* erfolgte dann durch den Anne-Frank-Fonds (dieser wurde von Annes Vater gegründet) eine erneute autorisierte Fassung.
1998* fand man dann bisher noch unbekannte Seiten des Tagebuches und schon musste eine neue Fassung mit neuen Erkenntnissen und Nachbemerkungen entstehen.
*Quelle der Jahreszahlen sowie Änderungen der Fassung / amazon.de
Nun frage ich mich als Leser: Was hat das noch mit einer Autobiografie zu tun?! Anna Frank schrieb ihr Tagebuch selbst und als sie hörte das ein niederländischer Minister im Exil nach dem Krieg alle Dokumente sammeln und veröffentlichen wollte, schrieb sie ihr Buch um. Sie erfand Namen – Pseudonyme – und veränderte ihr eigenes Werk, bis sie damit zufrieden war. Also warum hat man es nicht so gelassen?!
Diese Fassung hat wenig mit dem bewegenden und erschütternden Berichten von Anne Frank zu tun, die ich noch in Erinnerung hatte. Hier geht es um eine 13-jährige die ihr Tagebuch füttert und sich ihre Probleme (mit ihrer Mutter, ihren Klassenkameraden und Mitmenschen) von der Seele schreibt, nicht immer ist eine Neuauflage einen Kauf wert. Meine Leseempfehlung geht daher an die alten Auflagen, die ungeschönt und auf wesentliche reduziert sind. 2 Sterne für ein zu stark verändertes, in meinen Augen, nicht authentisches Buch.
Klappentext:
Choga Regina Egbeme hatte einen Traum: Sie gab ihren Gefährtinnen aus dem afrikanischen Harem ihres Vaters ein neues Zuhause. Denn alle verbindet ein Schicksal: Sie sind HIV-positiv. Aber Choga ist an Aids erkrankt und muss erkennen, dass sie den Frauen als Heilerin nicht mehr helfen kann. Die ungewöhnliche Frauengemeinschaft droht auseinander zu brechen. Mit letzter Kraft kämpft Choga um die Zukunft ihrer Gefährtinnen – bis ein weiterer furchtbarer Schicksalsschlag ihr Leben erschüttert.
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Titel: Hinter dem Schleier der Tränen: Mein Abschied vom Harem der Frauen
Autor: Choga Regina Egbeme
Verlag: Ullstein
Länge: 299 Seiten
ISBN: 978-3548364797
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Inhalt:
Der dritte Teil nach „Hinter goldenen Gittern“ und „Die verbotene Oase“ geht nach dem furchtbaren Anschlag der Muslime, auf Chogas christliche Farm, weiter. Choga fällt in eine tiefe Depression. Daraus folgt, dass sie ihre Aufgabe als Heilerin zu stark vernachlässigt und ihren heilenden Tee nicht mehr zubereitet. Die schwere Folge: Choga erkrankt an AIDS. Um wieder zu Kräften zu kommen fährt sie mit ihrem Sohn, Josh, zu Ezira in den Regenwald …
Schreibstil:
Der Schreibstil war gut und flüssig, aber irgendwie angeschlagen. Ich hatte das Gefühl, dass Choga nicht mehr ganz so spirituell bzw. nicht eins mit sich war. Sie schrieb nachdenklicher und überdachte mehr.
Charaktere:
Über Choga habe ich , glaube ich, bereits genug erwähnt. Sie war eine sehr starke Persönlichkeit die ich gerne persönlich kennengelernt hätte.
Magdalena gefiel mir in diesem Band gar nicht. Sie wolle zwar nur helfen, aber irgendwie waren mir ihre Eingriffe zu heftig. Sie störten die Ruhe, auch wenn Magdalena nur das beste wollte. Oder anders: Ich merkte das Deutsche, welches die afrikanische Gemütlichkeit störte.
Beeindruckt haben mich Amara (Kräuterheilerin) sowie Ezira und Buchi – die beiden Heilerinnen aus dem Regenwald; Diese 3 starken Frauen, die auf die Kraft von Mutter Erde vertrauen und gute Erfolge erzielen sind selbstlos und stehen trotzdem so fest im Leben, das wir uns alle ein Stückchen von ihrer Art aneignen sollten!
Cover:
Ein schönes Cover, das eine schöne Verschmelzung zwischen Himmel und Erde durch einen Menschen zeigt.
Fazit:
Ein bewegender Abschluss, der mich zu tränen rührte. Choga lies mich an ihrem Leben teilhaben und dies auf eine erschreckende und doch liebenswürdige Art. Trotz ihres Schicksals hat sie nie aufgegeben und war immer für die anderen da. Schade fand ich das abrupte Ende des Buches. Ich hätte gerne noch mehr Hintergrundinformationen über das Leben von Bisi, Ada, Amara, Tanisha und den anderen gehabt. Es gibt zwar noch ein kleines Namensregister mit einem kurzen Lebenslauf, aber dieser reichte mir persönlich nicht. Daher vergebe ich nur 4 Sterne für dieses bewegende Buch.
Klappentext:
Choga Regina Egbeme lebt in einer scheinbaren Idylle: Zusammen mit einigen Gefährtinnen und ihrer deutschen Halbschwester ist sie auf die verlassene Farm ihrer Mutter in Zentral-Nigeria gezogen. Geborgenheit und neuen Mut finden sie in der alten Lebensform: ein Harem, zu dem Männer aber keinen Zutritt haben. Doch ihr Zufluchtsort ist bedroht: Die islamische Nachbarschaft, die für die Einführung der Scharia kämpft, kann diese Frauengemeinschaft nicht dulden. Immer wieder werden die Frauen brutal überfallen. Choga muss die Farm mit hohen Mauern umgeben, aber wird es ihr gelingen, sich und ihre Gefährtinnen vor der feindlichen Welt außerhalb des Harems zu beschützen?
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Titel: Die verbotene Oase: Mein neues Leben im Harem der Frauen
Autor: Choga Regina Egbeme
Verlag: Ullstein
Länge: 222 Seiten
ISBN: 978-3548363806
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr |
Inhalt:
Mit „Hinter goldenen Gittern“ begann die Geschichte um Choga (Koga) Regina Egbeme, im Harem ihres Vaters. Nun führen die tapferen Frauen ihren eigenen. Auf der Farm von Chogas Mutter bauen sich die Frauen ihr eigenes Leben auf, und Choga, die ihre Ausbildung als Heilerin abgeschlossen hat, versucht alles um ihre Familie vor dem tödlichen Virus und den gefährlichen Nachbarn zu schützen …
Schreibstil:
Der Schreibstil war besser als im ersten Teil. Choga sprang nicht so stark im Text und erklärt in angemessenen Längen. Sehr bewegend ist die Spiritualität und der Glaube, den sie sehr emotional und umfassend schildert.
Zitat S.223 (Danksagung):
Niemand kann die Welt allein retten. Es reicht, wenn wir nach der Hand unseres Nächsten greifen. Was für eine wunderbare Welt wäre das!
Zitat S.166:
Vielleicht ist [morden] keine Frage der Hautfarbe, sondern einfach in den Menschen drin. Immerhin können sie etwas, wozu Tiere nicht in der Lage sind: hassen.
Charaktere:
Choga war eine sehr starke Persönlichkeit, die ihren eigenen Kopf einsetzt und alles versucht was sie kann. Ich bin sehr fasziniert von ihrer Persönlichkeit, von der wir uns alle etwas abschneiden können.
Magdalena, Chogas deutsche Schwester, spielt auch hier wieder eine Rolle. Ihre deutsche Art kommt sehr gut herüber und dennoch passt das afrikanische gut zu ihr. Ihre Art sich zu integrieren und sich den Gegebenheiten anzupassen ist erstaunlich und hat mich tief beeindruckt.
Die Mamas (Bisi, Ada, Ngozi) haben sich auch wunderbar entwickelt. Ich fand ihre Entwicklung und auch das freie denken wunderbar!
Cover:
Das Cover, der in weiß gehüllten Frau passt perfekt – nach dem Lesen versteht man auch warum 😉
Fazit:
Ein sehr bewegender zweiter Teil, der mich zu starken tränen rührte. Choga verwendete viele Fabeln und Sprüche, die sie hervorragend in ihr Buch einarbeitete. Daher eine Leseempfehlung für Leser, welche gerne Erfahrungen und Schicksalsberichte lesen. Von mir gibt es volle 5 Sterne für ein sehr bewegendes Schicksal und den Mut, dieses niederzuschreiben.
Klappentext:
Liebe und Lust gab es schon immer und schon immer waren sie unwiderstehlich auch vor dem berühmten Schlusssatz: Und wenn sie nicht gestorben sind …
Das gar nicht so brave Dornröschen hat der Prophezeiung keinen Glauben schenken wollen und muss nun wach geküsst werden, doch nicht nur ein Prinz findet sie schlafend.
Hingegen ist die tugendhafte Rapunzel Opfer einer Entführung in den Turm wird sie aber nicht von einer bösen Zauberin gesperrt, sondern vom ärgsten Feind ihres Vaters.
Schneewittchen flieht vor der Grausamkeit ihrer Stiefmutter und muss sich als Magd verdingen dies auf einem Schiff, das gewiss nicht unter der Flagge der sieben Zwerge segelt.
Die tüchtige Aschenputtel erliegt dem Charme ihres Prinzen noch vor der Hochzeitsnacht, glaubt sie auch, sich in einen Narren verliebt zu haben.
König Drosselbart hat sehr viel Humor und ist zudem ein guter Schauspieler, weshalb ihn die gemeinen Worte der eigentlich tieftraurigen Prinzessin zu einer List greifen lassen.
Der Froschkönig wiederum lässt sich die leeren Versprechungen seiner Auserwählten teuer bezahlen und ist mit einem einfachen Wurf gegen die Wand ganz sicher nicht von der Dunkelheit in seiner Seele zu befreien.
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Titel: MärchenLust
Autor: Luisa Grimaldi
Verlag: Elysion-books
Länge: 224 Seiten
ISBN: 978-3942602464
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Inhalt:
6 altbekannte Märchen in einem neuen Gewandt – frisch, frech und neu erzählt mit einem anderen Ende für Erwachsene 😉
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist sinnlich und passend. Die Märchen weichen zwar etwas, aber nicht viel vom ursprünglichen ab – der Leser erkennt also deutlich um welches Märchen es sich handelt.
Charaktere:
Im Gegensatz du den Märchenfiguren sind die Charaktere eigenständiger, die Frauen emanzipierter und die Prinzen weisen keine Strumpfhosenmanier auf. Ich mochte das sehr.
Cover:
Das Cover wirkt von weitem schöner als es letztendlich ist. Die schöne Fee wurde so stark nachbearbeitet, dass sie alte Hände mit dreckigen Fingernägeln hat, dass passt gar nicht. Das Gesicht, Make-up und Frisur sind allerdings wunderschön!
Fazit:
Ein schönes Märchenbuch für zwischendurch. Für Erwachsene, die gerne Märchen lesen uneingeschränkt zu empfehlen. Leider sind die Geschichten zu kurz, beziehungsweise fangen erst dann an „spannend“ zu werden, wenn sie schon fast vorbei sind. Daher vergebe ich 4 Sterne.
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