Klappentext:
Eddie, Adam und David leben in verschiedenen Jahrzehnten. Trotzdem laufen sie sich immer wieder über den Weg. Denn die Jugendlichen verbindet eine seltene Gabe. Während sie schlafen, können sie alle Grenzen überwinden und durch Raum und Zeit reisen. Dabei verfolgt jeder sein ganz eigenes Ziel. Eddie will alles über das Traumwandeln herausfinden. Adam versucht mit allen Mitteln den Lauf der Geschichte zu verändern. Und David muss seine Familie retten, bevor sie ausgelöscht wird.
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Titel: Wettlauf in der Nacht
Autor: Thomas Taylor
Verlag: Chicken House
Seiten: 416
ISBN: 978-3551520562
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht |
Inhalt:
David träumt oft von Eddie. Jeder Traum ist irgendwie so, als wäre er echt. Selbst eine Freundschaft wächst zwischen den beiden Jungen, bis sich ein anderer Teen in Davids Träume mischt und die Bindung zwischen Eddie und David zerstört. Wer ist dieser Junge und warum fühlen sich die Träume so echt an ?!
Schreibstil:
Thomas Taylor konnte mich nicht überzeugen. Der Ausdruck ist für ein Jugendbuch passend, aber dennoch zu oberflächlich. Die Thematik der Zeitreise ist komplex und jeder hat andere Ansichten. Meine Ansichten werden im Buch teilweise bearbeitet und dann durch Lücken wieder über den Haufen geworfen. Dies verwirrte mich bei jeder „Reise“ mehr. Mal ging etwas und dann wieder nicht, ich habe den Roten Faden vermisst. Durch die teilweisen unlogischen Stellen konnte mein Kopfkino nicht anspringen und Spannung kam leider auch nicht auf.
Charaktere:
David, der einfache Junge von nebenan war mir zu Beginn sehr sympathisch, leider entwickelte er sich nicht zu seinem Vorteil. Erst verweichlichte er, dann wurde er ein Superheld – nicht mein Fall.
Die anderen Charaktere passten auch nicht so in ihre Rollen, so dass ich mit keinem wirklich warm wurde.
Cover:
Das Cover ist genial. Die Uhr mit dem geisterhaften Blau passt perfekt zur Geschichte.
Fazit:
Eine Geschichte über Zeitreisen, die teilweise sehr unlogisch und einfach gehalten ist. Ich empfehle dieses Buch daher an jugendliche Leser, die erst beginnen Sci-Fi zu lesen.
Ich bedanke mich bei Chicken House für das Rezensionsexemplar.
Klappentext:
Die Psychologen Braun und Hammer sind vertraute Freunde und tauschen sich auch fachlich aus. Besonderer Redebedarf besteht, weil Patient Theodor Konrad Wolf, der an einer schweren und brutalen Form von Narzissmus leidet, Braun selbst in den Wahnsinn treibt. Die Therapeuten geraten an die Grenzen ihres psychologischen Auftrages, als klar wird, dass sich ein Verbrechen anbahnt und der Narzisst dabei einen teuflischen Plan ausheckt. Ein Buch voller Spannung und Charakter! Für Leser, die es lieben, tief in die Absurditäten der menschlichen Psyche einzutauchen…
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Titel: Braun & Hammer: Narzissmus brutal
Autor: Heinz-Gerhard Witte & Holger Schmidt
Verlag: Provoke Media
Seiten: 320
ISBN: 978-3981640939
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht |
Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen 🙁 Der Klappentext hat sich vielversprechend angehört und ich dachte es geht um einen Narzissten. Irgendwie war dies auch so, aber nur zum Teil. Ich fange mal vorne an:
In diesem Buch geht es um 2 Psychologen (T. Braun und P. Hammer) und einen Patienten (T. K. Wolf). Die beiden Psychologen sind gut befreundet, treffen sich oft und tauschen sich aus. Der Leser erfährt also viel über das Privatleben der Therapeuten und auch über Behandlungen. Besonderes Augenmerk liegt, bei den Gesprächen der beiden Therapeuten, auf dem Patienten Wolf, der wegen seines ausgeprägten Narzissmus in Behandlung ist.
So weit so gut, allerdings verstehen die Autoren wohl etwas anderes unter Narzissmus als ich. Herr Witte, Dipl. Psychologe aus Osnabrück, hat sicherlich viel Erfahrung, aber wie sieht es mit dem Rest der Leserschaft aus? Ein Narzisst ist für mich ein Mensch, der sich selbst am meisten liebt, er kommt als arrogant und egoistisch rüber, bewundert sich selbst und hält alle anderen für minderwertig. Und genau so erschien mir Wolf zu Beginn des Buches, allerdings taten sich dann noch andere Krankheitssymptome auf, welche ich nicht mit dieser Störung in Verbindung bringen konnte. Wahrscheinlich kommt die Selbstliebe nie allein, aber das störte mich irgendwie. Ich habe keinen Bezug mehr zum Narzissten Wolf gefunden und auch die Gespräche der Psychologen waren mir irgendwie am Thema vorbei. Der Schreibstil ist gut, allerdings etwas trocken und teilweise zu fachlich, was ich auf den Beruf von Witte zurück führe. Auch hatte ich Schwierigkeiten mit der Berufsbezeichnung der Therapeuten, sind sie nun Psychologen, Psychotherapeuten oder psychologische Psychotherapeuten? Alles unterschiedliche Berufsbezeichnungen, welche allerdings unterschiedliche Arbeitsfelder aufzeigt – Schade!
Die Charaktere sind leider auch klischeebehaftet und wenig originell. Einzig der Einblick in eine Therapie und wie der Therapeut über seine Patienten denkt, bringen etwas Leben ins Geschehen.
Das Cover gefällt mir gut. Ein Therapeut und sein Klient, der nur sich selbst sieht und wahrnimmt. Leider passt es nicht zwingend zur Geschichte.
Fazit:
Ein Buch, welches Einblicke in die Welt der Therapie bringt. Ich habe mir etwas ganz anders unter Titel, Cover und Klappentext vorgestellt und wurde durch meine Erwartungshaltung enttäuscht. Trockener Stil, viele Klischees und teilweise vorhersehbar, von daher gebe ich nur 2 Sterne für „Narzissmus brutal“ – es hat mir einfach nicht gefallen.
Ich bedanke mich bei Provoke Media für das Rezensionsexemplar.
Klappentext:
Prag, 15. März 1939: Deutsche Truppen marschieren in die Tschechoslowakei ein, Hitler steht auf der Prager Burg. Am selben Tag, buchstäblich in letzter Sekunde, bekommen Helens Eltern Edmund und Gretl den entscheidenden Stempel in ihr Ausreisevisum gedrückt: `Genehmigt!´. Beginn einer Odyssee, die die junge jüdische Familie nach Kanada verschlägt. In Europa herrscht Krieg. In den Briefen aus der Heimat erfahren sie vom Schicksal ihrer Verwandten. Die Briefe werden weniger. Bald kommt keiner mehr. Helens Eltern beginnen zu schweigen. Jahre später entdeckt Helen Waldstein Wilkes die Briefe in einer zerschlissenen Pappschachtel. Verzweifelte Briefe. Sie liest, findet Fotos. Sie entdeckt eine verschwundene Welt. Und macht sich schließlich mit vielen Fragen und großer Hoffnung im Gepäck auf den Weg nach Europa.
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Titel: Das Schlimmste aber war der Judenstern
Autor: Helen Waldstein Wilkes
Verlag: Osburg Verlag
Seiten: 280
ISBN: 978-3955100438
Meine Bewertung: 5 Sterne – Leseempfehlung |
Eine Rezension zu einer wahren Geschichte zu schreiben ist immer schwer. Noch schwerer ist es, wenn das Buch so gut war, dass einem die Worte fehlen. Und genauso geht es mir. Ich habe den Titel gelesen, habe mir das Cover angeschaut und wurde neugierig, auch der Klappentext versprach eine aufrührende Geschichte, dennoch hatte ich irgendwie Angst dieses Buch zu lesen. Ich bin immer sehr emotional und war mir nicht mehr sicher ob das Buch nicht „zu nah“ ist. Als ich es dann doch in den Händen hielt, war ich ziemlich nervös, was erwartet mich beim Lesen? Wie emotional schreibt die Autorin? was haben die Übersetzer aus der Geschichte gemacht? Und dann tauchte ich ein ….
In die Welt von Helen Waldstein Wilkes, wie sie im Alter von 60 Jahren einen Karton mit Briefen ihrer Familie öffnet und wie sie versucht ihre Familiengeschichte zu rekonstruieren. Sie nahm mich, mit ihren Schilderungen und den Briefauszügen, mit in ihr Leben, sie teilte sehr viel mit mir und ich sah ihre Familie vor meinem geistigen Auge auftauchen. Litt, weinte und fühlte mit ihnen. Durch die originalen Abschriften der Briefe war die Bindung so stark zu spüren, dass ich mich teilweise immer wieder distanzieren wollte, aber ich war so versessen auf Aufklärung, dass ich am Ball blieb. Wie muss es erst Helen Waldstein Wilkes ergangen sein?
Der Schreibstil ist sehr gut und passend. Es werden immer wieder Erfahrungen, Begegnungen und Briefe in chronologischer Reihenfolge niedergeschrieben. So wie die Autorin ihre Aufklärungsarbeit begonnen hat, so wird auch der Leser ins Geschehen integriert. Trotz der vielen Übersetzer, im Buch selbst sind 5 angegeben, bleibt die Geschichte authentisch und emotional – sogar sehr emotional – des Öfteren weinte ich und hatte Angst, aber auch Zuversicht mischte sich in meine Gedanken. Ich kann für mich sagen, dass dies eins der bewegendsten Bücher ist, welches ich je gelesen habe.
Hintergrundinfo:
Es gibt eine Lesereise zum Buch.
Helen Waldstein Wilkes spricht Deutsch und wird bei allen Veranstaltungen vom Verleger Wolf-Rüdiger Osburg begleitet.
Termine der Lesereise:
- 28.08.2014: 18:00 Uhr: Deutsches Historisches Museum Berlin (öffentlich)
- 01.09.2014: Lauenburgische Gelehrtenschule Ratzeburg
- 02.09.2014, 09:30 Uhr: Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe Büchen
- 02.09.2014, 20 Uhr: Pfarrei St. Answer Ratzeburg (öffentlich)
- 03.09.2014: Anne-Frank-Schule Barkteheide
- 03.09.2014: Synagoge Bad Segeberg (öffentlich)
- 04.09.2014, 19 Uhr: Gesellschaft für Christich-Jüdische Zusammenarbeit Lübeck (öffentlich)
- 05.09.2014: Waldorfschule in Ostholstein
Ich bedanke mich beim Osburg Verlag für das Rezensionsexemplar.
Kategorien: 5 Sterne - gefällt mir sehr, Biografie, Erfahrungen, Gebundenes Buch
Tags: Deutschland, England, Familie, Flucht, Judenstern, Kanada, Krieg, Polen, USA, Verfolgung
Liebe Leser,
heute habe ich etwas ganz besonderes für euch! Und zwar möchte ich euch eine ganz besondere Lese-Veranstaltung empfehlen. Diese findet im DHM (Deutsches Historisches Museum) in Berlin statt und bezieht sich auf das Buch „Das Schlimmste aber war der Judenstern“ – Das Schicksal meiner Familie von Helen Waldstein Wilkes. Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen! Es war sehr emotional und aufschlussreich, dass ich es euch unbedingt ans Herz legen möchte (meine Rezension erscheint in den nächsten Tagen).
Auszug von der Webseite des DHM und Osburg Verlag:
Eine Veranstaltung des Osburg Verlags in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum und der Botschaft von Kanada.
Deutsche Truppen marschieren in die Tschechoslowakei ein, Hitler steht auf der Prager Burg. Prag, 15. März 1939: Buchstäblich in letzter Sekunde bekommen Helen und ihre Eltern den entscheidenden Stempel in ihr Ausreisevisum gedrückt: »Genehmigt!«. In Kanada beginnt die junge jüdische Familie ein neues Leben. Mit der Heimat verbindet sie nur noch die Briefe der Verwandten. Verzweifelte Briefe. Erst viele Jahre später, nach dem Tod ihrer Eltern, beginnt Helen Waldstein Wilkes diese Briefe zu lesen. Mit vielen Fragen und großer Hoffnung im Gepäck auf den Weg nach Europa.
Über die Autorin:
Helen Waldstein Wilkes, geboren in Strobnitz/Horni Stropnice. Im April 1939 geht die Familie von Prag über Antwerpen ins kanadische Exil. Sie promoviert in Romanistik und lehrt über 30 Jahre an Universitäten in Kanada und den USA. Ihre Forschungsinteressen beziehen sich auf interkulturelle Kommunikation, Spracherwerb und Fragen der Neurolinguistik. In ihrem Ruhestand, den sie in Vancouver verbringt, erforscht sie ihr eigenes kulturelles Erbe.
Termine der Lesereise:
- 28.08.2014: 18:00 Uhr: Deutsches Historisches Museum Berlin (öffentlich)
- 01.09.2014: Lauenburgische Gelehrtenschule Ratzeburg
- 02.09.2014, 09:30 Uhr: Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe Büchen
- 02.09.2014, 20 Uhr: Pfarrei St. Answer Ratzeburg (öffentlich)
- 03.09.2014: Anne-Frank-Schule Barkteheide
- 03.09.2014: Synagoge Bad Segeberg (öffentlich)
- 04.09.2014, 19 Uhr: Gesellschaft für Christich-Jüdische Zusammenarbeit Lübeck (öffentlich)
- 05.09.2014: Waldorfschule in Ostholstein
Helen Waldstein Wilkes spricht Deutsch und wird bei allen Veranstaltungen vom Verleger Wolf-Rüdiger Osburg begleitet.
Klappentext:
… Hexen aber auch.
Nach einem Jahr mit dem Werjaguar Vincent glaubt Hexe Elionore Brevent ihr Leben im Lot. Einzig Vampir Nicolas Deauville, der bei Eli im Garten beharrlich seine neu entdeckten Hexenkünste übt, stört die traute Zweisamkeit der Verliebten und sorgt nach einem schief gegangenen Zauber für erhebliche Aufregung.
Als Vincent dann noch plötzlich eine unerwartete Seite seiner Persönlichkeit enthüllt, ist es mit der Ruhe in Elis Leben wieder einmal vorbei. Ohne den Mann ihres Herzens muss sich die Hexe auf die Suche nach dem spurlos verschwundenen Nicolas machen, an ihrer Seite nur den beherzten Ex-Engel Florentine und den mysteriösen Pax …
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Titel: Engel lieben gefährlich …
Autor: Kristina Günak
Verlag: UBooks
Seiten: 298
ISBN: 978-3939239253
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr |
Inhalt:
Ein neues, spannendes Abenteuer wartet auf Eli. Ihr Vampir-Freund Nicolas verliebt sich in eine mysteriöse Frau. Aber nichts ist einfach wenn man halb Vampir, halb Hexer ist und in einer Welt mit magischen Wesen lebt …
Schreibstil:
Wie bei „Eine Hexe zum verlieben“ ist der Schreibstil von Kristina Günak göttlich. Die direkte und ehrliche Art der Charaktere ist erfrischend witzig und bringt Unmengen an Lesespaß. Auch ist dieser Band besser Lektoriert.
Charaktere:
Ich bin absoluter Eli-Fan! Die kleine Erdhexe ist mir immer noch sehr sympathisch und ihre lockere, direkte Art hat es mir echt angetan. Eli reagiert so, dass es nachvollziehbar und ehrlich ist, das ist so wichtig und schön.
Vincent hat es mir auch angetan. Auch wenn er in diesem Band nur eine Nebenrolle hat, ist mir der Gestaltwandler sehr ans Herz gewachsen und ich hoffe, im dritten Teil mehr von ihm lesen zu können.
Nicolas ist so ein kleiner Tollpatsch! Auch ihn fand ich wieder amüsant. Und seine neue Liebe – ganz toll!
Auch die anderen Charaktere sind liebenswürdig und glaubwürdig. Gerade das finde ich immer wieder toll und erwähnenswert.
Cover:
Das Cover passt perfekt zur Geschichte 😀 ich mag es sehr.
Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der mich total überzeugt hat! Der erste Teil muss nicht gelesen werden um diesen Band zu verstehen, es wäre aber dennoch sinnvoll. „Engel lieben gefährlich“ ist ein witziger, spannender und einfühlsamer Paranormal-Chick-Lit-Roman den ich absolut empfehlen kann. (Eine Neuauflage der Reihe ist in Arbeit).
Hintergrundinfo:
Teil 1 (Eine Hexe zum verlieben) befindet sich derzeit im Korrektorat und wird voraussichtlich im Dezember, im neuen Gewandt, erscheinen.
Ich bedanke mich bei Kristina Günak für das Rezensionsexemplar.
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