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Titel: Aufschrei
Autor: Truddi Chase
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 561
ISBN: 3-404-61133-0
Meine Bewertung: 5 Sterne – Leseempfehlung! |
Klappentext:
Seit frühester Jugend wurde Truddi Chase von ihrem Stiefvater sexuell mißbraucht. Um diese Situation bewältigen zu können, erstarrte ihre eigentliche Persönlichkeit, und an ihre Stelle trat eine Vielzahl von Personen, die in ihrem Körper lebten und das Kind nach außen hin vertraten und verteidigten.
Die erwachsene Truddi Chase war sich dieses Zustandes lange nicht bewußt; als sie jedoch anläßlich ihrer Scheidung einen Psychotherapeuten aufsuchte, entdeckte dieser ihre multiple Persönlichkeit.
Das Ergebnis seiner Therapie ist dieses Buch, das eigentlich nicht von der Autorin geschrieben wurde, sondern von den Personen, die in ihr leben. Es ist nicht nur ein erschütternder Bericht über die schlimmsten Formen von sexuellem Mißbrauch in frühester Kindheit, sondern zugleich auch eine erregende Abrechnung mit dem Leben, das die Protagonistin führen mußte. Ein noch nie dagewesenes Buch – wer es einmal gelesen hat, wird es nie wieder vergessen!
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Ein furchtbares Buch, welches ist schon so lange in meinem Schrank habe und auch nie aussortieren werde.
Sehr beeindruckend finde ich, zu was unsere Psyche fähig ist. Die Personen untereinander wissen gar nicht, dass es nur Teilpersönlichkeiten sind und leben mit der Co-Existenz. Auch ist in dem Buch eine Art Schriftprobe, wo fast alle Persönlichkeiten etwas geschrieben haben abgedruckt. Denn nicht nur unterschiedliche Schriften können entwickelt werden, sondern auch Krankheiten, die nur einige Teilpersonen bekommen können.
Ein sehr bewegendes aber auch aufklärendes Buch, was unbedingt gelesen werden muss. Da die Ausführungen der Persönlichkeiten teilweise so barbarisch sind und ich diesem Buch eine gewisse Zeit widmen möchte um noch nachzuwirken, werde ich nun erstmal eine Lesepause einlegen.
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Titel: Das Orchideenhaus
Autor: Lucinda Riley
Verlag: Goldmann
Seiten: 544
ISBN: 978-3442475544
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Klappentext:
Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt Julia Forrester in ihre alte Heimat Norfolk zurück, wo sie im Orchideenhaus von Wharton Park als Kind viele glückliche Stunden verbrachte. Der Besitzer von Wharton Park, Kit Crawford, überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großmutter gehörte. Mit dem Tagebuch drängt sich ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht – ein Geheimnis, das auch Julias Leben komplett verändern wird …
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Das Cover hatte es mir angetan und der Inhalt war dann eher nebensächlich. Romane, die in verschiedenen Zeiten spielen haben meistens etwas gutes an sich 😉
Geschrieben ist es gut. Aber die Handlung ist dann doch etwas zu Klischeehaft. Nicht nur ein schwerer Schicksalsschlag, nein es müssen ganz viele sein und dass natürlich hintereinander. Julia und Kit sind so typisch für eine Lovestory, dass mir das auch zi viel ist.
Fazit: von alles zu viel und von Schreibstil, der gut und flüssig ist, zu wenig. Schade!
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Titel: Kein Entkommen
Autor: Linwood Barclay
Verlag: Ullstein
Seiten: 576
ISBN: 978-3548283487
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht |
Klappentext:
Sonne, Softeis, Kinderlachen. Ein Familienausflug in den Vergnügungspark, da ist sich David sicher, wird seinem kleinen Sohn Ethan gefallen und seine Frau Jan aufheitern. Doch dort verschwindet Jan in der Menge und tauscht nie wieder auf. Wie kann es sein, dass die Überwachungskameras des Parks nur David und Ethan zeigen? Plötzlich steht David unter Mordverdacht …
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Gleich auf den ersten Seiten wird es spannend – typisch Barclay. Allerdings hört es dann schnell wieder auf, mit der Spannung, und es wird langweilig, langatmig und wirkt künstlich aufgebläht. Als Barclay-kenner erwarte ich mehr und das über das ganze Buch. Aber leider wird die Spannung nur am Anfang aufgebaut um dann ganz schnell zu einem nichtssagenden Trott überzugehen. Gespräche über das Wetter – ergo Smaltalk werden so ausgedehnt, dass ich mich fragen musste, was ich denn nun lese. So was geht nicht.
Jan wirkt gut durchdacht und macht sich gut im Buch. David ist mir zu fahrig, zu schlampig. Ich erfahre zu wenig und das, was ich weiß, reicht aus um ihn als unglaubwürdig hinzustellen. Im Job packt er alles, sein Privatleben verkommt…
Alles ist mir irgendwie zu plump und einfach gehalten und daher leider nur 2 Sterne und keine Leseempfehlung. Es geht besser!
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Titel: Die kleine House Apotheke
Autor: Michael Reufsteck, Jochen Stöckle
Verlag: Vgs
Seiten: 256
ISBN: 978-3-8025-1754-9
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Eine tolle Lektüre zur Serie. Eine kleine Zusammenfassung aller Highlights der Staffeln 1 – 3.
Sehr gut geschrieben und immer kleine Zusammenfassungen über die Musik in der Folge, die Diagnose und der „Vicodin Counter“. Fantastisch sind auch immer die schlagkräftigen House-Kommentare.
Wer die Serie Dr. House mag, der sollte sich die Zusammenfassung gönnen. 4 Sterne von mir.
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Titel: Vergebung
Autor: Stieg Larsson
Verlag: Heyne
Seiten: 864
ISBN: 978-3453434066
Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Klappentext:
Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte.
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Dieser Teil beginnt genau an der Stelle, wo der vorherige aufgehört hat. Es geht gleich spannend los und das bleibt er auch fast bis zu letzten Seite. Die Wendungen, die Stieg Larsson in seine Trilogie einbaut sind immer wieder aufs neue erschreckend. Von spannend bis unglaublich zieht sich die Geschichte durch das Buch und endet traurig dramatisch. Unbedingt Lesen und überraschen lassen! 4 Sterne für ein tolles Buch, dass Stockholm in einem schönen Licht zeigt und auch die Liebe nicht zu kurz kommen lässt.
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