Klappentext:
Wie erpresst man einen Mörder, den man nicht gesehen hat? Die 16-jährige Martha ist zufällig Ohrenzeugin des Mordes an ihrer Nachbarin geworden. Nun beschließt sie, dieses Wissen für sich zu nutzen. Denn sie braucht Geld. Damit sie endlich mit ihrer Mutter in eine eigene Wohnung ziehen kann. Und damit sie sich nicht mehr mit diesem Glatzkopf und seiner nervigen kleinen Tochter Poppy rumärgern muss. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jill entwickelt Martha einen raffinierten Plan … doch dann begeht sie einen entscheidenden Fehler.
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Titel: Am Ende der Treppe, hinter der Tür
Autor: Sabine Ludwig
Verlag: rororo
Seiten: 384
ISBN: 978-3499216756
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht |
Inhalt:
Marthas Vater starb an Krebs, in der Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene lernt Marthas Mutter einen neuen Mann kennen und lieben, nun wohnen die beiden Frauen bei dem neuen Mann und seiner Tochter Penelope. Doch Martha kann und will sich mit den neuen Gegebenheiten nicht anfreunden, sie hast ihr Leben, wäre da nicht dieser hübsche neue Lehrer: Mr. Miller …
Schreibstil:
Selten ein Buch mit so wenig Spannung und liebe zum Detail gelesen. Die Autorin schafft es nicht mich in Marthas Welt zu entführen und sorgt dafür das alle Charaktere lieblos und einfach gestrickt sind. Der Ausdruck ist ebenfalls einfach und erweckt den Charme eines Kinder- statt Jugendbuchs.
Charaktere:
Martha ist eine Pubertierende 16-jährige die sich total affig benimmt. So verschmäht sie die Hilfe ihrer Freunde (Vincent, Simon und Jill) und träumt nur von ihrem Lehrer – Mr. Miller. Gegenüber ihrer Familie verhält sich Martha unmöglich und auch ihrer neuen Stiefschwester gegenüber ist sie ein wahres Monster.
Jill ist keine wirkliche Freundin, sie ist nur scharf darauf im Mittelpunkt zu stehen und jeden Kerl durch zu ziehen – wie erstrebenswert :rool:
Vincent und Simon haben mir gut gefallen. Beide versuchten Martha immer wieder auf den Boden zu holen und ihr die schönen Dinge zu zeigen – wer da nicht drauf eingeht ist selber Schuld.
Mr. Miller – vielleicht ein toller Typ, aber durch Marthas ständige Tagträume ging er mir dermaßen auf den Senkel, dass ich ihn nicht mochte. „Mr Miller ist so toll – er küsst mich so sanft … “
Cover:
Das Cover gefällt mir gut, so ziert ein hohes Treppenhaus das Deckblatt und macht neugierig auf das Ende der Treppe, hinter der Tür …
Fazit:
Ein nerviges Buch, das wahrscheinlich selbst für Jugendliche zu einfach gestrickt ist. Die Idee ist gut, aber miserabel umgesetzt. Daher keine Leseempfehlung und nur 2 Sterne.
Klappentext:
Ein Schatz, der nie verloren geht: unser inneres Kind
»Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.« Dieser berühmte Satz ist für alle gültig, die sich von Thich Nhat Hanh leiten lassen. Die Folgen seelischer Verletzungen in der Kindheit wie Angst und Verlassenheitsgefühle oder Wut und Trauer sind bis in die Zellebene hinein wirksam und blockieren unser inneres Wachstum. Thich Nhat Hanh zeigt, dass meist schon unsere Eltern oder sogar frühere Generationen dieselben belastenden Gefühlsmuster in sich getragen und weitervererbt haben. Deshalb ist es wichtig, als Erwachsener zu dem verwundeten inneren Kind Kontakt aufzunehmen.
Thich Nhat Hanh zeigt mit einem buddhistischen Ansatz, wie man durch die Praxis der Achtsamkeit das innere Kind heilen kann: Alle negativen Selbstbilder und Emotionen können überwunden werden, indem man sie bewusst wahrnimmt und durch Atemmeditation auflöst.
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Titel: Versöhnung mit dem inneren Kind: Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit
Autor: Thich Nhat Hanh
Sprecher: Herbert Schäfer
Verlag: argon Balance
Länge: 176 Seiten / 3 Std. 50 Min. (gekürzt)
ISBN: 978-3839880098
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören |
Bereits der Titel könnte für Hörer / Leser ohne Vorkenntnisse für Verwirrung sorgen. Was ist das Innere Kind und was für eine Kraft ist die Achtsamkeit?
Wer nun erwartet in diesem Werk eine Antwort zu erhalten ist leider falsch gewickelt 🙁
Thich Nhat Hanh setzt voraus, dass dies gewusst wird und wenn nicht – dann muss man sich eben so durch das Hörbuch quälen. Wie das Buch aufgebaut ist, weiß ich nicht, da das Hörbuch gekürzt ist, kann das Buch für unwissende eine schöne Alternative sein.
Aber fange ich mal vorne an. Ich habe Vorwissen, kenne mich in der Arbeit mit dem Inneren Kind aus und kenne auch die Arbeit mit der Achtsamkeit, daher habe ich mich gefreut etwas vom vietnamesischen Mönch zu lesen und auch seine Ansichten kennenzulernen. Leider bin ich mit dem Hörbuch, trotz Vorwissen, nicht ganz zurecht gekommen.
Thich Nhat Hanh geht davon aus, dass wir alle ein verletztes und missbrauchtes inneres Kind in uns aufweisen, diese Worte sind hart und können, meiner Meinung nach, abschrecken. Vielleicht liegt es aber auch an einem Übersetzungsfehler und der Autor möchte uns nur über die Verletzbarkeit unseres Inneren Kindes aufmerksam machen und verwendet daher diese doch sehr starken Wörter. Auch sind die Affirmationen für die Heilung, für mich, zu negativ. Es wird zu oft „nicht“ verwendet. Dann denke ich mal „nicht“ an lila Elefanten 🙄 Was ich sehr gut fand, waren die Erklärungen wie sich negative Sachen in unserem Bewusstsein verwurzeln, wachsen und wie unser Bewusstsein überhaupt funktioniert. Auch wurden immer wieder kleine Übungen in das Hörbuch integriert und mit Musik unterlegt.
Herbert Schäfer hat als Sprecher ganze Arbeit geleistet. Er hat eine schöne und ruhige Stimme, die perfekt gepasst hat.
Fazit:
Das Hörbuch lässt sich zwar gut hören, aber dennoch gibt es von mir keine Hör-Empfehlung. Für Unwissende ist es einfach zu flach und zu esoterisch. Es ist zu weit „innen“ angesetzt und führt den Hörer nicht sanft in die neue Materie ein, sondern wirft Brocken vor.
Für Hörer mit Vorkenntnissen ist vieles bereits bekannt und daher nur noch als Wiederholung interessant. Die Übungen, die im Hörbuch für ein liebevolles und verständliches Miteinander vorgestellt werden, können wir, meiner Meinung nach, so gar nicht umsetzen. Sie sind für unsere Mitmenschen (zumindest für den Großteil) zu spirituell und würden eher das Gegenteil herbeiführen – Umdenken ist gefragt!
Ich bedanke mich beim Argon Verlag für das Rezensionsexemplar.
Klappentext:
1618: Die junge Apothekerin Jana und ihr Mann Conrad reisen in die Neue Welt. Sie folgen den Hinweisen des geheimnisvollen Sündenbuchs auf der Suche nach einem sagenumwobenen Schatz im Herzen Amerikas – El Dorado. Doch Gefahren lauern überall: Auf dem Meer entkommen sie nur knapp Piraten, und an Land erwarten die Schatzsucher dessen feindselige Bewohner. Und dann ist da noch der dunkle Mönch, der Jana und Conrad folgt, seit sie die Alte Welt verlassen haben.
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Titel: Der Fluch des Sündenbuchs
Autor: Beate Maly
Verlag: Ullstein
Seiten: 464
ISBN: 978-3548284651
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Fortsetzung von: Das Sündenbuch
Inhalt:
Jana und Conrad machen sich auf, um El-Dorado und den Schatz zu finden. Trotz des Reisetagebuchs, des Medaillons und der Schatzkarte ist es nicht einfach diesen zu finden und auch der geheimnisvolle Mönch ist ihnen immer noch auf den Fersen …
Schreibstil:
Bereits im ersten Teil hat Beate Maly gezeigt, dass sie gut und flüssig schreiben kann. In diesem Buch geht es genauso weiter. Der Ausdruck ist nicht immer passend – so verwendet die Autorin auch neumodische Begriffe wie z. B. „öde“, aber vielleicht wurden diese Wörter auch damals 1618/19 verwendet – ich war ja nicht dabei 😉 Mit viel Wortwitz und Schlagfertigkeit der Charaktere macht das Lesen definitiv Spaß und die Spannung wird aufgrund vieler wahrer Fakten noch gesteigert.
Charaktere:
Jana und Conrad waren mir noch aus „Das Sündenbuch“ bekannt und daher freute ich mich sehr die beiden wieder zu lesen. Sie waren mir das ganze Buch über sympathisch und sind sich treu geblieben – nicht nur körperlich sondern auch ihrer Art 🙂
Der dunkle Mönch bekommt Gesellschaft, so streifen Francesco und Bonifacio gemeinsam durch die Wildnis und erleben allerhand. Beide Figuren fand ich wahnsinnig toll und hätte gerne mehr von ihnen gelesen. Ich habe zwar alles erfahren, was wichtig ist, aber dennoch kamen mir diese, doch sehr speziellen, Figuren zu kurz.
Es gibt so viele Figuren in diesem Buch, dass ich sie gar nicht alle benennen kann. Besonders gefallen hat mir auch die kurze Reise zu den Warao – Eingeborene – , den Piraten und Einheimischen.
Cover:
Da Cover ist schön, aber nicht so gut wie das des Sündenbuchs. Hier wurde auf Prägungen verzichtet und alles etwas schlichter gehalten.
Fazit:
Eine würdige Fortsetzung die erneut mit vielen Fakten bestückt wurde. Wer „Das Sündenbuch“ gelesen hat, sollte also unbedingt auch die Fortsetzung lesen. Auch für Neulinge ist „Der Fluch des Sündenbuchs“ ein spannender, historischer Roman, der auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Mir hat die Reise wieder viel Freude bereitet und dafür vergebe ich 4 Sterne.
Klappentext:
Thomas hat es geahnt: Statt der versprochenen Freiheit steht ihm die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Nicht nach allem, was sie ihm und seinen Freunden angetan haben. Deshalb müssen sie so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger kontrollieren und manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.
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Titel: Die Auserwählten – In der Todeszone
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 480 (lt. Printausgabe für Teil 3)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Inhalt:
Nachdem Thomas und seine Freunde die Brandwüste hinter sich gelassen haben, erwartet sie eine neue Prüfung. Thomas, Minho und Newt reicht es, sie fliehen zusammen mit Brenda und Jorge. Doch was sie in der wirklichen Welt erwartet, hätten sie sich niemals vorstellen können …
Schreibstil:
Im dritten Teil schwächeln Stil und Ausdruck etwas und auch die Spannung kann nicht gehalten werden. Dashner versucht zwar weiter seine Welt aufrecht zu erhalten, aber er wird brutal und fanatisch, was ich schade finde.
Charaktere:
Endlich entwickelten die Figuren ein Eigenleben und ich kann sie greifen. Ganz ehrlich: Newt gefällt mir und Minho 😉 Thomas, der mir in den ersten Teilen zu viel wusste und irgendwie „übermenschlich“ war, zeigt dieses Verhalten auch deutlich im dritten Teil – ich fand es langweilig!
Newt und Minho dagegen haben sich freigekämpft, sich losgelöst und zeigten was wirklich in ihnen steckte, ich mochte sie sehr und es macht nun noch mehr Spaß an die anderen Teile zu denken und ihre Entwicklung mitzuerleben.
Bei Brenda und Jorge war und bin ich mir immer noch unsicher, so wirklich offen habe ich sie auch in diesem Teil nicht erlebt und zweifel ob sie wirklich „gut“ sind habe ich immer noch.
Cover:
Das Cover zeigt eine Verbindung zu den ersten Teilen. Wieder ist ein Junge in Kampfhaltung ersichtlich, der bereits deutliche Blessuren aufweist.
Fazit:
Für mich der schwächste Teil der Trilogie. Dashner hält keine wirkliche Spannung aufrecht, dafür versucht er viel über Gewalt zu lösen. Auch weist das Buch durch Rückblenden und Gedankensprünge von Thomas starke Längen auf. Dieser Teil ist also nur etwas für Leser, welche wissen wollen wie die Trilogie endet. Ich vergebe für diesen Abschluss 3 Sterne.
Klappentext:
Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: Sengende Hitze, verbranntes Land und Menschen, die von einem tödlichen Virus befallen sind. Und die undurchsichtigen Schöpfer halten noch immer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren. Und dabei wird ihnen alles abverlangt, sogar ihre Menschlichkeit. Doch dazu ist Thomas nicht bereit.
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Titel: Die Auserwählten – In der Brandwüste
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 492 (lt. Printausgabe für Teil 2)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Inhalt:
Das Labyrinth ist verlassen, doch die Sicherheit war nur vorgetäuscht. Die Lichter müssen sich erneut beweisen und viele Prüfungen bestehen. Diesmal verschlägt es sie in die wirkliche Welt, die nach der schlimmen Sonneneruption nicht mehr normal ist …
Schreibstil:
Der Schreibstil ist immer noch außergewöhnlich. Der Spannungsbogen wird wieder gut gehalten und für Verwirrung ist auch gesorgt. Der Ausdruck ist jugendfreundlich, was allein auf die Wortneuschöpfungen zurückzuführen ist. Leider gibt es aber hier und dort kleine Logikfehler, die zwar nicht so stark auffallen aber trotzdem vorhanden sind.
Charaktere:
Ich kann sie immer noch nicht greifen 🙁 Die Lichter sind mir immer noch suspekt, gleiches gilt für ANGST und Gruppe B. Thomas, der immer noch die Hauptperson spielt, ist mir irgendwie auch noch, nicht wirklich unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. So ganz normal scheinen alle nicht zu sein :rool:
Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen, in dem ich die Charaktere nicht einschätzen konnte. Es gab welche die langweilig oder nichts sagend waren, aber das passt hier alles nicht. Die Charaktere hier sind verwirrend und anziehend und doch irgendwie abstoßend; lieb, sympathisch bis unsympathisch; vielsagend und doch verschwiegen – irgendwie toll 😀
Cover:
Das Cover wirkt beängstigend. Ein Junge, der Brandverletzungen im Gesicht und Halsbereich hat und zudem ausgezehrt und kraftlos wirkt.
Fazit:
Ein toller zweiter Teil der Trilogie, der Lust auf mehr macht. „Im Labyrinth“ sollte vorher gelesen werden, damit wirklich alle Informationen beim Leser präsent sind und nicht erst „In der Brandwüste“ herausgelesen werden müssen. Eine Leseempfehlung geht daher an Leser, welche den ersten Teil bereits gelesen haben. Ich vergebe 4 Sterne für eine spannende Fortsetzung.
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