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Titel: Schneewittchen muss sterben
Autor: Nele Neuhaus
Verlag: List
Seiten: 537
ISBN: 978-3548609829
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Klappentext:
Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd…
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Erstmal möchte ich mich ganz herzlich bei Yvonne bedanken, die mir zum Welttag des Buches 2012 eine wundervolle Überraschung gemacht hat. Ich saß nichts ahnend mit einer Freundin auf dem Balkon, als der Postmann klingelte und mir „Schneewittchen muss sterben“ in einer ganz besonderen Aufmachung überreichte. Ich war so platt, dass ich vor Freude gleich anfangen musste die ersten Seiten zu lesen.
Mein erstes Buch von Nele Neuhaus und auch einer meiner ersten Krimis. Normalerweise muss – wenn es ein Krimi sein soll – immer etwas mit Mord und Totschlag passieren, aber dieses Buch kommt ohne diese Dinge aus – zumindest am Anfang. Natürlich gab es mal einen Mord, aber der ist im Buch eher eine Nebengeschichte. Eher geht es um die Ausgrenzung von Tobias und, der immer noch üblich tratschenden Dorfgemeinschaft.
Da diese Themen sehr realistisch sind und das Buch auch sonst auf „übermenschliches“ auskommt fand ich es richtig gut. Kein Charakter wurde übermäßig ausgestattet sondern alle waren auf ihre Art lieb. Ein zu gut oder zu böse gab es in meinen Augen nicht und daher ein Kompliment an den Schreibstil.
Fazit: teilweise war mir die Geschichte etwas zu aufgebläht und daher auch langatmig. Aber ein schöner Krimi ohne übertriebene Action. Eine Leseempfehlung an Fans von Krimis.
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Titel: Sturmhöhe
Autor: Emily Brontë
Verlag: Anaconda
Seiten: 398
ISBN: 978-3866474314
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr |
Klappentext:
Auf einer Anhöhe inmitten der rauen Landschaft des englischen Yorkshire liegt das Anwesen »Wuthering Heights«, dem Wind schutzlos ausgesetzt, der hier strenger als anderswo weht. Sein Besitzer, der herzensgute Mr Earnshaw, nimmt den Findling Heathcliff zu sich, in den Earnshaws Tochter Cathy sich bald schon heftig verliebt. Doch ihre Liebe endet im Unglück, und ein Gespinst aus Verrat und Rache liegt fortan über dem Landgut.
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In fast jedem englischen Buch, welches ich bis jetzt gelesen habe, wurden „Sturmhöhe“ ein paar Zeilen gewidmet und daher wollte ich es lesen.
Die Auswahl des „richtigen“ Buches stellte sich, jedenfalls für mich, als sehr schwierig dar. Ich wollte kein neumodisches umgeschriebenes Werk und die vielen angebotenen Exemplare machten das suchen nicht einfacher.
Nach langem hin und her hatte ich mich dann für oben genanntes Stück entschieden und es dem Briefträger förmlich aus der Hand gerissen. Nach einer kurzen Zeit des Lesens hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt und konnte das Buch binnen 2 Tagen beenden.
Besonders beeindruckt hat mich, dass dieses Buch von einer Frau in dieser Zeit (1847) geschrieben wurde (am Anfang zwar unter einem Pseudonym veröffentlicht) aber dennoch eine erstaunliche Leistung für diese Zeit.
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Es geht um Heathcliff, der als kleiner Junge in das Haus Earnshaw gebracht wird. Er wächst zusammen mit den Earnshaw-Kindern auf, wird aber durch seine Haut- und Haarfarbe wie Dreck behandelt. Heathcliff leidet, liebt und schwört Rache …
Der Schreibstil ist zu Beginn schwer verständlich. Die langen und verschachtelten Sätze sind komplex, lassen sich aber nach einer Eingewöhnungszeit leicht lesen. Schwierig fand ich dagegen die Textpassagen um den Diener Joseph – sein Kauderwelsch zu entziffern war dann doch sehr mühselig.
Die Charaktere sind interessant. So ist Heathcliff eine sehr starke Persönlichkeit, die man entweder hassen oder lieben kann. Ich mochte ihn sehr. Auch wenn ich seine Handlungen teilweise übertrieben fand, zeigte er sich immer so, wie er es kennen gelernt hat. Aus liebe zu seiner Stiefschwester tat er alles und das bis zum Wahnsinn – seine liebe, die so unergründlich, ehrlich und unerschütterlich ist, ist schon bewundernswert.
Cathy, die Stiefschwester von Heathcliff, ist eine Furie. Sie mochte ich nicht und auch der Rest der Familie war schwer zu ertragen. Hinterlistig, garstig, faul und so weiter. Nein, sie ging gar nicht. Trotzdem war das, was sie mit Heathcliff verband einmalig.
Einen Liebesroman erwartet man, einen leichten Schauerroman erhält man. Gut verpackt und toll erzählt. Dieses Buch bleibt in meinem Bücherregal und wird von mir mit 5 Sternen bewertet!
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Titel: Weil ich euch liebte
Autor: Linwood Barclay
Verlag: Knaur
Seiten: 528
ISBN: 978-3426510520
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Klappentext:
Durch den tödlichen Unfall seiner Frau wird Glens Familie zerrissen. Sheila, die pflichtbewusste Mutter der achtjährigen Kelly, soll nachts volltrunken gefahren sein und den Tod von zwei Unschuldigen verursacht haben? Glen kann es einfach nicht fassen.
Kurze Zeit später ertrinkt eine Freundin von Sheila auf mysteriöse Weise. Und als sich dann eine weitere Freundin nach 62.000 Dollar erkundigt, die sie Sheila gegeben haben will, kommt Glen erst recht ins Grübeln. Beweise für ein Verbrechen hat er allerdings keine …
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Ein typischer Barclay. Spannend bis zur letzten Seite und dann total anders, als man es erwartet. Allerdings nicht so gut wie die vorherigen Teile und daher gebe ich nur 3 Sterne.
Glen wird mir zu sehr „Übervater“, natürlich würde jeder versuchen seinen Liebsten von einer Schuld reinzuwaschen, aber was Glen versucht um Sheila zu entlasten geht mir etwas zu weit.
Ansonsten sind die anderen Charaktere durchschnittlich amerikanisch und gut beschrieben. Die Schauplätze sind für den Leser immer so beschrieben, dass dieser weiss auf was sich die Personen in der nächsten Minute einstellen können.
Fazit: nicht Barclays bestes Buch aber ein schöner Zeitvertreib.

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Titel: Die Tribute von Panem – 3 Bde. im Schuber
Autor: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger
Seiten: 414 / 431 / 430
ISBN: 978-3866474314
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Klappentext:
Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Hier begegnet die sechzehnjährige Katniss dem gleichaltrigen Peeta in einem Kampf auf Leben und Tod.
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Ich bin durch den Kinotrailer auf die Tribute von Panem aufmerksam geworden und da es eine Macke von mir ist zuerst die Bücher zu lesen und dann den Film zu sehen musste ich mir diese Box zulegen. Als erstes natürlich aus preislichen Gründen und dann weil es einfach hübscher aussieht 😉
Das 1. Buch habe ich an einem Tag geschafft, es hat sich so flüssig und spannend gelesen, dass ich es nicht weglegen konnte. Das 2. Buch war an zwei Tagen fertig, da ich das Gefühl hatte es wiederhole sich zuviel und beim 3. Buch brauchte ich drei Tage. Irgendwie kam mir die Story etwas ausgelutscht vor. Schon wieder eine Arena, wieder Katniss die alle rettet etc. Aber alles in allem eine tolle Idee, ich freue mich die Trilogie im Schrank zu haben und werde sie auch bald wieder lesen.
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Titel: Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
Autor: Julia Quinn
Verlag: Cora Verlag (Mira TB)
Seiten: 368
ISBN: 978-3899419870
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht |
Klappentext:
„2. März 1810: Heute habe ich mich verliebt!“ Dreizehn Tagebücher und neun Jahre später sind Mirandas Gefühle für Viscount Turner genauso unsterblich wie damals – mit wenig Aussicht auf Erfolg: Eine kurze, verhängnisvolle Ehe hat ihn bitter gemacht. Aber immerhin ist er wieder frei. Auch wenn schöne Worte ihm kaum den Glauben an die Liebe wiedergeben werden, vermutet Miranda. Eher süße Taten! Und da ihre erste Saison unmittelbar bevorsteht, scheint es ein Leichtes, sich wenigstens einen Teil ihres Jungmädchentraums zu erfüllen: mit Viscount zu tanzen – und ihm dabei zu gestehen, dass sie ihn liebt und immer lieben wird …
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Auf einen historischen Roman hab ich mich gefreut und leider nicht bekommen. Mag sein, dass der Roman 1810 spielen soll, aber das glaube ich nicht. zu viele Dinge sind einfach zu dieser Zeit nicht möglich. Unehelicher Sex, der Viscount verändert seinen Namen, da er seinen nicht mag, Frauen die zu viel Handlungspielraum haben – furchtbar. Und wirkliche Tagebucheinträge habe ich auch nicht gelesen.
Fazit: Figuren sind nicht glaubhaft, Umgebung nur umrissen und daher kommt diese Stimmung des alten England nicht auf. Daher keine Leseempfehlung da das Buch zu schlecht recherchiert ist.
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