Ein neues Buch von Trinity Taylor, inzwischen ist es ihr sechstes, ist am 15.12. bei blue panther books erschienen und beinhaltet 6 erotische Geschichten. Dazu gibt es, wie immer, noch eine Internetgeschichte zum Download. In diesem Exemplar werden erotische Sex-Träume erzählt …
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Titel: Ich will dich jetzt & hier
Autor: Trinity Taylor
Verlag: blue panther books
Seiten: 224
ISBN: 978-3940505170
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Die Kurzgeschichten von Trinity Taylor sind sinnlich, aber teilweise auch etwas langatmig. Wer also nur Sex erwartet wird bei diesem Buch enttäuscht sein. Für Freunde von Geschichten mit erotischem Touch ist daher eher zum Kauf zu raten. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, entscheide mich aber für 3 Sterne, da z. B. Sehnsucht von Alexa McNight auch viel Handlung hatte, aber Sehnsucht einfach besser geschrieben war (Sehnsucht bekam von mir 5 Sterne).
Der BodyGuard
Lillian beobachtet einen Mord und befindet sich nun im Schutzprogramm der Polizei. Allein im Haus mit Officer Tynes wartet sie auf die Überführung des Mörders, was eine erotische Begegnung nicht unangenehm macht …
Eine herrlich witzige Geschichte, denn Lillians Freund ist ein herrlicher Typ der mich sehr zum Lachen brachte. Die erotischen Szenen waren zum Teil nur angedeutet, aber sinnlich.
– Die Internetstory „SexHeilung“ ist die Fortsetzung dieser Story.
Urlaub bei Rose
Rose verliert ihren Job und ihr Chef soll, laut ihren Freundinnen, dafür bezahlen …
Eine interessante Racheaktion, die sich die Freundinnen von Rose da überlegt haben. Diese Geschichte hat sehr viel geschichtliche dafür wenig erotische Handlungen. Wer also lieber gleich zur Sache kommen/lesen möchte, ist hier nicht gut bedient.
SexObjekt
Nina ist in ihren Abteilungsleiter verknallt, aber dieser weist sie mit den Worten „nicht hier und nicht so“ knallhart ab …
Diese Kurzgeschichte kommt schnell zum Punkt und wird einige Leser freuen. Sinnlich und knallhart geht es vom Büro zu einer ganz anderen Location.
Undercover No. 4: Harem
Terry begibt sich für einen undercover Einsatz nach Amman. Sie wird entführt und landet im Harem …
Ein interessanter erotischer Krimi, mit viel polizeilicher Arbeit und Einblicke in einen Harem.
Halte mich!
Annie, verlassen und traurig, zieht in eine Lesben-WG und erlebt interessantes …
Diese Geschichte zieht sich ewig bis endlich etwas passiert. Wer also auf eine romantische Handlung steht ist gut bedient.
Ein folgenschweres Date
Grace ist seit dem Tod ihres Mannes Single und lernt bei einem Blind Date den gutaussehenden Wayne kennen …
Eine erotische Geschichte über das Singleleben und die große Liebe. Mit viel Gefühl für jeden Geschmack geeignet.
Ich bedanke mich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.
Klappentext:
Obsi‘tia erzittert; das zweite Zeitalter neigt sich einem blutigen Ende entgegen. Mehrere Gräueltaten erschüttern die Grenzlande. Fassungslos und voller Wut steht die junge Orkjägerin Tino‘ta vor den sterblichen Überresten einer abgeschlachteten Sippe. Bei der Leiche eines kleinen Orkmädchens schwört sie Rache. Der Feind scheint klar: die Menschen.
Auf ihrer Jagd nach den Mördern trifft sie auf Orman, ein Hauptmann der Menschen. Tino‘ta muss feststellen, dass ihr Herz nicht immer ihrem Verstand gehorchen will. Doch welche Rolle spielt die geheimnisvolle Evana in seinem Leben?
Als Tino‘ta erfährt, dass auch unter den Menschen Massaker stattgefunden haben, erkennt sie, dass hinter dem Offensichtlichen eine dunkle Wahrheit schimmert. Doch was, wenn auch diese “Wahrheit” nur eine weitere Fassade im Ränkespiel des grauen Priesters ist?
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Titel: Der Traum der Jägerin
Autor: J. R. Kron
Seiten: 241
ASIN: B00AB2D0OA
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Endlich ein neues Buch von J. R. Kron, dass muss ich haben und schwupps – da war es 😉 Kron erzählt eine tolle Geschichte über Orks, die Menschen und Elfen. Eine wunderbare Mischung mit viel Gefühl, aber auch Hass und Gewallt.
Der Anfang, ist wie bei den meisten Fantasybüchern etwas gewöhnungsbedürftig. Viele Namen, viele neue Länder und Gewohnheiten. Aber ist es nicht gerade das, was ein Fantasybuch ausmacht? – Alles neu und unerforscht? – Ich mag sowas und habe mich gerne durch das Neue gelesen.
Diese Charaktere sind sehr interessant dargestellt. Bis jetzt habe ich noch nichts zu beanstanden und freue mich Tino’ta, die keine liebe Orkjägerin mit dem lieben Herzen auch weiterhin zu begleiten. Auch ist Orman der Hautpmann der Menschen ein toller Typ, schade, dass er erst so spät in der Geschichte auftauchte, oder mehr Freiraum bekam, ich finde ihn sehr interessant und will unbedingt mehr wissen. Und bleiben die grauen Priester so undurchsichtig?
Fragen über Fragen und daher wird es Zeit, dass es März wird, denn:
Der Traum der Jägerin ist ein interessanter Fantasy-Auftakt. Der, so wie es aussieht, im März 2013 fortgesetzt werden wird. Ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Jahr, denn dieses eBook hat mich wirklich überzeugt. J. R. Kron hat es wieder geschafft, eine kleine geheime Welt zu erschaffen und diese mit liebenswerten und undurchsichtigen Personen zu bestücken.
Viele Namen, Tiere und Gegenden fesseln den Leser von der ersten bis zur letzten Seite und lassen ihn dazwischen nicht mehr los. Fantasy-Fans kommen daher voll und ganz auf ihre Kosten.
Die Geschichte beinhaltet viel Gefühl, Fantasie aber auch Gewalt, daher sollte der Leser wissen, dass „Der Traum der Jägerin“ eine interessante Mischung bietet. Auch ist der Schreibstil wieder typisch für Kron: Der Leser wird zum mitdenken angeregt und hat trotz der Gehirnanstrengung die Möglichkeit, sich fallen zu lassen und den wunderbaren Bildern im Kopf zu folgen. Ich empfehle dieses Buch allen Fantasy-Fans, es lohnt sich 😉
Ich bedanke mich bei J. R. Kron für das Rezensionsexemplar.
Klappentext:
„Dieses Buch ist Sünde – und wer es besitzt, ist dem Tode geweiht!“
Eine junge Frau auf einer gefährlichen Reise von Prag nach Lissabon. An ihrer Seite: der Arzt Conrad. Ihr Gegner: geheime Mächte innerhalb der Kirche. Jana und Conrad sind die Hüter eines besonderen Schatzes; eines Manuskriptes mit brisantem Inhalt. Für die Kirche ist es das Sündenbuch. Noch fehlt ihnen der Schlüssel, um das Geheimnis des Buches zu enträtseln. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihn suchen. Eine gefährliche Jagd quer durch das Europa des 17. Jahrhunderts beginnt …
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Titel: Das Sündenbuch
Autor: Beate Maly
Seiten: 480
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548284644
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Marek kauft ein altes Reisetagebuch und ein Amulett von einem alten Seemann ab. Mit der Warnung, dass dieses Buch eine Sünde sei und jeden tötet, der es gelesen hat, ist Marek als Wissenschafter dem Sündenbuch natürlich total verfallen. Er versucht das Buch zu enträtseln und stirbt.
Jana, die Tochter vom Marek, erhält das Buch kurz nachdem Marek das zeitliche gesegnet hat und möchte das Rätsel des Buches lösen.Mit Conrad folgt sie den Spuren des Buches durch Europa und sie erleben eine spannende und gefährliche Reise …
Stil:
Der Schreibstil von Beate Maly ist flüssig und gut verständlich, so dass das Buch schnell verschlungen werden kann. Auch hat sich die Autorin an historische Fakten gehalten und um wirklich spannende Themen eine noch spannendere Geschichte gestrickt.
Charaktere
Jana ist eine starke Frau, vor allem zu dieser Zeit. Die Geschichte spielt im Jahre 1618 und dort ist es doch recht mutig als Frau die eigene Meinung so zu vertreten. Ich mochte Jana trotzdem sehr und habe viel mit ihr gelitten.
Janas Vater Marek hat nur eine kurze Rolle im Buch, diese ist aber sehr aussagekräftig. Ein Mann der seine Freiheit und die Wissenschaft über alles liebt. Er forscht und verbringt sein Leben lieber bei seinen Studenten bis es zu spät ist und er erkennt was wirklich wichtig ist im Leben. Marek ist daher für mich, trotz seiner kurzen Rolle ein sehr starker Charakter gewesen.
Conrad, der Wiener Arzt und Janas Reisebegleiter, machte mir am Anfang doch echte Kopfschmerzen. Arrogant und hochnäsig watschelt er durch die Gegend. Erst später, wo er etwas von seiner Vergangenheit, die wirklich sehr interessant ist, preisgibt, wird er mir sympathisch.
Tomek, der Verlobte von Jana, ist ein prügelnder, kriegliebender Prager, der auf der Seite von Heinrich Matthias von Thurn kämpft und dies auch mit stolz kundtut. Er war für mich, solange er nicht gekämpft hat ein Waschlappen und ich wünschte innerlich, dass er Jana niemals heiraten würde …
Cover:
Das Cover ist wunderbar auf alt getrimmt und die Haptik des Covers, Buchrückens und der Rückseite sind klasse. Die Schrift hat eine leichte Prägung, so dass „Das Sündenbuch“ immer spürbar in der Hand liegt.
Fazit:
Das Sündenbuch ist klassisch historisch, daher empfehle ich es natürlich den Liebhabern für dieses Genre. Auch für Spannung- und Abenteuerfans ist genug zu lesen vorhanden. Einziges Manko sehe ich in der falschen Schreibweise der Namen des zweiten Prager Fenstersturzes. So wird aus Slavata und Fabricius -Slawata und Fabrizius, was dem Buch zwar nicht schadet, aber legt nicht jeder Wert auf die richtige Schreibweise seines Namens?
Der absolute Pluspunkt geht an ein seltsames Manuskript, das neben dem Sündenbuch eine große Rolle in der Geschichte spielt. Dieses Schriftstück gibt es wirklich und wirft nach dem Lesen des Buches noch mehr Fragen auf.
Ich vergebe 4 Sterne für ein wirklich interessantes Buch.
Ich bedanke mich bei dem Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.
Klappentext:
Eine Leiche wie ein Kunstwerk, eine verliebte Kommissarin, mysteriöse Sagen… Im Mörderbrunnen im Frankfurter Stadtwald wird eine tote Studentin entdeckt. Für Jenny Becker und ihr Team beginnt dort die Suche nach einem Täter, der mit der Mordkommission ein makaberes Spiel zu treiben scheint. Wird es gelingen, ihn bei seinem tödlichen Werk zu stoppen?
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Titel: Mörderbrunnen
Autor: Andrea Habeney
Seiten: 310
ISBN: 978-3000332463
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
In Frankfurt werden immer mehr Leichen in ungewöhnlichen Positionen und Orten gefunden. Es scheint, als ob der Täter sich an Frankfurter Sagen orientiert, aber was möchte der Täter wirklich?
Der Krimi ist gut geschrieben und lässt sich flüssig weglesen. Leider ist er für geübte Krimileser etwas zu flach und die Spannung lässt sehr schnell nach. Gleiches gilt für die Charaktere.
Fazit:
Für Frankfurt-Fans und Kenner ein must have. Für andere nur interessant, wenn der Leser auf Sagen und Märchen steht. Schön fand ich, dass es mal ein Krimi aus Frankfurt ist, der ohne Bankenkrise auskommt. Ich gebe 3 Sterne für eine nette Lesezeit.
Klappentext:
Geheimnisvolle Todesfälle in der Provence zur Zeit der Inquisition.
Die Bildhauerstochter Madeleine berichtet von einer Marienerscheinung. Kurz darauf sterben zwei Dorfbewohner unter mysteriösen Umständen und man beschuldigt Madeleine, vom Teufel besessen zu sein. Der reiche Maurand, der schon lange ein Auge auf das schöne Mädchen geworfen hat, bietet einen Handel für seine Hilfe an. Aber Madeleine liebt einen anderen, und so bleibt ihr nur der Ausweg ins Kloster. Dann trifft der Inquisitor aus Avignon ein.
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Titel: Die Novizin
Autor: Colin Falconer
Verlag: universo
Seiten: 413
ISBN: 978-3869978901
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir |
Die Novizin ist ein interessanter Roman, der sich teilweise an Fakten hält. Leider stimmte der Klappentext nicht zu 100% mit dem Buchinhalt überein, was mir bis jetzt noch nie untergekommen ist. So stammen die Inquisitoren nicht aus Avignon sondern aus Toulouse – was verwirrend sein kann, aber nicht so schlimm ist.
Die Geschichte wird nur in der „ich“ Perspektive erzählt, allerdings gleich von mehreren Personen. Der Erzähler wird zwar in der Kapitelüberschrift genannt, aber es ist doch sehr anstrengend immer wieder im Kopf umzuswitchen welche Persönlichkeit mir gerade was erzählt.
Madeleine, die Tochter des Bildhauers berichtet z.B. von ihren Visionen, dem Leben im Kloster und die Vernehmung durch die Inquisitoren.
Bernard, der Mönch aus dem Dominikaner Orden, erzählt von Madeleine, seinen Gefühlen zu ihr und beschreibt wie schwer es ist, der Fleischeslust zu entgehen. Auch wird von Bernard viel zu der Inquisition gesagt.
Subillais, der Inquisitor aus Toulouse, zeigt in seinem Part wie er die Ketzer erkennt und foltert.
Eleonore, bewohnt mit ihrem Mann das Chateau in Saint Ybars, von ihr erfährt der Leser wie das Leben als Herrin eines Chateaus zur Zeit der Inquisition läuft.
Die Charaktere sind alle gut gefestigt und ausgestattet, ich hatte nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Der eine feige, der andere treu, u.s.w. jeder hatte etwas, was sein Markenzeichen war und das fand ich gut – sonst wäre es noch schwerer gewesen die Erzählstränge zu trennen.
Fazit:
Google ist ja langsam mein Lesebegleiter geworden, und es ist echt interessant gewesen. Die lateinischen Wörter konnte ich wirklich so übersetzen und auch die Beschreibung der Dominikaner war sehr interessant. Natürlich stimmte nicht alles (Schauplätze, Namen), aber die Novizin ist ja auch ein Roman und kein Geschichtsbuch. Ich vergebe 4 Sterne für einen historischen Roman der am Anfang etwas schwächelte und später richtig gut und lesenswert wurde. Ich empfehle diese Geschichte an historisch interessierte Leser.
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