Februar
15
Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke – Julia Dippel
Cora

Reiheninfo:
Jenseits der Goldenen Brücke
Jenseits der Schwarzen Treppe
Jenseits der Tanzenden Nebel

Klappentext:
Gefährlich, überraschend und fesselnd – willkommen in Cassardim!

Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.

Titel: Jenseits der Goldenen Brücke
Autor: Julia Dippel
Verlag: Planet!
Seiten: 529
ASIN: B07Q3WLYWZ
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Amaia altert sehr langsam, daher feiert sie ihren 16. Geburtstag auch gerade zum 8. mal. Warum sie und ihre Familie so langsam altert und was sonst noch anders an ihr ist, möchte sie gerne erfahren, aber niemand verrät ihr etwas …

Meinung:
Der Einstieg ist schwierig, es passiert einfach nichts und es dauert gefühlt ewig, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Was dann aber auch nicht wesentlich besser wird, denn es geht tranig weiter. Die Figuren wollen etwas (wissen / erreichen / erledigen) aber wenn etwas nicht klappt, dann nehmen sie es so hin. Auch wundert sich niemand über wechselnde Charakterzüge von böse zu gut – binnen einer Seite. Es wird einfach alles hingenommen, obwohl doch die Charaktere immer wieder beteuern was sie wollen – Frei nach dem Motto: Sagen kann man viel. Dies ist schade und verdirbt das Lesevergnügen. Dieses verkrampfte Schreiben, egal ob es sich um die Welt Cassardim oder die Charaktere handelt, ist ermüdend und erschwert den Lesefluss.

Cover:
Das Cover wirkt mystisch, was auch der Grund war, warum ich das Buch lesen wollte.

Fazit:
Weder Figuren noch Geschichte konnten überzeugen. Beides wirkt eindimensional und Seiten füllend ohne zu überzeugen. Daher gibt es nur 1 Stern und keine Leseempfehlung.

Ich bedanke mich bei Planet! für das Rezensionsexemplar.