Februar
15
[Abgebrochen] Die dreizehnte Stunde – Richard Doetsch
Cora

Klappentext:
Nicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind, denn eigentlich sollte Nicholas Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen. Dieser Grund ist für den Absturz verantwortlich. Und für ihren Tod. Ein Fremder betritt das Verhörzimmer. Er überreicht Nicholas eine goldene Uhr. „Ihre Frau ist nicht tot“, sagt er. „Sie lebt noch. Und mit dieser Uhr können Sie sie retten. Sie haben 13 Stunden.“ Der Countdown hat begonnen …

Titel: Die dreizehnte Stunde
Autor: Richard Doetsch
Verlag: bastei lübbe
Seiten: 401
ASIN: B004ROT9LQ
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Nicholas sitzt in einem Verhörraum und wurde angeklagt seine Frau ermordet zu haben. Er war es nicht, aber alle Beweise sprechen dafür. Nicholas ist absolut verstört und weiß nicht wie er seine Unschuld beweisen soll, bis ihm ein Fremder eine goldene Uhr überreicht und ihm sagt, dass seine Frau nicht tot ist …

Meine Meinung:
Das Buch startet mit Kapitel 12 und auch die Seitenzahlen zählen rückwärts. Im Vorwort schreibt der Autor, dass das Buch rückwärts gelesen werden soll und das schon alles Sinn ergibt. Ich erinnerte mich daher an den Film „Memento“, den fand ich ganz gut und freute mich auf die Geschichte, welche in 13 Stunden (Kapitel) eingeteilt ist. Der Einstieg war zäh und konfus. Dadurch, dass man die Vorgeschichte nicht kennt und alle Figuren fremd sind und in irgendwelchen Ermittlungen stecken, ist erstmal vieles unklar. Irgendwann wird dann einiges logisch und schon ist das Kapitel vorbei. Das nächste spielt eine Stunde davor und es geht wieder konfus los. Bei einem Film mag das ganz amüsant sein, weil man die Figuren erkennt, sie greifen kann – aber bei einem Buch, bei dem die Figuren und die Handlungen absolut unklar sind ist das echt mühsam.

Nachdem der Plot dann irgendwann klar wurde, wurde es noch schlimmer, denn Nicholas hat mit der goldenen Uhr eine Zeitmaschine in die Hand gelegt bekommen. Er kann aber immer nur 2 Stunden zurück – so wird also immer ein Kapitel leicht wiederholt – so bekommt man halt die Seiten voll…

Das letzte Kapitel ist dann die 13. Stunde, also geht es dann wieder in eine andere Zeit und hier kommen dann die Tücken der Zeitreise zum Tragen – hier gibt es dann nämlich 3 Zeitmaschinen – schön wenn man alles verdoppeln kann, wenn man durch die Gegend reist …

Cover:
Das Cover ist ansprechend und passt zur Geschichte.

Fazit:
Wer gerne Geschichten um Zeitreisen liest, ist hier genau richtig. Ich habe mich mit diesem Buch schwer getan, wegen den blassen Charakteren, der ständigen Wiederholungen und den vielen Fehlern der Logik. Daher habe ich das Buch immer wieder abgebrochen, Seiten übersprungen und mich um meine verschenkte Zeit geärgert. Daher vergebe ich nur einen Stern.