September
05
[Abgebrochen] Tochter der Schatten – Mona Vara
Cora

Klappentext:
Im Herzen der Dunkelheit

Gabrielle besitzt eine besondere Fähigkeit: Sie kann die Bewohner der Grauen Welt sehen, schemenhafte Grenzgänger zwischen dem Reich des Diesseits und des Jenseits. Der Jäger Darran ist einer von ihnen. Er folgt Gabrielle, er wacht über sie – und er verliebt sich in sie. Damit bringt er sich und Gabrielle in große Gefahr. Denn es ist ihm unter Androhung höchster Strafen untersagt, Kontakt zu den Menschen aufzunehmen …

Titel: Tochter der Schatten
Autor: Mona Vara
Verlag: Heyne
Seiten: 400
ISBN: 978-3453408852
Meine Bewertung:
 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Nachdem ich „Hexentöchter“ von Mona Vara gelesen hatte, war ich begeistert. Ich las also den Klappentext von „Tochter der Schatten“ und freute mich auf ein erneutes Fantasy-Erotik-Highlight. Denkste! Ich habe das Buch bei der Hälfte abgebrochen und nichts war da erotisch …

Gabrielle sieht mehr als andere Menschen, sie sieht Schatten, welche Menschen entführen. Als sie dies ihrer Mutter berichtet flüchtet Camilla mit ihrer Tochter und erzählt ihr erst kurz vor ihrem Ableben, dass Gabriella die Tochter des Grauen Herren ist, der Herrscher über die Schatten …

Ich habe keine Ahnung, was hier schiefgegangen ist, aber der Fauxpas beginnt schon vor der eigentlichen Geschichte – noch vor dem Prolog. Es werden alle Personen und ihre Funktion beschrieben (mag ja in einem Fantasy-Roman gut sein, wenn es viele Personen gibt, hier sind es aber nur 13!) und diese Funktionen schließen schon ein, dass Person A Person B umbringen will etc. – ja was soll das?! Das will ich doch lesen!

Also ganz schnell diese Information aus meinem Gehirn gelöscht und einfach angefangen. Ich habe etwas prickelndes erwartet, flammende Leidenschaft und was man halt so erwartet 😳 Das einzig „anrüchige“ war eine Begutachtung der weiblichen Kehrseite, ggf noch eine Brust bedeckt mit Schaum in der Badewanne, nunja wem es gefällt. Mir jedenfalls haben die erotischen Szenen gefehlt, die mir das Cover eingeredet hat und für einen Roman war mir das auch alles zu viel blabla um nichts.

Auch die Charaktere konnte ich nicht greifen. Warum sich nun Gabrielle zu einem Schattenwesen angezogen fühlt und er zu ihr? Keine Ahnung! Nur weil sie sich vor 20 Jahren zufällig begegnet sind? Na super …

Fazit:
Ein Roman, der leicht ins fantasievolle hüpfen möchte, mit Erotik nichts zu tun hatte – ich habe nach der Hälfte des Buches das Lesen abgebrochen – und mich überhaupt nicht fesseln konnte. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.


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