Dezember
31
Drei Männer, Küche, Bad – Kristina Günak
Cora

Klappentext:
Wenn Bloggerin Marie ihre schicke Berliner Altbauwohnung behalten will, müssen Mitbewohner her – und zwar schnell! Doch mit Damian und Matthias ziehen nicht nur zwei hübsche Männer sondern auch das Chaos ein. Plötzlich steht Maries Leben Kopf und ist voller Fragezeichen: Wer sind die neuen Menschen in ihrem Leben wirklich? Wieviel davon ist nur schöner Schein? Wieso schleppen alle so viele Geheimnisse mit sich herum? Und was macht man eigentlich, wenn man seinen Mitbewohner geküsst hat, obwohl man weiß, dass das gar keine gute Idee ist? Ein Roman über Schein und Sein, Wikinger im Hausflur, ganze Hunderudel und die Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie gar nicht gebrauchen kann.

Titel: Drei Männer, Küche, Bad
Autor: Kristina Günak
Verlag: Lyx
Seiten: 288
ISBN: 978-3802593840
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Jörn und Marie trennen sich. Unterschiedlicher hätten sie auch nicht sein können. Sie ist bloggerin und er arbeitet in einer Bank. Das konnte ja nicht gut gehen. Marie möchte unbedingt in der gemeinsamen Wohnung wohnen bleiben und um auch nach Jörns Auszug die Miete stemmen zu können, müssen zahlende Mitbewohner her …

Schreibstil:
Entweder war es einfach nicht meine Zeit oder es ist das erste Buch von Kristina Günak, welches mich nicht überzeugen konnte. Ich wusste die ganze Zeit was als nächstes passieren würde und so fehlte mir die „Lesesucht“, welche sich bei ihren Büchern für gewöhnlich recht schnell einstellt. Die Geschichte selbst besitzt eine einfache Handlung und die Charaktere sind passend, aber es „passiert“ einfach nichts und das was passiert, ist – wie oben beschrieben – nicht neu sondern schon im Ansatz zu erahnen. Leider 🙁

Charaktere:
Marie ist ordentlich, strukturiert und wirkt in einem Moment weich und im nächsten knallhart. Dieser Charakter ist für mich nie wirklich greifbar gewesen, kommt mir aber leider sehr bekannt vor und es gibt viele Menschen, die so sind wie Marie.

Jörn, ein zugeknöpfter, ekelhafter Typ. Den hätte ich ebenfalls in den Wind geschossen.

Maries Mitbewohner runden die seichte Geschichte ab und fügen sich in sämtliche Nischen ein. Hier hätte ich mir etwas anderes vorgestellt. Ggf war auch einfach alles noch zu „normal“?!

Cover:
Das Cover passt auch nicht wirklich zur Geschichte. Marie war nie so verplant, wie mir dieses Cover suggerieren möchte. Evtl. liegt mein Missfallen an der Geschichte auch daran, dass ich mir, seit ich das Cover gesehen habe, etwas ganz anderes erhofft habe?

Fazit:
Eine Geschichte für „Zwischendurch“, welche ein paar Lacher auf ihrer Seite hat, aber ansonsten nicht hervor sticht. Daher vergebe ich nur 3 Sterne und eine Empfehlung für lange, kalte Abende.


Kommentare:

  1. Oh… der Klappentext liest sich gut. Schade, dass das Buch dich dann doch nicht ganz überzeugen konnte. Ich drücke dir die Daumen, dass dir das nächste Buch der Autorin wieder besser gefällt!
    LG
    Yvonne

  2. Cora sagt:

    Danke dir! LG Cora

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