Für Eile fehlt mir die Zeit – Horst Evers

Klappentext:
Andere nennen es Alltag – Horst Evers nennt es Schikane! Von Horst Evers kann man lernen, wie diese Welt ohne viel Aufwand sehr zu verbessern wäre. Und wie man rechnet: „Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht, verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um circa zwei Jahre, verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen.“ Vor allem aber erzählt er Geschichten: Ausgesprochen komische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Geschichten, die sich hüten, auch nur einen einzigen Ratschlag zu erteilen, aber trotzdem helfen.


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Titel: Für Eile fehlt mir die Zeit
Sprecher: Horst Evers
Verlag: Argon
Länge: 282 Min.
ASIN: B00AC6257I
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Horst Evers erzählt, wie er die Welt und was die Welt mit ihm erlebt. Ein Genuss!

Meinung:
Horst Evers hat es einfach drauf. Seine Geschichten sind schon beim Lesen sehr lustig, wenn er diese Geschichten allerdings noch vorliest, dann kann man nur noch lachen und sich der Situation hingeben. Egal in welchem Lebensbereich, ob allein, mit sich oder mit anderen Menschen, mit Horst, da erlebt man was. Die Geschichten könnten alle wirklich so passiert sein und genau das ist so witzig.

Cover:
Das Cover kann man unterschiedlich deuten. Für mich war der Inhalt entscheidend.

Fazit:
Eine tolle Mischung aus alltäglichen Geschichten, einfach aus dem Leben gegriffen. Perfekt für jeden, der gerne lacht und die nordische Gemütlichkeit liebt. 5 Sterne für Inhalt und Audio.

Schlechte Medizin: Ein Wutbuch – Dr. med. Gunter Frank

Klappentext:
Es geht nicht um Ihre Gesundheit. Es geht um Profit
Ein Arzt bricht seine Schweigepflicht: Inzwischen werden in Deutschland massenweise Patienten falsch behandelt. Und zwar systematisch. Gunter Frank zeigt, wie an den verschiedenen Stellen des Medizinbetriebs aus Gier und Eigeninteresse Medikamente und Therapien durchgesetzt werden, die nach Maßgabe von Wissenschaft und Vernunft vor allem eines sind: schlechte Medizin.


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Titel: Schlechte Medizin: Ein Wutbuch
Autor: Dr. med. Gunter Frank
Verlag: KNAUS
Seiten: 289
ASIN: B007EGW60K
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Woher kommen die Weisheiten z.B. zur Ernährung, zu unseren Blutwerten, Cholesterinwerten und auf welcher Basis wird generell behandelt?!

Meinung:
Das Buch ist gut aufgebaut, gleich im Vorwort wird klargestellt, um was es in diesem Buch geht und für wen es geschrieben ist. Dann folgenden die 3 Hauptteile:

  • Schlechte Medizin in der täglichen Behandlung
  • Die Ursachen schlechter Medizin
  • Die gesellschaftlichen Auswirkungen schlechter Medizin

Die Quellen von Dr. Gunter Frank sind stellenweise im Text und im Glossar hinterlegt und können eingesehen werden – schade, dass im Text nicht immer auf die Quelle verwiesen wird, so muss man sich immer hin und her bewegen, aber zumindest gibt es Quellen, denn einige Tatsachen sind schwer verdaulich! Wenn der Autor seine Meinung vertritt, dann liefert er gute Argumente und kennzeichnet seine Aussagen auch, so ist es jedem selbst überlassen, was er mit dem erworbenen Inhalt anfängt. Der Schreibstil ist flüssig und auch für Laien leicht verständlich, der Ausdruck ist, trotz ärgerlichen Tatsachen, sachlich.

Gerade in der heutigen Zeit sollte sich jeder mit schlechter Medizin befassen. Auf welcher Grundlage erhalten wir Medikamente, was bringen Vorsorgeuntersuchungen und welchen Webseiten und vor allem Studien kann man noch trauen?

Cover:
Das Cover ist okay, es ist schlicht, könnte aber ein bisschen mehr Praxisbezug aufzeigen.

Fazit:
Sollte unbedingt gelesen werden, vor allem von Menschen, welche Medikamente nehmen und immer wieder von einem Arzt zum nächsten geschickt werden. Von mir gibt es 4 Sterne, einen ziehe ich aufgrund der nicht verlinkten Quellen ab – es gibt zwar Quellenangaben, aber im E-Book immer wieder zu blättern und zu suchen ist mühsamer als in einem richtigen Buch, hier hätte bei der Erstellung darauf geachtet werden müssen.

Ich könnte ihn erwürgen!: Vom einfachen Umgang mit schwierigen Menschen – Martin Wehrle

Klappentext:
Schwierige Menschen können einen zur Weißglut treiben. Sie schwätzen dumm und scheißen klug, motzen und nörgeln, intrigieren und lästern. Ihre Maßstäbe sind nicht gerecht, nur selbstgerecht. Als Stinkstiefel und Besserwisser, Nervensägen und Dauerredner, Schwarzseher und Schlechtes-Gewissen-Macher verhageln sie einem die gute Laune. Und sie lauern überall: am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im Bekanntenkreis, im Internet und sogar als Qual-Verwandtschaften in der eigenen Familie. Doch jetzt gibt es Hilfe: Martin Wehrle zeigt gewohnt fundiert und humorvoll, wie man mit schwierigen Menschen umgeht.


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Titel: Ich könnte ihn erwürgen!: Vom einfachen Umgang mit schwierigen Menschen
Autor: Martin Wehrle
Verlag: Mosaik
Seiten: 319
ASIN: B07ZTGZLCH
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Jeder kennt sie: Die H-Menschen (H=Herausforderung). Egal ob im Alltag, im Büro oder in der Familie, sie sind da und wir sind für andere ein H-Mensch. In diesem Buch geht es um den Umgang mit ihnen und auch mit sich selbst.

Meinung:
Das Buch ist sehr gut gegliedert. Im ersten Teil geht es um den Umgang mit sich, mit seinen Problemen und den Umgang mit anderen. In Teil 2 werden die 7 Persönlichkeitstypen vorgestellt und dies mit teils sehr amüsanten Geschichten aus der Praxis – sie sind nur lustig, weil man selbst nicht betroffen ist, aber aus der Entfernung wirken viele Dinge immer anders … Nach dem Studium von sich selbst und den 7 Typen gibt Teil 3 15 Übungen für die Praxis – auch gleich als Lern-Erfolgskontrolle der vorherigen Kapitel. Die Lektüre ist gut aufgebaut, immer gleich gegliedert und dadurch super zum Nachschlagen geeignet. Auch kann man sich selbst gleich anders einschätzen und auch an seiner Persönlichkeitsstruktur arbeiten – die unterschiedlichen Denkmuster regen definitiv dazu an!

Cover:
Das Cover passt definitiv! Man ist wütend, macht etwas kaputt und das kommt dann dabei raus.

Fazit:
Martin Wehrle zeigt in seinem Buch eindeutig, dass jede Persönlichkeitsstruktur etwas Gutes und etwas Negatives hat. Wenn man dieses Wissens als Führungskraft gut einsetzt, kann man im Betrieb definitiv für mehr Produktivität sorgen, im Familiären könnten Streitigkeiten, Sorgen und Ängste schneller beigelegt werden und im Freundeskreis kann man noch viel lernen. Ein gutes Werk für jeden, daher gibt es volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung, vor allem für Leute, welche das Gefühl haben, dass sie niemand versteht oder sie andere nicht verstehen können.

Schwimmen Tote immer oben?: Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin – Michael Tsokos

Klappentext:
„Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin – das neue Sachbuch von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.
Leider sind es oft Klischees, die unsere Vorstellung von der Rechtsmedizin beherrschen. Keiner weiß das besser als Michael Tsokos, der vielfache Bestseller-Autor. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin, seine Arbeit am Seziertisch im Obduktionssaal und die neuesten Entwicklungen in der Forensik.
Die Szene aus dem Fernseh-Krimi kennt jeder: Ein Toter im Pool, auf der Wasseroberfläche auf dem Rücken treibend, mit dem Gesicht nach oben. Michael Tsokos entlarvt diese Darstellung als dramaturgischen Kniff, und erklärt, warum Ertrunkene auf den Grund sinken oder unter der Wasseroberfläche treiben, und zwar in Bauchlage, mit dem Gesicht nach unten.
Auch die anderen Irrtümer über die Rechtsmedizin, die Michael Tsokos aufklärt, sind bekannt aus Krimis aller Art. Unter anderem geht es um die Frage, wie lang es dauert, bis ein Leichnam vollständig mumifiziert ist; ob verwesende Leichen explodieren können und auf welche Weise ein Rechtsmediziner Stich- und Schnittverletzungen voneinander unterscheidet. In diesem, seinem zweiten Buch zu den Irrtümern über die Rechtsmedizin stellt Michael Tsokos auch die gängigsten Irrtümer über die Arbeit in der Rechtsmedizin richtig. Etwa dass eine virtuelle Obduktionen mit Hilfe der Computertomographie keineswegs eine klassische Obduktion ersetzen kann, dass Rechtmediziner und ermittelnde Kriminalbeamte keineswegs ein festes Team sind und dass Phantombilder keineswegs aufgrund von DNA-Analysen möglich sind.
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine beiden Sachbücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind Bestseller: „Die Klaviatur des Todes“ und „Die Zeichen des Todes“.


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Titel: Schwimmen Tote immer oben?: Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin
Autor: Michael Tsokos
Verlag: Droemer
Seiten: 123
ASIN: B07QBY77ZF
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Ein Sachbuch, welches mit gängigen Irrtümern der Rechtsmedizin aufräumt. Ergänzt mit kurzen Anekdoten aus der Praxis.

Meinung:
Der Schreibstil von Michael Tsokos (Rechtsmediziner und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik) ist gut lesbar und eindrücklich. Durch die Praxiserfahrung und seine Schilderungen wirken die Geschichten lebendig und der ein oder andere Seitenhieb in Richtung (Dreh-)Buch wird deutlich. Denn so, wie es die meisten Autoren machen, geht es in Wirklichkeit gar nicht. Das Buch ist mit 30 Irrtümern recht kurz und die 110 Seiten lesen sich rasch weg, ich hätte gerne mehr aus der Praxis gelesen. Dennoch waren die Behauptungen und die danach folgenden Korrekturen äußerst interessant. In jedem Kapitel gibt es noch Zeichnungen, welche die Behauptungen aufs Korn nehmen.

Cover:
Das Cover trifft es gut, es spiegelt den Titel des Buches und eine Behauptung wieder.

Fazit:
Das Buch ist leider viel zu kurz. Es hätte ausführlicher sein können. Wie „Dem Tod auf der Spur“ oder „Der Totenleser„. Daher fand ich es zwar interessant, aber vom lernenden / unterhaltenden Faktor nicht so gut – daher gibt es auch nur 4 Sterne. Eine Leseempfehlung gibt es für Krimi- / Thrillerfans, welche die Arbeiten der Ermittler / Rechtsmediziner hinterfragen oder es genauer wissen möchten sowie an interessierte Laien, welche sich schon immer mit Mythen um den Tod belesen wollten.

Noch so ein Arbeitstag, und ich dreh durch! Was Mitarbeiter in den Wahnsinn treibt – Martin Wehrle

Klappentext:
In vielen Firmen herrscht das Diktat der Unvernunft. Mitarbeiter müssen tun, was ihnen gesagt wird, weil es ihnen gesagt wird – auch wenn es der letzte Unsinn ist. Regeln ersetzen den gesunden Menschenverstand. Das Betriebsklima orientiert sich vor allem an der Laune der Chefs. In seinem neuen Buch zerrt Martin Wehrle ans Licht, womit Unternehmen ihre Mitarbeiter heute in den Wahnsinn treiben. Mit Erfahrungsberichten, unglaublichen Beispielen aus seiner Praxis und seiner typischen erfrischenden Sprache holt er die Leserinnen und Leser dort ab, wo sie täglich herausgefordert sind, und eröffnet Möglichkeiten, dem Wahnsinn entgegenzutreten.


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Titel: Noch so ein Arbeitstag, und ich dreh durch! Was Mitarbeiter in den Wahnsinn treibt
Autor: Martin Wehrle
Verlag: ‎ Mosaik
Seiten: 369
ASIN: B07C3ZMB6P
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
In diesem Buch gibt es Einblicke in den Arbeitsalltag – wahre Geschichten und Strategien werden aufgezeigt und zwischendurch kommt der Druchdreh-Reihm …

Meinung:
Martin Wehrle zeigt Missstände in Firmen auf, lässt Arbeiter zu Wort kommen und erklärt an diesen Beispielen, was getan werden muss, damit die Arbeitswelt nicht noch weiter den Bach runtergeht. Die Bürokratie, die Geltungssucht einiger Menschen und die Finanzstrukturen entscheiden und was dann rauskommt sehen wir leider jeden Tag auf der Arbeit oder in diesem Buch (gebündelt).

Die Lektüre ist gut strukturiert, die einzelnen Themenbereiche klar erkennbar und die Durchdreh-Reime lockern das ganze auf. Obwohl vieles gar nicht mehr zum Lachen, sondern zum Ärgern ist. Die Tipps, sich nicht alles gefallen zu lassen, im besten Fall sogar zu gehen, sind richtig. Allerdings werden niemals so viele Arbeiter aufstehen, dass sich viel ändern wird. Aus eigener Erfahrung benötigen zu viele Menschen die Arbeit – auch wenn sie einen kaputt macht. Ich hoffe allerdings, dass sich viele Leute dieses Buch kaufen und sich die Ratschläge zu Herzen nehmen und hoffentlich doch etwas ändern können und werden!

Cover:
Das Cover passt sehr gut, Frauen rennen meistens den Anzugträgern in Positionen hinterher und für viele ist ein Arschtritt der Dank.

Fazit:
Ein Buch für jeden, der in der Arbeitswelt steht und auch für die, welche gerade erst damit beginnen, so können die Weichen gleich in die richtige Richtung gestellt werden und einem selbst viele Dinge erspart bleiben. Von mir gibt es 4 Sterne. Für 5 Sterne hätte ich mir noch mehr Lösungsvorschläge gewünscht, wie gewisse Situationen gleich abgestellt werden können oder bei der Wurzel bereits unterbunden werden.