Garten der Wünsche – Kristina Valentin

Klappentext:
Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe und Einfühlungsvermögen ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr ganzes Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem großen Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension – und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat.

Romy sehnt sich danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenbühl taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie bei Klara herausfinden, mit wem und wie ihr Leben weitergeht?


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Titel: Garten der Wünsche
Autor: Kristina Valentin
Verlag: ‎ Diana
Seiten: 337
ASIN: B07K259L6L
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
2 Schicksale laufen in einer kleinen Pension im Wald zusammen und finden ihr Glück.

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Kristina Valentin sehr. Unter Kristina Günak konnte sie mich mit ihrer Elionore Brevent Reihe bezaubern, hier schafft es die Autorin einen ganz anderen Zauber zu weben, und zwar den der Natur. Neben der Geschichte, von zwei starke Frauen, den Sinn des Lebens und den Erhaltungstrieb, geht es um Achtsamkeit, Heilpflanzen und die innere Kraft. Eine tolle Mischung, die es sich zu lesen lohnt. Besonders gefallen hat mir allerdings das Nachwort, hier geht Kristina Valentin noch auf den Umgang mit der Natur, die Ressourcenverschwendung und Gartengestaltung ein. Die Art, wie sie schreibt – in der Geschichte und auch danach – ist mit so viel Liebe und Wissen gepaart, dass es einfach nur Spaß macht, den Buchstaben zu folgen. Die Geschichte an sich war leider nicht ganz so meins, es gab viele Details, welche die Geschichte zwar vorantrieben, aber nicht ganz so logisch waren und daher eher störend erschienen. Auch plätscherte die Geschichte teilweise so dahin – dafür gab es dann wieder gute Gartentipps. Die Mischung aus Roman und Pflanzenkunde war gut, allerdings dann auch mit Längen, hier stimmte die Mischung nicht so ganz – entweder störte der Roman oder das Wissen.

Charaktere:
Mit Klara bin ich sofort warm geworden. Die Naturverbundenheit, die Achtsamkeit, das war klasse.

Mit Romy hatte ich so meine Schwierigkeiten, diese Verbissenheit mit der Schwangerschaft, die Beziehungsprobleme, das ist nicht meins, bzw. würde ich komplett anders an die Sache rangehen und konnte daher keine Verbindung zu ihr aufbauen, was das Lesen von ihren Abschnitten dann auch deutlich erschwerte.

Cover:
Das Cover ist super schön, blumig und mit Insekten, so muss das.

Fazit:
Ein seichter Frauenroman mit viel Gartenwissen, wohl eher für die Generation (ab 35+). Die Gartentipps und Klara haben mich überzeugt, mit Romy bin ich nicht warm geworden, auch wenn es zum Ende hin besser wurde. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für gestresste Städter und Gartenfreunde.

Chronische Erkrankungen rückgängig machen Band 01 A-D: Ein Leitfaden aus der Naturheilkunde – Dr. Matthias Meier

Klappentext:
Wann sind wir eigentlich als Gesellschaft falsch abgebogen?
Trotz unseres hohen medizinischen Standards werden wir immer kränker: Chronische Erkrankungen, vorzeitige Zellalterung und Stoffwechselstörungen haben nie gekannte Ausmaße erreicht. Aber warum ist das so?


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Titel: Chronische Erkrankungen rückgängig machen A-D: Ein Leitfaden aus der Naturheilkunde
Autor: Dr. Matthias Meier
Seiten: 438
ASIN: B09GGXP4X1
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Krankheiten von langer Dauer, bzw. sich schleichend entwickelnde Krankheiten, kennt wohl jeder – leider! Denn chronische Beschwerden sind nicht mehr wegzudenken. Was gibt es für Krankheiten und wie können diese naturheilkundlich behandelt werden – Lösungen sind in diesem Buch aufgezeigt.

Meinung:
Dieses Buch ist eine Offenbarung! Bereits in seinem anderen Buch Der Mensch, zu schlau zum Überleben hat Dr. Matthias Meier bei vielen Krankheiten und Folgeschäden Klartext geschrieben, in diesem Buch geht er noch detaillierter auf die Beschwerden, die Entstehung (Ursachen) und die Behandlung ein und gibt zudem noch Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Krankheiten sind alphabetisch geordnet und die einzelnen Kapitel immer gleich aufgebaut: Die Erklärung, was diese Krankheit überhaupt ist, wie sie diagnostiziert und behandelt wird. Dies erleichtert das schnelle Nachschlagen. Dennoch ist die Empfehlung, das Buch wirklich komplett zu lesen, denn Krankheiten entwickeln sich. Wer bspw. einen kranken Darm hat, kann auch ganz schnell eine Immunschwäche bekommen usw. Daher ist das Wissen, um die Zusammenhänge verschiedener Krankheiten, der Prozess der Entstehung und die Unterbrechung und Abschaltung der Ursachen elementar! Ein gesunder Lebensstil gehört natürlich dazu.

Cover:
Das Cover spricht mehrere Bereiche an. Es wirkt wissenschaftlich, fundiert. Wir haben unsere DNA selbst in der Hand. Durch die Farben wirkt es beruhigend.

Fazit:
Ein absolutes must read für jeden! Die Ursachen und Behandlungen von schleichenden Krankheiten werden sehr genau erklärt – zusätzlich noch über 30 Seiten Quellenangaben (Anzeige Tolino shine) für die, die es noch genauer nachlesen wollen. Und das beste: Dr. Matthias Meier schreibt nicht nur, er zeigt auch an Praxisbeispielen, wie schnell eine gezielte Behandlung Linderung verschaffen kann. Daher eine Leseempfehlung für kranke und (noch) gesunde und volle 5 Sterne! Ich freue mich auf Band 02!

Weitere Informationen, zum Autor, zum Inhalt und weiterführend findet ihr im Interview – Dr. Matthias Meier

Auf dem Youtube-Kanal von Dr. Matthias Meier findet ihr auch Videos für eure Gesundheit!

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar bei Impulse-Media – Dr. Matthias Meier

Dem Tod auf der Spur / Der Totenleser – Michael Tsokos

Klappentext:
Ein Mann, der sich verfolgt fühlt und dann erstochen aus dem Wasser gefischt wird. Ein grausiger Fund in einem Möbelstück. Eine Wasserleiche, gekleidet im Stil des 19. Jahrhunderts. Nahezu täglich hat Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, es mit Toten zu tun, die auf außergewöhnliche Weise ums Leben gekommen sind. Und immer wieder muss er sich die Frage stellen: War es Suizid, war es ein Unfall – oder war es Mord?


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Titel: Dem Tod auf der Spur / Der Totenleser
Autor: Michael Tsokos
Verlag: Ullstein
Seiten: 512
ISBN: 978-3548374994
Meine Bewertung: 5 Sterne

Inhalt:
Prof. Dr. Michael Tsokos ist Rechtsmediziner an der Charité Berlin. In beiden Büchern (hier als Doppelband) schreibt er von seiner Arbeit.

Meinung:
Ein Krimi kann nie so hart sein wie die Realität und dies wird leider in den geschilderten Fällen deutlich.

„Dem Tod auf der Spur“ ist eine Art Einführung in die Arbeit eines Rechtsmediziniers. Es werden Begrifflichkeiten, Arbeitsunterschiede (Pathologe / Rechtsmediziner) und Untersuchungsmethoden erklärt und natürlich auch echte Fälle (mit geänderten Daten) geschildert und aufgeklärt.

„Der Totenleser“ ist etwas Detaillierter, was die Fallbeschreibungen angeht. Es gibt mehr Hintergründe zur Tat und zu den Personen und weniger Informationen zur rechtsmedizinischen Untersuchung.

Dennoch sind beide Bände absolut lesenswert, wenn man denn hinter die Kulissen blicken möchte. Die Fälle sind wirklich heftig und teilweise kaum zu fassen. Menschliche Abgründe sind wahrlich tief, mehr kann man dazu nicht sagen.

Der Schreibstil von Tsokos ist sehr gut, es menschelt zwischen den Zeilen deutlich und der Text liest sich schnell weg. Auch die Art, den Leser bei den Fällen miteinzubeziehen und ihn mitraten zu lassen, ist interessant. So wird ein Autopsiebericht zur Verfügung gestellt und auch zwischen den Ermittlungsschritten Fragen gestellt. So wird gleich der Kriminalist in einem angesprochen.

Fazit:
Eine Teilautobiografie die es in sich hat. Der Arbeitsalltag eines Rechtsmediziniers ist anders als die Medien es darstellen und es ist Teils noch grausamer. Daher ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Schockierender als die Geschichten ist aber fast noch, dass die Rechtsmedizin auch unter Sparmaßnahmen der Regierung zu leiden hat und das Facheinrichtungen geschlossen werden – so kann die Welt nicht sicherer werden. Ein passender Ausspruch eines Rexchtsmediziners, welcher bei „Der Totenleser“ auf S. 507 zitiert wird lautet: […] Wenn alle unerkannt Ermordeten am Jüngsten Tag ihre Zeigefinger aus dem Grab strecken, werden unsere Friedhöfe Spargeldeldern gleichen. […]. Von mir gibt es volle 5 Sterne für diese Bände, ich habe viel über die Arbeitsweise gelernt und empfehle dieses Buch jedem – der mit der echten Grausamkeit umgehen kann.

Die Perioden-Werkstatt: Der Weg zu gesunden Hormonen und einer gesunden Periode – Lara Briden

Klappentext:
Die Perioden-Werkstatt ist Dein Leitfaden für gesündere Perioden mithilfe von natürlichen Behandlungen aus Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln, Kräutermedizin und bioidentischen Hormonen. Es ist eine praktische und benutzerfreundliche Anleitung für Frauen jeden Alters. Wenn Du Periode hast (oder eine Periode willst), dann ist dieses Buch richtig für Dich.

Diese und weitere Themen werden im Buch behandelt:

  • Wie man sich von der hormonellen Empfängnisverhütung verabschiedet
  • Wie eine natürliche Periode sein sollte
  • Was kann falsch laufen?
  • Wie mit dem Arzt sprechen?
  • Behandlungsprotokolle für häufige Periodenprobleme wie das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) und Endometriose.

Die Perioden-Werkstatt enthält Erkenntnisse von Jerilynn C. Prior, Professorin für Endokrinologie, und mehr als 400 Referenzen. Es ist umfassend recherchiert und verständlich geschrieben.


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Titel: Die Perioden-Werkstatt: Der Weg zu gesunden Hormonen und einer gesunden Periode
Autor: Lara Briden
Seiten: 469
ISBN: 978-‎ 0648352419
Meine Bewertung: 5 Sterne

Inhalt:
Wissenswertes rund um die Menstruation, die Abläufe sowie Probleme.

Meinung:
So ein Buch hat es gebraucht! Lara Briden ist eine naturheilkundliche Ärztin, welche mehr als 20 Jahre Erfahrung und sich auf Frauenleiden spezialisiert hat und genau das merkt man. Sie klärt über den Zyklus, die Funktion und die Probleme, welche im Laufe des Lebens auftreten können, auf und das auf eine leicht versrändliche Art und Weise. Besonders hervorzuheben ist, das sie auch auf gängigen Krankheiten und deren Behandung eingeht. So können Arztgespräche ganz anders geführt werden, weil die Krankheit keine Unbekannte mehr ist.

Cover:
Das Cover wirkt jung und dynamisch, und das obwohl das Buch für jede Generation geeignet ist.

Fazit:
Ein Buch, was in jeden Haushalt mit menstruirenden gehört! Eine Absolute Leseempfehlung – vorallem, wenn das mit der Periode alles nicht so reibungslos läuft. Von mir gibt es volle 5 Sterne.

Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit – Charlotte Roth

Klappentext:
Michael Ende war eine faszinierende Persönlichkeit, die Welt kaum vorstellbar ohne seine Fantasie. Einzutauchen in diese Vorstellungswelt des Menschen Michael Ende ist das Ziel dieses Romans, der bewusst keine faktenorientierte Biografie sein will, sondern der Versuch, sich den Geheimnissen, die Michael Ende nicht preisgab, ebenso respektvoll wie poetisch zu nähern. Sein Leben, das ein knappes Jahrhundert umfasste, wird mit seinem ganz speziellen Blick auf die Welt beleuchtet, der hinter dem Sichtbaren das Unsichtbare zu erspüren suchte. Geschrieben von Charlotte Roth und inhaltlich kuratiert von Michael-Ende-Kenner Roman Hocke wird dem Innenleben des beliebten Autors auf besondere Weise nachgespürt – in einer Fülle von Bildern, Schauplätzen und Begegnungen, aus der sich das Mosaik seiner ganz eigenen Geschichte zusammenfügt.


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Titel: Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit: Michael Ende – Roman eines Lebens
Autor: Charlotte Roth
Verlag: Eisele
Seiten: 432
ISBN: 978-3961610693
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Michael Ende war eine geheimnisvolle Persönlichkeit mit Unmengen fantastischer Gedanken, welche er dann als faszinierende Geschichten zu Papier brachte. Dieses Buch versucht die Geheimnisse von Michael Ende aufzudecken und sein Leben in Romanform wiederzugeben.

Meinung:
Der Titel spiegelt den Schreibstil von Charlotte Roth perfekt wider. Er ist sehr lang und genau das ist der Inhalt auch. Die Geschichte von Michael Ende, die bewusst keine Biografie darstellen soll, beginnt in jungen Jahren und nimmt dann so viele Nichtigkeiten und Gedankenspiele auf, dass das eigentliche Ziel verfehlt wird. Aber vielleicht gab es kein Ziel, welches die Autorin mit ihrem Roman erreichen wollte? Im Klappentext wird von einem „Versuch“ gesprochen, welcher hier niedergeschrieben wurde und auch im Vorwort und bei der Danksagung wird wieder darauf eingegangen, dass es sich um einen Roman um Michael Ende handelt und nicht um eine Biografie. Was allerdings ausgedacht und was real ist, das wird nicht verraten und auch die zeitlichen Abläufe der tatsächlichen Lebenspunkte sind chronologisch falsch. In den letzten Kapiteln erhält Roman Hocke (Freund und Nachbar von Michael Ende) noch das Wort, aber auch hier wird eventuell ein Mensch aus Michael Ende gemacht, der er nicht war oder der schlicht und einfach entzaubert wird, denn viele Dinge gehören nicht an die Öffentlichkeit. Gefallen haben mir die Zitate aus den Geschichten von Michael Ende, welche immer wieder im Buch vorkamen.

Cover:
Das Cover wirkt verträumt, es wirkt nach einer spannenden Geschichte zur guten Nacht.

Fazit:
Roman und Biografie sollte man wohl trennen. Hier hat sich die Autorin verzettelt und Realität und Fiktion so stark vermischt, dass sie nicht unbedingt auf Michael Ende zugreifen hätte müssen. Ich habe viel quergelesen und kann daher nur einen Stern vergeben. Der Stil und die Gedankenwelt passten nicht zu dem, was Michael Ende in seinen Geschichten verkörpert hat. Eine Leseempfehlung kann ich leider nicht aussprechen.

Ich bedanke mich bei Eisele für das Rezensionsexemplar.