Achtsam morden 01: Achtsam morden – Karsten Dusse

Reiheninfo:
Achtsam morden
Das Kind in mir will achtsam morden
Achtsam morden, am Ende der Welt
Achtsam morden, im Hier und Jetzt

Klappentext:
Björn Diemel wird von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeits-Seminar zu besuchen, um seine Ehe ins Reine zu bringen, sich als guter Vater zu beweisen und die unausgeglichene Work-Life-Balance wieder herzustellen. Denn als erfolgreicher Anwalt hat Björn sehr wenig Zeit für seine Familie.

Der Kurs trägt Früchte und Björn kann das Gelernte sogar in seinen Job integrieren, allerdings anders als gedacht. Denn als sein Mandant, ein brutaler und mehr als schuldiger Mafiaboss, beginnt, ihm ernstliche Probleme zu bereiten, bringt er ihn einfach um – und zwar nach allen Regeln der Achtsamkeit.


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Titel: Achtsam morden
Autor: Karsten Dusse
Sprecher: Matthias Matschke
Verlag: Random House Audio
Länge: 554 Min.
ASIN: B07RVFY5K4
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Björn ist Anwalt und hat es nicht leicht im Leben. Seine Klienten fordern ihn und seine Ehe droht zu scheitern. Ein Achtsamkeit-Seminar soll es richten. Doch wie sich die Sache dann entwickelt, hätte wohl keiner gedacht …

Stil:
Ich hatte zuerst den zweiten Teil der Reihe gehört und wusste daher – in etwa – was mich hier erwartet. Trotzdem war es schön, die Geschichte vertieft und in seiner ganzen Pracht genießen zu dürfen. Gerade der Witz, der derbe Humor und die Härte der Wirklichkeit (Rechtssystem) sind im richtigen Verhältnis eingesetzt und machen auch dieses Hörbuch zu einem spannenden und amüsanten Hörerlebnis. Matthias Matschke liest gut, allerdings fand ich die Stimme von Karsten Dusse besser und freue mich auch, dass er Teil 3 selbst liest.

Charaktere:
Die Charaktere sind sympathisch und entwickeln sich mit ihren Aufgaben – selbst den Bösewichten kann man nicht wirklich etwas übel nehmen – sie nutzen einfach das Gesetz und schlagen sich so durch. Besonders angetan hat es mir Joschka Breitner, teilweise hatte ich seine Antworten schon vorher im Kopf und musste so lachen, als er dies dann tatsächlich sagte. Achtsamkeit: kann ich 😀

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und wunderbar zur Geschichte.

Fazit:
Ein schöner erster Teil, der auch eigenständig gelesen / gehört werden kann. Mich hat die Geschichte gut unterhalten und daher gibt es 4 Sterne und eine Lese-/Hörempfehlung für Humor- und Krimifans.

Achtsam morden 02: Das Kind in mir will achtsam morden – Karsten Dusse

Reiheninfo:
Achtsam morden
Das Kind in mir will achtsam morden
Achtsam morden, am Ende der Welt
Achtsam morden, im Hier und Jetzt

Klappentext:
Björn Diemel ist zurück – und mordet ganzheitlicher als je zuvor.

Inzwischen müsste es Björn Diemel besser gehen. Er hat den stressigen Job gekündigt und sich selbstständig gemacht. Er verbringt mehr Zeit mit seiner Tochter und streitet sich kaum noch mit seiner Frau. Ach ja, und nebenbei führt er noch ganz entspannt zwei Mafia-Clans. Warum nur kann Björn das alles nicht genießen? Warum verliert er ständig die Beherrschung?

Hat er das Morden einfach satt? Nein, nein, so ist es nicht. Sein Therapeut Joschka Breitner bringt ihn endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns Innerem Kind!


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Titel: Das Kind in mir will achtsam morden
Autor: Karsten Dusse
Sprecher: Karsten Dusse
Verlag: Random House Audio
Länge: 520 Min.
ASIN: B087M7CJNK
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Björn ist Anwalt, lebt in Trennung und ist allgemein unzufrieden. Sein Therapeut sagt ihm, es liege an seinem inneren Kind und das will achtsam morden. Wie das geht, findet Björn mit seinem Kumpel Sascha heraus und ganz nebenbei regeln die 2 Männer auch noch die Leitung eines Kindergartens, bei dem die Eltern mehr ökologisches Verhalten wünschen …

Stil:
Ich kenne den 1. Teil der Reihe „Achtsam Morden“ nicht und es hat mir auch nicht geschadet. Ich bin gut in die Geschichte hereingekommen und Karsten Dusse hat eine angenehme Stimme – die Achtsamkeit ist wirklich glaubhaft! Die Tipps von Joschka Breitner und die Therapiesitzungen sind auch ins eigene Leben zu übertragen und umsetzbar, sodass diese Geschichte auch noch einen positiven Nebeneffekt hat – die achtsame Arbeit mit dem inneren Kind. Die Handlung ist witzig, schaurig und spannend. Die Ausdrucksweise absolut passend.

Charaktere:
Alle sind auf ihre Art liebenswert, selbst die bösen Buben. Die Handlungen der Figuren sind logisch und werden gut erklärt, auch die Gedanken des inneren Kindes und der Umgang mit ihm sind niedlich und nachvollziehbar geschildert. Liebevoller Umgang mit allem und jedem und wer nicht spurt, der muss halt selbst ernten, was er gesät hat.

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und spiegelt perfekt den Titel wider. Achtsames Blutvergießen.

Fazit:
Das Hörbuch konnte mich überzeugen. Es hat Freude bereitet Karsten Dusse zuzuhören und Björn auf seiner Reise zur Verbindung mit seinem inneren Kind zu begleiten. Die Charaktere sind sympathisch und die Handlung witzig bis derb. Daher 4 Sterne und eine Lese-/Hörempfehlung für alle, welche gerne lachen, aber trotzdem Krimis mögen.

Das Mädchen und der Zauberer – Heinz G. Konsalik

Klappentext:
Für Petra beginnt bald ein aufregendes Leben. Auf der Trauminsel Martinique wird sie den attraktiven Industriellen René Birot heiraten. Doch irgendjemand scheint etwas dagegen zu haben: Während der Schiffsreise findet sie in ihrer Kajüte eine Voodoo-Puppe mit einem Beil im Herzen …


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Titel: Das Mädchen und der Zauberer
Autor: Heinz G. Konsalik
Verlag: Hayne
Seiten: 288
ISBN: 978-3453772083
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Petra wird immer wieder von Männern angebaggert und immer lässt sie diese abblitzen. Doch René Birot ist eisern und schafft es die Deutsche auf seine Heimatinsel Martinique zu locken. Doch bereits auf der Reise in ihre neue Heimat wird die blonde Schönheit bedroht, die Zukunft mit René scheint in Gefahr…

Schreibstil:
Ich mochte Konsalik schon als Kind sehr gerne lesen, einfach weil mir die Raffinesse in den Geschichten gefällt und weil alles so bildhaft beschrieben ist. In diesem Buch steht die karibische Insel Martinique und der Voodoo-Kult im Vordergrund – beides sehr interessante Themen (einmal Urlaub, das andere ist Spannung mit Horror). Die Liebesgeschichte ist ein schöner Ausgleich zum Zauberkult und auch sonst bietet die Inselgeschichte viele kriminelle Machenschaften. Das Besondere bzw. mein Favorit an der Handung ist mittlerweile, dass Alter (Erstausgabe 1984), es gab noch keine Handys, kein social media, … es ist einfach schön dieser neuen Welt in einem Buch zu entfliehen, den Zauber der Geschichte zu verfolgen und sich etwas zurückversetzt zu fühlen.

Charaktere:
Es ist alles dabei: ein guter Polizist, ein Liebespaar, Voodoopriester, Rächer, Opfer, also alles was ein guter Krimi braucht. Besonders gefallen hat mir, dass die Figuren sich entwickeln, dass sie Ängste haben, diese zeigen und sich finden. Es wirkt alles auf eine Art echt. In Jean hätte ich mich wohl auch verguckt, seine planlose Art brachte mich immer wieder zum Lachen.

Cover:
Das Cover wirkt alt, nach Groschenroman an der Tanke, aber irgendwie passt das auch zur Geschichte – schwer zu beschreiben.

Fazit:
Wieder ein schöner Roman von Konsalik, der volle 5 Sterne bekommt, weil er mich gut unterhalten hat. Eine Leseempfehlung kann ich kaum aussprechen, wohl eher an Leser, welche Krimis von früher mögen, bei denen es noch um echte Ermittlungen geht.

Der Große Weg hat kein Tor: Nahrung, Anbau, Leben – Masanobu Fukuoka

Klappentext:
‚Der Große Weg hat kein Tor‘ ist ein Grundlagenwerk alternativen Lebens und der alternativen Ernährungsbewegung. Es inspiriert Menschen weltweit, neue Wege zu gehen. Eine Erfolgsstory des Bio-Landbaus – und noch viel mehr: Für Masanobu Fukuoka war der vernünftige Umgang mit dem Boden ein Schritt zur Versöhnung des Menschen mit sich selbst und seiner Umgebung.
‚Der Große Weg hat kein Tor‘ wurde in mehr als 25 Sprachen übersetzt. 1983 erschien die deutsche Fassung erstmals im pala-verlag. Das Buch vermittelt sowohl Einblicke in Fukuokas Weltsicht als auch in die Methoden seiner natürlichen Landwirtschaft. Unser Umgang mit Lebensmitteln, Ernährung und die Grenzen menschlichen Wissens sind weitere Themen.
Wenn wir die Art und Weise ändern, in der wir unsere Nahrung anbauen, ändern wir unsere Nahrung, ändern wir unsere Werte. Und so handelt dieses Buch davon, auf Zusammenhänge, Ursachen und Wirkungen zu achten und nach eigenem Wissen Verantwortung zu übernehmen: ein Buch über Landwirtschaft, das gerade deshalb so bedeutend ist, weil es eben nicht nur von Landwirtschaft handelt.


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Titel: Der Große Weg hat kein Tor: Nahrung, Anbau, Leben
Autor: Masanobu Fukuoka
Verlag: pala Verlag GmbH
Seiten: 180
ISBN: 978-3895662065
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Meine Meinung:
Der Klappentext gibt wirklich alles wieder, was dieses Buch ausmacht. Der Weg zu uns, zu unserem Essen und wie wir mit allem umgehen. Es geht hauptsächlich um die Denk- und Arbeitsweise von Masanobu Fukuoka, welcher Pflanzenpathologie studierte und im Alter von 25 Jahren alles hinterfragte und daraufhin sein Leben änderte. „Wir dürfen uns, trotz allen Wissens, nicht als Herrscher über die Natur begreifen“, so der Haupttenor. Masanobu Fukuoka berichtet von seinem Leben, von der Art wie er die Landwirtschafts hinterfragt, neu aufbaut und die besten Erträge erzielt – mit nichts tun. Wobei das „nichts tun“ nicht unbedingt etwas mit Faulenzen zu tun hat, dafür viel mit Achtsamkeit, Nächstenliebe und Verständnis zum Leben.

Fazit:
Wer ein Buch zur sofortigen Nachahmung, für den heimischen Garten, erwartet, liegt leider falsch. Die Erkenntnis muss sich selbst erlesen werden. Wir können unseren Gemüsegarten natürlich nicht mit den Reisfeldern und Obstplantagen Japans vergleichen, aber es gibt genug zum mitnehmen. Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Buch, weil es teilweise ein paar Längen enthält, ob diese nun der Übersetzung oder dem Original entsprungen sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ein sinnvolles Leben: The School of Life – Alain de Botton

Klappentext:
Ein praktischer Ratgeber zu der wichtigsten Frage, der wir uns stellen müssen. Zu weitschweifend oder intensiv über den Sinn des Lebens nachzudenken, mag sonderbar, etwas lächerlich oder sogar sinnlos klingen. Denn es scheint, dass normale Sterbliche in dieser Frage keine gute Antwort finden werden. In Wahrheit aber sollten wir alle darüber nachdenken und ein für uns bedeutungsvolles Leben definieren. Dieses Buch betrachtet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Sinn zu finden: In der Liebe, der Familie, in Freundschaften und der Arbeit, durch Selbsterkenntnis und in der Natur. Wir erkennen hier, warum manche Dinge bedeutsam sind und manche nicht und erfahren, wie wir unserem Tun Bedeutung verleihen. So erhalten wir ein vielseitig inspirierendes und praktisches Buch fürs Leben.


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Titel: Ein sinnvolles Leben: The School of Life
Autor: Alain de Botton
Verlag: Süddeutsche Zeitung
Seiten: 136
ISBN: 978-3864975240
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt & Meinung
Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat sich wohl jeder schon gestellt. Dieses Buch gibt keine Antwort auf den Sinn, lässt das Leben aber sinnvoll gestalten.

Klein und kompakt kommt dieses Buch daher, mit dicken Seiten und angenehmer Haptik liegt es gut in der Hand. Der Inhalt ist genau so kompakt und gut gegliedert. Nach einer flotten Einleitung geht es auch schon los: Die Quellen der Sinnerfüllung werden beschrieben. Darunter: Liebe, Familie, Arbeit, Freundschaft, Kultur, Politik, Natur und Philosophie. Jeder Bereich ist weiter unterteilt. Viele Punkte, die beim ersten Lesen logisch erscheinen „Klar ist Familie wichtig und geben dem Leben Sinn“, werden bis ins kleinste Detail erläutert und es zeigt sich, dass es viele Facetten gibt, die es zu hinterfragen gilt und dies in allen Bereichen! Der zweite Teil des Buches ist den Hindernissen der Sinnerfüllung gewidmet. Auch hier gibt es natürlich die gewissen Aha-Momente.

Alles in allem ist „Ein sinnvolles Leben“ verständlich und flüssig geschrieben, einzig das Layout ist teilweise etwas daneben gegangen. Durch die Bemühungen den Blocksatz einzuhalten stimmen die Abstände der einzelnen Wörter nicht immer, sodass einige Sätze komplett ohne Leerzeichen auskommen müssen – schade! Dies tut allerdings dem Inhalt des Buches nicht weh, die Aussage sein Leben zu hinterfragen und es sinnvoll zu gestalten bleibt erhalten!

Fazit:
Ein ganz tolles Buch, welches in jeden Haushalt und in jede Tasche gehört. Bei kleinen und größeren Tiefpunkten im Leben lohnt definitiv ein Blick auf den Text und ein hinterfragen an sich selbst und schon kann es weiter gehen. Und den Sinn des Lebens, den findet der findige Leser dann schon selber 😉 Ich vergebe 5 Sterne für dieses wertvolle Buch und eine Leseempfehlung für jeden!

Ich bedanke mich bei der SZ Edition für das Rezensionsexemplar.