Klappentext:
Irgendwie muss sie diese Nacht überleben.
1991. George W. Bush sitzt im Weißen Haus, im Kassettendeck läuft Nirvana, und die filmbegeisterte Studentin Charlie fährt mit einem Mann durch die Nacht, der vielleicht ein Serienkiller ist. Es war nur eine Mitfahrgelegenheit. Josh behauptet, er wolle zu seinem kranken Vater in Ohio. Aber etwas stimmt nicht an seiner Geschichte. Während sie über leere, dunkle Highways fahren, steigt in Charlie ein furchtbarer Verdacht auf. Ist es möglich, dass Josh der Campus-Killer ist, der ihre beste Freundin ermordet hat? Sie kann nicht weg, Hilfe holen ist unmöglich. Sie ist gefangen.
Titel: Night: Nacht der Angst
Autor: Riley Sager
Sprecher: Irina Salkow
Verlag: Saga Egmont
Länge: 568 Minuten
ASIN: B0BN6LYK1W
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht
Inhalt:
Charlie will die Uni verlassen, weil ihre Freundin vom Campus-Killer ermordet wurde. Sie will alles hinter sich lassen und nutzt eine Mitfahrgelegenheit, doch was ist, wenn der Fahrer nun der Mörder ist?
Meinung:
Irina Salkow liest unwahrscheinlich langsam und monoton. Es ist schon fast ein Horror ihr zuzuhören. Mit schnellerer Geschwindigkeit ging es dann einigermaßen. Die Kapitel sind in „innen“ und „außen“ unterteilt, was einen leichten Drehbuchcharakter vermittelt – bspw.: innen – Pontiac Grand AM. Generell geht es extrem viel um Filme, denn Charlie ist ein Filmjunkie. Ihr Kopf verarbeitet viele Dinge nicht so, wie sie im wahren Leben sind, sondern macht einen Film daraus. Sie kann Wahrheit und Fiktion nicht recht unterscheiden und so ist sie auch auf Medikamente angewiesen. Nun zum absolut schlimmen Plot (ACHTUNG SPOILER): Charlie verlässt die Uni und setzt vor Fahrtantritt ihre Medikamente ab. Diese Medikamente sorgen allerdings dafür, dass sie mit der Realität verbunden bleibt! Also ohne die Medikamente kann Charlie nicht entscheiden, was gerade real ist! Sie steigt dann in ein Auto, welches nachts über 6 Stunden mit einem ihr unbekannten Fahrer durch mehrere Bundesstaaten fährt. Natürlich schiebt die Studentin Trips und natürlich weiß sie nicht, was Phase ist. Es ist so langweilig, weil alles fürchterlich konstruiert erscheint. Das Ende ist dann auch absolut vorhersehbar.
Ich war kurz davor das Hörbuch abzubrechen, mit erneuter Erhöhung der Geschwindigkeit war es dann irgendwie erträglich, gelesen hätte ich dieses absolut konstruierte Buch, mit den langweiligen Charakteren allerdings nicht. Es fehlt an Tiefe und Reflexion.
Cover:
Das Cover ist interessant gestaltet und spiegelt den Inhalt wider: ein Auto, allein auf der Straße.
Fazit:
Inhalt und Umsetzung sind wirklich schlecht, es ist von vorneherein klar, dass man nichts glauben kann, was Charlie passiert und daher wirkt die ganze Geschichte nicht. Daher nur 1 Stern und keine Empfehlung.
