Satans Erbe – John Maylynn

Dieses Buch hat sehr viele Handlungsstränge, die alle irgendwann zusammen finden – ich mag das 😀 . Begonnen wird 2008 im Sanatorium. Die Patientin Elisa fängt nach 11 Jahren totaler Verschlossenheit wieder an zu reden und beginnt dann mit Hilfe von Ärzten ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Was ist ihr wohl zugestoßen?

Stil
Der Stil von John Maylynn ist außergewöhnlich. Beim Lesen wusste ich sofort, was mir der Autor mitteilen wollte und ich sah Bilder seiner Geschichte vor mir – das mag ich auch, allerdings wurde es mir bei einigen Textpassagen zuviel. Diese Brutalität die John Maylynn an den Tag legt passt mir nicht. Natürlich spricht der Titel des Buches Bände, aber dennoch wollte ich keine Opferrituale lesen und auch nicht wissen wie der Begriff „Menschenopfer“ noch interpretiert werden kann.

Charaktere
Es gibt so viele Personen im Buch, dass jeder auf seine Art einzigartig ist. Fast jeder Charakter wirkt real und hat daher einen glaubwürdigen Platz in der Geschichte. Zu Teilen fühlte ich so stark mit, dass ich einige Seiten Überblättern musste, da ich das Leid einfach nicht lesen konnte.

Cover
Mit dem Cover kann ich gar nichts anfangen und weiß auch nicht recht, was es mir sagen soll. Natürlich wird im Vorwort die Geschichte der weißen und schwarzen Rose erklärt, aber ich hätte mir jetzt, da ich die Geschichte kenne eher ein anderes Cover gewünscht.

Fazit
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven und ich würde es erst ab mindestens 16 Jahren freigeben, denn einige Stellen sind einfach zu brutal für Jugendliche. Sehr gefallen hat mir der bildliche Stil und auch die vielen Stränge der Geschichte, das macht Spannung und weckt bei mir immer den Wissensdurst. Ich vergebe für Satans Erbe 4 Sterne, weil mir das Buch bis auf die satanistischen Rituale der Tier- und Menschenopfer sehr gefallen hat.


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Titel: Satans Erbe
Autor: John Maylynn
Verlag: bookshouse
Seiten: 390
ASIN: B008KEBF2K
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Maria sucht Josef – Nicole Joens

Klappentext:
Der Taxifahrer traut seinen Augen nicht, als sich im Schneematsch eine Hochschwangere mit zwei Kindern zu ihm ins Taxi quetscht. Dabei wollte er eigentlich gerade nach Hause fahren und in Ruhe eine seiner Country-DCs anhören. Miriam dagegen ist unsagbar erleichtert, endlich einen Taxifahrer gefunden zu haben, der sich zur Hebamme bringt. Ist das vielleicht ein Zeichen, dass in ihrem Leben nun alles besser wird? Nur wie soll sie ihm beibringen, dass sie gar kein Geld hat? Eine märchenhafte Geschichte, die wunder wahr werden lässt.

Puh, eine Weihnachtsgeschichte ist anders… Die Geschichte spielt hauptsächlich an ein paar aufeinanderfolgenden Tagen. Zwischen der eigentlichen Geschichte gibt es immer wieder Rückblenden zur Vergangenheit der Protagonisten. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut und schnell lesen.

Die Schwangere Miriam – ihre Schwester (Carola) kam mit ihrem Mann (Wassili) bei einem Autounfall ums Leben – schlägt sich mit ihrem Neffen Bene und ihrer Nichte Anna-Sophie so durch. Einen Mann hat Miriam nicht mehr an ihrer Seite, denn dieser hat sie für eine andere verlassen. Total abgebrannt, psychisch und physisch am Ende, versucht sie zur Hebamme zu gelangen und lernt so den netten Taxifahrer Joe kennen…

Mit der Protagonistin bin ich das ganze Buch über nicht warm geworden. Eine Frau, die denkt, dass sie das Beste für die Kinder tut, aber ihre Fehler nicht sieht.  ACHTUNG Spoiler – Obdachlos und ohne Essen – ist bestimmt nicht gut!

Dann ist Miriam auch noch männerhassend oder auch menschenhassend, lügt und lebt in ihrer Traumwelt, also alles nicht meins.

Joe dagegen ist nett, hilfsbereit, gutgläubig und zum lieb haben. Auch die anderen Charaktere waren erträglich bis sehr liebreizend.

Meiner Meinung wollte Nicole Joens zu viel in diesem Buch unterbringen. Von einer Liebesgeschichte, über die Vergangenheit der Charaktere (bis zum Weltkrieg), dann kam noch etwas spirituelles hinzu und zu guter Letzt noch das Jugendamt. Das sprengt für mich den Rahmen und lies mich zwischendurch doch zweifeln ob das ein gutes Ende geben wird, oder ob sich die Autorin eventuell doch verzettelt hat. Ich war positiv überrascht, dass es dann doch geklappt hat.

Fazit: das Buch lässt sich gut lesen, es ist flüssig geschrieben, aber definitiv kein Weihnachtsbuch! Der teilweise doch sehr männerhassende und depressive Stil macht das Buch zu einer schweren Kost, mit der der Leser umgehen können sollte oder diese Art mag.

 

Meinen Dank an Nicole Joens für das signierte Rezensionsexemplar.


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Titel: Maria sucht Josef
Autor: Nicole Joens
Verlag: Piper
Seiten: 352
ISBN: 978-3492274036
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Chakren-Balance – Dr. med. Berndt Rieger

Ein schönes eBook zum Nachschlagen. Für Neulinge sowie für Anwender – von Homöopathie, Schüßler-Salze, Aromatherapie od. Chakrentherapie – wunderbar geeignet. Dieses Buch fasst all diese Methoden für bestimmte Krankheitserscheinungen (z.B. Burn-Out, Magen-, Darmbeschwerden, …) zusammen, so dass der Leser bestimmte Anwendungen (Salze, Homöopathie, Aromatherapie und Chakrentherapie) kombinieren kann.

Fazit: für Selbstanwendungen und kleines Nachschlagewerk super. Wer allerdings größeres Interesse an den Heilmethoden hat, sollte auf andere Kompendien zurückgreifen. Aber 4 Sterne gibt das eBook schon her 😉


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Titel: Chakren-Balance
Autor: Dr. med. Berndt Rieger
Seiten: 43
ASIN: B0058OE0P4
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir