[Abgebrochen] Sweet Sorrow: Weil die erste Liebe unvergesslich ist – David Nicholls

Klappentext:
Manches im Leben strahlt so hell, dass es nur aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Kopf. In den langen, hellen Nächten eines unvergesslichen Sommers macht Charlie die schönsten, peinlichsten und aufregendsten Erfahrungen seines Lebens. Und steht zwanzig Jahre später vor der Frage, ob er sich traut, seine erste große Liebe wiederzutreffen.


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Titel: Sweet Sorrow: Weil die erste Liebe unvergesslich ist
Autor: David Nicholls
Verlag: Ullstein
Länge: 512 Seiten
ASIN: B07XL3MZL5
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Charlie und Fran lernen sich in ihrer Jugend kennen und verlieren sich aus den Augen, die erste Liebe ist aber immer etwas Besonderes …

Stil:
Der Klappentext verspricht eine rührende Liebesgeschichte mit unvergesslichen Momenten und Erzählungen über das Erwachsenwerden. Schon beim ersten Kapitel wird klar, dass das nicht so ist. Die Geschichte startet melancholisch, der Schreibstil wirkt traurig, vergessen und die Charaktere bleiben blass. Es geht kaum um die Liebe, sondern eher um die Dinge, die nicht schön sind, den Stress, die familiären Beziehungen und was die beiden eigenständig gemacht haben. Es fehlt die komplette Bindung der beiden zueinander, bzw. ist das überhaupt nicht greifbar. Ich habe mich über Jahre (!) immer wieder an dieses Buch herangetastet und gebe es nun endlich auf. Es liegt mir einfach nicht.

Charaktere:
Sie wirken langweilig, nicht tiefgründig und so konnte ich keine Verbindung aufbauen.

Cover:
Das Cover wirkt künstlerisch, traurig und passt damit sehr gut zur Geschichte.

Fazit:
Weder mit den Charakteren noch mit der Handlung bin ich zurechtgekommen, daher habe ich mich für einen Leseabbruch entschieden. Eine Leseempfehlung gibt es daher auch nicht.

Ich bedanke mich bei Ullstein für das Rezensionsexemplar.

 

Kunstdetektei von Schleewitz 03: Banksy und der blinde Fleck – Bernhard Jaumann

Reihenfolge:
Der Turm der blauen Pferde
Caravaggios Schatten
Banksy und der blinde Fleck

Klappentext:
Mit einer Ratte fängt es an, schnell folgen weitere Graffiti in der ganzen Stadt: Ist Banksy in München unterwegs? Auf der Suche nach dem mysteriösen Sprayer stößt die Kunstdetektei von Schleewitz auf immer weitere Rätsel.
Was hat es mit den seltsamen Ratten-Graffiti auf sich, die plötzlich überall auftauchen? Für die Presse ist schnell klar: Banksy, das weltberühmte Kunst-Phantom, ist in der Stadt. Auf einmal lassen Hausbesitzer Graffitis nicht mehr entfernen, sondern lösen stattdessen das besprühte Mauerwerk heraus, um es meistbietend bei Kunstauktionen zu verkaufen – immerhin geht es hier um einen echten Banksy. Oder?
Die Agentur des Künstlers leugnet die Echtheit der Graffiti, und doch liefern sich reiche Sammler wahre Bieterschlachten um die Werke des Münchner Banksys. Die Kunstdetektei von Schleewitz soll herausfinden, was gespielt wird.
Aber dem Ermittlerteam eröffnen sich dabei immer neue Abgründe. Sie geraten mitten hinein in den Konflikt um Guerillakunst und gnadenlose Kunstvermarktung – und müssen erkennen, dass bei ihrer Recherche nicht nur die Wahrheit auf der Strecke bleibt.


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Titel: Banksy und der blinde Fleck
Autor: Bernhard Jaumann
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Länge: 320 Seiten
ASIN: B0BJNQ1J8T
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Mitten in München tauchen Graffiti auf, schnell ist die Frage da, ob es sich um Streitartkunst von Banksy handelt. Dies soll die Kunstdetektei von Schleewitz klären …

Stil:
Es ist der dritte Band der Reihe, dies war mir vorher nicht bewusst und ggf. ist mir der Einstieg deshalb so schwergefallen oder es lag einfach am sehr trockenen und distanzierten Schreibstil. Die Geschichte nimmt sehr langsam an Fahrt auf, befasst sich viel mit den Werken von Banksy und hat dann noch Einschübe aus der unteren Gesellschaftsschicht von München, die theoretisch nicht in die Geschichte passen und eher ein Armutszeugnis von München (oder auch jeder anderen Großstadt) sind. Diese Einschübe machen die Handlung sehr langatmig, reißen aus dem Thema raus und die ständige Frage nach dem „Warum“ schwirrt vermehrt im Kopf herum. Die sehr sachliche Art der Handlung lassen ein Eintauchen in die Geschichte nicht zu und so ist es eher eine Aneinanderreihung von Fakten, welche aus den Medien bekannt ist und Fiktion des Autors. Also weder spannend noch mitreißend.

Charaktere:
Ich konnte zu niemanden eine Verbindung aufbauen. Eventuell lag es daran, dass es schon der dritte Teil der Reihe ist und die Figuren nicht mehr in ihrer Tiefe definiert werden mussten, ggf. ist dies aber auch gewollt.

Cover:
Das Cover finde ich gut, es wirkt künstlerisch und geheimnisvoll, die Farben Rot und Schwarz stehen für Banksy und vermitteln noch mehr Zugehörigkeit.

Fazit:
Der Schreibstil und damit auch der Inhalt konnten mich leider nicht begeistern, daher kann ich nur 2 Sterne vergeben. Eine Leseempfehlung geht nur an Kenner der Reihe und oder an Fans von Banksy, bzw. an Lesende, welche mehr über den Künstler wissen möchten, denn diese Informationen sind gut recherchiert.

Ich bedanke mich beim KiWi Verlag für das Rezensionsexemplar.

Legend 03: Berstende Sterne – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Prequel
Fallender Himmel
Schwelender Sturm
Berstende Sterne

Klappentext:
Machen sie ihre Drohungen wahr, wird das zahllose unschuldige Menschen das Leben kosten. Und das könnten wir verhindern, indem wir ein einziges Leben aufs Spiel setzen. Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden. Gerade als ein Friedensabkommen unmittelbar bevorsteht, drohen Anschuldigungen einen erneuten Krieg heraufzubeschwören. Um das Leben tausender Menschen zu retten, soll June nun Day darum bitten, das zu opfern, was ihm am meisten bedeutet …


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Titel: Legend 03 – Berstende Sterne
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 420 Seiten
ASIN: B00K9S05RG
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
June und Day haben sich für den Elektor eingesetzt und führen ein Leben, welches sie sich nicht erträumen konnten. Doch als an der Front die Seuche ausbricht, soll Eden erneut ins Labor und June soll Day dazu überreden seinen Bruder erneut in die Hände der Republik zu geben…

Meinung:
Die Handlung geht auf jeden Fall spannend weiter, bleibt spannend und endet genau richtig. Es ist alles so gekommen wie es sich gehört und dies ist der bewegendste Band der Reihe. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen, die Handlungen vertraut und so viel Wahres ist zu lesen, dass es schon fast schockiert, dass das Buch (im englischen Original) vor 12 Jahren (!) erschienen ist! Die Einblicke in die menschliche Psyche, die Manipulation der Regierung bzw. der Führungsriege, die Missgunst untereinander, der Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung, die „Optimierung“ der Bevölkerungsdichte, usw. Es sind so viele Parallelen, welche gezogen werden können und dazwischen eine Anziehung zwischen 2 Menschen, die sich praktisch hassen müssten, es aber nicht tun, weil sie achtsam sind und entscheiden für was sie verantwortlich sind und wofür nicht. Diese Differenzierung ist so wundervoll eingearbeitet, dass mich June und Day absolut inspiriert haben. Gerade die Aussage von Metias, welche June immer wieder begleitet „nur wenige Menschen töten für einen guten Grund“ regt zum Nachdenken an – auch hier wieder in Hinblick auf das aktuelle Geschehen in der Welt. Der Umgang der beiden zueinander, mit der Gesamtsituation und ihr Handeln ist animierend und für ein Jugendbuch eine ganz tolle Sache.

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und ist damit absolut stimmig.

Fazit:
Ein sehr guter Abschluss und, bis jetzt, mein Highlight des Jahres. Die Charaktere sind sehr sympathisch, bleiben sich (also ihrem Charakter) treu und vermitteln einen selbstbestimmten Umgang mit Krisen (ohne andere zu schädigen). Daher eine absolute Leseempfehlung für jeden, der gerne Dystopien mag bzw. vergleiche zur realen Welt 😉 von mir gibt es volle 5 Sterne.

 

Legend 02: Schwelender Sturm – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Prequel
Fallender Himmel
Schwelender Sturm
Berstende Sterne

Klappentext:
Der Zweck heiligt die Mittel, oder? Den einen Menschen loszuwerden, der die Verantwortung für dieses ganze verfluchte System trägt, scheint mir ein ziemlich kleiner Preis dafür zu sein, eine Revolution in Gang zu setzen.

Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an, um Days Bruder zu retten und in die Kolonien zu entkommen.
Doch die Patrioten fordern eine Gegenleistung: June und Day sollen Anden, den neuen Elektor, töten. Eine Tat, die all dem Unrecht und der brutalen Unterdrückung ein Ende bereiten könnte.
Als June jedoch begreift, dass der neue Elektor ganz anders ist als sein Vorgänger, beginnt sie zu zweifeln:
Was, wenn Anden einen neuen Anfang darstellt?
Was, wenn politische Veränderung nicht unbedingt Tod, Vergeltung und Gewalt bedeuten muss?
Was, wenn die Patrioten falsch liegen?


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Titel: Legend 02 – Schwelender Sturm
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 414Seiten
ASIN: B00EEKE5RQ
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Day möchte unbedingt wissen, wie es Tess geht. Daher kehrt er mit June zurück und schließt sich den Patrioten an, denn deren Ziele scheinen gut zu sein und schließlich haben sie Day ja auch geholfen …

Meinung:
Der Einstieg in diesem Teil gelingt mühelos, man muss aber den ersten kennen, sonst ist man verloren – auch wenn viele Dinge wiederholt werden, so stark kann der Inhalt aus dem ersten Teil einfach nicht gebündelt werden. Day und June sind ein tolles Team und auch wenn viele andere bekannte Charaktere wieder dabei sind, geht es doch hauptsächlich um sie und wie sie die Republik verbessern (wollen). Die Zwietracht, welche im Buch von sämtlichen Seiten gesät werden verwirren den eigenen Kopf, wer glaubt nun wem und wer spielt richtig oder falsch? Praktisch ist meine Meinung zum Ende hin bestätigt worden, aber zwischendrin war auch ich stellenweise am Zweifeln und das macht ein gutes Buch aus, nicht immer zu wissen, wo die Wahrheit liegt – wahrscheinlich wie immer: irgendwo dazwischen 😉 Die Handlung ist spannend, ebenso die Rückblenden und Träume von Day und June. So lernt man die beiden und ihre Bedürfnisse noch besser kennen und kann ihre Eigenschaften dadurch noch besser verstehen. Auch die Republik und die Kolonien bekommen in diesem Teil mehr Tiefe und die Frage, welche ich mir gestellt habe, war: Wo würde ich leben wollen und wie leben wir jetzt schon? Phasenweise waren die Beschreibungen sehr realitätsnah und das finde ich sehr erschreckend!

Cover:
Das Cover ist toll und passt zur Reihe. Edel, mystisch, kämpferisch.

Fazit:
Eine sehr spannende Fortsetzung, welche mich fesseln konnte und immer wieder zum Zweifeln brachte. Eine Reise in unterschiedliche Lebensstile und eine leichte Verbindung ins reale Leben. Daher volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Zu empfehlen an alle, welche Teil 1 kennen und Dystopien mögen.

Legend 01 – Fallender Himmel – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Prequel
Fallender Himmel
Schwelender Sturm
berstende Sterne

Klappentext:
Eine Welt voller Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen immer weiter genährt werden. Und eine grenzenlose Liebe, die dem Hass entgegentritt. Das ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!


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Titel: Legend 01 – Fallender Himmel
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 380 Seiten
ASIN: B00CZCVMZ8
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Day und June – er lebt in den Armenvierteln und sie ist in der gehobenen Schicht beim Militär, sie wären sich nie begegnet, doch June muss Day finden, schließlich soll er ihren Bruder umgebracht haben und dies erfordert Rache …

Meinung:
Der Schreibstil von Marie Lu hat mir bereits beim Prequel gefallen und so habe ich „Fallender Himmel“ förmlich verschlungen. Die Geschichte ist wahnsinnig spannend und die Charaktere mehr als sympathisch – zumindest die meisten, denn Bösewichte muss es in einer Dystopie ja auch geben. Die Figuren wirken alle echt und so kann man nur mitfiebern, -fühlen und hoffen. Die Ausdrucksweise ist für ein Jugendbuch absolut passend, wobei es dennoch anspruchsvoll geschrieben und auch für erwachsene Leser bestens geeignet ist. Die Sprache ist klar und die Geschichte entwickelt sich ständig weiter, so ist kaum etwas vorherzusehen und der Spannungsbogen wird gut gehalten. Der Aufbau von den Bezirken und der ganzen Szenerie kann man gut nachvollziehen und trotz der ganzen Details kann das Kopfkino perfekt anspringen, eine Dystopie, die unter die Haut geht und auch aktuelle Themen wie Seuchen und Impfungen aufgreift – zwar nicht ganz so wie aktuell geschehen, aber wer weiß das schon. Ein gutes Buch schafft es ja immer Realität und Fiktion zu vermischen 😉

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und ist ansprechend gestaltet.

Fazit:
Ein toller erster Teil, der Lust auf die Fortsetzung macht. Eine Leseempfehlung an alle, welche gerne Dystopien lesen, egal wie alt man ist! Von mir gibt es 5 Sterne, weil mich die Geschichte und vor allem die Figuren abgeholt haben.