Der Jahrbuchcode 01 – Petra Mattfeldt

Klappentext:
Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…


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Titel: Der Jahrbuchcode
Autor: Petra Mattfeldt
Verlag: Bookspot
Seiten: 208
ASIN: B00P6MOSM8
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Niklas, Lilly und Philipp sind bei ihrer Recherche bei der Jahrbuch AG auf einen Jungen gestoßen, welcher jedes Jahr auf dem Klassenfoto der 10c zu sehen ist. Als sie sich auf die Suche nach dem „warum“ begeben wird es mysteriös …

Meine Meinung:
Petra Mattfeldt hat es geschafft eine spannende Geschichte zu erzählen, welche auch für junggebliebene Erwachsene gut zu lesen ist. Der Ausdruck war Teen-gerecht und die Handlungen der Kinder absolut nachvollziehbar. Dennoch hätte ich mir mehr Initiative der Eltern gewünscht. Diese haben sich, obwohl sie um das Geheimnis wussten, zu sehr aus der Geschichte herausgehalten und waren naiver als ihre Kinder. Die Charaktere an sich waren interessant und facettenreich, sofort konnte ich eine Bindung herstellen und mitfiebern – wobei es mal mehr und mal weniger sympathien gab. Einzig das offene Ende und damit der nahtlose Übergang zum nächsten Buch haben mich gestört. Warum gibt es keinen geraden Abschluß, hier war ich mächtig genervt und daher ziehe ich auch einen Stern ab und vergebe nur 4 Sterne.

Ich bedanke mich beim Bookspot Verlag für das Rezensionsexemplar.

Argeneau-Reihe 13: Vampir zu verschenken – Lynsay Sands

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen
Verliebt in einen Vampir
Ein Vampir zum Vernaschen
Immer Ärger mit Vampiren
Vampire haben’s auch nicht leicht
Ein Vampir für gewisse Stunden
Ein Vampir und Gentleman
Wer will schon einen Vampir?
Vampire sind die beste Medizin
Im siebten Himmel mit einem Vampir
Vampire und andere Katastrophen
Vampire küsst man nicht
Vampir zu verschenken

Klappentext:
Der attraktive Vampir Armand Argeneau ist ein wahrer Charmeur. Doch dass seine letzten drei Ehefrauen alle unter mysteriösen Umständen starben, macht ihn verdächtig. Eshe d’Aureus soll in Erfahrung bringen, ob er etwas mit dem Tod der Frauen zu tun hatte. Dabei verfällt sie schon bald selbst Armands Reizen. Doch dann kommt es zu einer Reihe rätselhafter Unfälle, die Eshes Leben in Gefahr bringen.


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Titel: Vampir zu verschenken
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 368
ISBN: 978-3802587894
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Dieser Roman spielt zur gleichen Zeit wie sein Vorgänger „Vampire küsst man nicht“ und handelt von den Recherchen, um Nicholas zu entlasten. Bei diesen Ermittlungen verlieben sich Eshe und Armand, was zu vielen Turbolenzen führt.

Meine Meinung:
Ich kann es nicht oft genug sagen: Lynsay Sands schreibt einfühlsam, witzig und auf eine ganz besondere Art. Hier handelt es sich um eine sehr kriminalistische Geschichte, welche trotzdem sehr erotische Szenen mit einschließt. Ich bin leider kein Krimifan, weil ich immer mit rate wer der Mörder ist, und hier war ich sehr schnell auf der richtigen Fährte. Daher hatte ich auch nicht ganz so viel Spaß an diesem Buch. Dennoch war es interessant zu erfahren wie die Ermittlungen laufen und was nun zu dem Freispruch von Nicholas führte. Die Lösung blieb im letzten Band offen und daher ist das Lesen von „Vampir zu verschenken“ ein muss! Die Charaktere sind ja nun schon alle bekannt, auch Eshe spielte bereits in den anderen Bänden immer mal eine Rolle.

Cover:
Das Cover bebildert die Geschichte sehr gut.

Fazit:
Durch meinen richtigen Riecher hatte ich des Rätsels Lösung sehr schnell entdeckt und war etwas genervt von der langen Suche nach dem Mörder, daher nur 4 Sterne. Eine Leseempfehlung gibt es natürlich! Langsam ist die Argeneau-Sippe allerdings so angewachsen, dass der Stammbaum am Ende des Buches nicht wirklich ausreicht um alle Charaktere zu kennen, daher geht die Leseempfehlung eher an die komplette Reihe als nur an dieses Buch.

Solo: Tunes of Passion – Jules Saint-Cruz

Klappentext:
Die Geschichte einer unwahrscheinlichen Liebe zwischen einer jungen Cellistin und dem Sänger einer Rockband, die auf den ersten Blick nur eines verbindet: die Leidenschaft zur Musik. Ein wunderschöner Liebesroman von Jules Saint-Cruz.
Judith Armstrong lebt für das Cello-Spiel. Als Tochter berühmter Philharmoniker ist sie mit klassischer Musik aufgewachsen und soll zur ersten Cellistin des San Francisco Orchestras avancieren. Doch es kommt anders: Hals über Kopf verlässt sie die Stadt und wagt einen Neuanfang in Seattle als Cellolehrerin. Fasziniert von der Entdeckung anderer Musikgenres, wird Sie auf die Rockband SOLO aufmerksam. Die Jungs um Leadsänger Lee B. Driver suchen einen Cellisten – ausdrücklich einen Mann. Also bewirbt sie sich als Mann. Die Täuschung gelingt. Judith alias Jude wird Cellist von SOLO und geht mit der Band auf Tour durch den Westen der USA. Es soll der Auftakt zur aufregendsten Zeit ihres Lebens werden, denn Jude könnte SOLO mit ihrem Talent am Cello zum Durchbruch verhelfen – wäre da nicht ihre Maskerade, die sie lähmt und immer schwieriger aufrecht zu halten ist. Vor allem, weil der charismatische Lee ihre Gefühlswelt total durcheinanderbringt …


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Titel: Solo: Tunes of Passion
Autor: Jules Saint-Cruz
Verlag: feelings
Seiten: 250
ASIN: B071HHCK52
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Judith Armstrong ist eine, wenn nicht sogar die beste, Cellistin der Welt und gibt alles auf, nur um nicht mehr nach der Nase ihrer Eltern zu tanzen. Sie zieht von San Francisco nach Seattle und gibt dort Cello Unterricht, obwohl auch dies sie nicht erfüllt. Ehrgeiz flammt erst wieder in ihr auf, als sie beim Vorspielen der Rockband SOLO abgewiesen wird. Einziger Grund: Judith ist eine Frau und bei SOLO sind nur Männer willkommen, als sich Judith daraufhin als Mann verkleidet und erneut zum Casting geht, nimmt das Schicksal seinen Lauf …

Schreibstil:
Wie immer schreibt Jules Saint-Cruz mit viel Gefühl und Intensität. Ihre Figuren sind immer sehr präsent und strahlen eine ganz eigene Persönlichkeit aus. Dies und die eindrucksvollen Beschreibungen der Schauplätze ziehen einen umgehend in die Welt von SOLO. Lustig fand ich die Idee mit der Verkleidung. Judith wird zum Mann, nur um zu zeigen, dass Frauen genau so gut oder vielleicht sogar besser als Männer sind – eine schöne Botschaft, welche hier aufgegriffen und behandelt wird. Trotzdem ist es für Judith ein Zwiespalt (Selbstaufgabe ihrer Identität und das annehmen von Zügen und Handlungen des anderen Geschlechtes), welcher interessant und einfühlsam dargestellt ist. Auch die Thematik der Sexualität (gleichgeschlechtliche Liebe) wird sensibel aufgegriffen und zeigt zu welchen Wirrungen der menschliche Verstand neigt.

Was mir hingegen nicht gefallen hat war der letzte Abschnitt des Buches, ACHTUNG SPOILER:
Lee fährt für ein paar Tage weg und sagt nicht wohin. Judith hatte ihm geraten zu seiner Mutter zu fahren, sie ist nun enttäuscht das sie nicht weiß wo er ist – Ja tschuldige, musste halt nachdenken!
Jemand möchte sich von etwas verabschieden und diese Szene zieht sich ewig und wird zu dramatisch dargestellt. Hier hätte ich mir zwingend eine andere Szenerie gewünscht! Wenn sich jemand umbringen will, dann macht er das – unabhängig vom Datum! Wenn man es jedes Jahr aufs neue immer am gleichen Datum versucht, wird es zu einem Ritual, das Ritual wird aber durch den Verlust von damals mit dem Gewinn von jetzt hinfällig und das hätte wesentlich besser ausgearbeitet werden können.
SPOILER ENDE

Charaktere:
Judith / Jude gefiel mir gut, ihre Psyche und der Umgang mit Musik, Menschen und dem Alltag wurde gut herausgearbeitet.

Lee ist ein starker Charakter mit interessanter Vergangenheit. Allerdings ging mir die Wandlung zu schnell und immer wenn es hätte spannend werden können, ist er geflohen. Auf eine Art nachvollziehbar, teilweise wirkte es aber wie ein künstliches in die Länge ziehen bis sein Geheimnis gelüftet wird.

Die anderen SOLO-Mitglieder haben mir ebenfalls gefallen. Sie wirkten entspannt und zeigten, dass Zusammenhalt wichtig ist.

Die Familie Armstrong war hingegen alles andere als harmonisch. So musste alles in den geordneten Bahnen laufen und wehe einer tanzte aus der Reihe. Aber was eine echte Mutter ist, hält den Familienclan zusammen, das war schön 😀

Cover:
Das Cover ist sehr schön! So zeigt es den Zwiespalt der Protagonisten und die Liebe zur Musik.

Fazit:
Eine Ode an die Musik und die Liebe, denn beides überwindet alle Hindernisse! Mir hat SOLO gut gefallen, einzig der letzte Teil hätte anders gelöst werden können, zumindest sehe ich an dieser Stelle noch Potential. Daher nur 4 Sterne und eine Leseempfehlung an Musikliebhaber.

Ich bedanke mich bei Jules Saint-Cruz für das Rezensionsexemplar.

Argeneau-Reihe 11: Vampire und andere Katastrophen – Lynsay Sands

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen
Verliebt in einen Vampir
Ein Vampir zum Vernaschen
Immer Ärger mit Vampiren
Vampire haben’s auch nicht leicht
Ein Vampir für gewisse Stunden
Ein Vampir und Gentleman
Wer will schon einen Vampir?
Vampire sind die beste Medizin
Im siebten Himmel mit einem Vampir
Vampire und andere Katastrophen

Klappentext:
Auch Vampire müssen mal Urlaub machen. Doch der Polizist Decker Argeneau wird abrupt von seinem Job wieder eingeholt, als eine Gruppe abtrünniger Vampire auftaucht, die Menschen umbringt. Die Vampire halten zwei junge Frauen gefangen, um ihr Blut zu trinken. Decker und seinem Partner gelingt es, die hübsche Dr. Danielle McGill zu befreien. Doch dann wird Danielles Schwester jedoch von einem der Vampire entführt. Decker verspricht Danielle, ihre Schwester zurückzuholen. Aber die Spur des Entführers ist nicht leicht zu finden. Und auch Danielles Leben ist schon bald erneut in Gefahr …


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Titel: Vampire und andere Katastrophen
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 368
ISBN: 978-3802584671
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Decker Argeneau macht Urlaub in seinem Cottage, bis zu dem Zeitpunkt als Nicholas Argeneau (Verwandter und Abtrünniger Vampir) auftaucht. Nicholas führt Decker und seine Kollegen zu einem Nest „Schlitzer“ sowie zu ihrem Essen – in diesem Fall Deckers Lebensgefährtin Dani …

Schreibstil:
Zum Ende der Geschichte ließ die Spannung leider etwas nach und ich hatte das Gefühl, dass sich die Geschichte immer wiederholt. Dani wird entführt und wieder zurückgeholt und wieder entführt und wieder … das gibt dem ganzen leider keine Punkte und auch das Sam (aus dem letzten Band) in einer Szene wie ausgewechselt (viel zu unfreundlich und unnahbar) wirkte, kam mir komisch vor. Das ist untypisch für den sonst so perfekten Stil der Autorin. Sonst war die Handlung wie immer sehr romantisch-witzig-schaurig und auch der Ausdruck passte zum Geschehen.

Charaktere:
Die Charaktere passen wunderbar zusammen. Schön auch die neue Eingliederung der Schlitzer sowie ihre Geschichte. Es könnte eine spannende Entwicklung der Charaktere geben, welche unbedingt Lust auf weitere Geschichten macht.

Cover:
Das Cover ist, wie immer, niedlich gestaltet und passt zur Reihe.

Fazit:
Ein interessanter Zwischenteil, was die Gruppe der Schlitzer angeht. Die Geschichte um Dani und Decker wollte mir dagegen nicht so recht gefallen, weil sie sich ziemlich in die Länge zog. Daher auch nur 4 Sterne. eine Leseempfehlung gibt es natürlich trotzdem an die Fans der Reihe.

Mein schönes falsches Leben – Hilary Freeman

Klappentext:
Als Ella eines Morgens aufwacht, hat sich auf einmal alles verändert: Ihre Haare sind über Nacht mehrere Zentimeter gewachsen, sie ist plötzlich eine Einser-Schülerin und ihre Eltern haben sich doch nicht getrennt. Was zunächst gar nicht so schlecht klingt, entwickelt sich zu einem wahren Albtraum. Denn ihr Freund weiß nicht mehr, dass sie schon seit Jahren zusammen sind, und ihre beste Freundin erkennt sie nicht wieder! Verzweifelt versucht Ella herauszufinden, was mit ihr geschehen ist. Eins ist klar: Sie will in ihr altes Leben zurück – koste es, was es wolle.


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Titel: Mein schönes falsches Leben
Autor: Hilary Freeman
Verlag: Loewe
Seiten: 336
ISBN: 978-3785584484
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Als Ella aufwacht ist nichts mehr wie es war. Ihr Zimmer, ihre Eltern, ihre Freunde, ihre Leistungskurse in der Schule – alles ist anders! Auch ihr langjähriger Freund will sie nicht kennen. Ella ist so durcheinander, das sie nach jedem Strohhalm der Erklärung greift, doch sind die Ratschläge und Erklärungen wirklich möglich?

Schreibstil:
Das Jugendbuch ist auch für Erwachsene interessant, weil es spannende Theorien vertritt und die Geschichte auch Themen für „die ältere Generation“ aufweist. Mir hat die Ausdrucksweise sehr gut gefallen und das Ende war sehr überraschend und gut gelöst.

Charaktere:
Ella war mir sehr sympathisch, sie hat sich immer versucht zu behaupten, war immer sehr höflich – egal wie sie selbst behandelt wurde – ohne dabei selbstlos zu sein. Endlich mal eine Protagonistin, welche glaubhaft wirkte.

Die anderen Charaktere waren ebenfalls sehr sympathisch, einzig Daniel wirkte mir zeitweise zu allwissend. Wobei ich mir auch nicht vorstellen könnte, wie man ihn sonst hätte darstellen können.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön. Ich mag die Farben und dieses verwaschene, es passt einfach richtig gut.

Fazit:
Ein ganz tolles Buch, welches mich in seinen Bann zog. Ich empfehle es an Sci-Fi Leser und jene, welche gerne etwas außergewöhnlich lesen wollen. Von mir gibt es 4 Sterne, weil mir der allwissende Daniel nicht so gepasst hat.