Parallelwelt: Angriff aus einer anderen Dimension – Erik Arnold

Klappentext:
Neor ist eine friedliche Welt, in der Wirklichkeit und Fantasie zu einem zeitlosen Traum verschmelzen. Eines Tages jedoch fallen Bestien aus einer anderen Galaxie über den einzigartigen Planeten her. Serena stellt sich mit ihren Soldaten und einigen Überlebenden der entscheidenden Schlacht. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt. Die Prinzessin riskiert alles, was sie besitzt – nicht zuletzt setzt sie ihr eigenes, junges Leben aufs Spiel. Ein spannender Science-Fiction-Roman voller Abenteuer, überraschender Wendungen und knisternder Leidenschaft.


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Parallelwelt: Angriff aus einer anderen Dimension
Autor: Erik Arnold
Seiten: 186
ISBN: 978-3000409400
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Prinzessin Serena lebt auf dem Planeten Neor, der nun fast 1000 Jahre in Frieden regiert wird. Dieser Frieden wird nun durch eine außerirdische Macht bedroht und die Prinzessin hat nun alle Hände voll zu tun diesen Frieden wieder her zu stellen. Dabei muss sie aber schwere Verluste in kauf nehmen um ihren Planeten zu retten.

Schreibstiel:
Der Schreibstiel ist einfach und lässt sich gut lesen, sodass auch ungeübte Leser gut mitkommen.

Charaktere:
Die Charaktere sind greifbar und ausreichend beschrieben, es fehlt ihnen an nichts.

Cover:
Das Cover ist sehr schön, es passt sehr gut zum Inhalt und zeigt die Schöne Prinzessin Serena und ihr Einhorn Ginja.

Fazit:
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, einige Zusammenhänge und Details kannte ich aus einigen Sci-Fi Filmen, dies war aber nur am Anfang der Fall, später ist es eine komplett eigenständige Geschichte. Der Autor hatte mir beim Kauf auf der Buchmesse bereits erklärt, dass er sich von einigen Filmen inspirieren lassen hatte, und daher war das auch soweit ok. Die Erotischen Szenen waren sehr seicht und es hätte für meinen Geschmack durchaus etwas mehr sein können. Die Story selbst hat mir sehr gut gefallen und könnte mir durchaus vorstellen noch etwas von Prinzessin Serena zu lesen. Ich vergebe 4 Sterne.

Liebe auf den zweiten Blick – Lynsay Sands

Klappentext:
Manchmal stolpert man über die Liebe …

Ohne Brille ist Clarissa Crambray so gut wie blind. Ihre Stiefmutter verbietet ihr jedoch, eine zu tragen, aus Angst, sie könnte sonst keinen Ehemann finden. Aber diese Strategie geht gehörig nach hinten los, denn durch ihre Tollpatschigkeit schlägt Clarissa die Männer reihenweise in die Flucht. Nur der Draufgänger Adrian Monfort, Earl of Mowbray, scheint dich daran nicht zu stören …


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Liebe auf den zweiten Blick
Autor: Lynsay Sands
Verlag: Lyx
Seiten: 380
ISBN: 978-3802589003
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Clarissa ist ohne ihre Brille fast blind und, da sich eine Brille auf der Nase nicht schickt – so findet es zumindest Stiefmutter Lydia – muss Clarissa ohne ihre Sehhilfe auskommen. Auf einem Ball lernt sie Adrian kennen, der trotz vieler Warnungen gefallen an Clarissa findet. Gibt es für die beiden eine Chance?

Der Schreibstil möchte ich bei diesem Buch nicht bewerten. Ich habe noch ein Buch von Lynsay Sands im Schrank, allerdings von einem anderen Übersetzer, denn ich denke hier hat Beate Darius einen sehr miesen Job erledigt und das Buch regelrecht verhunzt. Die Leseprobe fand ich noch sehr amüsant, in einem historischen Roman etwas lapidar zu schreiben und auch ganz offen über Tabuthemen zu reden ist okay, aber die Ausdrücke sind unter aller Sau! Das gehört einfach nicht in diese Zeit und vermittelt einen ganz falschen Eindruck, von der Geschichte sowie über die Charaktere.

Die Charaktere haben mir zugesagt. Clarissa ist eine liebenswerte und sehr arme Persönlichkeit. Sie steht unter der Obhut ihrer Stiefmutter und leidet sehr. Ich bin ja auch Brillenträgerin und ohne meine Sehhilfe wahrscheinlich genauso aufgeschmissen wie Clarissa, daher fühlte ich sofort mit ihr. Adrian ist ein toller Mann dem es an nichts fehlte, auch ihn mochte ich und fieberte mit den beiden mit.

Das Cover finde ich sehr schön, so ist grün eine Farbe, die noch kurz vor dem erblinden wahrgenommen werden kann und daher hervorragend gelöst. Allerdings passt die altmodische Garderobe nicht zum Text im Buch.

Fazit:
Die Übersetzung ist das Letzte! Man kann doch nicht von einem Ball im Jahre 1808 ausgehen und die Charaktere sprechen lassen wie in einer Disco! Da das Buch aber vom Inhalt her sehr schnell und flüssig zu lesen ist, gebe ich 4 Sterne und ziehe nur einen für die neumodischen Ausdrücke ab. Eine Leseempfehlung spreche ich nur an Leser aus, die kein Problem mit einem historischen Roman, der in der Neuzeit spielt, haben. Natürlich gibt es wieder ein paar erotische Szenen im Buch, die sehr sinnlich und gut geschrieben sind.

[Abgebrochen] Priester – Trudi Canavan

Klappentext:
Die magisch begabte Auraya ist auserwählt, eine Priesterin der Weißen zu werden. Doch für diese Ehre muss sie alles hinter sich lassen, was ihr lieb und teuer ist: ihre Heimat, ihre Familie und Leiard, den Traumweber. Dabei könnte Auraya gerade seine Hilfe dringend brauchen, als geheimnisvolle, schwarz gekleidete Magier ausschwärmen, die nur ein Ziel zu kennen scheinen: den Untergang des weißen Ordens …


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Priester
Autor: Trudi Canavan
Verlag: blanvalet
Seiten: 800
ISBN: 978-3442244799
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Meine Meinung:
Nun habe ich nach der „Gilde der schwarzen Magier“ und „Sonea“ schon eine Weile gewartet bis ich mit der Trilogie „Das Zeitalter der Fünf“ begonnen habe, aber anscheinend hat es nichts genützt. Ich habe überhaupt keinen Zugang zu dieser Geschichte gefunden und kann nicht mal wirklich wiedergeben, was ich eigentlich gelesen habe.

Das Trudi Canavans Bücher immer mit vielen Charakteren beginnen habe ich ja nun schon mitbekommen, aber hier ist wirklich der Gipfel des vertretbaren erreicht. Allein auf den ersten 20 Seiten ist fast jeder Buchstaben im Alphabet als Anfangsbuchstabe für einen Namen vertreten. Neben Auraya und Leiard wird fast das ganze Dorf vorgestellt, dazu zählen der Priester Avorium mit seinen Leuten, der Dorfvorsteher Qurin und die anscheinend Bösen Dunweger. Dann kann natürlich jedes Volk etwas besonderes – heilen, zaubern, Krieg führen – und eine mutige Heldin gibt es auch wieder. Also alles irgendwie schon mal dagewesen, nur besser!

Fazit:
Es ist erschreckend wie schlecht dieses Buch ist. Ich habe mich nach den anderen Büchern von Trudi Canavan sehr auf das Zeitalter der Fünf gefreut und bin maßlos enttäuscht. Eine so langweilige, langatmige und komplizierte Geschichte hätte ich nicht erwartet und habe daher „Priester“ abgebrochen, auch werde ich die anderen beiden Bände (Magier, Götter) nicht lesen.

 

Unheiliger Engel – Andrea Mertz

Klappentext:
Arrogant, geheimnisvoll, skrupellos und gefährlich.
Sergej Nikolaj Kasamarov kultiviert seinen sagenhaften Ruf als schwerreicher Geschäftsmann und notorischer Playboy. Auf seine besonderen Fähigkeiten und Kräfte hat er lange verzichtet und im Laufe der Jahrhunderte gelernt, mit seiner Unsterblichkeit umzugehen, zu tarnen, und keine unnützen Gefühle zu investieren.
Als seine alte Feindin und rassige Hexe Anna, sowie die attraktive Polizeikommissarin Elaine Jäger in sein geordnetes Leben treten, überschlagen sich die Ereignisse. Er wird des bestialischen Mordes beschuldigt und verhaftet. Sergej muss nicht nur seine tiefen Gefühle und Sehnsüchte für Elaine in den Griff bekommen und seine Unschuld beweisen, sondern auch den Kampf gegen Anna und ihre dämonischen Gesellen aufnehmen. Doch die größte Gefahr für die Menschheit ist er selbst.


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Unheiliger Engel
Autor: Andrea Mertz
Verlag: Sieben Verlag
Seiten: 224
ASIN: B008FDJRFS
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Nach den ganzen erotischen Büchern habe ich mich so auf einen Engel / Dämon / Fantasy-Roman gefreut und was bekomme ich? Sex, Liebe und Begierde … Unheiliger Engel fing so toll an, mit dem Krieg der Engel, die sich gegen Gott auflehnten und dann verstoßen wurden …

Der Engel Athnos, war einer der schlimmsten. Er hasste die Menschen, die Gott erschaffen hatte und die Gott bevorzugte so sehr, dass Athnos auch unter den Menschen Kriege anstiftete und Unheil brachte. Zur Strafe verwandelte der Engel Michael seinen engen Freund in einen Menschen, doch was erlebt Athnos, der sich nach der Verwandlung an nichts mehr erinnern kann auf der Erde?

Stil:
Der Stil von Andrea Mertz hat stark angefangen und noch stärker nachgelassen. Am Anfang des Buches noch sehr überzeugend und tiefgründig, später lies dann leider Stil sowie Ausdruck zu wünschen übrig und die Erlebnisse wirkten plump und zu stark konstruiert.

Charaktere:
Athnos, der als Engel zu fesseln wusste, verliert als Mensch (Sergej) jede Form von Charaktertiefe. Flach, lieblos und fern der Handlung konnte ich ihn nicht greifen und dies ärgerte mich.

Anna, eine Dämonin, die Sergej aus einem ganz bestimmten Grund verfolgt, wirkte ebenso unwirklich wie Elaine. Beide Frauen mutieren zu Superhelden und gleichzeitig zu verliebten Teens, die sich nicht vor dem tollen Sergej losreißen können *grusel*

Cover:
Das Cover hat mich wirklich überzeugt und mich auch zum eBook Download getrieben. Ein durchtrainierter, recht wirrer Typ – das macht doch neugierig, oder?!

Fazit:
Ein Buch, das mich nicht fesseln konnte und leider nicht das versprochen hat, was ich mir erhofft hatte. Alles wirkte zu sehr gestellt, zu lieblos und leider auch sinnfrei. Ich gebe 2 Sterne, da mir das Cover und der Prolog sehr gefallen haben, auch ist der Gedanke der Geschichte nicht schlecht, nur an der Umsetzung hapert es meiner Meinung nach sehr.

Der Traum der Jägerin – J. R. Kron

Klappentext:
Obsi‘tia erzittert; das zweite Zeitalter neigt sich einem blutigen Ende entgegen. Mehrere Gräueltaten erschüttern die Grenzlande. Fassungslos und voller Wut steht die junge Orkjägerin Tino‘ta vor den sterblichen Überresten einer abgeschlachteten Sippe. Bei der Leiche eines kleinen Orkmädchens schwört sie Rache. Der Feind scheint klar: die Menschen.
Auf ihrer Jagd nach den Mördern trifft sie auf Orman, ein Hauptmann der Menschen. Tino‘ta muss feststellen, dass ihr Herz nicht immer ihrem Verstand gehorchen will. Doch welche Rolle spielt die geheimnisvolle Evana in seinem Leben?
Als Tino‘ta erfährt, dass auch unter den Menschen Massaker stattgefunden haben, erkennt sie, dass hinter dem Offensichtlichen eine dunkle Wahrheit schimmert. Doch was, wenn auch diese “Wahrheit” nur eine weitere Fassade im Ränkespiel des grauen Priesters ist?


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Der Traum der Jägerin
Autor: J. R. Kron
Seiten: 241
ASIN: B00AB2D0OA
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Endlich ein neues Buch von J. R. Kron, dass muss ich haben und schwupps – da war es 😉 Kron erzählt eine tolle Geschichte über Orks, die Menschen und Elfen. Eine wunderbare Mischung mit viel Gefühl, aber auch Hass und Gewallt.

Der Anfang, ist wie bei den meisten Fantasybüchern etwas gewöhnungsbedürftig. Viele Namen, viele neue Länder und Gewohnheiten. Aber ist es nicht gerade das, was ein Fantasybuch ausmacht? – Alles neu und unerforscht? – Ich mag sowas und habe mich gerne durch das Neue gelesen.

Diese Charaktere sind sehr interessant dargestellt. Bis jetzt habe ich noch nichts zu beanstanden und freue mich Tino’ta, die keine liebe Orkjägerin mit dem lieben Herzen auch weiterhin zu begleiten. Auch ist Orman der Hautpmann der Menschen ein toller Typ, schade, dass er erst so spät in der Geschichte auftauchte, oder mehr Freiraum bekam, ich finde ihn sehr interessant und will unbedingt mehr wissen. Und bleiben die grauen Priester so undurchsichtig?

Fragen über Fragen und daher wird es Zeit, dass es März wird, denn:

Der Traum der Jägerin ist ein interessanter Fantasy-Auftakt. Der, so wie es aussieht, im März 2013 fortgesetzt werden wird. Ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Jahr, denn dieses eBook hat mich wirklich überzeugt. J. R. Kron hat es wieder geschafft, eine kleine geheime Welt zu erschaffen und diese mit liebenswerten und undurchsichtigen Personen zu bestücken.

Viele Namen, Tiere und Gegenden fesseln den Leser von der ersten bis zur letzten Seite und lassen ihn dazwischen nicht mehr los. Fantasy-Fans kommen daher voll und ganz auf ihre Kosten.

Die Geschichte beinhaltet viel Gefühl, Fantasie aber auch Gewalt, daher sollte der Leser wissen, dass „Der Traum der Jägerin“ eine interessante Mischung bietet. Auch ist der Schreibstil wieder typisch für Kron: Der Leser wird zum mitdenken angeregt und hat trotz der Gehirnanstrengung die Möglichkeit, sich fallen zu lassen und den wunderbaren Bildern im Kopf zu folgen. Ich empfehle dieses Buch allen Fantasy-Fans, es lohnt sich 😉

Ich bedanke mich bei J. R. Kron für das Rezensionsexemplar.