Porträt einer Spore: Die Bonus-Story zu »Starters-Enders« – Lissa Price

Klappentext:
Es ist eine grausame, zerstörte Welt, in der die 16-jährige Callie Woodland mit ihrem kleinen Bruder täglich ums Überleben kämpft. Eine Welt, in der es nur noch sehr alte und junge Menschen gibt. Eine Welt nach den Sporenkriegen. Doch nicht einmal ein Jahr zuvor war Callie ein ganz normaler Teenager mit einem Zuhause und sich sorgenden Eltern.
Dies ist die Geschichte von Barbara Woodland, die an einem Sommer-Dienstag mit ihrer Tochter Callie zum Einkaufen fährt. Und es ist die Geschichte einer winzigen bakteriellen Spore, die darauf wartet, ihrem Schicksal zu begegnen.


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Titel: Porträt einer Spore
Autor: Lissa Price
Verlag: Piper eBooks
Länge: 28 Seiten
ASIN: B00EOSR692
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
In der Bonusgeschichte geht es um Callies Mutter Barbara und die Spore. Hier wird die Vorgeschichte zu Starters – Enders beschrieben …

Schreibstil:
Den Schreibstil dieser Geschichte empfand ich als den bewegendsten und tiefgründigsten der ganzen Reihe.

Charaktere:
Ich wurde durch die Gedanken, welche die Spore hatte regelrecht getroffen und wusste nicht für wen die Berührung, zwischen Spore und Barbara, ergreifender war. Ich habe sogar Mitleid mit diesem kleinen Ding empfunden.

Barbara ist eine tolle Mutter, auch wenn sie von der Gefahr der Sporen wusste und sich sorgte, hat sie alles getan um ihrer Familie ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Diese Züge finde ich sehr bewegend und Barbara sehr sympathisch.

Callie ist mir in dieser Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Sie war endlich Kind und unbeschwert.

Cover:
Das Cover passt nicht, da es durch den Enders Schriftzug eher den Eindruck erweckt als letztes gelesen werden zu müssen. Ich hätte mir ein ganz anderes Cover gewünscht, welches zum Einstieg in die Dilogie einlädt.

Fazit:
Ein sehr bewegender und mitreißender Einstieg in den Zweiteiler (Starters – Enders) welcher als Einstieg oder auch als Abschluss gelesen werden kann. Ich bin froh Porträt einer Spore gelesen zu haben und empfehle es als Kurzgeschichte, die definitiv Lust auf mehr macht. Vor mir gibt es 4 Sterne.

Enders – Lissa Price

Klappentext:
Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.


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Titel: Enders
Autor: Lissa Price
Verlag: ivi
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-3492702645
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Teil 2 der Dilogie nach Starters

Inhalt:
Seitdem Callie sich aus dem Vertrag der Body Bank befreit hat, ist sie trotzdem noch an Prime Destinations gebunden. Der Chip in ihrem Kopf ist immer noch irgendwie mit dem Old Man verbunden …

Schreibstil:
Der Stil ist flüssig und spannend, allerdings nutzt Lissa Price das Wort „Wachtposten“ zu oft. Es ging mir regelrecht auf den Wecker. Es gibt bestimmt 10 Synonyme für dieses Wort, da muss es nicht pro Seite 3-mal (mindestens) erwähnt werden.

Charaktere:
Callie hat sich entwickelt. Sie ist nicht mehr das Supergirl weist aber immer noch zu starke Stärken auf. Sie wirkt menschlicher und zeigt mehr Gefühl.

Michael, der auch hier wieder nur eine Randfigur bekleidet ist mir zu starr und vorhersehbar, ich hätte mir gerne den Michael aus „Porträt eines Starters“ gewünscht.

Hayden, der Starter, ist eine interessante Persönlichkeit, den ich durch seine Art schnell wiedererkannt habe. Sehr sympathisch und liebenswürdig macht er eine gute Figur.

Cover:
Das Cover passt sich dem des ersten Bandes an. Schön finde ich die Farbwahl, die mit weiß eindeutig den Enders zuzuordnen ist.

Fazit:
Ein schöner Abschluss von Starters – Enders der nur empfehlenswert ist, wenn der erste Teil gelesen und für gut befunden wurde. Ich vergebe aufgrund der Wortwiederholung  3 Sterne für Enders.

Seelen – Stephenie Meyer

Klappentext:
Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Sogenannte Seelen haben sich in den menschlichen Körpern eingenistet und ihre Kontrolle übernommen. Nur wenige Menschen sind noch frei und leisten Widerstand, so wie Melanie. Als sie gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft gegen die Verdrängung aus ihrem Körper – und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Die Suche nach Jared, Melanies Geliebtem, wird dadurch nicht gerade einfacher, vor allem, weil auch Wanda nach und nach Gefühle für ihn entwickelt.


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Titel: Seelen
Autor: Stephenie Meyer
Verlag: Carlsen
Seiten:912
ISBN: 978-3551310361
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Kleine Außerirdische, sogenannte Seelen, haben sich in den Menschen eingenistet und bewohnen nun deren Körper. Der eigentliche Mensch wird von den Seelen verdrängt, bis auf Melanie. Sie lässt sich von ihrer „Seele“ Wanda nicht beherrschen. Melanie und Wanda schließen Kompromisse und versuchen das unmögliche …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Stephenie Meyer ist, wie gewohnt, flüssig und gut zu lesen. Trotz der vielen Seiten hatte ich das Buch relativ schnell durchgelesen 😉 Der Ausdruck ist klassisch und mit viel Herzschmerz.

Charaktere:
Melanie ist ein zäher und kräftiger Mensch. Sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für ihre Ziele und Wertvorstellungen. Ich mochte sie und habe teilweise gelitten als sie es nicht schaffte, sich gegen Wanda durchzusetzen.

Wanda, oder auch Wanderer, ist ein interessantes Geschöpf. Die kleine Seele ist sehr altruistisch und daher gewöhnungsbedürftig. Sie verabscheut Gewalt und versucht eher ihre Widersacher zu retten, als sie endlich loszuwerden. Diese Einstellung finde ich gut und wertvoll, aber auch beängstigend. Wanda trägt sooft Wunden (körperlich und seelisch) aus gewissen Szenen hervor, dass ihre Haltung schwer nachvollziehbar ist. Trotzdem fand ich ihre Art sehr sympathisch.

Cover:
Das Cover des Taschenbuches ist witzig. So leuchtet der „Seelenring“ im Auge, wenn das Licht auf diesen fällt. Eine schöne Lösung!

Fazit:
Ein spannendes Buch mit viel Herzschmerz und Aktion. Was würde passieren, wenn sich Wesen in unseren Köper einnisten und uns steuern, gar aus unserem eigenen Körper verdrängen können? Ich finde, dass Stephenie Meyer eine schöne Antwort gefunden hat und auch die Geschichte der Aliens kommt dabei nicht zu kurz. Von mir gibt es volle 5 Sterne. Das einzige Manko war zwar das unhandlich dicke Buch, aber dafür kann ich wohl keinen Stern abziehen. Ich empfehle Seelen an Leser von Si-Fi, Dystopien, Fantasy und Herzschmerz.

Spiel der Herzen – Sabrina Jeffries

Klappentext:
EIN GEWAGTER EINSATZ …Als notorischer Spieler kann Lord Jarret Sharpe keiner Herausforderung widerstehen. Schon gar nicht einer, die so entzückend ist wie die hübsche Annabel Lake. Diese ist fest entschlossen, die Brauerei ihrer Familie zu retten, und wagt einen riskanten Einsatz, um sich Sharpes Hilfe zu sichern. Jarret ist fasziniert vom Schneid der jungen Frau, doch er ahnt nicht, was in Wirklichkeit auf dem Spiel steht: sein Herz!


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Titel: Spiel der Herzen
Autor: Sabrina Jeffries
Sprecher: Cathlen Gawlich
Verlag: Audible GmbH
ASIN: B00AIW8G7O
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Nach „Lord Stonevilles Geheimnis“ geht es in Teil 2 der Reihe von Halstead Hall lüstern weiter. So trifft es in diesem Band Lord Jarred Sharpe. Dieser wurde von seiner Großmutter in den Vorsitz der Brauerei erhoben und lernt dort die bezaubernde Annabel Lake kennen. Doch so einfach scheint es nicht zu sein mit den beiden. Denn das Familiengeheimnis um die Sharpes ist noch nicht komplett gelüftet und auch Annabel verschweigt etwas …

Stil:
Auch hier ist der Inhalt eher seicht und einfach gehalten. Jedoch sind die erotischen Szenen sinnlicher und beinhalten keine derben Worte.
Es gibt keine Spannungskurve und es ist schnell klar, wie das (Hör-)Buch am Ende ausgeht. Die Wandlungsfähigkeit der Sprecherin wertet das Hörerlebnis sehr schön auf und daher ist die fehlende Spannung zu verschmerzen.

Charaktere:
Wie beim ersten Teil mochte ich auch hier die beiden Hauptpersonen Jarred und Annabel sofort. Die beiden haben das gewisse etwas, was sie zusammengehören lässt.

Cover:
Auch hier finde ich das Zusammenspiel der Farben sehr gelungen. Das Kleid findet sich auch in der Geschichte wieder und das Kopfkino kann beginnen.

Fazit:
Eine seichte aber schöne Fortsetzung die Lust auf den dritten Teil macht. „Lord Stonevilles Geheimnis“ muss nicht bekannt sein um den Inhalt von „Spiel der Herzen“ zu verstehen, es wäre aber besser. Ich empfehle diese Geschichte an Fans von Liebesgeschichten mit erotischem Touch und vergebe 4 Sterne – für den fünften Stern fehlte mir einfach die Spannung.

Die Gabe – Alison Croggon

Klappentext:
Maerad ist eine Sklavin in einer kleinen, unwirtlichen Siedlung. Hier lebt sie schon, seit ihre Familie im Krieg ums Leben gekommen ist. Über ihre Herkunft weiß sie nicht viel. Als eines Tages ein geheimnisvoller Fremder in die Siedlung kommt, ändert sich Maerads Leben für immer. Der Mann bietet ihr an, sie zu befreien, und das nicht ohne Grund. Maerad weiß nicht, dass eine mächtige Gabe in ihr schlummert und dass ihr Name in einer schrecklichen Prophezeiung erwähnt ist. Sie tritt eine gefährliche Reise an, einem unbeschreiblichen, namenlosen Grauen entgegen …

Titel: Die Gabe
Autor: Alison Croggon
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 493
ISBN: 978-3404206292
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Der erste Teil der Pellinor-Saga beginnt mit der Begegnung von Maerad und Cadvan. Zusammen erleben die beiden interessante und spannende Abenteuer, denn die Welt ist nicht so friedlich und die Menschen erst recht nicht …

Schreibstil:
Der Stil von Alison Croggon ist so gar nicht meiner. Ich kam erst auf den letzten 50 Seiten in die Geschichte rein und fand die ganze Reise der Protagonisten zu lang. Der Ausdruck ist angemessen aber die Satzstellung gruselig. Ob dies nun an der Übersetzung oder dem Stil liegt kann ich nicht beurteilen, aber das Bemühen in alter Sprache zu schreiben hat nicht funktioniert.

Charaktere:
Cadvan hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Mysteriös und eigenartig und doch sympathisch. Maerad kann ich gar nicht greifen. Sie reagiert konstruiert und vorhersehbar und ist dadurch nur langweilig und unsympathisch.

Cover:
Das Cover erinnert sehr an die Bücher von Trudi Canavan und hat daher andere Erwartungen geweckt.

Fazit:
Für Leser von „Der Herr der Ringe“, „Die Gilde der schwarzen Magier“ und „Sonea“ gibt es leider nicht viel Neues zu lesen, aber dennoch bleibt die Geschichte abwechslungsreich. Der Spannungsbogen ist nicht sonderlich hoch und auch gibt es wenig Überraschungen. Der erste Teil der Saga hat mich nicht überzeugt, weder Story noch Stil konnten Punkten, daher nur 2 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich noch nicht aus – ich möchte erst mal schauen was die anderen Teile zu bieten haben.